Templum Baphomae
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Autor: Betreff: LIEBE IST DER FEIND EINER BEZIEHUNG
Lux
Lux


Beiträge: 14
Registriert: 2/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/4/2008 um 19:33  
Hallo MerlYn!
Zitat:
Außerdem hat man bei meiner Uranus-Stellung den Verdacht, daß ich unbewußte den anderen veranlasse, mich zu verlassen, weil ich ganz im Grunde Veränderung erleben will - um so vor mir selbst die Illusion zu bewahren, eine Beziehung zu wollen, was vermeintlich nur deshalb nicht klappt, weil mich andere immer verlassen.

Mal ne astrologische Frage an dich, die mich echt interessiert: Was für eine Uranus-Stellung hast du denn, um zu so einer Ansicht zu kommen? (kannst ja evtl. per PM antworten, und wir dann mal nen Vergleich anstellen, wenn du magst.)



Zitat:
Aber was ist nun eure LEBENSERFAHRUNG?

Was bedeutet für euch der Satz:

LIEBE IST DER FEIND EINER BEZIEHUNG!

Tja, nun... da kann ich zwei Vorgänge meiner jüngeren Vergangenheit anführen:

Also, erst vor ein paar Tagen musste ich mir erst mal wieder anhören, weil sie nichts mit mir anfangen will: "Vielleicht weil du zu lieb bist?" :puzz: :knockout:

Oder der Beziehungscrash zuvor, wo es von meiner Seite aus nicht geklappt hat. Sie konnte ich kaum loswerden, obwohl ich überhaupt nicht lieb war und nicht wollte. Sie hat sich stattdessen immer mehr selbst gequält und es in sich hineingefressen, bis die Sache von ihrer Seite total eskaliert :gunman: ist.
:thumbdown:

Mit diesen beiden gegensätzlichen Extremen, stimme ich deinem Startpost doch irgendwie zu, MerlYn. Allerdings halte ich die Liebe doch für den Kern zur Entwicklung. Nur ist das aktuelle Gesellschaftssystem leider nicht auf Liebe ausgelegt; sie wird als seltsam, komisch und abartig interpretiert, was nur wenige Menschen erkennen, die keinen Erfolg in ernsthaften 1:1-Beziehungen haben.

Ich halte wenig von offenen Beziehungen. Sympathisiere dann eher mit der Polyamor-Schiene. Weil, warum soll ich jemanden verlassen, wenn ich ihn mag? Will ich so sitzengelassen werden? Nö! Es sei denn die Beziehung ist unhaltbar ne Katastrophe, wie die (zweite) wo oben von mir die Rede ist. Seit dem habe ich nämlich inzwischen echt die Nase voll, von solchen neurotischen Mustern in sogenannten "normalen" Beziehungen. Aber vielleicht habe ich in letzter Zeit auch nur zu extremes erlebt...^^
Die Liebe halte ich also nicht für den Feind von Beziehungen, sondern die gesellschaftlich einprogrammierten Muster im Unterbewußtsein. Die kranke "Normalität", die nichts mehr mit Natürlichkeit, Lebendigkeit und Ehrlichkeit zu tun hat, und statt dessen durch Angst, Verdrängung, Unterdrückung und Lüge fordert, damit sie weiter existieren kann. Wie bekannt ist, staut sich Verdrängtes&Co auf und explodiert irgendwann. Und das ist es, was Beziehungen zerstört, mMn.


Zitat:
Eine Vision heißt: Liebe=folgsame Kinder. Eine andere Vision heißt: Liebe=leise Kinder, wenn ich von der Arbeit komme und unbedingt Ruhe brauche. Die gesellschaftliche Vision ist: Liebe= intelligente anpassungsfähige Kinder. Dann kollidiert die Unmittelbarkeit mit SYMBOLISCHER LIEBE - einer Skala von Liebe bis Liebesentzug, Belohnung und Bestrafung, in Form von Noten, Zensuren, Geld.

Das da ^ , das ist keine Liebe, sondern ein Handel, bis hin zur Erpressung!!
Dabei ist echte Liebe gar nicht forderbar - NIEMALS! :note:

Hier noch ein Link für Euch, mit der Gleichsetzung "LIEBE = LASS MICH SEIN!":

http://www.polyamory.at/de/zart.htm

Und ein Link zum Thema Kommunikation:

http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/eckpunkt/ep2004072 1_2653.rtf


Also,
"Zärtlichkeit ist eine Existenzform", hat Jean-Paul Sartre gesagt. Drum lasst uns lieben, da er recht hat!

Feluca


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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
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fox
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red_folder.gif erstellt am: 13/4/2008 um 04:25  
Das Thema "Liebe als der Feind einer Beziehung" und "bedingungslose Liebe in einem physikalischen Experiment" scheint mir mittlerweile schon als ein bedingungsloses Experiment als Feind der Liebe.

Liebe und Beziehung scheinen hier so mühsam unter einen Hut zu bringen sein, dass man Monate, vielleicht sogar den Feind der Monate, nämlich Jahre, benötigt, um den Feind aller Experimente, das Ergebnis schlechthin, festzustellen.

Aber das ist ja auch das Schöne daran: Magie und Liebe sind so unendlich, wie die Beziehungen und Feinde - und kaum einer vermag zuzugeben, dass der Scherbenhaufen ihrer Unkenntnis ebenso ins Unendliche wächst, bis Beziehung und Bedingung als ein Experiment der Liebe einher gehen, als deren Feind sie verstanden werden soll.

Fleisch ist mein Gemüse!


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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 13/4/2008 um 16:05  

Zitat von fox, am 13/4/2008 um 04:25

Fleisch ist mein Gemüse!


*loool das ist ja mal wieder ein ECHTER FOX - ohne jeden Trott. Dann wünsche ich dir mal EINEN GUTEN! Bist du gerade beim EINTOPF - oder schon beim DESSERT????

:D

Bytheway - kommst du auch Anfang Mai in die Landscheide? Ich werd mal schauen ob ich schon am 1. kommen kann - auf jeden Fall das Wochenende. Sid und Etna wollen auch kommen - was mich sehr freut. *lach wir haben halt alle mit der großen Entfernung zu kämpfen --- aber die Treffen könnten ruhig mal wieder etwas häufiger werden finde ich :)

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@ Feluca

Achte auf deine Träume! Das ist deine eigene weibliche Saite, die da zu dir spricht.

Wo du drinsteckst, scheint eher ein Opfer-Täter Muster zu sein.

Oft beschweren sich Partner, wie sie in früheren Beziehungen das OPFER waren. Geraten sie dann an einen lieben und netten Partner, wird dieser am Ende der Beziehung oft feststellen müssen, daß ihn das arme Opfer auf dieselbe Weise verlassen hat wie es selber früher behandelt wurde.

DER NETTE PARTNER ERLÖST DAS MUSTER ALSO NICHT! Lieb und Nett sein ist also keine Lösung!

Opfer und Täter scheinen im eigenen Inneren miteinander verbunden zu sein. Man agiert im Äußeren BEIDES immer wieder aus. Als Opfer fällt man in eine WirkungseinLoch - als Täter steht man scheinbar wieder als URSACHE über den Dingen. Es ist ein und dasselbe Muster, welches man in verschiedenen Rollen endlos wiederholt.

Dahinter steht eine ursprüngliche VERLETZTE LIEBE und HILFLOSIGKEIT - und Abhängigkeit von einer geliebten Person. Und die Beziehungen sind nur noch ÄUßERE Widerholungen solcher INNEREN destruktiven Muster.

Da nützt ein Herumwühlen in Astrtologie wenig - da man damit ins endlose DIAGNOSIZIEREN verfällt.

Da ist erstmal die Erkenntnis, WAS man da tut. Dann das Erspüren der Gefühle von verletzter Liebe - in einem selber - oder im anderen. Dann die Heilung dieser Gefühle.

grüssli merlYnn
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fox
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smilies/smile.gif erstellt am: 15/4/2008 um 19:29  

Zitat:
Dann wünsche ich dir mal EINEN GUTEN! Bist du gerade beim EINTOPF - oder schon beim DESSERT????

:D

Bytheway - kommst du auch Anfang Mai in die Landscheide? Ich werd mal schauen ob ich schon am 1. kommen kann - auf jeden Fall das Wochenende. Sid und Etna wollen auch kommen - was mich sehr freut. *lach wir haben halt alle mit der großen Entfernung zu kämpfen --- aber die Treffen könnten ruhig mal wieder etwas häufiger werden finde ich :)


Danke, Merlin!

Solange es mir schmeckt, ist es mir schon fast egal, wie das Zeuch heißt.
Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt - und was das ist, entscheide ich immer noch selbst :)

Ja, Landscheide wäre mal wieder ein schöner Ausflug. Dachte eigentlich am 1. Mai ist eh wieder Lagerfeuer... oder ist es diese Jahr anders?

Werde sehen, was sich machen läßt. Freue mich auf jeden Fall, mal wieder die alten Haudegen zu sehen.


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2008 um 00:07  

Zitat von fox, am 15/4/2008 um 19:29

Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt - und was das ist, entscheide ich immer noch selbst :)


Danke Fox, das ist vielleicht DIE Lösung. Doch sitzt man mit dieser Lösung meist ziemlich allein am Tisch.

Allerdings hat man mir zugetragen, bei uns in der Gegend soll es eine Lokalität gben, wo jeder an seinem eigenen Tisch sitzt - aber ein TISCHTELEFON hat. Dann kann man sich heimlich mit anderen Gästen - meist reiche ältere Damen - unterhalten. Hier kann also jeder sagen - es wird gegessen, was auf den Tisch kommt - und was das ist, entscheide ich. Allerdings hat man auch die Möglichkeit, einem anderen Gast einen Drink zu spendieren. Der Kellner weist dann diskret darauf hin, von welcher Tischnummer der Drink kommt. Er gibt auch gerne eine Nachricht auf einem Zettel weiter.

Also ich geh dann doch lieber zum Lagerfeuer in die Landscheide!

:D merlYnn
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fox
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2008 um 10:32  

Zitat:
Danke Fox, das ist vielleicht DIE Lösung. Doch sitzt man mit dieser Lösung meist ziemlich allein am Tisch.


Ich weiß, meine Eßgewohnheiten sind manchmal schwer nachvollziehbar. Ich bevorzuge ansonsten auch das Lagerfeuer.

Ich wußte gar nicht, dass es diese Telefonläden noch gibt. Einen Drink für die reichste Omma bitte! Der freundliche Herr, der sich als Scheich verkleidet hat, gibt einen aus.

Freiheit ist die Disziplin des Stärksten - er hört gerade alle Telefone ab... es sind ja auch seine... und die Tische auch...

Ein Bierbauch ist noch lange kein Übergewicht!

Lernt erst mal mit der Klobrille umzugehen. Ihr seid große Mädchen! Wenn sie offen steht, klappt sie herunter.

Wir benötigen sie offen. Ihr geschlossen. Ihr hört uns auch nicht jammern, dass der Deckel geschlossen ist!

Schreien ist kein schlagendes Argument :mad: Letztendlich sind "Ja" und "Nein" phantastische Antworten.

Gruß
fox


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2008 um 15:56  

Zitat von fox, am 17/4/2008 um 10:32
[
Schreien ist kein schlagendes Argument :mad: Letztendlich sind "Ja" und "Nein" phantastische Antworten.


JA!

_________

:puzz: ääh

NEIN

_________

:(

äääh


????????
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fox
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2008 um 18:00  
Miau!


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Lux
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SchwarzerKoenig
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smilies/cool.gif erstellt am: 28/5/2009 um 04:41  
Hm, Der Satz "Liebe ist der Feind einer Beziehung"?

Ich würde erst einmal fragen, aus welchem Grund er entstanden ist. Eine Rationalisierung eines persönlichen Problems? Wenn er als kontemplativer Ausspruch in die Welt getragen wurde, um sich zu verbreiten, würd ich fragen, warum wurde er verbreitet? Wer will sich da verkaufen und warum?

Eine Beziehung ist ja grundlegend erst einmal nur der persönliche Handlungsraum, der zwischen zwei Menschen besteht. Erfüllt sein kann der von Vielem. Es ist meiner Meinung nach etwas zu kurz gedacht, wöllte man sagen, dass sich ein soziales Geflecht ausschließlich durch eine bestimmte Motivation, z.B. Liebe oder vielleicht auch Hass, färbt. Der Mensch ist in sich ein komplexes Wesen, das sich sicher nicht aufteilen und auch nicht auf einzelne Gefühlsebenen beschränken lässt. Im Gegenteil ist das, was wir als Mensch bezeichnen, ein sich ständig bewegendes Kontinuum von mehr oder minder klarer Bewusstheit. Damit sind wir wieder bei der Frage, was ist überhaupt Liebe? Ist es die Hingabe, oder der gemeinsame Lernweg? Ist Liebe universell oder hat jeder eine spezielle Form oder Vorstellung von Liebe, die seinem ganz persönlichen, karmischen Weg entspricht?

Was mich an dem Spruch auf jeden Fall stört, ist die Tatsache, dass "Die Liebe" mal wieder eine Personifikation erfährt. Wie ein Wanderer, der mal bei uns herein schaut und den wir bewirten oder fortschicken können und wenn etwas nicht passt, z.B. in unseren Beziehungen, dann ist nicht der Mensch, sondern "Die Liebe" schuld.

Geht es nicht am Ende darum, endlich einmal Verantwortung für sich zu übernehmen? Zu akzeptieren, dass es einen Lebensweg gibt, den wir mitgestalten und der auf unseren Erfahrungen und Handlungen beruht, seien sie nun im Dieseits oder Jenseits angesammelt. Liebe ist ja vielleicht auch ein Ausdruck von Reife, von der Erkenntnis, dass es im Leben gilt sich zurückzunehmen, sich auf das Leben einzulassen. Die Schmerzen, die dabei unweigerlich mit in uns hineinfließen anzunehmen, sie als unbeständig anzuerkennen. Welchen Raum wir dann unseren Beziehungen geben und inwieweit wir anerkennen, dass wir auf engere Partner auch unsere Schmerzen und Verfehlungen übertragen ist ein ganz anderes Thema.

Ist also hier vielleicht nur eine große Angst angesprochen. Vor Liebe, vor Beziehung, oder vor beidem?

Ich denke, erst sollten grundlegende, zwischenmenschliche Interaktionen verstanden werden. Z.B. warum es sowas wie Beziehung überhaupt gibt, was sie ausmacht, wie sie gefärbt sind und vor allem was genau geschieht, wenn zwei Menschen sich austauschen und welchen Gesetzmäßigkeiten solch eine Dynamik folgt.

Wie im Großen so im Kleinen:

„Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus so wirkt eine gleichgroße, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A ." (Drittes newtonsches Gesetz)

Ist Liebe also etwas Universelles? Etwas, das man jedem Objekt und zu jeder Zeit in gleicher Weise entgegenbringen kann? Oder ist Liebe vielleicht eher ein Raum, der entsteht, wenn zwei Teile sich relativ hermetisch verbinden?

Gruß SK
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Lux
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Seelenfluegel
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red_folder.gif erstellt am: 2/12/2009 um 22:23  

Zitat:
Liebe ist der Feind einer Beziehung.


Die Wortwahl empfinde ich etwas zu pathetisch. Aber in diesem Sinne würde ich es eher umdrehen:

"Die Beziehung ist oftmals Feind der Liebe"

Trotzdem, ich bin für eine andere Wortwahl, wie zB. " Liebe und Beziehung - passt das zusammen?"

Das Thema ist zu komplex, um sich mal kurz im Forum darüber auszulassen. Die Liebe, ein hochspirituelles Dingens, bekommt in Beziehungen ihren menschlichen Charakter. Wir benutzen Beziehungen, um im Namen der Liebe alle möglichen Gefechte auszuleben, Programme, Strukturen, die in uns stecken, uns nicht bewusst sind, und so uns in unserem Erleben dirigieren. Innere Problematiken gemäss dem Gesetz der Resonaz ins Aussen getragen. Das sind Strukturen, die dann erst hochkommen, wenn genug Liebe anwesend ist, um sie trotz ihrer eventuellen Negativität und Destruktion aus ihren unbewussten Dasein, und damit von ihrer Macht zu befrreien. Allerdings verlässt die Liebe dann leise den Raum, wenn Egoismus, Respektlosigkeit und Unachtsamkeit die Regie übernehmen. Dann schaffen wir unsere persönliche Hölle. Dann sind wir in der Lieb-losigkeit gelandet.


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Licht & Schatten
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Silva
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2009 um 10:12  
@seelenflügel: super post!
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2009 um 11:35  
Liebe ist der Feind einer Beziehung! Finde ich eine sehr interessante Aussage.
Meine Erfahrung sagt mir ganz klar, dass die Liebe, zumindest am Anfang die Beziehung ausmacht. Heine sagte :Nach der Liebe kommt die Freundschaft, und eben da angekommen ist eine Beziehung am Ende.
Ich beendete bis jetzt jede Beziehng nach ziemlich genau drei Jahren. Die Liebe geht oftmals Hand in Hand mit all den negativen Dingen die im Menschen stecken. Eifersucht, Mißtrauen Unsicherheit etc. Nach einer gewissen Zeit tauscht die Liebe mit diesen Dingen den Platz, und dann ist die Beziehung nur noch störend, und man kann sich nicht mehr auf das wesentliche konzentrieren. Liebe tut weh und kann sehr schmerzhaft sein. Naja , Liebe natürlich nicht, aber eben genau diese Dinge die sich dann einschleichen, wie der Nebel der langsam aufsteigt (schleichend)!!.
Also Liebe, bzw das was nach einer gewissen Zeit daraus wird, ist der Tot einer jeden Beziehung...

ps: ich habe noch ca 16 Monate vor mir...;-) :luxhello:


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Habe noch nicht gefunden, was ich suche.
Ich bin noch nicht gefunden worden,
von dem der mich sucht.
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Lux
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Seelenfluegel
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red_folder.gif erstellt am: 16/12/2009 um 12:45  
So ein interessantes Thema....und kaum jemand wagt sich heran....Schade

Dafür: alle Achtung an diejengen, die sich bisher trotzdem trauten ;-)


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Licht & Schatten
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gaileach
Beiträge: 9
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red_folder.gif erstellt am: 2/1/2010 um 15:06  
Interessantes Thema.

Liebe ist ein Feind für Beziehungen.

Was ist Liebe? Was wird uns heute als Liebe vermittelt?

In Filmen und Songtexten wird Liebe oft so dargestellt, dass man nur den "richtigen" finden muss und DANN PASST ALLES. Ist das eine realle Vorstellung? In der Psychologie sagt man, dass eben solche Fiktionen unerfüllbare Vorstellungen implizieren, die in der Realität zusammenbrechen müssen.
Ergo: Liebesfilme sind ein Feind von Beziehungen?!


Die Liebe lässt sich in allem finden, aber beschränken wir uns mal auf die Liebe zwischen Menschen.
Die Liebe ist für mich nicht der Rausch, den man im Verliebstsein erlebt.
Für mich ist sie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich treffe einen Menschen, bin an seinem Schicksal interessiert, möchte an seinem Leben teilhaben, diese Person beschützen.
Dazu muss ich aber keine Beziehung mit dieser Person führen, ich kann diese Person auch aus der Ferne lieben, und muss sie nicht eng an mich binden.

Was sind heut zu Tage Beziehungen? Wie kann man in einer Welt/Zeit in der die Individuallisierung das höchste Streben ist, sich wirklich noch jemand ganz und gar auf eine andere Person einlassen?
Wie ist es möglich, den Weg dauerhaft gemeinsam zu gehen, wenn man in jeder Sekunde, die man voneinander getrennt ist der Abstand in der Entwicklung durch die heutige Reizüberflutung immer schneller auseinander driftet?

Was liebe ich eigentlich? Die Person, so wie sie WIRKLICH ist,was ich niemals erfahren werde, oder dass Bild, dass ich mir von ihr geschaffen habe?

Als Kind habe ich eine Geschichte von Wolfdietrich Schnurre gelesen, mit dem betreffenden Titel:

Liebe heißt loslassen können

Und das hat sich für mich immer wieder bestätigt.


[Editiert am 2/1/2010 um 15:11 von gaileach]



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die drei großen L: leben, lieben, lernen
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Lux
Lux

Seppel
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smilies/smile.gif erstellt am: 2/1/2010 um 23:45  
Diese Aussage mag ich nicht besonders, sie wirkt so trostlos dahingeworfen.

Liebe lässt sich nicht in Worten fassen oder beschreiben auf irgendeine Art und Weise. Liebe definiert jeder für sich selbst, das ist klar.

Ich selbst hatte noch keine Beziehung, mit anderen Menschen, wo Liebe im Spiel war. Ich wollte nur eine Beziehung haben, doch im nachhinein weiß ich, das es nicht lange gehalten hätte und ich die Liebe, wie ich sie mir vorstellen, verwechselt habe mit Lust zur Liebe :)
Das ist mir bei vielen Anderen auch aufgefallen. Erst heißt es "Wir lieben uns", dann beginnen sie eine Beziehung und irgendwann endet das Ganze und es heißt auf einmal "Es war doch keine Liebe". Folglich ist nicht die Liebe der Feind der Beziehung, sondern etwas anderes!
Sollte man da nicht zu dem Schluss kommen "Liebe ist der Freund der Beziehung" ?
Um diese Aussage mal zu kräftigen, Meine Oma und mein Opa hätten dieses Jahr die Diamantene Hochzeit gefeiert, 60 Jahre Ehe, kein anderen Partner, ist das nicht Liebe? Beide harmonierten so mit einander, das ich sie mir getrennt garnicht vorstellen kann. Sie selbst streiteten nie mit sich selbst, nur mit Anderen und dann gemeinsam. Man könnte fast sagen, dass es eine eine Person ist mit 2 Gesichtern ist. Doch es kommt wie es kommen muss, getreu dem Motto: "Bis das der Tod uns scheidet"
Wenn man meinen Opa jetzt betrachtet, fehlt da irgendetwas, und was das sein kann, weiß denke ich jeder.

Ich würde sagen - Liebe = Beziehung - denn Beides kann ohne den Anderen nicht sein, wie es sich bei mir bewiesen hat!

mfg Seppel
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Lux
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BabyDrache
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red_folder.gif erstellt am: 25/1/2010 um 14:53  
Also für mich klingt der Satz
"Liebe ist der Feind einer Beziehung"
wie ein Aphorismus - weil im normalen Sprachgebrauch "Liebe" und "Beziehung" in einem Atemzug genannt werden.
Es macht für mich durchaus Sinn, denn :

- eine Beziehung drückt sich meistens darin aus, daß man bestimmte Vereinbarungen, die man bewußt oder unbewußt miteinander getroffen hat, konstant einhält, das macht die Beziehung stabil

- wer in Liebe handelt, folgt den Impulsen des Göttlichen, die nicht unbedingt auf die Vereinbarungen der Persönlichkeit Rücksicht nehmen, denn das Göttliche offenbart sich in jedem Augenblick neu,
(Als Beispiel: man könnte seine Liebe für jemanden ja auch ausdrücken, indem man seinen Erwartungen eben nicht folgt!)

Nun- schaffe es, diese widersprüchlichen Ansinnen zu vereinbaren !!
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