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Autor: Betreff: Mein innerer Psychopath
Lux
Lux


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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 20:37  
Habe zur Zeit auf meiner Arbeit ein Problem, dem ich nicht ausweichen kann. Einen Patienten, der sowohl schizophren ist (also Dinge hört und sieht,die andere nicht sehen und hören), als auch starke psychopathische Züge in sich trägt. Er ist unberechenbar, gewalttätig, schlägt andere, ist manipulativ, zertrümmert Gegenstände, zeigt keinerlei Emotionen oder Unrechtsbewustsein. Meine Schwierigkeiten sind folgende:
Ich mag ihn nicht, hab eher einen Hass auf ihn
Ich habe Angst vor ihm
Ich halte ihn für gefährlich, der Kontakt zu ihm raubt mir meine Energie
Da ich die Realität nicht so einfach ändern kann,
er ist nun mal da und bleibt meistens auch über mehrere Monate habe ich mich auf die Suche nach meinem inneren Psychopathen gemacht.
Was meinen Hass auf ihn betrifft - ich komme normalerweise gut mit den Menschen in unserer Klinik klar- nur mit ihm nicht. Er ist manipulativ und versucht mich in seine Spiele einzubinden (z.B.nehme ich jetzt Tabletten oder Trofen oder doch Tabletten , nein lieber doch Tropfen). Und es gibt sehr wenig Menschen, vor denen ich Angst habe. Ich will vor ihm auch keine Angst haben- zwecklos.
Doch zurück zu meinem inneren Psychopathen. Er ist ein wildes Geschöpf, ganz schwarz mit glühend roten Augen und langen zotteligen Haaren. Er läßt niemanden an sich heran, er freut sich,wenn die Menschen Angst vor ihm haben. Das gibt ihm Macht und Kraft. Er spielt sein Spiel und alle anderen sind nur die Schachfiguren. Er benutzt sie und wenn sie ihm nicht mehr von Nutzen sind wirft er sie weg. Er hat keine Gefühle, wer ihn stört, den tötet er und mit jedem den er tötet erhält er noch mehr Macht. Er ist der Herr über Leben und Tod und es gelten für ihn nur seine eigenen Gesetze.
Soweit bin ich bisher gekommen,habt ihr vielleicht noch Ideen oder Anregungen zu diesem Thema?
Viele Grüße
Dana-Fox


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BLACKWOLF
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 08:22  
Nächster Schritt - ich werde zu diesem Monster mit den glühend roten Augen.
Ich laufe durch eine Stadt (London vielleicht), die Straßen sind düster, Nebel liegt wie ein feiner weißer Schleier über den alten Häuern und sammelt sich in den finsteren Hinterhöfen, die Menschen weichen mir aus, machen einen großen Bogen um mich. Meine Kleidung ist schwarz wie die Nacht,mein Blick ist gesenkt, hütet euch ihr Menschen, seid froh wenn ihr nicht meine Aufmerksamkeit erregt, denn ich will töten. Ich rieche eure Angst, aber noch sind meine Arme gesenkt und mein Blick hat niemanden von euch auserwählt.
Dialog mit dem Monster
Ich stelle mich ihm in den Weg. "Mein Name ist Dana - Fox und du kannst mich nicht töten,denn du bist ein Teil von mir."
"Ich werde dich töten und damit zu einem eigenständigen Wesen werden, ich werde endlich frei von dir sein. Dein Tod vergrößert nur meine Macht."
"Wenn ich nicht mehr lebe, kannst auch du nicht mehr existieren, denn du hast keinen Körper mehr."
"Wir werden sehen Dana-Fox,wir werden sehen".


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BLACKWOLF
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Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 10:01  
Dr. Jekyll & Mr. Hyde?

nein, im ernst - solche auseinandersetzungen mit den eigenen schatten finde ich sehr anstrengend, und weiss auch selten einen schluss daraus zu ziehen. man entwickelt sich zwar irgendwie weiter, aber ich könnte die entwicklung, die man dabei durchmacht, kaum in worte fassen. dazu bin ich irgendwie zuwenig poet.

interessant fand ich in dieser beziehung den roman "erdsee" (also, 1-3) von ursula k. leguin. kam als recht triviale verfilmung letzthin auch mal wieder im fernsehen. leider kommt im film das eigentliche thema des fantasyromans(auseinandersetzung mit den schatten) erheblich zu kurz.


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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 11:17  
Weiss auch noch nicht genau wohin die Reise führt aber ich werde mich in der nächsten Zeit weiterhin mit diesem Schattenteil in mir beschäftigen und - du hast recht, es kostet sehr viel Kraft. Heute Morgen,war mir nach diesem Kontakt sehr übel und ich habe mich ungefähr eine Stunde lang richtig kraftlos gefühlt- ist mir vorher, in diesem Ausmaß, noch nicht passiert. Werde euch auf dem Laufenden halten und mir mal den Roman Erdsee besorgen.
Bis Bald
Dana-Fox


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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 13:50  
Seit heute Morgen ist dieses Wesen nun um mich herum - beobachtet mich, belauert mich - ich kann seine Anwesenheit körperlich spüren. Werde noch einmal mit ihm Kontakt aufnehmen- dieses Mal mit Schutz wegen des Kraftverlusts meinerseits.
Ich werde zu diesem Wesen- meine Gestalt wird größer, fühle mich deutlich schwerer, stumpfer und laufe mit ihm durch die Straßen. Scheinbar ziellos laufe ich mit ihm durch die trüben Gassen, es fühlt sich an wie die Negation aller guten Kräfte in mir, da sind keine Emotionen, kein Leben, kein Licht - nur die Suche nach dem Opfer. Als ich es nicht länger ertragen kann stelle ich mich ihm noch einmal in den Weg.
Dialog:
"Es wird keine neuen Opfer mehr geben, ich lasse dich nicht vorbei." Meine Hand streckt sich in abwehrender Geste nach vorn".
"Geh mir aus dem Weg, Dana-Fox, du kannst mich nicht aufhalten."
"Doch, das kann ich, denn du bist mein Geschöpf und töten kannst du mich auch nicht, das weißt du."
"Vielleicht muss ich dich gar nicht töten - du spürst doch selbst, daß ich stärker werde, immer mehr zu Realität werde - und bin ich erst einmal stärker als du, werde ich deinen Körper übernehmen".
"Das lasse ich nicht zu und noch bin ich der Stärkere von uns beiden". Ich mache einen Schritt auf das Monster zu, es umhüllt mich wie eine schwarze Wolke, und atme es über mein Herzchakra ein.
Ich glaube, der Schlüssel zu diesem Wesen ist das Opfer.
Bis Bald
Dana-Fox


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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2009 um 11:55  
Bin noch einmal zurück in die erste Situation, in der ich Angst empfand vor diesem Menschen. Da steht jemand vor mir, der solch einen Hass und eine Anspannung in sich trägt, daß mir die Luft wegbleibt und meine Kraft immerhalb eines Augenblickes komplett "aufsaugt".
Verwandle mich in ihn.
Mein Körper wird schwer, zittert vor Anspannung, die Augen sind halb geöffnet, mein Geist ist erfüllt mit Dumpfheit.
Dialog
"Zeige mir deine wahre Gestalt"? - keine Veränderung
"Sage mir deinen wahren Namen"?
"Ich bin ein Kelphie". Kelphies sind Wassergeister, die in der Gegend um Schottlland leben (war schon in Schottland). Keine Ahnung was dies mit meinem inneren Psychopathen zu tun hat. Allerdings trat dieser Mensch erst nach meinen Aufenthalten in Schottland in mein Leben.
Kelphies erscheinen den Menschen oft in Pferdegestalt und bieten ihnen an, sie über das Wasser zu tragen. Kaum sitzt ein Mensch auf diesen grauen Pferden, laufen sie ins Wasser und ertränken und verschlingen ihn. Sie fressen Menschen Tiere und sogar andere Elfen, die sich zu nahe an ihre Höhlen wagen. Sie können sich auch in Menschen verwandeln um anderen Menschen in der Nacht das Blut auszusaugen. Nur an ihren Haaren, die immer wie Algen oder Wasserkresse aussehen und evtl. mit Muscheln bedeckt sind kann man sie erkennen.
"Welches Opfer muss ich dir geben, um dich zu versöhnen"?
"Ich fresse Menschen, verschlinge sie, raube ihnen die Energie und das Leben. Ich bin die Dunkelheit, die alles Lebendige und Helle verschlingt - ich bin der Tod, verrottetes Laub, weiße Knochen und vermodernde Erde.
Du kannst mich nicht mit einem Opfer versöhnen, denn ich empfinde keine Emotionen".
Was immer dieses Wesen auch ist, ich kann auf diese Weise nicht mit ihm arbeiten, ich kann es auch nicht als Verbündeten gewinnen. Es ist böse, abgrundtief böse, vampiristisch und absolut lebensverneinend.
Mal sehen wie es weitergeht.
So long
Dana.Fox


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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2009 um 15:29  
Bin gerade genervt - suche Kontakt zu einen Schattenteil und bekomme es gleich mit der gesammten dunklen Seite von mir zu tun. Ja ich bin manipulativ, destruktiv, aggressiv, lebensverneiend, hasserfüllt, böse,machtbesessen, unberechenbar usw. - aber ich bin auch das Gegenteil - offen, konstuktiv, liebevoll, freiheitsliebend, lebensbejahend, gut - weiß ich alles schon.

Ihr könnt nicht den Gerechten vom Ungerechten trennen und nicht den Guten vom Bösen. Denn sie stehen zusammen vor dem Angesicht der Sonne, wie der schwarze uund der weiße Faden zusammengewebt sind. Und wenn der schwarze Faden reißt, wird der Weber das ganze Gewebe prüfen und auch den Webstuhl untersuchen...
Khalil Gibran


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red_folder.gif erstellt am: 16/1/2009 um 16:52  
Habe die Auswahl meiner Mittel erweitert - im Thema "mein innerer Psychopath" stecken so viele Aspekte, daß die Kommunikation allein als Medium, mit diesen Teil nicht ausreicht. Habe begonnen ein Bild zu malen zum Thema Tod, Wahnsinn und der dunklen Seite meines Wesens.
Eine positive Nachricht hab ich noch- seit ich mich mit meinem inneren Psychopathen beschäftige verhält mein äußerer Psychopath, auf meiner Arbeit, sich ruhig. Habe zur Zeit keine Probleme mit ihm.
Bin noch einmal in die Situation mit dem intensivsten Gefühl zurückgegangen. Es war der Moment, an dem ich das Gefühl hatte, daß alle körperliche Kraft mich verläßt. Bin diesem Gefühl der Schwäche und Hilflosigkeit gefolgt - bis ich am Boden lag. Hier ist der erste Schlüssel - ich, Dana -Fox, hilflos am Boden - kann ich das zulassen? In der äußeren Realität bin ich ein Kämpfer ein Krieger und kann mit dem Thema Schwäche und Hilflosigkeit nur wenig anfangen. Schwäche ist mir peinlich.
Dana-Fox


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/1/2009 um 18:57  
Hallo dana-fox

Welchen Beruf übst du denn aus? Welches Hinterfrundwissen bringst du von deiner Ausbildung mit?

Dann fehlt mir auch der Bezug von der Person, die du betreuen musst - zu der Idee, deinen inneren Psychopathen zu suchen.

Wie hat diese Person dich auf solch eine Idee gebracht? Und was willst du damit erreichen?

Und was suchst du wirklich???

Aus Sicht der Schatten-Lichtmagie kann ich von solchen Selbstversuchen nur abraten. Aus dieser Sicht möchte ich dir mal skizzieren, was du da eigentlich tust:

Du beginnst mit einer bestimmten Idee:

dein inner Psychopath.

Diese IDEE verbindest du dann mit irgendwelchen diffusen negativen chaotischen Gefühlen aus deinem Unbewussten, die du durch irgendwelche undeutlichen Vorstellungen erweckst.

Aus diesen diffusen Gefühlen lässt du ein Bild in dir entstehen und visualisierst es.

Dieses Bild lädst du weiter mit diffusen unbewussten Gefühlen und Energien - wobei du immer mehr das Bild selbst zur Erweckung und Stimulation der unbewussten Energien benutzt, mit denen du das Bild gleichzeitig lädst. Durch diesen AUTOMATISMUS bekommt das Bild dann ein abgespaltenes Eigenleben - scheinbar. Aber auch nur, solange du das willst.

Ja - und was dann? Wohin soll das führen - was soll das bringen? Ein Bild, lebendig gemacht mit unterschiedlichsten unbewussten Energien, deren Quelle du nicht erreichen kannst - und die durch diese Gestaltwerdung auch nicht klarer werden?

Was willst du mit einer fiktiven Gestalt, lebendig gemacht durch mehrerer diffuse Energielinien ins Unbewusste - was willst du mit diesem diffusen fiktiven BÜNDEL aus irgendwelchen unbewussten Energien - wenn du nichtmal eine einzige REALE Energielinie zu dir zurückverfolgen und erlösen kannst - zum Beispiel den Hass auf diese Person die nur manipuliert?

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Prozesse der Musterauflösung arbeiten sehr präzise und real. Beispiel Core Prozess:

Dort wird ein Persönlichkeitsanteil - wie z.B. Hass auf jemanden - ganz real über die Gefühle im Körper lokalisiert. Dann gibt es gezielte Kommunikationsprozesse, die diesen Teil mit seiner ursprünglichen Lichtquelle verbinden, die Linie zurückverfolgen.

Keinesfalls werden da lauter diffuse unbewusste Teile angezapft und IN EINEM VORSTELLUNGBILD GEBÜNDELT, - und dann mal zu schauen was da so passiert!

Klar gibt es in der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen den USUS, bestimmte Teile zu benennen als inneren Zensor, innerer Polizist, innerer Lehrer, inneres Kind usw.

Das sind Hilfsmittel, um besser über sich reflektieren zu können, besser kommunizieren zu können - oder um sich auf einer gewissen - aber noch oberflächlichen bildhaften Ebene - ERKENNEN und spiegeln zu können.

Aber das heisst doch nicht, dass ich irgendeine Gestalt imaginiere - diese dann mit irgendwelchen diffus erweckten unbewussten Energien lade - und damit zum AUTOMATISCHEN Leben erwecke -

und dann mal so gucke was da so geht.

Daraus wird nichts - obwohl dann wahrscheinlich viele komische Sachen gehen - aber das ist auch alles dann.

Das alles ist ein Herumstochern im Unbewussten - wovon ich dringend abraten möchte.

Schattenarbeit würde gezielter arbeiten - dazu gehört auch ein Wissen darüber, WAS ICH DA EIGENTLICH TUE!

In diesem Sinne - liebe Grüsse

MerlYnn


[Editiert am 16/1/2009 um 18:58 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 16/1/2009 um 19:32  
Hallo Merlin,
danke für deine Sorge um mich. Diese Arbeit die ich tue nennt sich Traumkörperarbeit. Sie dient der Erlösung innerer Schatten, hat aber einen ganz anderen Ansatz als deiner. Sie kommt nicht aus der Logik oder der Brillanz eines klugen Kopfes.
Ich werde dir noch ausführlicher antworten,muss aber jetzt zum Nachtdienst.
Bis dann
Dana-Fox


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/1/2009 um 20:13  
Hi -ja, beschreibe doch mal den Ansatz etwas genauer. Auch, falls es da Literatur drüber gibt.

Natürlich bin ich auch sehr interessiert, verschiedene Ansätze kennenzulernen. Ich war aber in der Tat besorgt, da es sich bisher so etwas nach überhaupt keinem Ansatz anhörte.

Natürlich gibt es auch Ansätze, die Teile in bestimmten Bildern bündeln und lösen können. Es gibt zum Beispiel Ansätze, Familienaufstellungen mit solchen Ideenbildern zu stellen und dort energetisch etwas zu lösen. Die innere Bühne zu stellen usw.

Logik und Brillianz sind übrigends nur nützlich, wenn man beides auch komplett FALLENLASSEN kann. Zum Beispiel, wenn es darum geht, so einem Teil ZUZUHÖREN.

Dann bin ich einmal gespannt, auf den Ansatz der Traumkörperarbeit.


liebe Grüsse merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 17/1/2009 um 08:53  
Hallo MerlYn,
mit deinem zweiten Beitrag, hast du gerade meine sorgfälltig überlegte Antwort, (hatte ja die ganze Nacht Zeit), zunichte gemacht. GRINS - hatte nämlich zuerst den Eindruck, daß du nur deinen Unmut darüber ausdrücken willst, daß ich etwas tue, womit du zur Zeit nichts anfangen kannst. Ich freue mich, daß ich mich geirrt habe! Denn was du sagst hat Gewicht - für mich - und eigenlich wollte ich euch Schattenfänger auch alle mal kennenlernen. So kam mir die Idee an einem praktischen, aktuellen Beispiel zu zeigen wie ich arbeite. Der Gedanke, daß das Ganze für andere sehr chaotisch klingt, kam mir dabei leider nicht. Was ich bisher von dir gelesen habe, läßt mich davon ausgehen, daß du in Bezug auf die Schattenarbeit mehr die philosophische Betrachtungsweise bevorzugst - und hab mich die ganze Zeit gefragt, wie du diese Erkenntnisse in die Praxis umsetzt.
Denn genau um die Praxis geht es bei der Traumkörperarbeit. Schattenteile äußern sich in körperlichen oder seelischen Krankheiten, Körpersymptomen (z.B. Kopfschmerzen), starken Emotionen (z.B. Todesangst, Hass), Unfällen, Träumen, traumatischen Erlebnissen, Beziehungsproblemen, Versprechern - all diese Begebenheiten sind der Schlüssel zur Traumwelt, zum Unbewusten, zu den Schatten.
Das was dir so planlos und verwirrend erscheint nennt sich "Jagen" - wie ein Jäger erfaßt du das Symptom, den Traum oder das Erlebnis mit allen Sinnen. Du stellst dir das Erlebnis vor, schaust was es tut, wie es aussieht, wie es sich anhört und anfühlt, wie es sich bewegt und wie es sich auf andere bezieht. Du fühlst dich hinein in die Erfahrung, machst Bilder aus ihr, hörst ihren möglichen Geräuschen und Worten zu, bewegst dich, wie sie sich bewegen würde bis du ihr Wesen, ihre Botschaft erfasst hast.
Es ist ein Prozeß - du folgst ihm - und es ist immer auch eine Reise ins Unbekannte.
Im zweiten Schritt verwandelst du dich in diese Erfahrung, du sprichst wie sie, bewegst dich wie sie, tust als seist du die Kraft, die Macht,die Energie, die sich hinter dem Erlebnis verbirgt.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Schatten ins Bewustsein zu holen, die dein aktuelles Thema beinhaltet und ihnen einen Platz in der Realität zu geben.

In meinem Beispiel bedeutet das für mich, Möglichkeiten in der Realität zu finden, wo ich auch mal schwach und kraftlos sein darf - das ist Integration, so wie ich sie kenne. (Natürlich beinhaltet der" innere Psychopath" noch mehr Schattenanteile, aber eins nach dem anderen).
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Wenn ich mich mit meinem "inneren Psychopathen" auseinandersetze und die unbewusten Teile integriere kommt auch mein äußerer Psychopath zur Ruhe, weil er in meinem Inneren keine Resonanz mehr findet.
Und so ist es ansatzweise auch heute Nacht schon geschehen. Ich habe keine Angst mehr vor diesem Menschen und kam sogar ins Gespräch mit ihm. Sicherlich wird er mich noch eine Weile testen, es sind ja auch noch nicht alle Schatten erlöst, aber meine Beziehung zu ihm hat sich jetzt schon wesentlich verändert.

Das ganze Thema Traumkörperarbeit ist noch viel komplexer, als ich es jetzt hier darzustellen vermag - aber, der Anfang ist gemacht.
Bis Bald und liebe Grüße
Dana-Fox


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Simulacrum
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red_folder.gif erstellt am: 18/1/2009 um 20:04  
Hallo dana-fox,

Im Internet findet man ja nicht sonderlich viel zu dieser Methode, würde mich auch freuen noch mehr darüber zu erfahren.

Es erscheint für mich immer noch sehr durcheinander was du da tust aber wenn ich dich richtig verstanden habe stellst du dir da etwas vor und beobachtest es. Dann schlüpfst du in seine Rolle um heraus zu finden was es will? Und anschließend integrierst du die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen.


Du hast Angst, Hass und Manipulation angesprochen.
Das hängt aus meiner Sicht alles sehr eng miteinander zusammen.
Aus Angst wird Aggression und daraus wird Hass. Und Angst entsteht immer da wo Unklarheiten sind. Ungewissheit / Unklarheit bedeutet Gefahr, Gefahr für die eigene Kontrolle und je nachdem wie groß die Angst umso mehr wehrt man sich und es entwickelt sich zur Wut. Wut macht Blind, Taub, Gefühllos und wird so zum Hass.


Ich arbeite meist eher mit den Bildern des Tarot und erarbeite mir darüber die Themen. Ein erstes Bild von ihm hast du dir ja schon gemacht, damit kann man auch schon anfangen zu arbeiten.

Du hast schon eine ganze Menge geschrieben ich will jetzt nicht alles Zitieren, aber ich versuche dir mal zu zeigen wo sich für mich der rote Faden abbildet.
Zitat:
Er ist ein wildes Geschöpf, ganz schwarz mit glühend roten Augen und langen zotteligen Haaren. Er läßt niemanden an sich heran, er freut sich,wenn die Menschen Angst vor ihm haben. Das gibt ihm Macht und Kraft. Er spielt sein Spiel und alle anderen sind nur die Schachfiguren. Er benutzt sie und wenn sie ihm nicht mehr von Nutzen sind wirft er sie weg. Er hat keine Gefühle, wer ihn stört, den tötet er und mit jedem den er tötet erhält er noch mehr Macht. Er ist der Herr über Leben und Tod und es gelten für ihn nur seine eigenen Gesetze.

Dass ist der Hass. Die Welt oder jemand ganz bestimmtes hat ihm etwas angetan, etwas das für ihn nicht mehr zu verzeihen ist. Tot ist sein Gefühl, weder spürt er was ihm selbst gut tut noch was anderen gut tut.
Hass ist dabei aber nicht gleichgültig sondern besitzt immer noch eine Wut.
Das einzige was er will ist Rache das ist das einzige was ihn noch in irgend einer Hinsicht erfüllt und die erreicht er durch das töten.

Es gibt immer 2 Wege etwas zu leben, entweder positiv oder negativ. Wut und Hass sind immer die negative Seite. Es ist eine Möglichkeit das Bedürfnis zu stillen, nicht mehr und nicht weniger.
Tötet er sein Opfer gibt ihm das Befriedigung und damit natürlich auch Macht (Energie). Die brauch er um sich bemerkbar zu machen, das ist auch etwas dass er braucht.
Er wurde verletzt zurückgelassen und vergessen.

Der Schmerz sitzt tief und für annehmen und aufarbeiten ist er nicht bereit, er lehnt es ab. Ihm wurde Schmerz zugefügt und den kann er nicht für sich behalten, er muss ihn ausleben indem er tötet.
Er selbst hat schon lange keine Kontrolle mehr darüber ob er das machen will oder nicht, er gibt sich dem hin. Seiner Wut, seinem Hass, lebt es aus und erfährt vorübergehend Befriedigung. Das ist das Programm das bei ihm immer wieder abläuft.

Zitat:
Ich glaube, der Schlüssel zu diesem Wesen ist das Opfer.


Zitat:
Dialog
"Zeige mir deine wahre Gestalt"? - keine Veränderung
"Sage mir deinen wahren Namen"?
"Ich bin ein Kelphie".


Zitat:
Kelphies erscheinen den Menschen oft in Pferdegestalt und bieten ihnen an, sie über das Wasser zu tragen. Kaum sitzt ein Mensch auf diesen grauen Pferden, laufen sie ins Wasser und ertränken und verschlingen ihn.


Zunächst einmal passt die Beschreibung sehr gut zu dem was er tut, er sucht sich Opfer, ertränkt und verschlingt diese.

Das Wasser deutet für mich auf Gefühle hin. Nun frage ich mich wie sieht das Gewässer aus indem er lebt. Fließt das Wasser noch? Ist es irgendwo gestaut? ist es vielleicht eher ein Sumpf? ... Lebt er überhaupt im Wasser??? Eigentlich sollte er aber tut er das auch?

Zitat:
Du kannst mich nicht mit einem Opfer versöhnen, denn ich empfinde keine Emotionen


Emotionen scheint hier ein Stichwort zu sein... aber irgendetwas fehlt noch...

Das Opfer... muss es ein ganz bestimmtes sein? Oder geht es um die Opferrolle an sich? also was in diesem Fall alles damit verbunden ist... ertränkt werden, verschlungen werden... ?

Du schreibst Kelphies können sich auch in Menschen verwandeln und das Blut aussaugen. Also ähnlich wie Vampire... Sie trinken den Lebenssaft.

Du hast dir noch nicht angesehen was er mit seinen Opfern macht... Wenn wir bei deiner Vermutung bleiben ist das Opfer eine Schlüsselrolle.
So wie du die Suche nach dem Opfer beschreibst ist es aber egal wer ihn über den
Weg läuft, er nimmt jeden, Hauptsache ein Opfer.

...da verschwindet der rote Faden langsam im dunkeln... das ist das was mir zu dem bisherigen eingefallen ist.

Ich bin gespannt wie und wo es weiter geht. Und ob du mit meinem roten Faden etwas anfangen kannst.

Wie lange arbeitest du schon mit dieser Methode?
Und was mir noch nicht ganz klar ist... wie du am Ende die Botschaft erfasst die das Wesen mit sich bringt.
Es scheint sehr Interessant...

Lieben Gruß,
Iternia
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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 19/1/2009 um 15:08  
Hallo Iternia
muss zuerst noch etwas klären. Die Dana Fox, mit der ihr die ganze Zeit schreibt ist jetzt Dana-Fox-1 (private Sache).
Deinen roten Faden finde ich sehr zutreffend und die Sache mit dem Kelphie sehe ich genauso.
An das Opfer komme ich im Moment noch nicht ran, hab diese Frage erst einmal fallen gelassen, wenn sie wichtig ist wird sie während des Prozesses noch einmal auftauchen.
Ich arbeite mit dieser Methode jetzt insgesammt 7 Jahre, immer dann, wenn Dinge so schwierig werden, daß ich es nicht umgehen kann mich damit zu beschäftigen. Ist vielleicht ein Fehler immer so lange damit zu warten.
Liebe Grüße
Dana-Fox-1


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Simulacrum
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red_folder.gif erstellt am: 20/1/2009 um 01:11  
:) ganz ehrlich geht mir oft ähnlich ich warte auch seeehr lange teilweise und hinterher frag ich mich warum ? ich wusste dass es so kommen würde... aber naja irgendwann lern ich das auch noch, obwohl es andererseits vielleicht auch wichtig ist...wer weiß.

Lieben Gruß,
Iternia
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Multum Umbra

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red_folder.gif erstellt am: 21/1/2009 um 00:24  
@ Iternia - ein interessanter roter Faden

:) nur - wie du schon sagst - wo endet er? Noch hat er SICH nicht gefunden!

Und was Schattenarbeit angeht - da scheint es so einen inneren VERHINDERER zu geben. Was der Volksmund als inneren Schweinehund bezeichnet - bezeichnen wir etwas aristokratisch vornehmer als inneren Verhinderer.

Ja - da ist so ein WIDERSTAND - und DEN zu knacken - das wäre doch ein würdiges ZIEL!

Ein HINWEIS ist im NLP der sogenannte Ökologiecheck - wo immer bei einem Integrations oder Auflösungsprozess gefragt wird, ob es noch Teile gibt, die GEGEN einen besseren Zustand sind.

Vielleicht findet man da ja nicht alles - und dannwird es zäher.

Aber da haben wir doch schon den roten Faden - wenn es zäh wird, gicken wir mal, was wir zuletzt gemacht haben - und prüfen, ob es noch Teile gibt, die etwas gegen den Neuen Zustand haben.

Oder wenn etwas nicht gut läuft und wir wissen, was zu tun ist - TUN es aber nicht, könnten wir erst den Teil auflösen, der gegen eine Veränderung ist!

liebe Grüsse merlYnn


[Editiert am 21/1/2009 um 00:43 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 21/1/2009 um 00:42  
@ Dana fox 1

hi - das mit alle mal kennenlernen sollte sich machen lassen - auf unserer Page

www.akronos.ch finden sich unter NEWS immer aktuelle Aktivitäten und Treffen. Oft machen wir dann Wanderungen und Bergbesteigungen - und im Anschluss daran ein wenig Gruppenarbeit - was so energetisch wärend der Wanderungen sichtbar geworden ist. Oder du mailst uns einfach mal in die Schweiz.

Was du beschreibst, scheint eine schamanische Methode zu sein, sich selbst anzupirschen - sich Selbst zu jagen und aufzuspüren.

Frage wäre, wie genau die Integration dann stattfindet. Wo hast du diese Methode denn her - besser gesagt, erjagt?

:)

___________________________________

Es gibt eine Integration der Persönlichkeitsanteile - viele arbeiten damit.

Ich arbeite mit einer AUFLÖSUNG der Persönlichkeitsanteile - eine Auflösung in die Ganzheit. Dann lösen sich die traumatisch energetisch geladenen FORMEN und INHALTE auf zu neutralen Erinnerungen - der Teil wird wieder REINE LEBENSENERGIE und verbindet sich mit der Ganzheit.

Aber das sind die zwei Möglichkeiten zu arbeiten - Persönlichkeitsanteile integrieren - oder in die Ganzheit auflösen. Hier arbeitet jeder anders.

Und da sind die Meinungen auch geteilt. Die einen sagen, Auflösung ist nicht möglich, das glaube ich nicht, man kann es höchstens integrieren - ich würde sagen, ohne das Gefängnis vollständig verlassen zu haben hat man nie FRISCHE LUFT geschnuppert. (PURE EXISTENCE)

Ich selbst arbeite ausschliesslich mit Methoden, die vollständig auflösend sind. ERKENNTNIS ist lediglich eine Vorstufe davon - aber eine wichtige!

liebe Grüsse merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 21/1/2009 um 12:22  
Hi MerlYnn,
die Integration dieser Schatten beginnt schon während ich ihnen Gestalt gebe, durch die Bilder, die Worte, die Bewegungen usw. Der Prozess endet im Außen, in der Realität, wenn ich diesen unbewusten Teilen einen Platz gebe wo sie sich ausdrücken können.
Vielleicht wird es an einem Beispiel deutlicher: Angenommen, ich wäre ein zwanghaft ordentlicher Mensch und würde durch den Prozess zum Ergebnis kommen, daß in mir auch tief im Inneren ein nachlässsiger Chaot, oder ein Messi steckt, muß ich diesem Chaoten auch in meinem äußeren Leben einen Platz geben, wo er zur Entfaltung kommen darf. Das kann eine Schublade mit lauter Kram sein, die nie aufgeräumt wird, oder die Beschäftigung mit Schmutz und Dreck in Form von Tonarbeiten usw. usw...
Liebe Grüße
Dana


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red_folder.gif erstellt am: 23/1/2009 um 01:13  
ja es kann noch so aufgeräumt sein - eine so eine ECKE für den Chaoten gibt es immer :D

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hmmm - es sind schon ein paar mehr geworden.

hmmm - vielleicht sollte ich für den Ordnungsteil mal eine aufgräumte Schublade organisieren

*lach: so schlimm ists noch nicht ..

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Aber so ist das - die Teile finden ihren Platz in der Aussenwelt - und ein Schmane kann die ZEICHEN lesen und daraus auf die Innenwelt schließen.

Und wie du es machst, bewusst anfangen, mit diesen Teilen zu kommunizieren in der eigenen Umwelt.

Die Routinen beobachten - und verändern. All das sind Wege der Kraft.

In der Schattenarbeit beobachte ich, dass manche dieser Routinen fixierte MUSTER sind. Hier frage ich mich, was ZWINGT mich innerlich dazu, zu sein, was ich bin, immer wieder zu tun, was ich tue usw. Nun, hinter diesem inneren Zwang steht ein unbewusster Shmerz - und die Notwendigkeit, diesen Schmerz zu verdrängen. Löse ich diesen Schmerz auf - löse ich auch die Notwendigkeit dieser Muster auf. Dann bin ich frei - und offen. Aber auch immer offener für die feinstoffliche und Magische Saite dieser Welt.

liebe Grüsse merlYnn
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 23/1/2009 um 08:57  
Ja George,
und während du durch den Schmerz hindurch gehst stirbst du unter tausend Qualen, und manchmal mit dem verzweifelten Gefühl, daß es niemals aufhört wehzutun. Und dann, während du dir diesen Schmerz wieder und wieder anschaust und letztendlich zu seinem Höhepunkt gelangst, der Punkt an dem du dich entscheiden mußt, will ich leben oder sterben, gehe ich den Weg des Schamanen, oder werde ich einfach nur verrückt, beginnt der Integrationsprozess, hier wirst du wiedergeboren, wie Phönix aus der Asche.

Eine Übung, die ich des öfteren praktiziere und die du sicherlich auch kennst ist:
Die persönliche Geschichte fallenzulassen und sich in den eigenen Sterbeprozess zu begeben. Sich den Todesgang und den Vorgang des eigenen Sterbens in allen Einzelheiten vorzustellen und auch das,was danach kommt.

Bis Bald
Dana


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DerWeiseMitBart
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red_folder.gif erstellt am: 20/7/2009 um 11:09  
Hallo Dana,

also mein Gefühl sacht mir jetzt einfach:

Vampirismus!

Und zwar in Deinem Fall der vampirismus von Gefühlen.

Beweise:
1. Nährt sich von der Angst
2. Fühlst dich schwach in seiner nähe, total ausgelaugt.
3. Opfer ??

Also frage ich dich mal, testhalber:
Was denkst Du von Leuten, die als Schmarotzer leben ?
Mir jetzt egal, ob es obdachlose sind, oder die leute wie sie in nachmittagstalkshows
immer hoch stilisiert werden, die den ganzen tag zuhause sitzen,
und sich das geld von der sozialen hängematte aus in den rachen werfen lassen... ?
(Die Realität sieht da ganz anders aus,
aber die Frage ist ja bloss, ob du solchen leuten gegenüber auch so nen hass empfindest, in diesem Falle wäre das Stichwort dann: Ausnutzen!)
Oder halt die Frage, ob Du oft von anderen ausgenutzt bzw für ihre zwecke missbraucht wirst
(oder sowas selber machst, das ganze hat ja immer 2 seiten)

war nur'n schuss ins blaue, vlt trifft es zu, vlt auch nicht.

übrigens verwende ich eine relativ ähnliche technik wie du (u.a.)

Viel Glück weiterhin!


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Das was hier unten steht, hat mit nichts irgend etwas zu tun, also muss man es auch nicht lesen, danke!
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 20/7/2009 um 14:42  
Hallo WeiserMitBart,
dein Name gefällt mir....aber jetzt zur Sache.
Ich glaube auch daß psychopatisches Verhalten etwas mit Vampirismus gemein hat, denn der Psychopath ist ja auf der Suche nach Opfern, er will nicht kämpfen. Er benutzt seine körperliche Überlegenheit um über den Körper des Opfers dessen Spirit zu brechen und vollkommene Kontrolle über dessen Welt zu erlangen. Er versucht sozusagen Kontolle über die Seele des betroffenen Menschen zu bekommen.
Die einzige Möglichkeit, die ich kenne (außer solchen Menschen aus dem Weg zu gehen) ist, zu verhindern daß der Pschopath Kontrolle über meinen körperlichen Raum erhält. Doch bevor ich mich mich körperlich gegen ihn zur Wehr zu setzen kann muß ich zuerst mit meiner Angst vor ihm, also den Dingen die mich lähmen, mich schwach fühlen lassen, arbeiten. Hier kommt dann die Schattenarbeit ins Spiel.

Schmarotzer sind für mich kein Reizthema, da mir die Leiden und sozialen Hintergründe solcher Menschen aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit in vielen Variationen bekannt sind.
Als Schmarotzer würe ich Psychopathen aber auch nicht bezeichnen, als Menschen die andere für ihre Zwecke missbrauchen und ausnutzen schon.
Ich lasse mich, soweit es mir möglich ist, nicht von anderen Menschen ausnutzen. Ich hasse und verachte diesen Charakterzug. Da aber sowohl beruflich wie staatlich das Ausnutzen von Menschen in allen Kulturkreisen legitim ist, ist auch der Handlungsraum des einzelnen Menschen begrenzt. Privat bedeutet das für mich, daß ich Menschen die mich ausnutzen die Freundschaft kündige und zwar mit sofortiger unwiderruflicher Wirkung.
Meine eigene psychopathische Seite erfahre ich im Kampf gegen meine Feinde - ich meine damit Menschen, die versuchen mir existenzielle Grundlagen wegzunehmen und keine Gelegenheit außer Acht lassen mir privat oder beruflich zu schaden. Gegen solche Menschen setze ich mich mit allen, mir zu Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr.....ohne Skrupel. Solche Menschen benutze ich auch für meine Zwecke ohne Schuldgefühle oder sonstige Emotionen. Ich sehe das als Selbstverteidigung - bevor ich zulasse, daß mich jemand zerstört, zerstöre ich ihn.
Was allerdings nicht ausschließt, daß ich mir Gedanken darüber mache welcher Teil meiner Handlungen zu dem Problem mit meinem Widersacher geführt haben und die Verantwortung dafür übernehme.
Soweit erst mal
Dana


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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 23/7/2009 um 00:28  
Hallo Dana!
Nochmal, es ist wirklich dein Beruf, also dein Job, den inneren Schatten der Menschen auszutreiben? Willst du den Begriff Psychologin, oder Psycho-Therapeutin nicht benutzen, oder hat es damit nix zu tun?
Jedenfalls finde ich es immer etwas problematisch das Böse als eine vom Menschen getrennte Instanz zu sehen, die man austreiben kann. Vielmehr ist doch moralisches Verhalten etwas, das erst durch die Prägung in der Gesellschaft entwickelt wird. Wolfskinder besitzen z.B. keine Moral und auch kein Gewissen. Emotionen hingegen sind Teil jedes Menschen, unabhängig davon, ob er ein Gewissen hat oder nicht.
Über den Naturzustand des Menschen könnte man sich nun natürlich streiten, denn einerseits stimmt es nunmal, dass der Mensch ohne die Gesellschaft ein gewissenloses Wesen ohne Moral ist, andererseits ist diese Isoliertheit wiederum ein Unnatürlicher Zustand, da der Mensch ein Gesellschaftsliebendes Wesen ist und dies in seiner Natur liegt.
Dennoch ist jener Gewissenlose Teil der Seele von Anfang an vorhanden und kann daher meiner Meinung nach nicht "ausgetrieben" werden. Erst die Ethik der jeweiligen Kultur aus der man stammt erlaubt uns, ein Gewissen zu entwickeln und mit diesem den "inneren Psychopathen" zu unterdrücken.
Daher finde ich es wichtig zu akzeptieren, dass das Böse in jedem von uns haust und dass man es nicht los wird, sondern es einsperren muss, um andere, aber auch sich selbst glücklich zu machen.


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 23/7/2009 um 19:50  
Exorzismus hä??? Mein lieber Tyler ich glaube da hast du etwas missverstanden.
Mein innerer Psychopath und ich verstehen uns seit diesem Beitrag prächtig. Ich habe eine Vorliebe für Filme über Serienmörder und Anthony Hopkins entwickelt (Hannibal. das Schweigen der Lämmer etc.) und lese mit Vorliebe Bücher über "the dark side of life".......UND DICH KRIEGEN WIR AUCH NOCH.


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Lux
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 24/7/2009 um 00:17  
Das freut mich, aber hattest du nicht gesagt, dass es Teil deiner Arbeit sei, den inneren Schatten zu bannen? Wenn ich das falsch verstanden habe, vergiss einfach was ich gesagt habe.


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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