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Autor: Betreff: Totem-Pflanzen..
Ipsissimus
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Snowwulf
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smilies/question.gif erstellt am: 8/8/2005 um 09:31  
Ich habe mich in letzter Zeit wieder etwas mehr mit dem Schamanismus beschäftigt... (aufgrund des Studiums) und bin auf etwas sehr interessantes gestoßen..

habt ihr gewusst, dass es nicht nur totem-tiere gibt, sondern auch totem-pflanzen.. vor allem in Südamerika gibt es die Verehrung von Bäumen oder Blumen als Schutzgeister, und zwar in ähnlicher Form wie die Totemverehrung bei gewissen Stammeskulturen in Nordamerika oder Afrika...

könnt ihr euch mit dem Gedanken anfreunden, oder wie seht ihr das.. ich hab damit (wohl durch meine christlich sozialisierte umwelt und erziehung) ein Problem.... Denn es ist eine Pflanze....

Mit Licht und Liebe Snowwulf


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Irrlicht2
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red_folder.gif erstellt am: 8/8/2005 um 12:59  
Die Verehrung von Bäumen als Totems gibt es auch im europäischen Raum. Die Bäume können uns viel sagen.;)'

[Editiert am 8/8/2005 von Irrlicht2]


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Daria
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red_folder.gif erstellt am: 9/8/2005 um 05:41  
Hi ,

ich weiß auch das es in einigen Regionen Japans einen Familienbonsai gab und gibt . Er erfüllte den gleichen Zweck. Solange der Bonsai gedeiht , ist der Fortbestand und der Wohlstand der Familie in Ihren Augen sicher.
Doch kann ich mir gut Vorstellen.

IL Daria


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Ipsissimus
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Snowwulf
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red_folder.gif erstellt am: 9/8/2005 um 08:55  
Ich höre sehr viel darüber.. und lese halt auch viel für mein studium in diesem Bereich..

Das Problem für mich besteht darin es zu verstehen.. *lacht* auch wenn das merkwürdig klingt, gerade weil ich ja ein eigenes Totem habe.. Aber eine Pflanze als Totem.. eine Rose oder ein Lilie.. ich weiß nicht..

Vielleicht kann mir ja jemand das irgendwie näher bringen... hat jemand von euch damit erfahrungen.. also kann aus erster Hand berichten???


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Irrlicht2
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red_folder.gif erstellt am: 9/8/2005 um 20:36  
Ich hab ja auch eine Tiertotem, allerdings gibt es einen Baum der mir ähnlich wie ein Krafttier über bestimmte Phasen hinweg hilft.
Er kümmert sich um mich und ruft mich zu sich wenn ich eine Auszeit brauche. Das ist manchmal so als hätte ich Rinde statt Haut.
Besser kann ichs momentan nicht erklären.
Gruß
Irrlicht2


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Adeptus Major
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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 11/8/2005 um 13:57  
Ich war in den letzten Weihnachtsferien wirklich arg krank, und es ging auch nicht mehr ordentlich weg. Da bin ich in den Wald und irgendwie wollte ich einen Baun suchen. Doch als ich da mittendrin stand sah ich vor lauter Wald keinen Baum mehr.Auf jeden Fall habe ich meine Augen zu gemacht und irgendwie hat er mich gerufen und als ich in die Richtung ging, war er auf einmal da. Und er hat mir auf seine Art sehr geholfen aber leider seh ich ihn halt nicht so oft da ich ja nicht zu Hause studiere.

Ich habe ein einem wirklich guten Buch gelesen, daß jede Pflanzenart einen Deva hat und du sozusagen durch eine Pflanze den zugang zu diesem Deva suchen kannst, oder er den Zugang zu dir.
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Sid_Amos
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red_folder.gif erstellt am: 12/8/2005 um 13:54  
Ja denke ich auch, dass es das auch in Europa gibt, siehe Etnas Baummagie oder Baumorakel, vielleicht nicht als Totem, aber ähnlich.

Währe auch schon wieder eine tolle Idee für ein Buch.

Beim Tier ist es auch einfacher, es ist das wo man sich schon unbewusst in der Jugend mit identifiziert hat, vielleicht in Märchen oder die Vorstellung es sein zu wollen ....

Aber Tier und Mensch sind sich ähnlicher, als Mensch und Pflanze, man muss hier tiefer graben, es ist noch mehr in seine Urseele eingehen um zu erfahren was man da ist.
Das soll jetzt nicht in Bezug auf Wiedergeburt gemeint sein, es meint, dass wir ja seit den ersten Mikroben unsere Gene zurückverfolgen können und sehr viel Pflanzenanteil in uns tragen.

Fallen mir viele Ideen ein, die man da machen könnte um es zu erfahren.



[Editiert am 12/8/2005 von Sid_Amos]


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Am Ende der Metaphysik steht der Satz:
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 13/8/2005 um 07:26  
naja, totems vielleicht nicht, aber da die geisterwelt des alten europa ja praktisch immer mit der vorstellung einer beseelten natur verbunden war, gabs sowas auch hier. die nymphen, sylphen, baumgeister, feen und ähnliches sind ja nicht wirklich weit von totemtieren entfernt. in griechenland - *g* sorry, ist halt mein favorit - z.B. gab es weniger totemtiere, als halt haus- und garten- schutzgötter und geister.

guck mal unter "the worship of priapos" in "sacred-texts.com" rum - ist halt eher was zu lachen :)

genauso wie es heilige bäume, quellen und ähnliches gab.... aber was erzähl ich, stand ja schon irgendwo


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Ipsissimus
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Snowwulf
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red_folder.gif erstellt am: 13/8/2005 um 09:37  
*grins* also....

wie sid schon meinte.. Magie mit Pflanzen kann ich mir schon sehr gut vorstellen.. wie es z. B. Etna macht.. (lieben gruss übrigends an die schöne... *knuddelt*)

Aber mein Problem ist wirklich mir eine Pflanze vor zu stellen, die mich wie mein Totem in der geisterwelt begleitet..

wobei..

wenn ich richtig überlege.. es gibt da ja einen baum, durch den ich immer in die geisterwelt gelange..

gruss


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 13/8/2005 um 16:16  
vielleicht kann man eher sagen, das pflanzen geister haben :)
und nicht menschen pflanzen als geister...

ist ja wohl so ähnlich bei den "drogenpflanzen" das da der geist der pflanze was tut und nicht ... naja.. kenn ich aber auch fast nur uas castaneda (hat der eigentlich wirklich alles erfunden?) und eliade (kennst du den, snow? , "schamanismus und archaische ekstasetechnik" ist von dem)


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Chaosdragon
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2007 um 13:18  
Hallo Snowwolf und alle andere Intressierte
In diesem Bereich empfehle ich die Bücher von Wolf- Dieter-Storl
Heilkräuter und Zauberplanzen
Mit Pflanzen verbunden
Streifzüge am Rande Midgards

Infos gibts auf: www.storl.de

Gruss Chaosdragon

Ps: mein Pflanzentotem ist Psilocybe Mexicana
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2007 um 15:18  
Kurzer Zwischenruf: bei Zeitrafferaufnahmen des Pflanzenwachstums kann man recht eindrucksvoll sehen, wie Pflanzen sich untereinander bekämpfen und wie aktiv das Grünzeug eigentlich ist. Nur halt langsamer und nicht mobil. Also sind sie auch etwas geduldiger, als wir wandelnden Wesen. Mit ihnen in "Kontakt" zu treten kann etwas länger dauern und läuft auf etwas eigenartigeren Ebenen ab, als bei Mensch und Tier. Aber es lohnt sich.....


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Chaosdragon
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red_folder.gif erstellt am: 11/2/2007 um 02:15  
Hallo Leutz
Die Pflanzen( Geister) wird dich auswählen nicht du sie, meist geschiet das bei Heilpflanzen dann wenn du sie gebrauchst ( bei Verletzungen,Krankheit), und sie wird dann dein verbündeten. Es müssen nicht nur Heilpflanzen sein...
Fast jeder Stamm, Clan oder Familie hat Planzenverbündeten neben denn Krafttieren, sogar teilweise moderen westliche Familien aber meist habensie noch unbewusst (sie reden dann: diese Pflanze hat schon Grossmutter/vater gefallen oder schon grossmutter braute aus pflanze XY daraus Tee...etc) , hört euch mal in der eigene Familie um...

Gruss der Psilocybe Chaoticus Draconis
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 11/2/2007 um 13:47  
Noch was am Rande: Wir haben die Reste eines Baum/totem?)kultes doch jedes Jahr vor Augen, wenn zur Weihnachtszeit überall Pflanzenteile herumhängen und -stehen: Tannen, Fichten, Misteln usw.usf. (bin mir jetzt nicht sicher, ob man auch getrocknetes Zierobst dazusählen sollte...)
Aber es gibt auch eine andere Spur der alten Baumkulte: jeder Bestatter kann erzählen, daß es immer wieder Leute gibt, die ihr ganzes Leben lang gewünscht haben, in einem Sarg aus Eiche (oder: Tanne, Fichte, Kirsche, Nuss, seltener auch Mahaghoni oder Pappel) begraben zu werden. Also gerade die "deutsche Eiche" hat einen gewissen, nicht nur sprichwörtlichen, "Totemcharakter"...


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Neophyt

Etna
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smilies/mad3.gif erstellt am: 12/2/2007 um 20:26  
mir viel gerade noch so ein, dass man vielleicht sogar eine Art Totempflanze bei sich zuhause hat. Ich jedenfalls hab sowas (wenn auch eher unbewußt).
Meine Madagaskar-Palme begleitet mich nun schon seit ca. 20 Jahren (damals war sie ca. 8-10 cm groß, heute ist sie fast einen meter) und sie hat als sie in pflege bei meiner Mutter war auch gleich alle Blätter abgeworfen. Kaum hatte ich sie wieder, hat sie inner halb von 3 wochen alles wieder grün gehabt. Meine Mutter war mehr als verblüfft als sie das sah. und ehrlich gesagt, wir reden auch öfter miteinander :redhead:
Ich würde sie als Wohnzimmer-Totem bezeichnen. Ich solle vielleicht mal versuchen sie auf eine Reise mitzunehmen!


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luzullus
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red_folder.gif erstellt am: 8/6/2007 um 19:31  

Zitat von Etna, am 12/2/2007 um 20:26
Ich solle vielleicht mal versuchen sie auf eine Reise mitzunehmen!

mal wieder ausbuddel.
Hast du es versucht?
Ich habe Pflanzen bisher nur als Einstieg genutzt. (visualisierte Bäume keine gerauchten Kräuter...) aber eine Pflanze MITZUNEHMEN...? Ich weiß nicht.
Irgendwie finde ich die Vorstellung von Totem-Pflanzen merkwürdig. Atribute wie "Begleitung" oder "(aktiver) Schutz durch ein Totem" können durch eine Pflanze doch wohl kaum Erfüllt werden, oder?
(Ich meine: Ein Baum ist ja nicht gerade flexibel in der Wahl seines Standortes und ausser hochklettern oder dahinter verkriechen bietet er wohl auch wenig Schutz. Interaktion entfällt auch fast völlig...)
Gruß vom Luz
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Etna
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red_folder.gif erstellt am: 11/6/2007 um 19:25  
ehrlich gesagt habe ich es nicht versucht (bisher), aber ich hatte beim mitnehmen auch eher an das Tragen der Pflanze gedacht (so groß ist sie ja nicht), aber ich gebe dir Recht einen Baum mitzunehmen gestaltet sich schon schwierig, wenn man ihn nicht grad zum End (Ent?) mutieren lässt! ;)

Sollte ich jemals meine Pflanze mitnehmen und es mir gelingen (was noch lang dauern kann, weil ich es wieder vergesse, wenn ich es nicht gleich tue), werde ich berichten ob's funktioniert!


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red_folder.gif erstellt am: 11/6/2007 um 22:40  
Ent ist die richtige Schreibweise. Aus den Büchern von Tolkien (insbesondere Herr der Ringe und Silmarillion) kann man viel über Bäume und Pflanzen lernen, der hat wirklich wunderbar beobachtet, der Mann...

In astralen Bereichen sind Pflanzen sehr aktiv, teilen sich mit und können einem viel beibringen. Gerade durch ihre Unfähigkeit, sich von Ort zu Ort zu bewegen. Denn im Grunde machen Pflanzen ja ihr Leben lang das, was jeder Yogi erst mühsam lernen muss: still sitzen und atmen...
:)


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2007 um 09:37  
mal so rein hypothetisch - ich bin nämlich noch keine pflanzengeistern begegnet - wie sieht das denn astral mit baumgeistern, dryaden, ..... aus - das sind doch eigentlich die "astralformen" der jeweiligen pflanze, oder?


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luzullus
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2007 um 09:55  
@ Eliphas: Naja, wie gesagt: gegen Magische Arbeit mit Pflanzen hab ich auch garnichts. (Im Gegenteil ist sogar genau das MEIN Thema ;) )
Also das Pflanzen (und vor allem Bäume) aktiv und magisch "nutzbar" sind, ist schon klar, als Einstieg in Ober- und Unterwelt (raufklettern oder reinklettern) kein Problem, Symbol für Alter, Weisheit, Erfahrung... alles möglich. Ich habe auch schon Pflanzen bereist aber als TOTEM kann ich mir eine Pflanze eben nicht so ganz vorstellen.
Alleine schon weil die Verbindung zwischen Totem und Schamanen imo in beide Richtungen funktioniert. Also wird ein Totem nicht nur aufgesucht und z.B. um Rat gefragt wie ein Lehrer, sondern interagiert wenn nötig auch selbständig mit dem Schamanen.
Das mangelnde feedback durch eine Pflanze fänd ich aber lästig für ein Totem...

Die Idee mit dem Ent finde ich eigentlich richtig gut, ob ein Ent allerdings tatsächlich ein Baum oder nicht doch eher so eine Art Golem ist finde ich zumindest fraglich... Immerhin sind das die "Baumwächter" also im Prinzip belebte Gegenstände mit einer klar definierten Aufgabe (<= Golem) Damit würde es natürlich richtig spannend...
ich meine: ein Golem als Totem...? (vielleicht auch wieder ein bißchen zweidimensional, aber bedenke die Möglichkeiten... :) )

Gruß vom Luz


[Editiert am 12/6/2007 um 09:57 von luzullus]
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2007 um 12:15  
Pardon, aber das regt mich fast schon auf. Ein Baum soll blos ein Gegenstand sein? Das sind ebenso Lebewesen wie die mobilen Wesen (stammen übrigens genauso wie wir von den Eukaryoten ab). Da Pflanzen nicht mobil sind, sind sie (um mt Tolkien zu sprechen) nicht so hektisch, zumindest was ihre körperliche Erscheinung angeht. Trotzdem kann ein Baum im richtigen Moment einen Ast, eine Blüte, eine Frucht (Newton) oder auch nur ein Blatt fallen lassen.
In den "jenseitigen" Bereichen muss man sich ihnen nur öffnen (wie immer :-)), dann kann man von ihnen genauso lernen, wie von mobilen Wesen auch. Pflanzen haben individuelle Persönlichkeiten, die auch im Astralen wahrzunehmen sind (Dryaden, Feen, udgl., man denke auch an den "Zauberkreis" aus Pilzen und den Tanz der Geister darin), der Gruppengeist einer Art ist sogar etwas leichter zu kontaktieren als bei mobilen Wesen. Die Pflanzengeister (ihre astralen Entsprechungen) sind im Astralen genauso mobil wie andere Wesen auch, wir können in astralen Welten ja auch fliegen, was uns im Physischen versagt bleibt.
Was man bei Pflanzen nicht vergessen darf ist, daß sie mindestens zur Hälfte unter der Erde wachsen. Die Aura ist also anders Strukturiert, als bei uns. Das Herzchakra z.B. liegt bei Bäumen eher tief, etwa auf Höhe der Erde am Wurzelansatz.

Grüße, Eliphas L.


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luzullus
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2007 um 13:32  
hui, so schnell kanns gehen...
Aber Du hast völlig Recht @Eliphas, so wie ich das oben geschrieben habe, war das sehr missverständlich.
Also: Natürlich sind Pflanzen Lebewesen. Gefühle, ein gewisses Reaktionsvermögen und Lern- (und Lehr-)fähigkeit will ich ihnen garnicht absprechen auch so etwas wie eine Seele gestehe ich Pflanzen genauso zu wie anderen Lebewesen auch.
Eine "Aura" (oder wie du schreibst ihre astrale Entsprechung) die in dieser genauso wie in der anderen Welt wahrgenommen werden kann? Ok! Mit all dem habe ich keine Probleme.
(Übrigens habe ich NICHT gesagt ein Baum sei ein Gegenstand, sondern habe zu bedenken gegeben, ein ENT könnte sowas wie ein Golem sein. Selbst Tolkien beschreibt nicht die Entstehung der Ents, es MUSS sich also nicht zwingend um "mobilisierte" Bäume handeln, sondern ein belebtes Stück Holz könnte evtl. dieselbe (Wächter-)Funktion, sogar dasselbe Aussehen haben...)
Wo sich unsere Meinungen offensichtlich unterscheiden ist die "Klassifizierung" der Baumgeister, Dryaden, Feen usw. das sind für mich NICHT die Persönlichkeiten von Pflanzen, sondern eigenständige Wesenheiten die mit (bestimmten) Pflanzen in Symbiose leben (Möglicherweise ist auch ein gewisser parasitärer Ansatz nicht ganz von der Hand zu weisen, immerhin ist eine Gegenleistung für den Schutz durch die Pflanze nicht immer zu erkennen...) Das macht für mich mehr Sinn, da ja nicht jede Pflanze einem Wesen als "Wohnung", Freund oder was auch immer dient. (Was dann jeden Herbst auf astraler Ebene los wäre, wenn die Mähdrescher fahren... ;) )
Das eine Pflanzenseele auf astraler Ebene mobil sein soll halte ich persönlich für ausgeschlossen. Es ist einfach nicht Ihre Art sich zu bewegen und Tolkien beschreibt es schon ganz gut: Sie sind von Ihrer Einstellung und von ihrem ganzen Wesen her "nicht hektisch" und ich kann mir nicht vorstellen, das sich ihnen der Sinn von Bewegung auf astraler Ebene erschließt.

Hoffentlich weniger missverständlich
grüßt der Luz
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Neophyt

Etna
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2007 um 19:09  
ich würde mich dem Luz anschließen, was die Klassifizierung der Baumgeister, Dryaden, Feen usw. angeht. Ich gehe auch davon aus, dass es sich um eigenständige Persönlichkeiten handelt, nicht um die Astrale Entsprechung. Schließlich kann man direkt mit Bäumen z.B. kommunizieren (auch auf der nicht astralen Ebene) und da nimmt man keinen Kontakt zu Baumgeistern oder ähnlichem auf, sondern mit dem Lebewesen Baum direkt. So tu ich das jedenfalls und ich denke viele andere auch.

Was die Beweglichkeit etc. auf der Astralebene angeht, also ich habs wie gesagt noch nicht ausprobiert, aber ich würde doch eher davon ausgehen, dass ich meine Pflanze mitnehme, als dass sie mir hinterher läuft oder so. Aber da habe ich ehrlich gesagt keine Erfahrung oder Wissen drüber, sind nur Vermutungen und Vorstellungen.

Vielleicht meldet sich mal jemand, der die Erfahrung bereits gemacht hat und Näheres berichten kann *sich umschau* und die Pflanze an sich ihn begleitet hat, kein Baumgeist etc.


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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 13/6/2007 um 00:38  
Tolkien beschreibt die Erschaffung der Baumhirten im Silmarillion, im zweiten Kapitel mit dem Titel "Von Aule und Yavanna". Yavanna, eine der Vala, bedauert vor Manwe, dem höchsten unter den Valar, daß ihre Geschöpfe und vor allem die von ihr so geliebten Bäume ohne Schutz seien. Ilúvatar selbst schafft daraufhin die Ents. In dem Kapitel gebraucht Yavanna zwei elbische Worte, die in diesem Zusammenhang hier interessant sind: Kelvar und Olvar. Kelvar sind die Wesen, welche sich umherbewegen, die Olvar sind die Wesen, welche an Ort und Stelle stehen, mit den Wurzeln in der Erde.

Zu den Dryaden: Das Wort kommt vom altgriechischen dryas, was Eiche bedeutet. Das Wort erinnert überdies an den Namen Yggdrasil, also an die Weltesche, die in vielen ureuropäischen Mythen auftaucht.

Zum Astralen: vor zehn Jahren führte ich mehrere Wochen lang in meinem Zimmer (in einem Haus mitten in der Stadt) täglich In- und Evokationen diverser Waldgötter durch. Grundgedanke der Arbeit war, daß die Natur sich nicht von irgendwelchen menschlichen Grenzen aufhalten lässt, sondern überall anwesend ist. Ein wenig nach dem Motto: wenn der Baumfreund nicht in den Wald geht, dann kommt der Wald halt zum Baumfreund. Irgendwann während dieser Zeit passierte es dann, daß einige Leute, die zu Besuch kamen, beim Betreten des Zimmers bemerkten, es würde nach Wald riechen. Naja, und letzte Woche kam wieder ein Baumgeist bei mir vorbei und half in einer schwierigen Situation.

Was die "Todesgedanken" angeht (bzgl. Mähdrescher und dergleichen), so haben Pflanzen keine Angst vor dem Tod, sondern akzeptieren das Sterben (auch ihrer Gliedmaßen, also von Ästen und Blättern) als natürliche Notwendigkeit, Bestandteil des Lebens. Eine Pflanze hat mir mal "astral" vermittelt, wie ich sie zu beschneiden hatte, damit sie richtig wächst. Die Bilder waren einfach da, klar und deutlich. Pflanzen sind auf ihre geduldige Art um einiges rücksichtsloser und aggressiver als Kelvari, auch weil sie nicht weglaufen können. In Bonn kannte ich einen Baum, der wuchs in den Fugen eines kleinen Balkons, als der Baum zwei Meter groß war, musste der Balkon abgerissen und erneuert werden. Pflanzen haben leichter und natürlicher Zugang zu ihrem "Kollektivgeist" (und ermöglichen diesen dem sensiblen Konsumenten). Wenn ein Mensch den Kollektivgeist der Menschheit erfährt, dann erschrickt er und nennt die Erscheinung "Gott" oder "Jesus" oder "Adam Kadmon".


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red_folder.gif erstellt am: 13/6/2007 um 10:17  

Zitat von Eliphas Leary, am 13/6/2007 um 00:38
Tolkien beschreibt die Erschaffung der Baumhirten im Silmarillion, im zweiten Kapitel mit dem Titel "Von Aule und Yavanna". Yavanna, eine der Vala, bedauert vor Manwe, dem höchsten unter den Valar, daß ihre Geschöpfe und vor allem die von ihr so geliebten Bäume ohne Schutz seien. Ilúvatar selbst schafft daraufhin die Ents. In dem Kapitel gebraucht Yavanna zwei elbische Worte, die in diesem Zusammenhang hier interessant sind: Kelvar und Olvar. Kelvar sind die Wesen, welche sich umherbewegen, die Olvar sind die Wesen, welche an Ort und Stelle stehen, mit den Wurzeln in der Erde.

Naja, da rächt sich das es bei mir zwanzig Jahre her ist, seit ich das Silmarillion zuletzt gelesen habe... Grundsätzlich ist das was du beschreibst aber doch der Erschaffung eines Golem nicht unähnlich (sorry wenn ich so drauf rumreite, aber der Gedanke lässt mich einfach nicht los... ;) ) man nehme Energie (<-hier elbische Worte) und erschaffe ein (Lebe-)Wesen, dann gebe man ihm eine AUFGABE ("Bewache die Bäme/Wälder") und hat einen Golem. (Die Frage ob die Valar Götter waren lass ich jetzt mal aussen vor, sonst entdecken wir noch Parralelen zur christlichen Schöpfungsgeschichte und sind damit dann völlig off topic...)

Zu den Dryaden: hier empfehle auch ich Griechische Literatur... 1. Die Sage von Dryope und Andraemon (Dryope wird in einen Baum verwandelt weil sie eine Lotosblüte gepflückt hat, die einst die Nymphe Lotis war, welche sich in der Planze verbarg, um vor den Nachstellungen des Priapus sicher zu sein.) Dryope sprach:" Haltet meinen Sohn von Gewässern fern und erlaubt ihm nicht, Blüten von Bäumen zu Pflücken, sondern lehrt ihn, dass alle fruchtenden Büsche Körper von Göttinnen sind."
2. Orpheus und Eurydike: ein Junge wird zu einer Zypresse weil er (versehentlich) eine schöne Hirschkuh erschlagen hat und ein paar wilde ciconische Frauen werden von Dionysos für den Mord an Orpheus bestraft indem sie in knorrige Eichen verwandelt werden.
3. Myrre wird von den Göttern für ihren Inzest bestraft indem sie zum Baum (gemacht) wurde. Als Baum gebiert sie ein Kind welches von den Nymphen aufgezogen später als Adonis bekannt wird.
Immer wieder beschreibt die grichische Literatur die Verwandlung einzelner Personen in verschiedenste Bäume, allerdings steht auch immer fest, dass es noch viel mehr Bäume drumherum gibt, die einfach "nur" Pflanzen sind...

Die Tatsache das Pflanzen Schnittverträglich sind bestreite ich auch nicht. (Schnitt fördert sogar das Wachstum insofern plädieren Pflanzen vermutlich PRO Schnitt...) Das sie keine Angst vor dem Tod haben, oder das Sterben einfach akzeptieren halte ich jedoch für äusserst fragwürdig. Pflanzen haben eine unglaublich breite Palette an Mechanismen um sich zu schützen (von Rinde über die Möglichkeit der Welke (=Reduzierung der Oberfläche zum Verdunstungsschutz) bis hin zur Wachsschicht auf den Blättern) allerdings halte ich auch das etwas für o.t. denn ein Beweis für die Möglichkeit einer Pflanze ein Totem zu sein ist das alles sicher nicht.
Fraglich ist, ob sich ein Baumgeist/Dryade/... als Totem eignen würde. Hat damit jemand Erfahrungen?
Denn nach wie vor steht für mich fest (<Achtung Wortspiel) das ein Baum anders "denkt" als ein "mobiles" Lebewesen. Allein diese "Grundhaltung" macht ihn als Totem ungeeignet. Meines erachtens hat eine Pflanze einfach kein Interesse daran, als Totem zur Verfügung zu stehen und/oder sich z.B. zu bewegen (sei es hier oder auf astraler Ebene)
Wenn man von einem "pflanzlichen Kollektivgeist" ausgeht macht Bewegung sogar noch viel weniger Sinn, weil Pflanzen dann ja nirgendwo hin müssen, sie sind ja schon überall... Sich mit diesem kollektiven Geist zu verbinden ist sicher möglich, eine "Nutzung" als Totem aber nur umso unwahrscheinlicher.
Oder?
Gruß vom Luz
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