Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 6934
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 41

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Templum Baphomae Forum Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren      print
Autor: Betreff: EIN MAGISCHER SCHLÜSSEL DES LEBENS
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/8/2008 um 23:13  
Liebe Mitzauberer,



Das Problem ist doch eigentlich immer: DAS PROBLEM AN SICH.
Oder: die Betrachtung eines Problemes als Problem.

___________________________________________________

Will sagen, wenn wir von einer Sache oder Situation die EMOTIONALE BETRACHTUNG, sie als Problem zu fühlen und zu denken, wegnehmen - bleibt schon schon kaum mehr was übrig.

Das Problem ist nicht die Sache, sondern daß wir eine Sache als Problem BETRACHTEN.

DAS PROBLEM IST DAS PROBLEM SELBST.

Man kann sich nun fragen: woher kommt denn nun eigentlich die EMOTIONALE BETRACHTUNG als Problem? Warum nehmen wir SUBJEKTIV völlig automatisch Probleme wahr, wo objektiv keine sind?

Die Beantwortung dieser Frage ergibt einen Satz, über den man tagelang meditieren könnte. Er ist vielleicht ein Schlüssel für unser ganzes Leben.

Also nochmal:

_________________________________

Das Problem ist immer das Problem.

Nehme ich von einer Sache das Problem ( die emotionale Betrachtung als Problem ) weg - bleibt nichts mehr übrig.

Daraus folgt:

JEDES PROBLEM IST EIGENTLICH EINE ERINNERUNG AN EIN PROBLEM.


Und das ist der magische Schlüssel für unser ganzes Leben, wenn man es wirklich versteht ...


grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Lux
Lux


Beiträge: 6
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 12/8/2008 um 01:32  
Das Problem als Problem zu betrachten, ist doch eher eine analytische Einordnung der eigenen Psyche, oder?
Angenommen, ich würde nichts mehr als Problem einordnen, würde das besser sein?
Die Einordnung "Problem" regt mich doch erst zur Schattenarbeit an.
Hier liegt auch ein großes Problem, denn viele Menschen erkennen zwar Probleme, aber nicht die eigentlichen ;)
Übersetzt: Das was man oft als Probleme, schwarze Flecken etc. an anderen Menschen wahrnimmt, sind zumeist eigene Probleme.
Nur, dass viele nie erkennen, dass es ihre eigenen Probleme sind (somit Fehleinordnung).


Liebe Grüße,
Zanti


PS. Würde mich über Feedback freuen :)


[Editiert am 12/8/2008 um 01:32 von Zanti]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Lux
Lux


Beiträge: 5
Registriert: 22/1/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2008 um 01:19  
Hi Merlin.

Ein interessanter Gedanke, der geradezu zum Nachdenken einlädt. :thumbup:
Glaube auch, dass Probleme immer Supjekiver Natur sind.
Probleme setzen Bedürfnisse wie Essen und trinken und Erwartungen z.B. Jop behalten vorraus, wobei die Bedürfnisse meist die eigentlichen Probleme verursachen.

Glücklich ist der, der zufrieden ist mit dem was er hat.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Lux
Lux


Beiträge: 6
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2008 um 02:08  

Zitat:
Glücklich ist der, der zufrieden ist mit dem was er hat.


Dazu fällt mir gerade was ein.
Das ist mir vor allem die letzten Wochen durch meine magische Praxis aufgefallen.
Irgendwie "hat" man nie etwas. Dieser Moment des "jetzt habe ich das erreicht" weilt eigentlich nur kurz, denn man muss es sich immer wieder "holen um es haben zu können", oder zumindest die Illusion zu besitzen, etwas zu "haben".
Klingt jetzt vielleicht sehr verwirrend, aber eigentlich ist man stets damit beschäftigt seinen Lebensstandard so zu erhalten, wie er im ideal-Zustand ist, sein tägliches Programm abzuarbeiten, damit man auch diesen "Soll" täglich erreicht.
Ich wache jeden Morgen auf und denke immer wieder "Jeden Tag wieder von vorne, eigentlich hört das nie auf, Buddha hatte recht....wenn ich Abends ins Bett mit den Gedanken "Heute hast du alles geschafft" gehe, wache ich morgens doch wieder nur auf um eine mentale Liste zu erstellen, was alles gemacht und erreicht werden muss" <--- und das alles nur, um einen gewissen Stand tagtäglich zu erreichen.
Eigentlich kann ich ja nur glücklich sein, dass ich täglich was zu tun habe ;)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 309
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2008 um 11:51  
äähh....

ich kann doch nicht einfach ein problem nicht als problem betrachten - das ist doch irgendwie unsinnig.

wenn ich zehnschmerzen habe, beispielsweise, kann ich doch nicht einfach sagen "hey, das ist kein problem" und die zahnschmerzen sind weg.

neinnein, ein problem bleibt ein problem.

aber in gewisser weise gebe ich dir recht - wir menschen sehen vieles zu schwarz :)


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2008 um 22:56  
@ Neugier

Der Zusammenhang zwischen bestimmten seelischen Bedürfnissen und Problemen ist interessant.

Oft haben Bedürfnisse die unbewußte Funktion, die ERINNERUNG an ein ungelöstes Problem zu verdrängen. Wieviel tun wir, um uns zum Beispiel nicht der inneren Leere stellen zu müssen. Also ERSCHAFFEN wir eine Reihe von Bedürfnissen, um uns von dem, was wir sind, abzulenken. Und diese Bedürfnisse erschaffen wiederum Probleme, die weiter ablenken.

Wenn man dann in einem buddhistischen Kloster von morgends bis abends richtig streng meditiert - kommt dann ALLES HOCH.

OHA!

Aber diese Freiheit DANACH ist mehr, als alle Bedürfnisse und Verprechungen vorher einem geben könnten ...


grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2008 um 23:28  
@ Zanti

Ein Philosoph würde jetzt dieses intellektuelle SPIEL betreiben, Probleme zu verleugnen. Sobald wir aber drinsitzen in so einem Problem - wie könnten wir das?

Es gibt hier eine SUBJEKTIVE WELT, wo ich dieses Problem mit meinen ganz speziellen Gefühlen habe - und eine OBJEKTIVE WELT, eine Welt der KRAFT, wo diese Probleme nur in unserer Verstandes-Gefühlswelt existieren, aber objektiv nicht.

Es geht also nicht so einfach, INTELLEKTUELL zu sagen, das Problem ist weg.

Aber schauen wir dochmal, was ein Problem mit uns macht:

EIN PROBLEM IST EINE ERINNERUNG AN EIN PROBLEM.

Stattdessen bewirkt ein Problem in uns:

- Es zieht uns in eine gegenwärtige Situation hinein
- Es zieht uns in ein bestimmtes Beziehungsmuster hinein, wo wir dann immer wieder feststecken
- Es zieht uns in eine falsche Zeit hinein. Probleme tendieren dazu, eine Betrachtung für die Zukunft zu werden:

Immer werde ich betrogen - immer verliere ich meinen Arbeitsplatz.

(Die Intervention BIS JETZT löst diese Fixierung einer Erinnerung auf die ZUKUNFT. Also nicht: Immer werde ich betrogen, sondern: BIS JETZT wurde ich betrogen. BIS JETZT habe ich meinen Arbeitsplatz verloren. Das kann manchmal eine sehr machtvolle Intervention sein)

Ein Problem ZIEHT uns also dahin, wo es gar nicht ist. Die ungelöste Erinnerung KREIERT gerade das Problem, und zieht uns in seinen SPIEGEL. DORT können wir auch nichts lösen.

Wie du es sagst, liegt die Lösung nicht im Spiegel der Welt - sondern im eigenen Inneren.

______________________________________________________

Dann zu der Erkenntnis, daß man niemals etwas hat.

Als TEUFEL würde ich dir allerdings da zuflüstern - du hast nichts, weil du dich selbst nicht hast!

Also: wenn ich abends denke, ich habe alles geschafft - und morgends daran denke, was alles erreicht werden MUSS - dann sieht der Teufel hinter dieser Fassade eine alte schmerzhafte Erfahrung, wo einem ein FREMDES LEISTUNGSSYSTEM ÜBERGESTÜLPT wurde.

Ich selbst kann ziemlich losrattern, was ich alles noch erreichen MUSS. Meditiere ich aber auf SELBSTLIEBE - dann fällt diese Dynamik plötzlich zusammen. ICh muß aufeinmal nichts mehr erreichen.

Jetzt HABE ich mich selbst - und HABE alles - weil ich nichts mehr erreichen muß.

Ist ein Teil von mir in einem FREMDEN ZWANGHAFTEN LEISTUNGSSYSTEM GEFANGEN - dann KREISELT es. Ich erreiche was - dann muß ich wieder was erreichen - dann wider, dann wieder - wie in einem Mäuserad - aber nie HABE ich wirklich etwas. Das liegt aber nur daran, daß ich von vornherein MICH SELBER gar nicht habe.

Habe ich mich selber, habe ich alles. Dann kann ich immer noch was erreichen - aber ohne etwas haben zu wollen - dann ich habe ja schon alles. Ich kann es dann IN SELBSTLIEBE erreichen.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn ein Teil von mir meint, er darf sich erst dann lieben, wenn er etwas erreicht hat - was er aber nie erreicht.

______________________________________________

Auch hier ist die Dynamik des Problems, immer etwas erreichen zu müssen, ohne jemals etwas zu haben, eine ERINNERUNG an ein altes ungelöstes Probelm. Der Teufel würde flüstern: höre doch auf, etwas erreichen zu müssen - und stelle dich der inneren Leere, der inneren Kälte und ERfahrung von Lieblosigkeit - gehe durch diese Hölle, dein Licht ist HINTER dieser Hölle.

Du bist nicht das, was sie dir eingetrichtert haben - auch nicht das, was du für sie erreichen solltest - du bist MEHR als das ...

______________________________________________

Jedes Problem ist nur eine Erinnerung an ein Problem.


grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2008 um 23:57  

Zitat:
@ Hephaestos


Zitat von Hephaestos, am 13/8/2008 um 11:51


ich kann doch nicht einfach ein problem nicht als problem betrachten - das ist doch irgendwie unsinnig.


Wenn du weißt, daß dich ein Probelm dahin zieht, wo es gar nicht ist - dann ist es eher unsinnig, ein Problem NICHT als Problem zu betrachten ...


Zitat von Hephaestos, am 13/8/2008 um 11:51

wenn ich zehnschmerzen habe, beispielsweise, kann ich doch nicht einfach sagen "hey, das ist kein problem" und die zahnschmerzen sind weg.


Doch - genau das ist BUDDHISTISCHE MEDITATION. Aber es ist NICHT EINFACH! Du sitzt im Lotussitz - und du glaubst gar nicht, wie weh das tut, stundenlang. Ohne eine Möglichkeit der Ablenkung. Aber man lernt, Schmerzen mit GELICHMUT zu betrachten. Sie LOSZULASSEN.

Zahnschmerzen sind die ERINNERUNG an das Problem, daß wir als geistige Wesen in einen Körper gebunden sind. Durch Zahnschmerzen ERINNERT uns unser Körper daran, daß wir mit ihm verbunden sind - und daß wir ETWAS FALSCH gemacht haben.

Zahnschmerzen ziehen uns zum Zahnarzt - der die SCHMERZEN beseitigt - ABER NICHT DAS PROBELM!!!

Das Problem ist sehr dunkel.

Gäbe es einen natürlichen Süßstoff, der keine Karies, keine Diabltes erzeugt, keine Übergewichtigkeit, der keine Kalorien hat - sollte man doch meinen, unsere BESORGTEN Gesundheitsminister und unser UM MENSCHEN BESORGTES SYSTEM würde alles daransetzen, diesen Stoff zu verbreiten.

Es gibt eine Chrysamtemenart, die zig mal süßer ist als Zucker, die reine chemische Form etwa 300 mal süßer. Sie heißt STEVIA. In Japan seit Jahrzehnten ein Lebensmittelzusatz.

Stevia ist bei uns als Nahrungsmittel VERBOTEN, da es keine ZULASSUNG ALS LEBENSMITTEL hat.

ELAUBT ist weiterhin Zucker - und künstliche Süßstoffe der PHARMAINDUSTRIE mit vielen NEBENWIRKUNGEN.

Hier gibt es also ein MÄCHTIGES KARTELL DER ZUCKERINDUSTRIE. Es führt dazu, daß Stevia den meisten Menschen NICHTMAL BEKANNT ist.

ICh nenne das KRIMINELL. Es ist LEGALISIERTE KRIMINALITÄT - und angesichts dessen ist unser Gesundheitssystem EINE LÜGE.

Angsichts aller Krankheiten, die durch ZUCKER entstehen, nenne ich das kriminell, und verlogen.

Aber auch hier ist das Probelm eine Erinnerung an viele alte Probelem - gerade in Deutschland. DAß sich extreme UNETHIK im EHRENWERTEN LICHTE des Systems sonnt - und die Masse SCHWEIGT.


Zitat von Hephaestos, am 13/8/2008 um 11:51

neinnein, ein problem bleibt ein problem.


Warum sollte es?


Zitat von Hephaestos, am 13/8/2008 um 11:51

aber in gewisser weise gebe ich dir recht - wir menschen sehen vieles zu schwarz :)


Nein - ich meinte es so - wir schauen in die falsche Richtung!


grüssli merlYnn

Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 309
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17/8/2008 um 10:44  
off topic:

Zitat:
Stevia ist bei uns als Nahrungsmittel VERBOTEN, da es keine ZULASSUNG ALS LEBENSMITTEL hat.


das problem heisst MONSANTO. wer mag, kann sich gerne auf Utube, bei Arte oder sonstwo die dokumentation über diese verbrecherfirma ansehen.

in topic:

wie gesagt - in gewisser weise gebe ich dir recht. aber ich persönlich denke eben, das man nicht allen problemen mit innerer gelassenheit und gleichmut begegnen sollte. beispiel:

ich kann, wirklich einfach, dem problem "umweltzerstörung" beispielsweise mit innerer gelassenheit und absolutem gleichmut begegnen, mir das ganze also "am a-r-s-c-h- vorbeigehen lassen", wie es so schön heisst. das bringt aber weder eine lösung des problems, noch ist es sinnvoll oder wünschenswert. meiner meinung nach jedenfalls, ich finde, die menschheit hat noch ein paar schöne jahre hier verdient, und die anderen tierarten, die nix dafür können, erst recht.

die frage ist, denke ich:

welche probleme sind unsere "inneren" probleme. bei welchen problemen ist es so, das wir etwas gegen eine "äußere" ursache des problems unternehmen sollten, bei welchen so, das wir eine "innere" ursache bekämpfen sollten? was ist unser "wille" bezüglich des problems?

nehmen wir ein anderes beispiel: angenommen, es regnet mir durch die zimmerdecke. klar kann ich mit gleichmut das tropfen ertragen, oder mir überlegen, das ein wasserfall in der wohnung etwas schönes ist. vielleicht finde ich sogar heraus, das das ganze eine bereicherung für mich ist.

aber - wenn ich nunmal eine trockenen wohnung will? wen mir meine sammlung antiker bücher wichtiger ist? dann ist es doch nicht sinnvoll, gegen die innere ursache des problems vorzugehen, sondern gegen die äußere.

finde ich.

oder?
ich denke, viele, wenn nicht alle, probleme haben "innere" und "äußere" ursachen. gegen welche ich vorgehe, entscheidet mein geschmack, mein wille... sowas halt.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/8/2008 um 15:05  
Hallo Haphaestos

Vielen Dank für den Tip, werd ich mir mal bei Utube angucken.

_______________________________________

Aber nochmals: hier war nicht davon die Rede, das Problem einfach wegzunehmen. Das war ein anfängliches Gedankenexperiment, um zu dem Schlüsselsatz zu kommen.

Ebenso geht es bei der buddhistischen Methode um GELICHMUT - und Buddhisten legen sehr viel Wert darauf, daß sich dies SEHR von GLEICHGÜLTIGKEIT unterscheidet. Ganz im Gegenteil - nach solchen Meditationen ist die WAHRNEHMUNG und ACHTSAMKEIT ungemein geschärft.

Objektiv, für die Natur, ist Umweltzerstörung kein Problem. Dann gibts ne neue Eiszeit - ein paar milliarden intelligente Läuse weniger - OBJEKTIV kein Problem.

SIE HABEN IHRE CHANCE GEHABT.

Und ich möchte nicht wissen, wieviele 1000 Male schon.

Dann meine ich, daß INNERE PROBLEME der Grund dafür sind, daß wir unsere Augen verschließen - materielle Probleme nicht lösen können - usw usw.

Diese inneren Probleme sind in Wirklichkeit unerlöste Erinnerungen an frühere Probleme.

Unser Unbewußtes zwingt uns, diese unerledigten Skripte so lange im wirklichen Leben zu konfrontieren - bis wir es bearbeitet haben.

Auch Umweltzerstörung ist eine Erinnerung an ein Problem - welches dazu führt, die EIGENE NATUR nicht mehr wahrzunehmen. Wie ich mich zur Natur verhalte, hat viel damit zu tun, wie ich mich zu mir selber verhalte.

Das Problem ist, daß Leute, die so etwas KREIEREN, derart ABGESPALTEN von sich selber sind, daß sie nicht einmal mehr wissen KÖNNEN, daß sie ein inneres Problem haben.

Tiefer gesehen WOLLEN sie es auch gar nicht wissen - da Abspaltung irgendwann ihre einzige Stärke war,psychisch mit einem massiven Überlebensproblem fertig zu werden. Auch hier ist das ursprüngliche Problem eine verdrängte Erinnerung an ein Problem.

Wenn es durchs Zimmer regnet, ist das Problem MEINE NACHLÄSSIGLKEIT. Keine Achtsamkeit auf meinen SPACE zu haben. Auch das hat mit mir zu tun - und auch diese GRUNDLEGENDE MOTIVATIONSLOSIGKEIT ist eine unerlöste Erinnerung an ein altes Problem. (Vielleicht, daß sich jemand zwanghaft in meinen Space eingemischt hat - ich gar keinen eigenen Space hatte - usw).

grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 309
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 18/8/2008 um 06:02  
gut, den letzten teil verstehe ich - man kann viele probleme auf innere ursachen zurückführen, wie du im letzten beispiel mit der motivationslosigkeit erklärt hast.

nur nutzt es auch nichts, wenn man nicht gegen diese innere motivationslosigkeit vorgeht. auch wenn ich mich und meine faulheit voll und ganz akzeptiere, wird das dach davon nicht dichter. und ich bleibe unglücklich, weil es mir auf den kopf regnet. wobei auch hier das "unglücklichsein" ein mentales problem ist, sehe ich auch so.

so, nun dazu, warum ich hier ein wenig gegen dich argumentiere, beziehungsweise eine andere einstelung, auffassung oder wie-auch-immer du es nennen magst, habe:

ich sehe es oft, das leute mit ihrer situation unzufrieden sind. es gibt selbstverständlich die möglichkeit, sich mit alle schlechten auf der welt abzufinden, und buddhistischer asket zu werden. der mensch benötigt nicht viel mehr als das, was der staat ihm ohnehin schenkt. ich habe, beispielsweise, am wochenende jemanden kennen gelernt, der glücklich damit war, in einem bauwagen im wald zu wohnen, ein paar jahre lang. ohne stütze, telefon, internet und all sowas, ein richtiger diogenes, sozusagen.

was ich schade finde, ist, wenn menschen unzufrieden sind, und weder den mut, nerv, geist, elan oder sonsteine eigenschaft aufbringen, etwas dagegen zu unternehmen. ob sie nun eine therapie gegen ihre depressionen versuchen, oder sich mit dieser abfinden. ob sie verzweifelt einen job suchen, oder sich halt mit arbeitslosigkeit abfinden.

eine solche situation gleichmütig&achtsam betrachten zu können, oder sie gar als bereicherung zu sehen, ist eine wunderbare sache, zweifelsohne. (ich verwende hier absichtlich gleichmut, nicht gleichgültigkeit. ist im deutschen oft synonym).

was ich sagen will ist: manchmal muss man nicht die innere unzufriedenheit, das verdrängte problem, die motivationslosigkeit "an sich" oder irgendsoeinen großen brocken wälzen. manchmal reicht auch, das dach abzudichten :)

richtig problematisch finde ich die personen, die sich über "irgendeinen scheiss" aufregen, aber weder das "äußere", noch das "innere" problem sehen oder bearbeiten wollen. sondern die einfach nur motzend und maulend auf "die böse welt da draussen" schimpfen. und dabei immer unglücklicher werden, weil sie sich hilf- und machtlos fühlen.

und wenn man ihnen sagt: "guck mal, du hast zwar keine job, aber scheiss drauf, du hast eine wohnung, frunde, bist ein wertvoller mensch" oder gar "hey, lass dich doch nicht so hängen, probiers halt nochmal" sich dann noch tiefer in ihre verzweiflung stürzen. weder das innere, noch das äußere wird behandelt. diese menschen werden immer unglücklicher.

das gilt übrigens auch für unsere superreichen, ja, auch da kenne ich unglückliche: sie leben in einer äußeren hülle von glück, erreichen aber nie zufriedenheit. weil ihnen das "innere" fehlt, sie es nicht betrachten können.

ich denke, man sollte beide ebenen beachten. aber ja, die innere ist ausschlaggebend, wir fühlen ja schliesslich im inneren :)


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/8/2008 um 23:11  
Hi Haephaestos

Du hängst da immer noch an der VORÜBERLEGUNG - die doch keine Lösung sein sollte. Und auch noch nicht der Schlüssel ist.

Sonst hätte ich ja dort Schluß gemacht. Ich hätte gesagt: nehmt das Problem vom Probelm runter - da ist nichts mehr - und fertig. Aber das funktioniert so natürlich nicht. Wie jeder sehr gut weiß, der richtig im seelischen Schlammassel sitzt.

Als GEDANKENEXPERIMENT geht das - und man wirft vielleicht einen kurzen Blick in eine WELT DER KRAFT.

Das führt uns dann zum SCHLÜSSEL.

Jedes Problem ist eine Erinnerung an ein Problem.


Also - wer dauernd motzt, unzufrieden oder unmotiviert ist - HÄNGT auf dem falschen Schlüssel. Diese Leute machen ihre Unzufriedenheit an ALLEM MÖGLICHEN in der GEGENWART fest. Machst du sie hier zufrieden - finden sie sofort was Neues. Dann folgen Generalisierungen - und ein Projezieren des Gefühle als Erwartung in die Zukunft.

Es hört nie auf. Selbst wenn du es ihnen total recht machst - kurze Zeit später ist wieder irgendwas.

Der SCHLÜSSEL aber liegt in der Vergangenheit - als eine unbewußte unerlöste Erinnerung - die als Gefühl als Resonanz immer wieder in die Gegenwart hineinspielt.

Jedes Problem ist eine Erinnerung an ein Problem.

Schlüssel ist also die Kenntnis und Aufarbeitung der unerlösten Erinnerung. Nicht die ENDLOSE Projektion in die Gegenwart - oder in die Zukunft.

Ein anderes ist, daß unser Unbewußtes uns immer wieder in Situatuíonen bringt, die der unerlösten Erinnerung entsprechen. Der unzufriedene wird unbewußt selbst immer unbefriedigende Situationen KREIEREN - um in ÜBEREINSTIMMUNG MIT SICH SELBST zu sein.

Hier wird es dann MAGISCH. Denn: erlösen wir die inneren Schatten, verändern wir unser Schicksal. Bestimmte Dinge, die früher immer wieder passierten - passieren auf einmal nie mehr. Als ob man in einer anderen Welt lebt. Daher nicht nur Schattenarbeit - sondern auch Schattenmagie.

Schattenmagie als - ziemlich langer - Weg vom unbewußten Kreieren zum bewußten Kreieren in einer Welt der Kraft.


Jedes Problem ist eine Erinnerung an ein Problem.


Jedes Problem ist unbewußtes Erschaffen.

Dunkelheit als Blindheit. Irrlichter. Falsche Kommunikation. Falsche Schlüssel.


Die Welt der Kraft ist bewußtes Erschaffen.

Kunst - oder aesthetisches Können auf einer sehr hohen geistigen Schwingung.

Erschaffen als Licht-Kommunikation.

Dunkelheit als Kraft-Quelle - Das Nichts als schöpferische unmittelbare Quelle des Seins.



grüssli merlYnn


[Editiert am 18/8/2008 um 23:21 von GeorgeTheMerlin]
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 309
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 19/8/2008 um 09:47  
merlYnn - wenn ich dich doch nur verstehen würde :D

Zitat:
DAS PROBLEM IST DAS PROBLEM SELBST.


sagst du. na klar ist ein problem ein problem.
ein rätsel, ein labyrinth. eine tautologie.
deswegen heisst es problem: es verlangt nach einer lösung.

was ist (mathematisch) die wurzel aus 666 ist auch ein problem.
die frage schreit nach beantwortung.
ist das das selbe wie "die wurzel des bösen"?

was unternehme ich gegen das loch im dach?
wie löse ich das problem "loch im dach"?
die welt verlangt eine antwort von mir.

ist meine lösung:

1.) ich ändere mich und akzeptiere das loch?
2.) ich ändere die umwelt und schliesse das loch?

klar, das problem ist das problem.
und es bleibt ein problem, bis es bewältigt ist.

das "problem" ist nicht das problem.
das "problem" ist, keine lösung zu finden.
hat man eine lösung, ist das problem aufgelöst.

variante 1, unmagisch:

das eine problem ist mein inneres problem (mangelnde stärke, selbstbewusstsein, emotionale verstrickungen, karma, was auch immer). innere probleme weden mit inneren methoden bewältigt, äußere mit äußeren. normalerweise jedenfalls, weswegen man gegen psychiche probleme psychologisch vorgeht, gegen physische probleme mit technik,&wissenschaft. ich kann ein schachproblem nicht (oder nur sehr schwer) mit zirkel und lineal lösen, ein geometrisches nicht mit einem schachbrett.

variante 2, magisch:

einer der "hauptsätze der magie" lautet "wie innen, so aussen". angewandt auf die frage des "problems" ergibt sich, das ich

a.) äußere probleme auch mit "inneren" methoden lösen kann (mich bspw mit dem loch im dach abfinden, meine motivation, das dach zu flicken zu steigern, einen dachdeckerdämon herbeibeschwören)

b.) innere probleme mit äußeren methoden zu lösen: das ist der weg des rituals: ich vollziehe eine bestimmte handlung im "draussen", was weiss ich, einen bannkreis. diese handlung "draußen" wirkt dann auf mein "inneres, da mein inneres dem äußeren entspricht.




ah :)

das problem ist also nicht das problem.
das eigentliche problem ist die emotion, die wir mit dem problem verbinden.
das nennt sich idealismus.

wenn ich in einem dunklen keller gefesselt bin, kann ich das sowohl als gefahr wahrnehmen - oder ich denke, das das cooler bondage-sex ist :D


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/8/2008 um 20:46  

Zitat von Hephaestos, am 19/8/2008 um 09:47
merlYnn - wenn ich dich doch nur verstehen würde :D



Kann es sein, daß du Agnostiker bist - und ich UltrasuperhardcoreGnostiker - und alles was ich schreibe Gnosis (Erkenntnis) bezwecken soll - und keine Formel im Kopf?

Wenn ich im Kloster auf Gleichmut meditiere - alles was hochkommt gehenlassen - ist das ERGEBNIS ein anderes, als wenn ich das nicht tue aber dafür im Kopf die Formel bilde: ALLES IST GLEICHGÜLTIG.


Zitat:
die welt verlangt eine antwort von mir.


Die Welt ignoriert uns größtenteils. :puzz:

Zitat:
wenn ich in einem dunklen keller gefesselt bin, kann ich das sowohl als gefahr wahrnehmen - oder ich denke, das das cooler bondage-sex ist :D


JA - dann fängt der Verstand ziemlich zwanghaft an zu rattern - und wir fühlen, WIE SEHR der Geist im Körper STECKT. Mit anderen Worten - das Problem, das immer schon da ist - wird jetzt überdeutlich.

Wie wärs mit - den Körper verlassen? Die Welt verlassen?


grüsli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 27
Registriert: 23/3/2006
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 25/8/2008 um 22:51  
Jetzt hab ich auch endlich verstanden was gemeint ist...

Etwas das mir mal wieder jemand vor kurzem bei brachte ist wie man Probleme löst. (nicht lachen ;) )
Eine sehr einfache Betrachtungsweise aber schaut man genauer hin beinhaltet sie alles was man braucht.

1. erkennen das man ein Problem hat
2. Das Problem beim Namen nennen
3. Hilfsmittel schaffen / suchen
4. Problem lösen

Nur beim ersten Punkt fängt es ja schon an, wer gibt gerne zu dass er Probleme hat?
Gut nun ist da jemand der erkannt hat das irgendetwas schief läuft, er muss einsehen "Ich habe ein Problem". Dann ist die nächste Hürde doch das Problem beim Namen zu nennen (und davor fürchten sich auch sehr viele), das bedeutet aber auch ich muss das Problem erkennen und da scheitert eine weitere große Mehrheit. Oft wird nicht das Problem erkannt sondern nur ein Symptom und dafür wird dann ein Hilfsmittel gesucht das es beseitigt.

So ist das Problem aber nicht gelöst, das Symptom ist ruhig gestellt nichts weiter...und viele betrachten damit das Problem als gelöst.

Das Problem sucht sich neue Wege weiter zu existieren, das Problem hat mit dem Umdenken, Umorientieren kein Problem.

Das Problem selbst ist das Problem.
Es lenkt von sich ab und erschafft sich immer neu, dabei sieht man aber nie das eigentliche Problem sondern immer nur Symptome des Problemes die wie neue eigenständige Probleme aussehen. Und diese Bekämpft man, man stellt sie ruhig und glaubt man ist sie los.

Die meisten Menschen können nicht frei vor einer Gruppe von Menschen sprechen, sie sind ängstlich und nervös. Ich war das eigentlich auch immer, aber vor einiger Zeit schon merkte ich das es daran liegt das man von dem Ereignis zuviel erwartet, dass man die anderen größer macht als sich selbst und sich dadurch klein, unwissend, beobachtet fühlt, man muss alles richtig machen und plötzlich hängt viel mehr davon ab als es tatsächlich tut. Irgendwie hab ich mich trotzdem lange schwer getan von diesem Denken und Fühlen ab zu kommen, jetzt stellte ich plötzlich fest ich könnte das sofort machen wenn ich wollte, am besten aber mit einem mir vertrautem Thema, umso unbekannter und neuer das Thema über das ich reden könnte umso unsicherer und ängstlicher wäre ich.

Das ist die Erinnerung an etwas. Wir haben nicht die Erwartungen erfüllt, wir wurden ausgelacht, hatten selbst nicht das Gefühl es geschafft zu haben. Es muss nichtmal so sein dass die Gruppe uns nicht akzeptiert hat, es ist unsere Angst das sie es nicht tun könnte. Und diese Angst ist die Erinnerung in dem Beispiel vor einer Gruppe frei über ein Thema zu sprechen.


Ich dachte bis vor kurzem noch dass ich ein Problem habe wenn ich mich vor eine Gruppe von Leuten hinstellen muss und denen irgendetwas erzählen muss.
Aber die Wahrheit ist ich hatte Angst, ich war nicht ich selbst in dem Moment wo ich das dachte. Die Angst ist eine Erinnerung und die selbst war die ganze Zeit mein Problem. Die Angst ließ mich denken ich sei nicht gut genug, die anderen wüssten es besser und ich müsste irgendwelche Erwartungen erfüllen. Aber die Wahrheit ist vielleicht haben die anderen Erwartungen, vielleicht auch nicht aber warum soll ich mich dafür Verantwortlich machen ob ich deren Erwartungen erfülle? Ich habe nichts versprochen außer vielleicht das ich was zu erzählen habe. Und solange ich meine Erwartungen auch nicht zu hoch ansetze können auch die nicht enttäuscht werden. In Zukunft erwarte ich einfach nur noch ich selbst zu sein und das bedeutet ich sage einfach das was ich denke, fühle, weiß oder erfahren habe, Punkt aus.

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.
(Nikos Kazantzakis)


Lieben Gruß,
Iternia
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Lux
Lux

Amergindearg
Beiträge: 13
Registriert: 22/4/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/8/2008 um 13:18  
Ich halt mich mal kurz :P
Ich zitiere mal einen genialen Kopf:"Sei du die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt."
Die meisten Probleme sind doch selbsterfüllte Prophezeiungen, wie Merlin schon angedeutet hat.
Unabhängig von unserem intellektuellen Stand, seelischer Verfassung und Gemütszustand ist es doch so, dass eine Sache sich immer so formt, wie man sie betrachtet. Es ist das Grübeln, was die Details einer Problematik erst so deutlich macht, auch wenn da eigentlich keine ist.

Um mal die maximale Verwirrung des Themas zu lösen, folgende Anlehnung:
Diese Theorie hat allerdings keinen Wahrheitsanspruch.
Stellt man sich vor unser Leben und unsere Existenz, gar unser Bewusstsein bestünde aus 5 Welten.

Die Welt des Denkens:
Eine subjektive Ideenwelt, die unsinnige, wie Sinnige Ideen hervorbringt. Eine Muse, die der materiellen Welt die Idee einer Gestalt gibt.

Die Welt des Handelns:
Impulsive Reize, die Tat leben. Eine Idee, in die Tat umsetzen oder willkürliches Handeln. In dieser Phase sind wir frei von allen Problemen, weil wir außerhalb der Welt des Denkens sind, wo die Probleme Gestalt haben.

Die Welt des Egos:
Zurückgezogen in sich selbst, in sich kehrend rekapitulierend. Hier sitzen selbsterschaffene Bürden, die sich mit selbsterschaffenen "Problemen" bündeln und uns daran hindern, sie einfach zu ignorieren.

Die Welt der Leere:
Hier sind wir frei. Ein leere Blick an die Wand. Absolut mit allem in einem im klaren. Klarheit, Stille, Ruhe, Dunkelheit.

Die Welt der Gefühle:
Unklare Tendenzen zu irgendwas. Die Suche nach dem, von dem man nicht weiß, was es ist. Verzweiflung, Störimpulse, Liebe.


All diese Welten beinflussen uns. Eine Projektion des Inneren auf das Äußere und umgekehrt. bzw eine Projektion des Unteren(der unteren Welt auf die Obere und umgekehrt)

Wenn man das so sieht, könnte man zu dem Schluss kommen, wie Merlin schon gesagt hat: Das Problem ist immer das Problem. Ein in sich geschlossener Zirkel.


[Editiert am 30/8/2008 um 20:23 von Amergindearg]



____________________
Und die Moral von der Geschicht': Eine Moral, die gibt es nicht.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1469
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1/9/2008 um 20:04  
Wobei bei seelischen Problemen die Gefühle aus der Vergangenheit kommen - als ein erinnertes Problem.

Konkrete Probleme - die Hephaestos immer anspricht, wie z.B. ein kaputtes Dach - sind hier allerdings schwerer in diesem Sinne zu durchschauen.

Täte man dies - wäre es schon Magie :)


grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Incognitus
Incognitus

Aszan
Beiträge: 53
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 5/10/2008 um 18:56  
wenn ich zwanzig schwarze engel vor mir hab, das ist ja nicht ausgeschlossen dass sowas passiert, ich bin magier oder ein magisches wesen, also habe die möglichkeit mich zur wehr zu setzen,
dann denke ich ersteinmal nach was ist das problem, hm

das sind dann wohl die leute die mich umbringen wollen, dann akzeptiere ich das und sehe es als dahingenommen, sehe es nicht als problem,

wenn sie dann vortlaufen oder explodieren, dann denke ich stimmt das was du sagst, dass man sich probleme wegdenken kann,
das ist aber nicht real, was ein magier in seinem eigenen wesen so macht interessiert die anderen nicht im geringsten, auch wenn diese zwanzig engel dann kein problem mehr sind, bringen sie einen um. deshalb denke ich
ist es zwar pilosophisch wertvoll aber nicht in der praktizierenden magie.

denn der magier ist kein gott, und er kann sich die probleme nicht einfach wegdenken, außerdem denkt man sich damit ein wort an sich weg, nicht die situation, und wenn das so wäre hieße das das der magier sich oder andere wegbiemen könnte


Aszan


____________________
Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
Administrator
Artifex

Snowwulf
Beiträge: 137
Registriert: 18/11/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/10/2008 um 23:18  
Hängen wir dabei nicht in einem Realitätskonflikt?

Wenn das Problem, welches ja gedacht bzw. nichtgedacht plötzlich in dieser Realität nicht mehr existiert, habe ich dann die Realität nicht durch mein bewustes Unbewusstsein beeinflusst?

Und hat das nicht zur Folge, dass ich es eigentlich nicht beeinflussen kann, da ich nicht alleine in dieser Realitätsebene existiere?

Freu mich auf Response

der Snowwulf


____________________
Finde deinen eigenen Pfad
*** www.NEO-ESO.de *** www.Merry-Meet.de *** www.Snowwulf.de ***
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 18
Incognitus
Incognitus

Aszan
Beiträge: 53
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 7/10/2008 um 11:32  
Snowwulf
ich kann dich beruhigen, es ist nur ein einziges wesen in diesem system zur zeit in der lage realitätsmagie auszuführen und das ist mit sicherheit nicht in diesem forum, auch wenn das mancher gern hätte "ich würds auch gern können"
es kommt auf die macht des magiers an, in der theorie ist das alles so leicht gesagt, aber in der praxis,


Aszan


____________________
Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 19
Administrator
Artifex

Snowwulf
Beiträge: 137
Registriert: 18/11/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 7/10/2008 um 15:14  
Danke Aszan,

aber ich bin nicht beunruhigt.. *zwinker* Dennoch wäre ich interessiert daran, wer diese eine Person sein sollte. Denn das wäre ja schon sehr cool, es mal live erleben zu dürfen, auch wenn die Realität es nicht zulassen würde, wenn man sie zerpflückt. (Das denke ich dazu.. *grins+)


____________________
Finde deinen eigenen Pfad
*** www.NEO-ESO.de *** www.Merry-Meet.de *** www.Snowwulf.de ***
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 20
Incognitus
Incognitus

Aszan
Beiträge: 53
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 7/10/2008 um 22:06  
es ist ein ca 15 jähriges mädchen, sie hat einen schwarzen engel in sich, der von beginn an da war, naja das mädchen ist arm dran, bis jetzt hat sie gast alle magier umgebracht, die sich ihr genähert haben, denn dieses wesen kommt nur zum schutz heraus, das siegel ist noch net durch, wie auch immer es gibt nicht viele magier die ihr gewachsen sind, ich würd dabei auch jämmerlich draufgehen, ist halt doch ein stück älter als ich also ihr wesen oder auch seele genannt.

naja wer weis wie lange sie das noch mit sich herträgt, irgendwann wird sie es kontrolieren oder es wird ausbrechen, und dann herr behüte uns.

Aszan


____________________
Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 21
« vorheriges  nächstes »        print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on eBoard, XMB and XForum

0,093 Sekunden - 57 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0403 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen