Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Probleme beim 'Absprung' aus dem nichtmagischem Weltbild
Simulacrum
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DerWeiseMitBart
Beiträge: 26
Registriert: 13/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/8/2010 um 15:37  
Hallöchen an alle Weisen und werdenden *g*,

normalerweise achte ich ja auf passendere Thread-titel,
aber hier fällt mir offen gesagt keiner ein.

Das Thema ist elend lang geworden, ich hoffe der eine oder andere bringt die nötige Geduld mit, aber es liegt mir sehr schwer auf der Seele,
und damit man den nötigen Eindruck gewinnen kann,
hab ich absichtlich noch ausschweifender geschrieben,
als das ohnehin meine Art ist, in der Hoffnung,
so unbewusst Hinweise auf mein Dilemma zu geben bzw genug Spielraum für Deutungen...

Ich hatte vor Urzeiten hier mal geschrieben,
dass ich immer so doofe Panikattacken bekomme kurz vor der Ablösung vom Körper, wenn ich versuche, Astralreisen zu machen ...
Dummerweise bekomme ich die nun schon wieder , allerdings niht bei Astralreisen,
die mir wohl immer noch ein paar Jahre verwehrt bleiben werden,
sondern halt eben bei meinem neuen Thema, der Telekinese.
Neu ist hierbei relativ, aber ich habe fleißig geübt an meim Windrädchen
(Psi-wheel für kenner --> youtube)

Und irgendwie schaffe ich den Absprung nicht.
Das heißt, es gelingt mir nur, das Objekt innerhalb der Wahrscheinlichkeit zu bewegen. Ich kann es links rotieren lassen, ich kann es rechts rotieren lassen.
Wackeln geht auch.
Nicht aber schweben, oder runter kippen oder sowas.
Was viel besser klappt als bewegen ist anhalten. Das geht so gut wie immer, trotz wind. Und ist der Wind zu stark, so krieg ich es zumindest signifikant verlangsamt.

Mein Problem ist nun: Mit dem was ich so damit erreiche, trotze ich eigentlich jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung, das heißt, es ist eher unwahrscheinlich - aber möglich - das sich das rad in eine Richtung bewegt, dann auf mein Kommando hin stoppt, sich dann in die andere Richtung dreht , und das ganze bis zu 5x in Folge.
Aber immer wenn ich versuche, es mir selbst zu beweisen, geht das ganze sofort schief.
Ich habe irgendwie die seltsame Eigenschaft, dass ich von einigen Dingen, die ich später kennen lernte, früher schon träumte, und genau wusste, wie sie sich anfühlen würden. Bei Telekinese war es nicht anders, nur ist es mir nie wirklich gelungen, dieses Gefühl zu erzeugen, bis vor ein paar Tagen.
Das war auch der Tag, wo es richtig toll klappte, meine Sicht veränderte sich in eine Art Aura-Sicht (was ich normalerweise nicht kann) und ich spürte die Energie durch mich durch steigen als wäre sie Wasser, und wenn ich sie zu einem Strahl bündelte, so beeinflusste dieser das Rad auch signifikant,
drückte ich damit gegen eine Ecke, so bewegte diese sich.
War richtig richtig toll. Das ging etliche Minuten lang so, bis mich schließlich die Kraft verließ.
Dann hatte ich erst mal ein wenig Angst, es wieder zu probieren -
so ähnlich wie wenn man gegen einen starken Gegner in einem Spiel gewonnen hat, und man sich lieber auf diesem Sieg ausruhen möchte,
anstatt ihm sofort eine Revanche zu erlauben, und damit dann am Ende doch wieder 2:1 zu verlieren.

Nun habe ich mich gestern wieder an mein Rädchen gesetzt, selbe Technik,
und jedes mal wenn ich einen Puls sendete, bewegte sich das Rad auch in die Richtung, allerdings nur 1-2cm, und dannach auch jedes mal auf die Ursprungsposition zurück.
Es länger in die selbe Richtung zu drehen, führte zu einem Gefühl der Panik,
was von millimeter zu millimeter mehr Bewegung in die richtige Richtung anstieg - und jedes mal an dem Punkt wo es mir zu viel wurde, aufhörte -
und das Rad wieder zurück in die Urpsrungsposition drehte.
Leicht an meinem Verstand zweifelnd überprüfte ich ob ich nicht unbewusst den Kopf bewege oder mir die Bewegung einbildete. Negativ. Es war soweit schon real.
Ausserdem prüfe ich jedes mal vor dem Anfangen, in welche Richtung sich das Rad von sich aus dreht falls ein wenig Luftzug in meiner Wohnung vorhanden ist, und wähle dann die jeweils andere.
Glaskuppel mag objektiver sein, aber mir fällt das beeinflussen von Bewegungen 100x leichter als das in Bewegung versetzen.
Warum? Vermutlich wieder wegen dieser Wahrscheinlichkeitssache.
Und besagte Panik funkt mir immer wieder dazwischen.
Bei den Astralreisen wie gesagt wird sie um so stärker, je mehr ich mich vom Körper löse.
Ich versuche dann sie zu ignorieren, aber sie wirft mich zurück und verschwindet dann sofort wieder.
Oder ich breche die Übung ab und versuche mich der Angst selbst zu widmen,
zwar wird sie dann schwächer, ist aber beim nächsten Versuch sofort wieder zur Stelle.
Und versuche ich es dann in den Folgetagen erneut, und auf biegen und brechen, so habe ich überhaupt keine Angst mehr, kriege dafür aber eine innere Verspannung nicht aus mir raus, die mir dann sämtliches Üben unmöglich macht.
Und auch bei besagter Telekinese ist es so.
Auch vor besagter Technik habe ich es schon probiert, da noch nicht mit einzelnen Impulsen sondern mit dem Ziel, das Rad dauerhaft in eine Richtung zu drehen.
Erklärtes Ziel war immer, eine komplette Umdrehung in eine Richtung zu schaffen. Und so drehte sich das Rad dann entweder grundsätzlich in die andere Richtung - wobei der Wechsel des Ziels dann auch sofort dazu führte, das es sich viele Runden lang in die vorher richtige und nun falsche Richtung drehte.
Also beispiel: Ziel: Links. Konstante Rechtsdrehung. Probehalber Ziel rechts: Konstante Linksdrehung. Ok, letzter Versuch: Ziel: Beschleunigung. Stillstand.
*Grml*
Und wenn es dann schon mal klappte, so drehte es sich eine vierteldrehung,
manchmal auch eine halbe, an richtig guten Tagen auch um dreiviertel...
aber das mir selbst gesetzte Beweiskriterium - nämlich eine komplette Umdrehung - wurde nie erreicht.
Versuchte ich es auf Teufel komm Raus, so verlor ich kurz vorher den Fokus.
War ich offen und fühlend, so kam die Panik, desto näher ich meinem Ziel kam,
so als fürchtete ich nichts mehr, als das, was ich mir zugleich wünsche.
Das die Verkrampfung/Blockade nun nichts weiter als das Verdrängen der als störend empfundenen Angst ist, liegt denke ich auf der Hand.

Da ich nun schon recht viel Erfahrung mit Schattenarbeit habe,
ist es umso auffälliger, das alle mir bekannten Techniken dabei versagen,
ja mein Gott, was habe ich da nicht schon alles versucht ?
Auf die Angst eingehen, mir geistige Hilfe holen, das Unterbewusstsein bitten,
die Angst besiegen oder einfach überwinden,
mit der Angst verhandeln, also deren Auslösung vermeiden,
ihre zugrunde liegende Ursache erkennen usw.
Als Ursache wird mir jedes mal was völlig anderes präsentiert,
was meistens auch nur das ist, was ich in diesem Moment ohnehin grade
vermute, also selbstanalyse scheint auch nicht zu klappen.

Nun musste ich natürlich auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, das alles Einbildung ist, vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein kleines Komplexbeladenes Kerlchen, das mit der Welt nicht parat kommt, und deswegen gerne im grunde seines Herzens ein Zauberer wäre.
Der Gedanke tut zwar weh, das man sich alles nur einbildet,
aber gut, man muss das überprüfen.
Also habe ich so einige Dinge die halbwegs zuverlässig klappten,
vielen meiner engeren Freunde vor geführt.
Oder aber ihnen gar nichts gesagt, gemacht, und dann auf die Reaktion geschaut. Zum Beispiel war einmal ein Freund zu Besuch der grade Schach spielte an meinem Computer. Er hatte ihn auf die einfachst mögliche Stufe gestellt, gegen welche selbst ein Baby das die Züge völlig zufällig macht, ohne schwierigkeiten gewonnen hätte. Nun, jedenfalls habe ich mich darauf konzentriert, den Computer zu stärken, und selbiger hat ihn dann haushoch abgezogen.
Er war recht fassunglos, da er schon öfter gegen ihn gespielt hat, und fragte mich, warum der jetzt auf einmal so sau schwer wäre.
Ich habe dazu nix gesagt, sondern das Experiment einfach als geglückt angesehen.
Derlei Experimente habe ich viele gemacht, und je spontaner, je besser klappten sie. Eines hatten sie aber gemeinsam: Sie waren so gut wie nie wiederholbar.
So blieb es also jedes mal: Es ist extrem unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass sie von alleine auch eingetreten wären.
Wann immer ich versucht habe, es mir zu beweisen, bin ich triumphal gescheitert. Nähme man nun diese Masse an Ereignissen, ist ein Zufall eigentlich fast auszuschließen, und ich WÄRE wohl ein recht Begabter Magier,
wäre diese Blockade nicht.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob es mir darum geht, mir selbst etwas zu beweisen. Die Astralreisen z.B. tue ich nicht für mein Ego, sondern dem Drang nach Freiheit und meiner Neugier wegen.
Die Telekinese reizt mich auch eher aus Neugier, selbst wenn ich sie niemandem zeigen könnte und keinerlei praktischer Nutzen möglich wäre,
würde sie mich gleichermaßen faszinieren.

Obwohl ich meine Magie fast ausschließlich aus fast schon wissenscaftlicher Neugierde verwende - getreu dem Motto "mal schauen ob DAS möglich ist",
bin ich inzwischen relativ frustriert.
Es mag ja ganz schön sein, Chancen zu verschieben,
aber ich werde diesen Tiefsitzenden Zweifel wohl nicht los indem ich Dinge Beweise. Ähnlich einem Eifersüchtigem Ehemann, der noch soviele Detektive auf seine Frau ansetzen kann - und trotzdem nie sicher sein wird,dass sie ihm treu ist...
Und vor allem würde ich gerne auch das was spontan klappt, mal zielgerichtet einsetzen KÖNNEN.

Selbstanalytisch betrachtet kommt folgendes in die engere Auswahl:
Wenn etwas zwar höchst zufällig ist, ist noch nichts bewiesen,
die altbekannte Realität verliert also nicht ihre Gültigkeit.
Mit Archetypen, Geistern, und allem was sonst noch so kreucht und fleucht zu sprechen, KÖNNTE auch reine Einbildung sein, gibt also keinerlei sicherheit,
so lange man nicht per Astralreise mal selbst durch die Gegend gedüst ist,
und festgestellt hat "Moment. Ist ja doch 'echt'!"
Ich glaube also, das ich in irgendeiner Art und Weise befürchte,
das ich aus der Realität falle, oder diese sich auflöst , wenn ich einen hieb und stichfesten Beweis erbringe.
Nun ist es so, dass ich im echten leben ein bis ans paranoide angrenzender Sicherheitsfanatiker bin, also mich eigentlich nach Sicherheit sehne.
Paradoxerweise scheint mir allerdings nichts mehr Angst zu machen,
als die absolute Sicherheit, denn ansonsten würde ich mich doch nicht selbst
blockieren, und damit weiterhin in dieser Grauzone leben zwischen Physik und Magie.
Die Antwort die ich darauf bekomme, und die am häufigsten kommt,
lautet eigentlich immer "Es gibt gar kein Problem. Mach doch einfach, trau Dich, und spring."
So ähnlich wie der 10m Turm in der Verfilmung der unendlichen Geschichte,
wo sich das Hallenbad in die Niagarafälle verwandelt, als der kleine Junge auf dem Sprungbrett steht.
Im Gegensatz zu mir ist er am Ende des Filmes gesprungen.

"Trau Dich doch einfach" ist eine tolle Aussage.
Genau so wahr wie nutzlos, denn wenn ich das könnte, hätte ich es wohl schon längst gemacht, oder nicht ?

Nun meine Bitte falls ihr helfen wollt: (und es ist mir sehr wichtig)
-Habt ihr ähnliche Probleme gehabt UND wie habt ihr sie überwunden ?
-Falls ihr Tarot könnt ... oder von mir aus auch Pendeln ... oder von mir aus auch durch das Werfen von Regenwurmknochen in eine Toilettenschüssel deuten mögt - ganz egal - sofern ihr mir helfen wollt, tut das ,und berichtet mir von den Ergebnissen bzw eurer Deutung.
-Natürlich könnt ihr auch einfach psychologisch ran gehen und mir sagen was ihr glaubt was es ist

und natürlich hoffe ich auf Zielführende Lösungshinweise die in eine andere Richtung gehen als das von mir so verhasste "Et iss wie et iss, leb damit".
Desweiteren bitte ich um weitestgehend religionsfreien Pragmatismus,
also kurz gesagt, selbst wenn ich vor 10 Leben mal einen Grottenolm unachtsamerweise überfahren habe, möchte ich mich nun nicht jahrelang selbst auspeitschen, um mein Karma grade zu bügeln ... oder den Mount Everest besteigen um darauf dann 17 Jahre lang nur mit einer Socke bekleidet zu meditieren oder sowas... ich denke ihr versteht was ich damit sagen will.


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Das was hier unten steht, hat mit nichts irgend etwas zu tun, also muss man es auch nicht lesen, danke!
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Incognitus
Incognitus

Cryz-Tyan
Beiträge: 73
Registriert: 17/2/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/8/2010 um 19:25  
Grüß dich,
obwohl du sehr umfassend geschrieben hast würde mich zuerst noch folgendes interessieren:
Was würde sich alles in deinem Leben und an dir ändern, wenn du feststellen würdest, dass du Astralreisen etc. kannst und 100 Prozentig überzeugt bist.


mfg cryz
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Simulacrum
Simulacrum

DerWeiseMitBart
Beiträge: 26
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red_folder.gif erstellt am: 3/8/2010 um 20:20  
Hallöchen, habe grade nicht allzu viel zeit, mag dir aber noch schnell antworten:

Astral: Praktisch betrachtet gar nix. Würde mir vor allem andere Planeten/den Mond anschauen, und viele der esoterischen Sachen von denen ich lese, mal aus erster Hand erleben können. (z.B mal den Himmel der Christen, verschiedene Archetypische Gottheiten live anschauen, so wie den Ort wo die Toten sich auf die nächste Inkarnation vorbereiten usw)... also eine Art geistige Besichtigungstour ... ja, ich glaube das trifft es ganz gut.
Also kurz gesagt, ich würde an alle möglichen Orte Reisen, die mich reizen,
an die ich aber in diesem Leben unmöglich körperlich hin könnte.

Des weiteren vlt noch erwähnenswert: es wäre schön, fliegen zu können, ich träume das immer noch ab und zu. Aber nicht so mit flugzeug, sondern wirklich einfach so aus sich selbst heraus, da fühlt man nämlich nicht die selbe Form von Freiheit.

Einen praktischen Nutzen für mein Leben gäbe es aber so weit ich weiss nicht wirklich ausser das ich wohl dinge die ich jetzt theoretisch weiss auch praktisch mal sehen würde...

Genau so bei der Telekinese. Mein gott, ich bin kein Engel, vielleicht würd ich damit wirklich mal ein wenig Schabernack treiben, oder das jemandem zeigen bei dem ich der Meinung bin, das es ihn wirklich intressiert.
Aber was sollte sich sonst ändern ? Was genau könnte man praktisch damit erreichen, auf Dinge die sich im Sichtfeld befinden eine Kraft von ein paar Gramm ausüben zu können ? Das pragmatischste was mir einfiehle wäre noch,
im Bett liegend das Licht ausmachen zu können ^^

Äh und nur um Missverständnissen vor zu beugen:
Ich meinte mit dem gesagtem jetzt, dass sich das ändern würde,
wenn ich es könnte.
Wenn ich es mir bloss einbilden würde es zu können, obwohl ich es gar nicht kann, dann hätte ich gar nix davon. Damit angeben würde mich nur in eine "Hab-Mich-Lieb"-Jacke bringen, und Bücher wurden darüber schon mehr als genug geschrieben...

Grüße mit Bart, und gespannt auf deine Meinung wartend ;-)


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Incognitus
Incognitus

Cryz-Tyan
Beiträge: 73
Registriert: 17/2/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/8/2010 um 20:39  
hi Weiser.m.b.,
ich meinte viel mehr, was würde sich an deinem Weltbild alles ändern........was hätte das für Auswirkungen auf dein Leben (mit allen Bereichen...evtl. Arbeit, Freunde, Familie....etc....) und wie würdest du dich fühlen. Befreit? Oder Unsicher? Weil alles so gewaltig ist und evtl. unberechenbar....
lg
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Artifex
Artifex


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Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 3/8/2010 um 21:18  
Ich erlebe ein ähnliches Ding beim Billard,eigentlich bin ich Amateur,habe jedoch schon wirkliche Könner gedemütigt, und kurz darauf mehrfach simpelste Stösse vergeigt.Das ist ein Zen-Ding, in dem Moment, wo du nicht im Flow bist/handelst,geht nichts. Disziplin ist hier sinnlos-ein Spiel, dass sich über Lachen spielen lässt?
Nichts ist wichtig genug, um bewiesen werden zu müssen
:-)

Ich kontrolliere das auch nicht, aber in dem Masse, wie es mich amüsiert,geht was-
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Simulacrum
Simulacrum

DerWeiseMitBart
Beiträge: 26
Registriert: 13/3/2007
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/8/2010 um 00:02  
Hallo,

danke schon mal für eure beiden Hinweise.

@Vau:
Hey Du wirst lachen, GENAU das mit dem Billard habe ich auch schon erlebt,
ebenfalls mit richtigen Könner.
Einmal, das war so einer, der auch im Verein spielt, viele Leute da gewesen,
war nur ein Freundschaftsspiel, aber der ärmste hat keinen Fuss auffen Boden gekommen, weil sein Ball immer ein paar Millimeter abgewichen ist, was ja auf jeden Fall auf der Distanz zwischen weisser Kugel und dem Objektball dazu führt das es nen gutes Zentimeterchen wird, und man auf jeden Fall nicht da trifft wo man wollte.
Das mit dem Zen-Ding habe ich auch schon in mal in Aktion erlebt,
das fand ich ja so beeindruckend. Das war in einem Computerspiel, wo ich durch diesen Flow wie Du es nennst auf eine weise gewonnen habe, die eigentlich ziemlich unmöglich ist ... d.h.: auf der schwersten Stufe trifft der Computergegner dich einfach IMMER - iss so eingebaut. Und obwohl er das täte, schoss er auf einmal ständig links und rechts daneben.
Nur ein compi spiel, aber grade weil man sich dort darauf verlassen kann, dass die Bedingungen immer gleich sind, für mich als computerfreak recht beeindruckend. Ah, und dann fiehl mir noch auf, dass dieser Flow wie Armdrücken ist - desto mehr ich im flow bin, desto weniger ist es der gegner.
Lässt sich aber leider auch nicht so richtig bewusst herleiten, zumindest für mich nicht... es kommt einfach schon mal ... oder wie heißt dieser "Flow" im ZEN ? Dann könnte ich mich mal schlau machen, wäre sehr intressant.
Ist jetzt insgesamt leicht offtopic, aber hat mich tierisch gefreut,
dass da mal jemand in diesen beiden Punkten das selbe erlebt hat,
wirklich. Und dann noch grade beim Billard, und das mit diesem Flow.

Falls das mit dem Flow jetzt nicht nur auf das zocken, sondern auch für Telekinese gilt - und ich in diesem Flow sein muss, damit das klappt ...
dann möchte ich diese Frage wie man in den rein kommt, gleich mal doppelt stellen.
Das mit der Disziplin, da scheinst du recht zu haben, aber ausser ihr habe ich ja nichts, ausser ich finde heraus, was es mit dieser Angst auf sich hat,
um da dann dran zu kommen ...

Ansonsten scheinst du im ZEN recht fortgeschritten zu sein, denn die letzten Sätze verstehe ich einfach nicht, finde aber diese lockere gelassenheit von dir recht traumhaft. Völlig entgegen meinem character, aber muss schon toll sein =)

@Cryz-Tyan
Puah, du gehst ganz schön in die Tiefe, aber genau das habe ich mir ja auch gewünscht, danke erst mal dass du dir die Zeit dazu nimmst :-)
Aaaalso, mal überlegen:
-Weltbild:
Sehr seltsam. Ich habe ja meinen Glauben, der eigentlich schon ans Wissen grenzt, ich kenne mich in dem Astralraum aufgrund dessen das ich literatur darüber verschlungen habe, verdammt gut aus, also wirklich überraschen würde mich da nicht mehr so furchtbar viel, intellektuell zumindest.
Stell's dir einfach mal so vor: Du wärst grosser Freeclimbing Fan, hättest darüber schon so viel im Fernsehen gesehen, kennst alle möglichen Berge, und wie es von da aus sieht, aber hast en bissöl höhenangst.
Und auf einmal macht es ZAPP, und du sitzt nicht mehr vor dem Fernseher,
sondern stehst am Fusse dieses Berges, die Kletterausrüstung, gut gelaunte Kumpanen bei Dir. Und auf einmal spürst du den Wind, die Felswand an deinen Fingern, usw. Also Fernsehen vs Realität.

-fühlen
Bei all meiner Magischen Arbeit bin ich von dem was ich tue i-wie getrennt.
Wenn ich etwas richtig träume, dann bin ich 'mittendrin statt nur dabei' also inklusive sämtlicher Sinne.
Wenn ich aber eine Trance Reise mache, und meditiere,
dann sehe ich relativ undeutlich und blass. Ich höre nix in der Form wie ich in Real hören würde, sondern höre eher auf die Art, wie ich sonst nur denken würde. Also im Prinzip so, als würde ich mir das was dort gesprochen wird,
selber vorsprechen, nur mit einer anderen Stimme, als jene, welche ich selbst spreche.
Gefühl habe ich dort kaum. Grade mal ein grober Orientierungssinn, aber ich könnte mir in einer Trancereise ein Messer in den Bauch rammen ohne Probleme.
(also ein nur visualisiertes Messer meine ich).
Ich bin also in einer absoluten Sicherheit, ich sehe zwar was ich sehen muss,
aber es ist alles vieeel unechter als die Realität. Im Prinzip kann mir dort auch nichts etwas anhaben, weil es keine schmerzen gibt oder ähnlich,
bestenfalls ängste, die aber in ebenfalls stark abgeschwächter Form,
was Schattenarbeit in diesem Zustand recht einfach macht.
Wenn ich Fliege, empfinde ich das dort eher wie wenn ich Fernsehe, keine Angst, und nur sehr schwache Gefühle.
Würde ich mit meinem realen Körper plötzlich in einem Affenzahn über den Himmel rasen, ich würde kreischen wie ein Kind *g*.
Und um auf den Punkt zu kommen: Wenn ich eine Astralreise zu initialisieren versuche, so wird dies stück für Stück real.
Also als erstes Spüre ich eine Leichtigkeit, die noch toll ist,
dann aber fängt es mit besagten Geräuschen an von denen man immer wieder liest ,so ein Knacken meistens, wie man es hat, wenn man mit seinen Gelenken knackt, aber halt mitten in mir drin. Kenne ich alles theoretisch, es selbst zu erleben ist aber anders. Und wenn ich dann spüre, wie der Körper, den ich fühle, auf einmal immer leichter wird, sich stückchenweise schlängelt, auch mal langsam in Schräglage geht, und auf einmal immer weicher und dünner in sich wird, dann erlebe ich das nicht wie einen film, sondern so als würde es real geschehen, es fühlt sich sogar noch realer an, als die realität selbst.
Und damit bin ich auch nicht mehr unverletzlich, beziehungsweise nur zuschauer,
sondern mitten im Geschehen drin. Das macht i-wie Angst,
weil es so intensiv ist (was es ja auch sein soll).

Das gilt für den Austritt, über den ich nicht hinaus komme.
Wenn ich dann aber einmal draussen wäre, und die volle Kontrolle über meinen Astralkörper habe, ihn bewegen, umformen und steueren kann,
DANN würde es wohl ein großer Spass werden.
Ich würde mich äusserst befreit fühlen.
Als Kind hatte ich schon mal eine spontane Astralreise, die ich aber nie wieder wiederholen konnte, das deutlichste woran ich mich erinner war die völlige innere ruhe, die schwerelosigkeit, und vor allem: Das nicht-atmen-müssen.
Das war so toll. Und der 360grad Blick.
Also was ich wirklich machen würde weiss ich nicht, aber ich stelle es mir so vor dass ich erst mal durch die physische Realität düsen würde, und alles mal aus andren Blickwinkeln an zu sehen. Dann auf jeden Fall noch nen Freund besuchen, genau merken was er macht, und dannach anrufen und vergewissern ob das stimmt.

Also kurzum: Richtig geraten: Zuerst sehr unsicher ,dannach sehr befreit.
-Lebenseinfluss:
Äusserlich gar keiner, würd so weiter machen wie bisher, nur würd ich des Nachts öfters mal auf Abenteuerreise gehen und alles mögliche dort ausprobieren und anschauen. Ich kenne ja durch die Bücher so vieles, und vieles davon würde ich zu gerne mal sehen.

-Gewaltig und Unberechenbar
Ja , auch damit hast Du Recht. Keine Ahnung mit was für einer Methode Du analysierst, aber sie ist gut :-)
Ich bin ja Sicherheitsfanatiker, und bis zu dem Zeitpunkt wo ich meinen neuen Körper steuern kann, wäre es recht fies. Allerdings habe ich das auch schon noch zur hälfte im Körper liegend geübt, und weiss, wie ich denken muss.
Ich würde ihn wahrscheinlich fahren wie einer der zum ersten mal auto fährt,
aber grundsätzlich käme ich zurecht nach einigem probieren.

*****Telekinese******
-Weltbild
Da würde mein Weltbild auch ein wenig erschüttert werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob meine Zweifelgefühle wirklich Selbstzweifel sind ... so einiges spricht ja dafür, da ich obgleich massenhaft geglückter Experimente immer noch zweifle.
Anscheinend habe ich vor dem Erfolg der der Erfüllung eines großen Wunsches nahe kommt, noch mehr Angst, als vor dem Scheitern.
Mir tut es zwar immer sehr weh, etwas geschafft zu haben,
und es dann nicht wiederholen zu können ...
das ist dann wie ein tolles Weihnachtsgeschenk zu bekommen auf das man sich lange freute, und es dann nach genau einmal nutzen wieder abgeben zu müssen...
aaaber: Wenn ich nun sagen wir mal, 5 Minuten lang mein Windrädchen völlig unter kontrolle hätte, ich könnte es schweben lassen, hin und her drehen, übertrieben gesagt alles damit machen was möglich ist ...
dann wäre der wissenschaftliche Teil meines Weltbildes zerstört.
Dann würde ich nicht nur dran glauben, dass es magie gibt und Dinge,
die nun mal laut der traditionellen Physik unmöglich sind ...
dann würde ich es auf einmal wissen.
Beispiel:
Wenn ein Magier auf Basis von Trancereisen einen Geist ruft,
und dann mit irgendeiner Gläserrück-Technik antworten von ihm erhält,
mag das spannend sein, später dann Routine.
Würde aber dieser Geist auf einmal mit einem lauten "Pufffffff" vor ihm erscheinen, und er würde ihn PHYSISCH vor sich haben ... dann würde er sich wohl genau so erschrecken, wie ein Christ, vor dem auf einmal ganz klar und deutlich und vor allem körperlich, die heilige Maria stehen würde.
Das ist glaub ich der Punkt.
Eigentlich ist das bei mir schon fast mehr Wissen als Glauben.
Aber in dem Moment wo ich mir selbst den unumstösslichen Beweis liefere,
hm, fühlt es sich an, als würde die Realität zusammenbrechen,
und ich wäre in einer Neuen.
Matrix, und die Pille, absolut geiler Film, und, japp, so ginge es mir bei der Astralreise, allerdings AUCH bei der Telekinese.

Noch dazu gehören so kleine Befürchtungen wie "Was wäre, wenn ich mal so ganz nebenbei daran denke, das der schrank umkippt, und mir was schweres dadurch auf den Kopf fällt?" oder auch "Was ist, wenn meine unbewusste Angst diese Fähigkeit übernimmt. Dann hab ich etwas wie nen waschechten Poltergeist". Allerings sind das kleiner Ängste denn erstens kann man sich mit einer Kraft von wenigen Gramm kaum großartig schaden, und zweitens
muss man die Kraft schon sehr stark fokussieren.
Unbewusstes Konzentrieren und Fokussieren ist aber ein Widerspruch in sich selbst.
Ausserdem gilt auch dies wieder nur für den allerersten Moment.
Sobald man dass dann richtig kann, ists kein Problem mehr.
Man befürchtet ja auch nicht ständig, dass man sich mit seiner rechten Hand ausversehen selbst erwürgt. Gibt da zwar so ne Krankheit bei der das wohl so sein soll wie ich mal gehört hatte,
aber da man seine Hand unter Kontrolle hat, passiert das einfach nicht.

-Befreit/Unsicher
Also auch hier, erst Unsicher, dannach befreit.
In diesem Falle von der Materie.
Ich würde dann den Zusammenhang, das alles in Wahrheit eins ist,
nicht mehr nur vermuten, sondern wohl auch mal spüren,
was bestimmt toll ist.
Einerseits würde ich mich wohl extrem mächtig fühlen. Allerdings nicht deswegen, weil ich einpaar Gramm bewegen kann - was praktisch zu nix nutze ist - sondern einfach weil ich dann ein bisschen von der Kontrolle, und dem einheitsgefühl aus meinen Träumen und meiner Innenwelt auch in dieser Welt zur Verfügung hätte.
Ich weiss es nicht es ist schwer zu sagen, also ich gehe ganz fest davon aus, dass ich wohl niemals auch nur ein Kilo druck ausübern können werde,
von daher ist dieses Sicherheitsgefühl sehr sonderbar und für mich selbst auch nicht erklärbar.
Joa, vielleicht würde ich mich so sehen, wie ein Schüler der zweiten Klasse die Erstklässler sieht. Also nicht: "Ich bin BESSER" sondern einfach nur entspannt "ich bin endlich ein Stückchen weiter als vorher".
Ich schreibe das aber nur der Vollständigkeit wegen, das ist nicht meine Hauptmotivation, aber ich bin ganz ehrlich, so ganz ego-los wie die großen Weisen unter Euch bin ich auch nicht, und wenn man etwas schafft was man schon sooo lange versucht, iss man da wohl auch ein bisschen stolz drauf, oder ?
Also kurzum , ich würde wohl einfach ein klitzekleines aber sehr angenehmes stückchen sicherheit aus meinen Trancereisen mit nach hier nehmen,
vom gefühl her, nicht vom nutzen.

-------------------------------------------------------------

@ Alle
ah ,und jetzt grade stelle ich mir vor, ich bekäme hier die richtige Antwort käme, die Barriere falle weg, und ich kann auf einmal Telekinese,
zwar auf meinem Level, das dafür aber als mehr oder weniger Konstant verfügbare Fähigkeit.
Habe mich da grade doch ziemlich abrupt drüber erschrocken.
"Dann ist das nicht mehr die selbe welt wie vorher, an die ich mich so gewöhnt habe" war mein spontaner Gedanke.
Vielleicht ist es das ja wirklich einfach nur. Ich finde zwar die erweiterte Welt, in der es echte Magie gibt UND in der trotzdem die Physik gilt, die ich ja auch sehr toll finde, einfach tausend mal intressanter , als das rein wissenschaftliche Weltbild. Das ist zwar auch faszinierend, aber halt so starr, und alles was passiert, hat eine fest definierte Ursache und Wirkung.
Damit ist auch alles berechenbar. Das ist toll. Das ist sicher. Das ist langweilig.
Ich dachte immer, mein inneres Kind oder wie auch immer man es nennen mag,
stünde mir da im Weg. Aber vielleicht ist es eher jenes,
was das toll findet und der Erwachsene fürchtet sich, dass er auf einmal wieder wie ein Kind hier rum läuft, und das festgefahrene in sich aufgeben muss??
Also so wie sich viele Wissenschaflter tierisch dagegen wehren, wenn ihre Theorien die lange galten über den Haufen geworfen werden.
Einfach wegen der Neuorientierung.
Ich bin verwirrt.

Nochmal vielen Dank an Euch beide, ihr habt mir schon eine Menge Denkanstösse gegeben, und ich freue mich in diesem Kapitel einmal nicht allein zu sein und mit meinem Anliegen nicht ignoriert oder oberflächlich abgespeist zu werden.
Es ist seltenst, und mir schon peinlich,diese Hilfe von Fremden einmal derart zu brauchen, aber umso schöner, dass sie gewährt wird :-)

Lg mit Bart :-)


[Editiert am 4/8/2010 um 00:24 von DerWeiseMitBart]



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Das was hier unten steht, hat mit nichts irgend etwas zu tun, also muss man es auch nicht lesen, danke!
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Artifex
Artifex


Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/8/2010 um 10:19  
flow und zen, hmm, letztlich ist alles eins.

flow könnte man als ein mitfließen bezeichnen, also die aufgabe jeder kontrolle. ein wesentliches charakteristikum von zen ist eine extrem gesteigerte wachsamkeit/ bewussheit, die nicht mentaler/ rationaler natur ist. in diesem zustand sind paradoxe normal.

um diese bewusstheit zu erreichen ist die aufgabe der (äußeren wie der inneren)kontrolle notwendig, also ein inneres aus dem weg gehen des ichs. gibt es keine kontrolle, fließt die kraft, in welcher form sie sich auch zeigt, durch den körper und geist einfach hindurch. der körper macht bewegungen, die oft gegen die physik sind, in bewusstheit siehst du dinge, die jenseits der vorstellungskraft sind, weil nichts vorgestellt wird.

was für manche ein probelm bei der ganzen sache sein mag, wenn man so weit gekommen ist, gibt es niemanden mehr, der etwas erreichen will, mag es nun astralreisen sein oder sonst was. es gibt nichts zu beweisen, doch wird in jedem moment fein unterschieden, alles geschehen fließt aus mir heraus und erscheint in mir.
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Speculum

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 7/8/2010 um 22:53  
Ich denke, das Wichtige wurde schon gesagt... eminent finde ich allerdings einen einzigen Punkt: Je stärker du die Erfüllung von etwas willst, desto weniger wahrscheinlich wird es gelingen.

Das scheint ein Muster zu sein, das sich öfter wiederholt - zumindest bei mir und zwar genau immer dann, wenn ich diesen "Flow" wirklich bräuchte. Sobald ein Ziel da ist, ist nicht mehr bloßes Sein sondern Kampf - gegen was auch immer; für was ist aber sicher.

Gegensätzliche Bestrebungen: "Ich will gar nicht zum Ziel", um sich locker zu machen helfen hier auch nicht weiter. Der Schlüssel ist: Nicht denken.
Ich habe erlebt, dass es hilfreich sein kann, über Routine in diesen Zustand zu kommen: Du machst Dinge, ohne darüber nachzudenken und gerätst mit Glück in den Fluss.
Um Routine herzustellen braucht es allerdings manchmal ein bisschen Disziplin ^^.
Wobei ich nicht bezweifle, dass du die hast - wenn du dich so in die Windradübung verbeißen kannst. ;)

Ich für meinen Teil bewundere immer wieder diejenigen, die solche Lektionen so hartnäckig verfolgen können; für mich ergibt sich wenig Sinn darin, und dementsprechend würde ich es wahrscheinlich keine drei Tage hintereinander durchhalten.
Zudem ich mir mein Hirn von einem "Großmeister" (was auch immer dieser Titel bedeuten möge) habe vernageln lassen:

"Aber die Gesetze der Natur wurden nicht vom Menschen geschaffen, noch können sie vom Menschen beseitigt werden; sie sind überhaupt nicht geschaffen. [...]Keine Anwendung von Tricks, keine Manipulation, können das Millionstel eines Milligramms an Sauerstoff in einer Billion Tonnen Wassers ändern."

Vielleicht bin ich ja auch noch zu jung und in meiner Entwicklung nicht weit genug fortgeschritten, um zu verstehen, was nun genau an Telekinese so exorbitant wichtig sei, dass man sich ihr Stunden lang widmen müsste... Ich schätze, die geistige Anstrengung, die zu leisten wäre, damit sich Staubsauger & co freiwillig von selbst durch meine Wohnung tummeln, stände in keinem Verhältnis zu der körperlichen, die es kostete, es einfach selbst zu tun.


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Lux
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Ozymandias
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red_folder.gif erstellt am: 8/8/2010 um 12:13  
Wo fange ich an ... ? Nachdem mir beim Lesen Deiner Texte, WmB, viele Gedanken gekommen sind, die ich in den Texten der anderen Leser wiederfinden konnte, versuche ich mal, die paar Gedanken und Bilder etwas greifbarer zu machen ... ^^

- Du hast ja schon den Matrix-Film erwähnt. Besonders beeindruckt war ich von der Figur des Orakels in dem Film: einerseits hat sie völligen Zugriff zur Metaebene aber ist derart bodenständig in der Matrix geblieben (Kuchenbacken, etc.) ... zuerst ein empfundener Widerspruch, im zweiten Moment aber ergänzen sich die beiden Welten. Sie backt den Kuchen gerne - sie schaltet das Licht per Schalter aus - eben weil sie "hier" ist. Als (metaphysisches) Programm verhält sie sich unheimlich menschlich! Und bevor ich komplett abdrifte: Weiser mit Bart, ruhst Du in Dir? Hast Du ein inneres Gleichgewicht erreicht?

- Bei den Experimenten mit dem Rad: es ist nicht auszuschließen, dass der Zufall am Werk ist. Aber darum geht es ja: den Zufall zu nutzen. Was ist überhaupt der "Zufall"? Wenn wir als großer Vogelschwarm der Seelen unterwegs sind im beinahe unendlichen Raum der Möglichkeiten - ist dann der Zufall nicht einfach die Auswirkung des gemeinsamen Kurses und das erleben wie die Möglichkeiten zu Wirklichkeiten werden? Ich weiß nicht, auf welches Theoriegebäude der Wirklichkeit stützt, aber meinem zufolge: wieso sollten sich die gegebenen(?) "Gesetze" der Natur derart krümmen, wenn das Ergebnis auch entlang der "Gesetze" erzielt werden kann? Wenn ein Erdbeben das Rädchen während Deiner Tests kurzzeitig schweben lassen würde - wie würdest das Ergebnis beurteilen? Versuche doch mal den "Zufall" als Helfer zu betrachten ... .

- Du schreibst: "Anscheinend habe ich vor dem Erfolg der der Erfüllung eines großen Wunsches nahe kommt, noch mehr Angst, als vor dem Scheitern." Liegt hier die Lösung begraben? Woher kommt die Angst? Du schreibst, dass die Schattenarbeit nicht zur Lösung gebracht hat. Wie sind denn die Ergebnisse ausgefallen? Könnte man ein Muster in den Ergebnissen erkennen? Ist die Angst ein Teil von Dir oder empfindest Du sie als einen externen Aspekt? Was könnte Dir allerschlimmstenfalls passieren, vor dem Du Angst hast?

- Und die Neugier ... ist sie das andere Extrem, das Dich in seine Richtung zieht [entgegengesetzte Kraft zur konservativen (konservierenden?) Angst]? Wie beurteilst Du Deine Neugier bzw. mit was kannst Du sie assoziieren?
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