Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 6947
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 34

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Templum Baphomae Forum Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren « 1  2 »     print
Autor: Betreff: Schulnoten und Magie: @ Kyrok
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1481
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/12/2009 um 17:04  
Kyrok suchte für schlechte Schulnoten einen Glückszauber. Da Lernen nicht mehr weiterhalf, wollte er höhere Mächte anrufen.

Ist das der richtige Weg??? ICh glaube nicht - daher hier mal was Grundsätzliches zum Thema Lernschwierigkeiten, da es wohl mehrere interessiert..

Kyrok war nun zunächst enttäuscht, daß wir ihm nicht einfach ein Ritual zeigten, bessere Zensuren zu ZAUBERN:



Zitat von Kyrok, am 20/12/2009 um 01:27

Obwohl ich hier glaube ich wohl auch keine Hilfe finden kann.


In DEINEM Sinne selbstverständlich nicht - sonst hättest du das Problem schon selbst gelöst. Dass du es nicht gelöst hast, zeigt, dass dir die richtige Lösungsebene gar nicht bekannt ist. Und du eh schon da suchst, wo nix ist.

Wenn ich aus einem Schatten (Realitätsflucht) heraus höhere Mächte anrufe, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß dann lediglich höhere Schattenmächte antworten - sozusagen die falschen Mächte. Habe das mal beobachten können bei jemanden.

Magie ruft nicht einfach nur höhere Mächte an - sondern handelt auf der richtigen Eben zum richtigen Zeitpunkt. Höhere Mächte sind hier nicht die richtige Ebene. Sie sind die Ebene für höhere SELBSTERKENNTNIS - du kannst sie aber nicht anrufen um Realität zu vermeiden.

Was sind die richtigen Ebenen?

Also - Schulstoff baut ja auf dem Vorherigen auf. Wenn du schon das vorherige Schuljahr nur mit Ach und Krach geschafft hast - wäre es vielleicht besser gewesen, das Schuljahr einfach zu widerholen? Es ist doch klar, dass es dann im folgenden Jahr zusammenbricht alles.

Widerhole doch einfach dieses Schuljahr - dann hast du bessere Zensuren und hast bessere Chancen, dich zu bewerben.

Ich würde auf jedenfall einen TERMIN mit dem Klassenlehrer ausmachen - die ganze Problematik besprechen, auch, daß du nicht weißt, wie du dich mit solchen Noten bewerben kannst - daß du lernst und es nicht hilft - und was die Lösung wäre.

Bei mir war damals auch die Lösung, einfach eine Klasse zu widerholen, dann waren die Noten wieder gut - und heute kräht kein Huhn und kein Hahn danach. Bei Bewerbungen interessiert nur die Endnote - nicht wie man sie erreichte. Nach Sitzenbleiben fragt dann keiner mehr.

Wenn sich das, in Absprache mit deinem Klassenlehrer, als Lösung herauskristallisiert, würde ich aber trotzdem weiterlernen - um im nächsten Jahr den notwendigen Vorsprung für bessere Noten zu haben. Einfach nur zurücklehnen und sagen ich widerhole ja eh - davor muss ich ernsthaft warnen, das gibt dann wieder nix.

Eine Ebene für Schuldgefühle, Pechprogramme usw. ist ja der Core Prozess, den ich bewschrieben habe. Das ist die seelsche Ebene.

Dann gibt es eine lerntechnische Ebene, die genau DORT gelölst werden muss. Du kannst mit der seelischen Ebene keine lerntechnische Ebene lösen. Jetzt also zur lerntechnischen Ebene: Nichtdefinierte Wörter erzeugen ein Verstehensblackout im Verstand.

Da das Tentamen verlegt wurde, waren viele Bewerber froh.

Dies ist ein völlig sinnloser Satz, der im Gehirn kein Bild erzeugt, sondern eine leere Stelle mit verwirrter blockierter Emotion - und wenn man bei so einer Stelle einfach weiterlernt, versteht man ab da nichts mehr. Man hängt an dieser Emotion von Nichtverstehen fest.

Wenn ich die Wortdefinition kenne -
Tentamen, von lat. tentamina, die EINGANGSPRÜFUNG -
dann entsteht sofort ein Bild im Kopf mit einer passenenden Emotion:

Da das Tentamen verlegt wurde, waren viele Bewerber froh.


Wenn Schüler etwas nicht verstehen, stelle ich fest, dass sie folgerichtig die Wörter des Stoffes auch nicht definieren können. Eine Schülerin sagte, sie kenne das Koordinatenkreuz nicht in Mathe. Als ich sie aufforderte, Koordinatenkreuz mal zu definieren, sagte sie: ääääh - so ein Dingsda - zwei Striche wo man was einträgt ...... Merkst du was? Wie soll sie da eine Aufgabe verstehen, wenn sie nicht Wörter wie Koordinatenkreuz, Achse, Einheit usw. definieren kann? Dann entsteht ja sowas verwirrt-blockiertes im Kopf wie oben bei dem Satz mit dem Tentamen. Jedesmal, wenn sie sich damit beschäftigt.

Also - achte beim Lernen zuerst auf die korrekte Wortdefinitionen der Schlüsselwörter und Fachbegriffe - vielleicht manchmal auch ganz normale Wörter.

Kann hier jemand auf Anhieb das Wort ZU definieren? Oder das Wort DEINS?

Oft merkt man gar nicht mehr, daß man bestimmte Wörter nicht definieren kann - liest darüber hinweg wie die Schülerin mit dem Koordinatenkreuz - und merkt erst etwas, wenn man es einmal explizit versucht mit der Definition.

explizit (lat) = ausdrücklich, in aller Deutlichkeit.

deutlich (adj.) = von mittlehochdeutsch diut(ec)liche(n) a) gut wahrnehmbar, scharf umrissen, klar, genau b) in sichtbarem, spürbarem Maße c) eindeutig, unmißverständlich, ausdrücklich

mittlhochdeutsch = ober - und mitteldeutsche Literatursprache des 11. bis 14. Jahrhunderts.

Was ist jetzt oberdeutsch und mitteldeutsch?

oberdeutsch = Mundarten betreffend, die in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz gesprochen werden

mitteldeutsch = Mundarten, die Gebiete Miteldeutschlands betreffend.

Hi - und was sind das jetzt für Gebiete?

Mitteldeutchland = a) das mittlere Deutschland vom Mittelrhein bis Schlesien.

Mundart = Dialekt.

DIESES GANZE BEISPIEL ZEIGT wie sehr wir beim Lernen schon über nichtdefinierte Wörter hinwegsehen - auch über nichtdefinierte Wörter IN Definitionen - und wieviel KLARHEIT entstehen kann, wenn wir DIE GANZE KETTE definieren können.

Jede Unklarheit - wenn ich z.B. beim obigen Stoff den Begriff Oberdeutsch nicht verstehe und einfach darüber hinwegsehe - erzeugt so einen kleinen Blackout.

Oder, wenn ich mir dann einfach AUF DIE SCHNELLE SELBER eine falsche Definition zusammenbastele - etwa Oberdeutsch hmmm ist wohl die Sprache der deutschen Adligen als deutsche Oberschicht, mitteldeutsch die Sprache des deutschen Mittelstandes - DANN HABE ICH EIN MIßVERSTÄNDNIS GELERNT. Obwohl mir subjektiv jetzt alles klar SCHEINT, habe ich etwas Falsches gelernt - und alles NAchfolgende wird dann etwas falsch - oder ergibt keinen verstehbaren Sinn mehr.

Ich GLAUBE dann, alles verstanden zu haben - habe aber etwas falsch verstanden - und wundere mich über schlechte Zensuren obsohl ich DACHTE alles sei richtig.

Kyrok - solange du diese Zusammenhänge nicht verstehst - und sie ab jetzt nicht zukünftig anwendest - dann helfen dir höhere Mächte auch nicht.

Du kannst zum Beispiel gleich zu Beginn des Lernens eines Stoffes beginnen - erst alle Schlüsselworte und Fachbegriffe GRÜNDLICH zu definieren - bis auch alle Begriffe IN den Definitionen klar sind. Und DANN mit dieser KLARHEIT anfagen weiterzulernen.

Hier wird auch deutlich, dass man z.B. Multiplizieren geübt hat - dann kommt eine Aufgabe mit so einem Wort wie Tentamen - und ich verstehe die ganze Aufgabe nicht.

Viele Schüler machen den Fehler, SOFORT die Aufgabe lösen zu wollen, man hat so einen RAPPEL die Aufgaben machen zu müssen bei einer Klassenarbeit - ohne aber ZUALLERERST die Aufgabe überhaupt richtig verstanden zu haben. Dann lösen sie IRGENDWAS - glauben sie haben alles richtig gemacht - und wundern sich später über eine schlechte Zensur.

Von dem, was du schreibest, würde ich vermuten, daß dir genau das passiert ist.

Das ist alles kein magisches Pech - sondern falsche Herangehensweise. Es ist die lerntechnische Ebene - und sage nichts, das hat nichts mit Magie zu tun. Ein Magier kennt alle Ebenen - und wendet immer DIE RICHTIGE an.

Falsch zu lernen und dann Glückszauber zu versuchen ist schichtwegs Quatsch.

Also: erster Schritt ist: NICHT die Aufgebe zu lösen, sondern erstmal zurückzutreten, mit einer Beobachterdistanz.

Zweiter Schritt: a) die genaue Situation verstehen, die die Aufgabe beschreibt.

Zwei b) Die genaue Fragestellung verstehen: was genau wird verlangt? Was genau ist in dieser vorgestellten Situation die Problemstellung?

Diese Verstehensschritte kann man auch schriftlich machen, durch eine Skizze mit Pfeilen - oder mit Gegenständen auf dem Tisch demonstrieren. Je nachdem, ob man ein visueller oder ein Fühlstyp ist.

Dritter Schritt: a) Geeignetes Werkzeug (Dreisatz - Integralrechnung etc.) finden und b) das Problem damit lösen..

Schrittweise - aufhören, VOR dem Verstehen einer Situation und eines Probelms schon lösen zu wollen. Das kommt NACHHER.

Wenn dui etwas nicht verstehst - finde die Stelle, bis zu der du es verstanden hast. KURZ VORHER - wo du noch glaubtest es verstanden zu haben - sitzt deann meist ein nichtdefiniertes Wort oder ein Falschverständnis, meist etwas falsch definiertes. Versuche also, die Begriffe KURZ VORHER zu definieren - finde das nichtdefinierte Wort - und lies dann weiter. Das ist die Technik.
__________________________________

Da du das letzte Jahr schon kaum gepackt hast - haben sich da schon bestimmt unzählige undefinierte halbdefinierte Begriffe und Mißverständnisse (falsches Verstehen) angehäuft und eingeschlichen.

Daher wird das mit dem Definieren und Aufräumen jetzt nach viel Arbeit aussehen. Aber wenn du jetzt anfängst - das Jahr vielleicht widerholst - dich mit deinem Klassenlehrer abgesprochen hast für eine Lösung - kann noch alles sehr gut werden!


liebe Grüße merlYnn


[Editiert am 20/12/2009 um 17:05 von GeorgeTheMerlin]
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 20/12/2009 um 17:41  
Hallo Gerorge,
ich kann das, was du sagst, nur bestätigen. Mein ältester Sohn ist Legastheniker und hatte in jüngster Vergangenheit ,genau wie Kyrok, große Probleme mit dem Lernen. Er hat in der Therapie genau das gemacht, was du hier erzähst - nämlich Wörter definieren. Wir nutzen zur Wortdefinition den Duden - aber sicher gibt es auch ein entsprechendes Programm im Internet. Seitdem klappt es besser in der Schule. :)
Kyrok,
wenn ich ein Problem mit meinem Auto habe, suche ich nicht nach einem Glückzauber oder Beweisen ob Magie auch tatsächlich funktioniert etc. - sondern ich bringe es zur Werkstatt wo sich Fachleute, mit dem nötigen Fachwissen meiner Schwierigkeiten annehmen.
Was hindert dich daran mit deinen Eltern und deinen Lehrern über deine Lernprobleme zu sprechen und gemeinsam mit ihnen nach einer Lösung zu suchen?
Liebe Grüße
Dana


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Simulacrum
Simulacrum

LeonGrace
Beiträge: 44
Registriert: 28/12/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 24/12/2009 um 14:08  
Namasté und frohe Weihnachten und Festtage!

Lieber merlYnn,
Ich schätze deinen Tip sehr! Meine Einwände ist auch gar nicht so groß, aber da ich auch mein Abitur nachhole, das heißt aufs Abendgymnasium gehe, weiß ich sehr wohl, wie stressig und schwer Schule sein kann. Ich hatte früher nie Probleme. Aber Gymnasiasten werden zum Denken gezwungen. Ein Denken, das für einen Realschüler wie ich es lange war, ähm oft schwer nachvollziehbar ist. Daher bin ich sehr dankbar für deinen Rat!

Leider muss ich dir sagen, dass dieser Rat für Hausaufgaben oder Übungen sehr wohl helfen kann, aber in Arbeiten, Tests und Klausuren viel zu zeitaufwendig ist. Ich kann nicht jedes Wort nachschlagen, das für mich abstrakt klingt, dann komm ich dazu, die Aufgabenstellung definiert zu haben, aber die Antwort nicht mehr zu schreiben! Sprich: Die Methode ist bei solchen Arbeiten viel zu zeitaufwendig. Leider sind es ja gerade diese Tests, die die Zensuren ausmachen.

Ach... Ohnehin scheinen die Kidz von heute unter ziemlichen Druck zu stehen. Auf der einen Seite haben sie kein Bock, auf der anderen Seite werden sie von den Eltern dazu getrietzt nur einser zu schreiben. Ist das nicht traurig? Das, was ich beobachte, sind nur noch Extreme. Extreme um auf dem Arbeitsmarkt und in der Zukunft Erfolg zu haben. Ich komm mir oft scheußlich dumm vor, wenn ich vor einer Matheaufgabe sitze und keine Ahnung habe, oder Chemie einfach nicht verstehe. Ich gestehe, ich hab ein Zahlenproblem. Zahlen und Variablen sind für mich sehr abstrakt. Ich kann sie mir nicht vorstellen. Wenn ich sie aufschreibe und sehe, habe ich weniger Probleme, wenn ich weiß, was ich da rechne und wofür ich das brauche, würde es besser sein. Aber... das ist es nicht. Stattdessen setzt mein Mathelehrer viel daran, nur die guten Matheschüler weiterzubringen. Traurige Sache.

Aber selbst in Fächern, die ich immer beherrschte, habe ich heute ein kleines Problem. Komischerweise haben wir Abendschüler das alle. Ist eigenartig, wirklich. Es wäre besser gewesen, hätte ichs Abitur gleich gemacht, aber damals entschied ich mich anders. Ist man dumm, wenn man keinen Durchschnitt von 1 hat? Wie stehen die Chancen auf Arbeits- und Hochschulmarkt bei einem Abitur von 3? Das sind so Dinge, die ich mich in moment ernsthaft frage. Hat vielleicht wenig mit Magie zu tun, oder vielleicht doch? Gehört sowas nicht auch zur Selbsterforschung und -erkenntnis?

Hm...
Ich wünsche euch alles Gute.

Liebe Grüße
Leon


____________________
"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Lux
Lux

TauchenderVogel
Beiträge: 5
Registriert: 16/4/2004
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 25/12/2009 um 22:44  
hallo!
ohne das jetzt alles gelesen zu haben nur ein liebgemeinter einfall dazu:
bibi blocksberg darf auch nichts hexen, was mit schule zu tun hat! :)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/12/2009 um 08:59  
Hallo TauchenderVogel
Eine ganz lieb gemeinte Antwort zu deinem Beitrag:
Wenn die Grundschulen wieder geöffnet haben könnt ihr ja mal Bibi-Blockberg einladen, mit der Bitte "Glückszauber für Anfänger," zur Verbesserung der Schulnoten, zu üben.
Bitte vergiss nicht - allerdings nur bei gelungenem Zauberspruch - uns hier im Forum darüber zu berichten.
Bin gespannt
Dana


[Editiert am 26/12/2009 um 09:04 von dana-fox-1]



____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Lux
Lux

TauchenderVogel
Beiträge: 5
Registriert: 16/4/2004
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/12/2009 um 12:15  
oh. das hast Du falsch verstanden: bibi blocksberg darf NICHT in der schule hexen.

edit: habe gerade Deinen neuen thread zu dem thema gesehen (und ihn auch nicht ganz zu ende gelesen). daher nun etwas vehementer zu Deinem kommentar zu meinem beitrag: da Du meinen scherz (der wie es aussieht zugegebener weise vielleicht nicht sooo lustig war) nicht als solchen auffassen konntest und Du mich daher gleich ins grundschulalter versetzen musstest, was ich jetzt mal großzügig als nur kleine beleidigung empfinde, vor allem, weil wir uns ja sooo gut kennen (oh, wieder ein scherz, hoffe, den checkst Du jetzt), empfehle ich Dir jetzt, genauso beleidigend im kleinen, eine mitgliedschaft hier: http://www.rasputin.de/Humorlos/ .
und wie gesagt, es geht nur um diese zwei beiträge in diesem thread.
@threaderöffner: verzeihung. das gehört hier nicht hin und ist offtopic. halte mich ab jetzt zurück. auch mit liebgemeinten scherzen.


edit2: oh, ich habe Dir unrecht getan@grinsegrüße. lächeln kannste ja doch :)


[Editiert am 26/12/2009 um 12:30 von TauchenderVogel]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Artifex
Artifex

dana-fox-1
Beiträge: 123
Registriert: 19/1/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/12/2009 um 12:22  
Hier darf man hexen - auch in der Schule.....aber nur die wenigsten können es.
Grinse :D grüße


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Simulacrum
Simulacrum

Hitzi
Beiträge: 26
Registriert: 18/6/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 31/12/2009 um 04:38  
Meiner Erfahrung nach werden in in Schulen und auch auf Universitäten keine so extrem schweren Sachen verlangt. Da liegt es doch wohl eher an der Art wie gelehrt und gelernt wird.
Beides hat wohl sehr viel mit dem Zugang zu wissenschaftlichem Denken der betreffenden zu tun.
Aber ist es in der Magie nicht ähnlich? Wenn man ehrlich bei der Sache bleibt und erst dann weitergeht wenn man das Verstandene auch verinnerlicht hat, also mindestens gegenüber dem Lehrer verteidigen würde, dann kann man die Aufgaben leicht lösen, weil einem die Zusammenhänge klar sind und weil man auch eine Vorstellung/Anschauung hat.

Wobei natürlich Methoden der Motivation, Konzentration, des wissend Wirkens bei mündlichem,... förderlich wirken. *blubb* grano salis: non scholam sed vitam discimus!

Leon: Ich möchte eine Youtube Serie über Mathematik machen, hauptsächlich um einmal zu zeigen, daß in dem Schulen einiges im Argen liegt, indem ich in wenigen Stunden die gesammte Schulmathematik erklähre - ich würde mich freuen wenn du meine Erklährungen testest, also wenn mir ein, zwei deiner math. Probleme schildern möchtest.


____________________
unmenschlich wie er ist, eiskalter Erbauer seiltänzerischer Theorien, eitel, lasterhaft, pervers,...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Simulacrum
Simulacrum

LeonGrace
Beiträge: 44
Registriert: 28/12/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 31/12/2009 um 10:37  
Guten Morgen, Hitzi!

Eigentlich... versuche ich mir das auch die ganze Zeit einzureden, so schwer ist das doch gar nicht. Das ist eigentlich alles zu lösen. Und dennoch bin ich weit ab von den sog. 15 Punkten.

Ich gebe dir natürlich recht, viele Lehrer können einfach nicht unterrichten und sind folglich fehl am Platz vor Schülern. Wie gesagt, das merke ich leider jeden Tag. Und das schlimme ist, dass man solche Lehrer nicht einfach von der Schule werfen kann. Da sie oft vom Land an die Lehreinrichtungen geschickt werden und deshalb alles nur kompliziert wird.

Nun, momentan steig ich bei gebrochenrationalen und exponential-Funktionen nicht mehr durch. Dabei war ich so froh, dass ich meine Mathezensur mit der letzten Klausur, auf fast-7-Punkte retten konnte. (Steh in mom 6,5. Würde heißen, sollte die nächste, letzte Arbeit für das Schuljahr möglichst mit 7 Pkt schreiben. Seh ich leider nur nicht so kommen ...) Aber ich bin unheimlich gespannt und freue mich darüber, dass du so eine Serien machen möchtest!

Tu mir nur den Gefallen, schreib es auf. Mach es visuell sichtbar, wie du was rechnest. Mit bloßer Theorie kann ich in Mathe nichts anfangen. Schande über mein Haupt...

Ich wünsche dir und allen übrigen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Lasst die bedeutenste aller Rauhnächte mit viel Krach vergehen, damit das 2010 ein gutes Jahr wird!

Liebe Grüße
Leon


____________________
"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Simulacrum
Simulacrum

Hitzi
Beiträge: 26
Registriert: 18/6/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1/1/2010 um 18:24  
Frohes neues Leon! Schreib mir bitte je das problematischte Beispiel, damit ich weiß was die Sache enthalten sollte um die schulischen Aufgaben auch zu klären. Ich zeichne gern ein bissl...
Mein letzter Maturant ist von "keine Ahnung laut ihm" auf eine 2. Da hat er selbst gestaunt.


____________________
unmenschlich wie er ist, eiskalter Erbauer seiltänzerischer Theorien, eitel, lasterhaft, pervers,...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Simulacrum
Simulacrum

LeonGrace
Beiträge: 44
Registriert: 28/12/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 1/1/2010 um 21:31  
Ich wünsche Dir und den übrigen Lesern auch ein frohes Neues 2010, Hitzi!

Von "Keine Ahnung auf eine 2"? Das wäre, um es genau und direkt zusagen, fan-tast-isch!

Gib mir bitte das Wochenende Zeit, dann such ich dir die Aufgaben raus. Ich schreibe dir sobald ich meinen Mathehefter ausgemistet und alles wieder ordentlich drinheften hab! Vielen Dank für deine Hilfe im Voraus!

Bis bald und liebe Grüße,
Leon


____________________
"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Lux
Lux


Beiträge: 3
Registriert: 9/2/2009
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 12/1/2010 um 19:50  
Ich kann nur ein Lied singen von schlechten Deutschnoten. Ich war kurz vor der Genze zum Legasteniger. Früher hab ich in einem Satz fast in jedem wort ein Fehler gehabt und Buchstaben, die ähnlich warn vertauscht.
Durch hartes üben, viel lesen und vor allem Geduld, habe ich es mittlerweile zu einer halbwegs guten Rechtschreibung gebracht.

Was ich damit sagen will, lernen sollte Spaß machen. Mir hat das lernen durch Büchern und meiner sehr geduldigen Mutter geholfen.


____________________
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Simulacrum
Simulacrum

LeonGrace
Beiträge: 44
Registriert: 28/12/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 21/1/2010 um 23:31  
Hm..
  1. e hoch 1/2x = e hoch -x
  2. x / x + 1
  3. x - 1 / e hoch x

wären solche Aufgaben. Davon soll berechnet werden:
  1. Symmetrie
  2. Nullstellen
  3. Extremstellen
  4. Wendepunkte
  5. Schnittpunkt mit der y-Achse
  6. Unstetigkeitsstellen
  7. Verhalten im Unendlichen
  8. Zeichnen (was ich im Normalfall aber gut hinbekomme <.<;)

Hm... entschuldige, dass es so lange dauerte, hatte mich zwischenzeitlich ordentlich erkältet und hatte nun zu tun, übrigen Stoff aufzuholen :)

Liebe Grüße
Leon


____________________
"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 22/1/2010 um 15:10  
Ich war auch immer schlecht in Mathe. Das Problem war, dass ich dachte, man müsste was verstehen, oder man könnte etwas lernen, so wie Biologie, dass man sich duchliest, wie es geht und dass man es dann auch anwenden kann. Das geht so nicht, man muss es eben anwenden können.

Also guck dir an wie es geht und dann rechne 20 Aufgaben durch. Dann kannst du alles. Zu verstehen gibt es da nichts.

Die Aufgaben da sind alle sehr leicht, man muss nichtmal was rechnen. Guck dir einfach an, wie man E-Funktionen ableitet, also e^x ist abgeleitet wieder e^x, usw.

Wenn dir das schwer fällt, wiederhole die Ketten- und Produktregel, die müsst ihr davor gemacht haben, auf der beruht das alles. Einfach 10 Aufgaben durchrechnen (Halt mal ohne e-Funktion) und dann gucken, was bei der e-Funktion innere und äußere Ableitung ist und dann einfach hinschreiben.

NS gehen leicht auszurechnen, wenn man weiß, dass der e-Funktionsteil einer Funktion immer ungleich 0 ist, du musst also in dem Rest 'ne Nullstelle finden.

Schnittpunkte mit der y-Achse = für x 0 einsetzen.

Extremstellen, Wendepunkte: entsprechende Ableitungen 0 setzen, nöt. und hinr. Bed. beachten, lass ich aber auch immer weg.

Es gibt auch so eine tolle Seite im Internet:

http://www.oberprima.com/index.php/e-funktion-symmetrie/nac hhilfe

da gibts tolle Erklärungsvideos zu allen Aufgaben, das Wichtigste ist aber sowieso rechnen, rechnen, rechnen.


Das ganze war Thema meiner letzten Matheklausur und ich war bei dem gesamten Thema nur eine Doppelstunde dabei und hab mir am Tag vor der Klausur alles von Grund auf beigebracht: Also: Was ist eine e-Funktion, usw. Produkt- Kettenregel etc.... Hat mich natürlich schon so 6-8 Stunden gekostet, hab dann 10 Punkte geschrieben. Mathe ist sehr, sehr leicht. Zumindest, was man so macht. Egal wie die Funktion aussieht, es sind immer grundlegende Methoden, die man verwendet. Nullstellen: y=0 setzen, Extrema 1. Abl (gibt die Steigung an) = 0 setzen (Bei HP, TP Steigung = 0), WP 2. Abl = 0 setzen (evtl. "Krümmung"), überprüfen mit Hinreichenden Bedingungen nicht vergessen. Achsenabschnitt x= 0 setzen, Symmetrienachweis: f(-x) = f(x) Achsensymetrie, f(-x) = -f(x) Punktsymmetrie... Verhalten -> unendlich = Zeichnung abgucken oder für x große u. kleine Werte einsetzen. Unter Unstetigkeitsstellen kann ich mir nix vorstellen. (Hebbare Lücke?)


Selbst wenn man gar nicht versteht, warum man was macht, kann man locker 12 Punkte schreiben, wenn man will.



Achso, hol dir auf jedenfall den Taschenrechner hier: http://picture.yatego.com/images/49ef1dc7431bc9.3/11190_02. jpg das ist der beste, den es überhaupt gibt und auch im Abi zugelassen. Ohne den ist man echt aufgeschmissen. Hab den auch erst seit der 11 und der ist so klasse. Per Knopfdruck Wertetabellen erstellen lassen und sogar Integrale ausrechnen, Logarithmusfunktionen bestimmen, ohne 247823842378 zusätzliche Rechenschritte machen zu müssen. Wird dir bestimmt 2 Punkte mehr bringen, wenn du weißt, was du eingeben musst :)


[Editiert am 22/1/2010 um 15:16 von Tyrann]
Antwort 13
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23/1/2010 um 11:30  
ja, der 991ES ist DER taschenrechner fürs abi. (wenn man nicht soundso einen graphischen zur verfügung hat). die videos sind toll, aber zu schnell, tyrann - ich seh das bei meinen nachhilfeschülern, wenn das so schnell geht kommt kaum einer mit.

genauso wird das "ehemaliger realschüler"- problem hier maßlos unterschätzt. in der extrem anwendungorientierten welt der realschule, in der man das konzept der variablen "in der praxis" nur als platzhalter, für den man etwas einsetzt, verwendet - kaum als objekt, das zu berechnen wäre.

siehe bspw. das praktische verwenden der flächenberechnungsformeln in der geometrie - in den allermeisten fällen wird eine dreiecksfläche aus höhe und grundseite berechnet, aber das man die höhe aus fläche und grundseite berechnet, ist unüblich. formeln "umstellen" wird also de-fakto nicht geübt, binomische formeln z.B. werden "auswendig gelernt" und nicht verstanden.

statt prozentrechnung so zu lernen, das man EINE formel umstellt und versteht, werden heute üblicherweise 3(5) formeln zum auswendiglernen hingehauen. nicht fürderlich zum verständnis der beziehung von variablen zueinander. verständnis ist aber soundso nicht mehr das ziel der realschulbildung (zu meiner zeit wars das noch) sondern roboterhaftes dressurnachspielen.

und gerade die G8´er haben es hier im moment ziemlich schwer.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Simulacrum
Simulacrum

LeonGrace
Beiträge: 44
Registriert: 28/12/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23/1/2010 um 16:00  
Liebe Freunde,

Danke für euer "Mut-Machen" :) Mh... ich fürchte, dass es nicht so einfach ist, wie du es beschreibst, Tyrann. Zumindest nicht für mich. Hephaestos hat in allem, was er sagt recht, zumindest in meinen Augen. Die Realschule war n Witz gegen das Gymnasium. Ehrlich. Wir konnten viel mehr auswendig lernen, leider, und damit gute Noten schreiben. Das ist nicht mehr drin. Wer auf dem Gym nicht "denken" kann, ist echt aufgeschmissen. Ich seh das leider in meinen Zensuren sehr deutlich.
Aber das geht allen in meiner Klasse und auch denen in der 13ten so. Es ist einfach anders und wir müssen das beste daraus machen. Ich versuche in den Fächern, die mir auf der Realschule schon nicht sehr lagen, einfach nur durchzuziehen. So gut wie möglich mit zukommen, mich anzustrengen. Aber wenn es sich bei Kindern und Jugendlichen so anhört, als wären es nur Ausreden, so kann ich als doch einigermaßen erwachsener Mensch sagen, dass es auch an den Lehrern liegt.

Ist der Lehrer nicht immer nur so gut, wie seine Schüler? Ich habe mich das lange gefragt. Er kann den Stoff vielleicht astrein beherrschen, aber wenn er dem Lernwilligen ihn nicht vermitteln kann, taugt er nichts als Lehrer, hm? Oder sind wir Schüler einfach zu dämlich?

Der Taschenrechner ist mir im Übrigen bekannt. Aber ich werde ihn mir aus einem Grund nicht anschaffen: Er wird für mein Abitur nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr zugelassen sein. Das war ein interner Hinweis meines Mathelehrers letztes und auch dieses Jahr. Tja, that's life. Und ich sitz hier und komm damit nicht klar :D

Ein gutes hat es: merlYnns Ratschlag funktioniert. Wenn man sich jedes Wort klar macht, das man nicht versteht, kann einem nur noch die Formulierung Schwierigkeiten bereiten. >.>

Bis hierher

Liebe Grüße
Leon


____________________
"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 23/1/2010 um 17:51  
Hallo Leon, ich stimme dir teilweise zu.

Ich hatte auch Lehrer, die richtig schlecht waren. Die hatten immer keine Autorität und in dem Unterricht wurde nur geschrien (von Schülern) und Quatsch gemacht. In Chemie ist sogar mal eine Lehrerin heulend aus dem Klassenzimmer gelaufen. Wenn andere "gute" Lehrer den Raum betreten haben, war es mucksmäuschenstill. Der Job als Lehrer ist sicher nicht leicht, gerade die unteren Klassen, 6.-9. können sich sicher als Albtraum für jeden Lehrer entpuppen. Allerdings konnten immer alle Schüler, die ernsthaft was verstehen wollten, verstehen, auch wenn sie es daheim nochmal wiederholen mussten und der Lehrer generell keine Fragen beantwortet hat.


Und wenn man auf dem Gymnasium viel mehr denken muss, als auf der Realschule, dann frag ich mich, was ihr da auf der Realschule gemacht habt. Habt ihr nur Sätze abgeschrieben? Ich mein das nicht böse, aber wir hatten bisher einen richtig guten Lehrer in Mathe, der Rest war schlecht. Wir kriegen auch nicht gesagt, warum wir was machen und wenn ich z.B. mal frage, woraus das und das resultiert, dann kriege ich "Das brauchst du für Mathe Grundkurs nicht." als Antwort. Und es ist wirklich so: Denken braucht man eigentlich nicht für Mathe Grundkurs. Ich soll eine Fläche unter einem Graph berechnen, die Funktion des Graphen ist angegeben. Da rechne ich die Nullstellen aus und und pack alles in eine Integralrechnung. Höhere Zahl oben hin, kleinere unten, Stammfunktion, dann abziehen und beachten, dass es keinen negativen Fläscheninhalt gibt -> Ergebnis.


Die Leute, die wirklich schlecht bei uns in Mathe sind, sind ausnahmslos die, die sagen, sie würden Mathe nicht können und deshalb erst gar nicht lernen. Einer meiner besten Freunde macht das. Der versucht es nichtmal, wenn er "lernt" setzt er sich am tag vor der Arbeit 20 Minuten vor den PC mit seinem Heft, chattet in ICQ, hört Musik und sagt dann, er kann alles, ohne eine Aufgabe gerechnet zu haben.

Das will ich dir nicht unterstellen, vielleicht ist es ja wirklich so schwer für dich, wie du sagst, ich war ja nie auf der Realschule. Dennoch hilft dir das nicht, wenn du sagst,d ass du es besonders schwer hast, das interessiert niemanden, der sich dein zeugnis anschaut. Da zählen nur deine Noten. Ob du die verdient hast oder nicht, das weiß niemand.

Ich schreibe das hier, weil immer gesagt wird, man kann Mathe oder nicht. Oder man muss Mathe "verstehen", dann ist man gut. Für Mathe braucht man nix zu verstehen, Anweisungen kann ja wohl jeder ausführen. Und mit einem normalen Taschenrechner gehts auch genauso gut. Ich nutze auch nur die Wertetabellen-Funktion, außerdem hatte mein alter Taschenrechner einen größeren Speicher, bis 10 Schritte zurück, usw. Dieser 991 ES nur einen.



Zitat:
Ist der Lehrer nicht immer nur so gut, wie seine Schüler?


Hm, ein guter Lehrer motiviert zwar die Schüler auch, aber bei einigen hat es echt keinen Sinn. Nicht, weil die dumm sind, sondern, weil ihnen meist alles egal ist und sie den lehrer als Feind ansehen. Man ist aber auf den Lehrer angewiesen und sollte ihn daher als Freund annehmen. Das klingt jetzt so, als solle man schleimen oder mit dem lehrer skateboardfahren. So ist das nicht gemeint.


Wenn du ein paar Fragen hast oder sowas, dann kannst du sie gern hier stellen, auch Aufgaben. Ich bin zwar auch nicht der Beste in Mathe, aber ich denke ich krieg das hin. Und oder wenn ich Hitzi etc. richtig verstanden habe, wurde dir von dieser Seite auch Hilfe angeboten.


www.matheboard.de ist auch sehr gut, allerdings ist Schmarotzertum nicht gerne gesehen, die wollen sehen, dass du dir selber auch Gedanken gemacht hast, also gleich Lösungsvorschläge und oder Gedanken mit beigeben, dann kannst du auch gut aus deinen Fehlern lernen.
Antwort 16
Lux
Lux

Ozymandias
Beiträge: 8
Registriert: 22/5/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/1/2010 um 17:08  
Ja, leidiges Mathe ...

In der Realschule war ich in Mathematik nun kein Überflieger, aber für ein paar 3er hats mir gereicht. Ein paar Jahre später im Gymnasium ging es dann plötzlich leichter für mich. Irgendwann hat es aber mal *klack* gemacht! Das haben meine Mitschüler auch bemerkt und mich als Nachhilfelehrer eingestellt. Im Nachhinein hat das den Meisten ihre 4er gerettet (worüber die meisten froh waren, ich aber mehr erwartet habe). Was ich als Nachhilfelehrer festgestellt habe:

- der Lehrer lernt durchs Lehren am Meisten! Nur durch konsequentes Erklären meinerseits habe ich Mathe tatsächlich verstanden ...
- in einer Gruppe unterschiedlich mathebegabter Leute lernt es sich am besten! Jeder erklärt und versteht auf seine Art und hilft damit den Anderen.
- wer die Aufgaben aus dem Buch (zumindest in meiner Zeit, Abi 05) beherrscht kriegt bestenfalls(!) eine schlechte 3. Kreatives Umgehen mit Formeln und Zahlen ist in der Klausur gefragt. Deshalb mal den Lehrer nach alten Klausuren (mit Lösungen) fragen und die durchrechnen und auch frühzeitig mal die Abitur-Aufgaben anschauen! Stupides nach Schema F rechnen reicht nicht mehr.

... just my two cents. ;)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/1/2010 um 11:53  

Zitat:
Und wenn man auf dem Gymnasium viel mehr denken muss, als auf der Realschule, dann frag ich mich, was ihr da auf der Realschule gemacht habt. Habt ihr nur Sätze abgeschrieben?


tyrann: mir kommt das in der nachhilfe oft so vor. also, das die nur sätze abschreiben.

gut, ganz so schlimm ist es nicht, aber es ist ernsthaft so, das durch magelndes verständnis des variablenkonzepts in der Realschule stolpersteine für den gymnasialübertritt gelegt werden

es geht hier garnicht darum, das ein realschüler nicht operationen nach "schema f" ausführen kann, das können die meisten. es geht darum, das man bspw.

f(x) = x²-a*16

schon aus dem einfachen grunde nicht versteht, weil da so viele buchstaben stehen, das die hemmschwelle, es einfach mal auszuprobieren, viel zu groß ist. wenn ich da die frage stelle:

für welchen welches a hat f(x) die nullstellen 3 und -3 ?

benötigt der ehemalige realschüler erst mal 5 minuten, um aus dieser frage eine ARBEITSANWEISUNG ZU MACHEN!. die aufgabe wird ja nicht so gestellt, das gesagt wird "setze für f(x) null ein und für x 3, und rechne solange rum, bis du rauskriegst, was a dann ist". realschulanweisungen wären in dieser art gewesen (ok, leicht übertrieben). denken wird kaum verlangt, und verstehen nur bedingt.

Zitat:
der Lehrer lernt durchs Lehren am Meisten! Nur durch konsequentes Erklären meinerseits habe ich Mathe tatsächlich verstanden


right.mit den anderen punkten auch.

Zitat:
Ich soll eine Fläche unter einem Graph berechnen, die Funktion des Graphen ist angegeben. Da rechne ich die Nullstellen aus und und pack alles in eine Integralrechnung. Höhere Zahl oben hin, kleinere unten, Stammfunktion, dann abziehen und beachten, dass es keinen negativen Fläscheninhalt gibt -> Ergebnis.


woher weisst du, das du die nullstellen brauchst? das diese nullstellen deine integrationsgrenzen sind? das überhaupt integrieren verlangt ist? was eine stammfunktion ist?

das alles zu lernen wurde dir im gym nur möglich, weil du schon ein viel grundlegenderes verständnis von mathematischem kladderadatsch in deiner 9/10. klasse erarbeitet hast (oder talentiert bist). weil dein verständnis von funktionen (ob die nun proportional, antiproportional oder parabeln waren) ganz anders aufgebaut wurde als das des realschülers, der in der zeit die formeln für einfache körper (kugel/kegel/pyramidenstumpf) auswendig lernen musste.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 18
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 26/1/2010 um 14:26  
Hm also wir dürfen in den Arbeiten theoretisch auch das Tafelwerk benutzen, da stehen alle Formeln drin. Manchmal sagt der Lehrer auch die Formeln für ein geometrisches Gebilde, wenn viele Leute doof gucken.

Bei der Integralrechnung war es so, dass wir auch vorher erst gelernt haben, dass man Nullstellen berechnen muss, wenn man nicht weiß, wie die Fläche verläuft. Weil wenn positiv und negative Flächeninhalte (kann ja gar nicht sein) zusammenkommen, verfälscht sich logischerweiße das Ergebnis. Auch in der Arbeit sollte man erst eine Aufgabe ohne Nullstellen berechnen, dann die Selbe mit Nullstelle und begründen, wieso bei der ersten Variante 0 als Flächeninhalt rausgekommen ist. In Wirklichkeit war der Flächeninhalt 8, |(-4)| + 4.


Die gesamte Geometrie und sowas alles habe ich in den höheren Klassen nie mehr gebraucht, alles sinnlos. Jeder kann für eine Formel, die angegeben ist, Zahlen einsetzen, da braucht man sie nicht auswendig lernen. Auch wenn ich merke, dass der Taschenrechner vieles kaputt macht. Ich müsste auch erst gucken, wie ich eine größere Additionsaufgabe im Kopf schriftlich ohne Taschenrechner ausrechne, weil ich das in der 7. Klasse zuletzt gemacht habe.


Zitat:
woher weisst du, das du die nullstellen brauchst? das diese nullstellen deine integrationsgrenzen sind? das überhaupt integrieren verlangt ist? was eine stammfunktion ist?


Das ist aber kein Stoff der 8.-9. Klasse und auch nicht der 10. Allerhöchstens Ende 11 und 12. Dass man die Nullstellen braucht, erschließt sich einem auf dem Gymnasium auch nicht aus dem Hintergrundwissen der letzten Jahre, sondern, weil der Lehrer spezielle Fälle rechnen lässt, in denen sowas vorkommt (wie oben in der Beispielaufgabe) und einen dann auf die richtige Fährte lenkt. In der 11. habe ich nichts anderes gemacht, als ständig auf und abzuleiten. Oder war es 12? Ich weiß es nicht mehr. Das geht aber nun wirklich so leicht, dass man das sofort an einem Tag lernen kann. Damit will ich nur sagen, alles, was ich für das Halbjahr gebraucht habe, hab ich auch in diesem Halbjahr gelernt. Wenn man ein Thema nicht verstanden hat, kann man meist bei dem anderen neu anfangen, zumindest heißt es nicht, dass alles komplett aufeinander aufbaut. Ich zum Beispiel war in der 8.-9. Klasse bei cosinus und sinus und tangens und sowas komplett nicht anwesend und ich hatte bisher noch nie Sinn drin gesehen, mir das anzuschauen. Jetzt haben wir grade so ein Thema damit gemacht und ich bin auch komplett gut klargekommen, weil im Buch steht, was man machen muss.

Wenn man ein klitzekleinesbischen Grundverständnis hat und vor den Arbeiten sich richtig reinhängt (viel durchrechnet), ist es kein Problem. Ich mache nichtmal Hausaufgaben! Und das ausnahmslos seit der 7. Klasse! Und glaub mir, ich bin keinesfalls talentiert für Mathe oder sonst ein Wunderkind. :p



Edit: Hast du vielleicht in bayern Abitur gemacht? Oder dort Mathematik studiert? Die sollen da andere Ansprüche haben.


[Editiert am 26/1/2010 um 14:28 von Tyrann]
Antwort 19
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 27/1/2010 um 10:29  

Zitat:
Das ist aber kein Stoff der 8.-9. Klasse und auch nicht der 10. Allerhöchstens Ende 11 und 12. Dass man die Nullstellen braucht, erschließt sich einem auf dem Gymnasium auch nicht aus dem Hintergrundwissen der letzten Jahre,


natürlich ist "das man die nullstellen braucht" nicht stoff der 8 oder 9. aber die ersten nullstellenberechnungen via quadratische ergänzung sind meines wissens in der 9.klasse Gym, und wer zu dem zeitpunkt auf der realschule war, hats echt schwer, später andere funktionen so umzuformen, das man auf nullstellen kommt. ich meine hey, ich rede von schülern, die kaum die binomischen formeln oder das bruchrechnen hinkriegen.....

wenn man diesen teil (verschobene parabeln/scheitelpunktform) verpasst oder nur rudimentär gebüffelt hat, bis er pq bw. abc- formel rechnen kann.... für den wirds in der 11.klasse meistens anstrengend. du machst den fehler, tyrann, von dir auf andere zu schliessen - du fandest das nicht schwierig, oder nur stückweit. ich fand das ganze nie problematisch (war aber zu faul... :D ). ich weiss aber aus erfahrung, das das ganze durchaus schwierig sein kann, und zwar vor allem, wenn in der 11. erstmal mathematische grundvoraussetzungen gelegt werden müssen, die die realschule nicht liefert - der gymnasiast hat da die besseren chancen, wirklich. man kann nur schwer einen 100m-lauf gewinnen, wenn man erst eine sekunde später loslaufen darf (soll heissen, nachdem man sich den fehlenden stoff notdürftig reingepaukt hat).


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 20
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 27/1/2010 um 14:52  
Ja, da hast du wohl recht. Wie gesagt, ich hab keine Ahnung von der Realschule, meine Schwester hat in der 8. Klasse auf das Gymnasium gewechselt, die hatte es schwer, aber sie hat es auch deutlich übertrieben mit der Lernerei.

Die binomischen Formeln wende ich übrigens nie an :)

Die sind mir ein bischen suspekt, ich rechne das lieber auf dem Papier aus, als ohne zu denken a^2+2ab+b^2 einzusetzen. Hab dann ein schlechtes Gefühl und muss sowieso nochmal anders überfliegen, wenn ich das so mache. Und mit Taschenrechner ist das ja eh kein Problem. Die andren binomischen Formeln kenn ich nicht. Eventuell muss ich das aber mal fürs Abi lernen? :'(
Antwort 21
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 28/1/2010 um 09:27  
naja - wenn du die fortgeschrittenen sachen, die aus den binomischen formeln hergeleitet werden (polynomdivision bzw. linearfaktorzerlegung) drauf hast, benötigst du die binome natürlich nicht mehr - das ist ja nur der "anfang".


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 22
Simulacrum
Simulacrum

Hitzi
Beiträge: 26
Registriert: 18/6/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29/1/2010 um 06:15  
Da schaut man mal eine Woche nicht her, weil man meint alle wäre am schlafen, und dann entgeht mir hier fast eine meiner Lieblingsdiskusionen...
Ich fahre heute auf Urlaub, hab es schon fast eilig... werde aber wenn ich zurück komme mich einmal diesem Problem widmen.

Eines aber gleichmal:
e^x ist eine inektive funktion, das bedeutet, daß e^x ungleich e^y (^.... hoch)
es sei denn x=y, dann ist klarerweise e^x =e ^y. Daher ist die erste Gleichung von deinen Aufgaben nur dann Erfüllt, wenn 1/2 x = - x erfüllt ist. Das ist aber nur für x = 0 erfüllt.
Die injektivität ist auf jeden Fall erfüllt (mindestens dann erfüllt) wenn die funktion streng monoton wachsend ist, also ständig nach oben geht, nie waagrecht! Siehst du alles sofort wenn du es aufzeichnest.


____________________
unmenschlich wie er ist, eiskalter Erbauer seiltänzerischer Theorien, eitel, lasterhaft, pervers,...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 23
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 315
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 29/1/2010 um 09:04  

Zitat:
Die injektivität ist auf jeden Fall erfüllt (mindestens dann erfüllt) wenn die funktion streng monoton wachsend ist, also ständig nach oben geht, nie waagrecht! Siehst du alles sofort wenn du es aufzeichnest.


soweit ich weiss, benutzen die heute garnichtmehr den begriff "injektiv", sondern nur "(stetig und) streng monoton", <=> "umkehrbar".


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 24
« vorheriges  nächstes »   « 1  2 »     print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on eBoard, XMB and XForum

0,087 Sekunden - 59 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0361 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen