Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Gott ist tot
Lux
Lux


Beiträge: 2
Registriert: 19/7/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2010 um 19:47  
wieso lässt gott uns im stich?
wieso passiert unrecht? wieso werden menschen unterdrückt, missbraucht, getötet?
wieso wurden menschen als sklaven gehalten und werden es zum teil heute noch?
wieso gibt es WIRKLICH bösartige menschen... und solche von denen man meinen könnte, sie wären nicht von dieser welt?

das sind fragen die wir nicht beantworten können, weil wir nicht über den höhren plan informiert sind. oder nur spärlich^^

ich persönlich finds nicht toll... aber wir alle spielen in dem plan unsere rolle... wie schachfiguren. ob man jetzt ein bauer, springer oder könig ist, ist egal.
jede rolle ist gleich wichtig. jeder zählt gleich viel.
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Lux
Lux

Kifinihe
Beiträge: 4
Registriert: 20/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/achtung.gif erstellt am: 2/3/2010 um 20:36  
Wie kommst Du denn dazu, dass uns Gott im Stich läßt?
Wir alle sind es, die unrecht , missbrauch und tötung zulassen!
Lassen wir Gott aus dem Spiel, so erkennen wir welche abgründe wir menschen zulassen. Summieren wir zusammen, was die Natur (stellvertretend für Gott) alles negative tut und was der mensch dem Menschen antut, was denkst Du was überwiegt?


____________________
Nietzsche sagte, dass Gott tot sei und Kifinihe sagt, dass die Wissenschaft tot ist!
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Lux
Lux


Beiträge: 2
Registriert: 19/7/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2010 um 20:56  
das war jetzt nicht unbedingt wörtlich zu sehen... diese ganzen fragen am anfang.
waren mehr rhetorische stilmittel :)

der mensch ist eigentlich das eigentliche übel dieser welt, wenn wir jetzt mal ehrlich sind. niemand von uns ist perfekt, aber manche sind nunja... schlichtweg bösartiger als andere :-)
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Artifex
Artifex


Beiträge: 122
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2010 um 22:25  
Ich denke so vor mich hin, und ich denke, dass "Der Mensch", also auch Ich und du, Natur sind.
In meinen Gedanken komme ich gänzlich ohne "das Gute/Böse" aus,und Denke, das einigen Dingen zuviel wertende Bedeutung zu Teil wird.Moral ist nur ein Reflex, sich im Fluss des Lebens am Ufer festzuhalten,was einerseits zum Tode führen würde&andererseits nicht funktioniert, da kein Ufer geschieht.
Die-Welt-mit-Gott ist identisch mit :Der-Welt-ohne Gott_,nur die Ansprüche an Sie sind Andere.
Und ebenfalls denke ich,-und dabei empfinde ich Freude, aufgrund der damit avancierten Freiheit:Es gibt keinen Plan, gab nie einen Plan,wird nie einen Plan geben, ausser von Menschen Erdachte,denn das ist völlig unnötig.

Bei genauer Betrachtung würde sogar der Schimmel auf der Marmelade eine Religion offenbaren, um seiner Existenz mehr Bedeutung zu verleihen?
-Wieso nicht einfach sich Selbst akzeptieren?
Ihr glaubt kaum , wie ich mich hier bremse, um nicht bis in Beliebigkeiten hinein weiterzuschreiben?


[Editiert am 2/3/2010 um 22:26 von Vau]
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Artifex
Artifex


Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/3/2010 um 12:50  

Zitat von CuteApollon, am 2/3/2010 um 20:56
das war jetzt nicht unbedingt wörtlich zu sehen... diese ganzen fragen am anfang.
waren mehr rhetorische stilmittel :)

der mensch ist eigentlich das eigentliche übel dieser welt, wenn wir jetzt mal ehrlich sind. niemand von uns ist perfekt, aber manche sind nunja... schlichtweg bösartiger als andere :-)


und sogar die bösartigkeit eines Menschen bezieht Gott in sein Wirken mit ein. Habe ich in anderer Form schon etwas früher geschrieben.

Wenn Du außerhalb Deiner Selbst bösartigkeit siehst, ist sie in Dir. Du hast sie, wie vieles andere, nur abgespalten und nach außen geworfen. Dann kann man mit dem Finger darauf zeigen, anstatt die Verantwortung für die eigenen Gewalt zu übernehmen, d.h. sie innerlich zu sehen und zu akzeptieren.
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Artifex
Artifex


Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/3/2010 um 13:03  

Zitat von CuteApollon, am 2/3/2010 um 20:56
das war jetzt nicht unbedingt wörtlich zu sehen... diese ganzen fragen am anfang.
waren mehr rhetorische stilmittel :)

der mensch ist eigentlich das eigentliche übel dieser welt, wenn wir jetzt mal ehrlich sind. niemand von uns ist perfekt, aber manche sind nunja... schlichtweg bösartiger als andere :-)


und sogar die bösartigkeit eines Menschen bezieht Gott in sein Wirken mit ein. Habe ich in anderer Form schon etwas früher geschrieben.

wenn du außerhalb deiner selbst bösartigkeit siehst, ist sie in dir. du hast sie, wie vieles andere, nur abgespalten und nach außen geworfen. dann kann man mit dem finger darauf zeigen, anstatt die Verantwortung für die eigenen Gewalt zu übernehmen, d.h. sie innerlich in vollem umfang zu sehen und zu akzeptieren. du musst ja nichts mir ihr machen!
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Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 5/3/2010 um 14:58  
hmmm.... gehen wir mal davon aus, es existiert eine art gott, dann kann ich mich am ehesten mit dem alten kabbalisten isaak luria anfreunden:


(dies ist eine abgespeckte kurzversion)

nachdem gott alles erschaffen hatte und alles gut und schön war, fragt der mensch:
mensch: äh.... gott, wo bist du eigentlich, also, was bist du?
gott: liebe, güte, gerechtigkeit, licht, gnade.... sowas halt
mensch: naja, schön, aber ist nicht alles liebe? gerecht ist doch auch alles...
gott: nö, es gibt auch ungerechtigkeit und sowas. wenn ich dir zum beispiel einen baum in den garten stelle, und dir dann verbiete, die äpfel zu essen, wäre das doch ungerecht....
mensch: versteh´ ich nicht. aber du bist doch alles und überall.... also?
gott: hach, du nervst... ok, ich zeig dir mal, was passiert, wenn ich irgendwo nicht bin. dann merkst du schon, was liebe ist.....(der alttestamentarische gott war immer schnell eingeschnappt)

naja, und um dem mensch das zu demonstrieren,was gut&toll ist, musste sich gott zurückziehen. und da wo es dann nicht licht&liebe ist, ist halt böse und dunkel. so in der art erklärt das luria.

persönlich denke ich, das "das göttliche" eine art "kollektivgeist" ist, und kein "allmächtiger schöpfergott". beispielsweise will doch jeder reich sein... was in folge, automatisch, zu gier und neid und so führt. und, auf der anderen seite, zu armut. das übel, das sind wir menschen. das gute übrigens auch ... also, ein paar von uns.


[Editiert am 5/3/2010 um 14:58 von Hephaestos]



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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/3/2010 um 20:57  
Ein höherer Plan... und willenlose Schachfiguren. Was für eine gruselige Vorstellung.

Das hieße ja, dass all dies mit Absicht geschieht - alles einen Sinn hat?

Aber vielleicht gibt es gar keinen Sinn und gar kein Ziel. Vielleicht sind all die Zufälle die uns zu dem jeweiligen Menschen gemacht haben, der wir sind, niemals beabsichtigt gewesen - und es gibt keine Möglichkeit höher zu steigen, weil es gar kein höher gibt - also auch keine Möglichkeit zur Entwicklung.

Vielleicht ist es nur ein Trugbild zu glauben, dass man Erfahren musste, was einem geschah, weil man sich als Endprodukt sieht - als gutes oder schlechtes ist ja ganz egal. Aber wenn ich überlege, dass die Dinge auch ganz anders hätten laufen können, und ich eine andere geworden wäre - dann wäre es eben so gewesen - und ich hätte nicht einmal von der Möglichkeit gewusst, wer ich hätte werden können.

Die Gefahr hinter den Geschehnissen einen Sinn zu erkennen - oder eine höhere lenkende Hand - ist doch, dass man sich irrigerweise einreden kann, man hätte irgendetwas verdient, durch denken, handeln oder nicht-handeln. Sei es nun Lob oder Tadel.


[Editiert am 5/3/2010 um 20:58 von Serafia_Serafin]



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Lux
Lux

al-tair
Beiträge: 16
Registriert: 14/2/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 5/3/2010 um 23:19  
Unabhängig der bereits gesendeten Antworten:
Ich glaube nicht daran das Gott (einfachheits halber nur der männliche) tot ist.
Ich verbinde es mit meinem spirituellen sinn des lebens ( ich unterscheide zwischen spirituell und biologisch). für mich ist das leben eine art test bzw. schulung, wie wir mit uns und unseren mitmenschen umzugehen haben. ein weg die erleuchtung zu finden. jedenfalls mischt sich gott in meinen augen nicht ein weil wir es selber lernen müssen..

Übringens ist er mir erschienen in einem Traum und hat mir etwas von einer mission gesagt. was haltet ihr davon?

mfg al-tair


[Editiert am 12/3/2010 um 21:53 von al-tair]



____________________
MfG

al-tair
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Lux
Lux


Beiträge: 14
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15/4/2010 um 14:47  
um auf nietzsches phrase einzugehen: in dem sinne, dass das zeitalter der fische vorbei ist und the age of aquarius an dessen stelle tritt (was nietsche sehr wohl bekannt war, siehe seine lieder des prinzen vogelfrei in der froehlichen wissenschaft), hatte nietzsche definitiv recht. dennoch sah er wohl die meiste zeit das problem der aufklaerung nicht im rechten licht. heute werden wir ueberrollt von den rationalistischen paradigmen der neuen inquisition, und die new age bewegung mit ihren lahmen aussagen ist der beste beweis dafuer.
dass die philosophie unseres zeitalters da nur eine nihilistische sein kann scheint mir logisch -- und trotzdem scheint er, der nihilismus, nunmehr fast ueberwunden. dass wir ihn exzessiv ausleben mussten, in ausschwitz, hiroshima, dem cabaret voltaire oder sonst wo, wird somit vielleicht zur unabdingbaren voraussetzung unserer persoenlichen freiheit. damit wir zu uns finden konnten, mussten wir uns verlieren. und auf dieser epistemologischen aussage stimme ich nietzsche zu. wir haben gott getoetet, damit wir leben koennen. damit die evolution ihren gang gehen kann.

wer nun diese literarische metapher aus dem zarathustra allzu woertlich nehmen will, missversteht die weitreichende immanez des satzes -- es passierte wirklich, aber hat nicht mit einem rex mundi, demiurgen oder JHW zutun, sondern vielmehr mit ideen und vorstellungen. gott hat platz gemacht, damit wir einen neuen erfinden koennen, oder um zeit zu sparen (ist hier schliesslich serious buisness) direkt an seine stelle zu treten. wofuer ibn-mansur-al-halladsch noch hingerichtet wurde, wird heute zu unserer aller aufgabe...wir schopfer von welten und realitaeten sind nunmehr gefragt, den apfel vom baum der erkenntnis zu verspeisen und gottgleich zu werden...


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mundus vult decipi
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Lux
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Merlin666
Beiträge: 5
Registriert: 20/7/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/8/2010 um 23:30  
ich glaube das es nur eine begrenzte menge macht im universum gibt.das heißt wenn der teufel mehr als die hälfte der macht hat hat gott weniger.da z.b. zur nazizeit die menschen viel böses getan haben stärkten sie damit dem teufel.so wurde gott schwächer


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Wahrhaftes Glück braucht jemandem mit dem man es teilen kann.
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