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Autor: Betreff: Höhenflug/wie weit kann man gehen?
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 69
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/9/2011 um 22:36  
Angst das Leben zu verlieren - alles zu riskieren. Doch nicht wissend wo die Grenzen sind, muss ich erfahren. Möchte keinen einzigen Moment unerlebt lassen, alles auskosten, denn jeder Augenblick kann der letzte sein.

Wie interpretiert ihr meinen Text? Nach Antworten sage ich euch was ich aussagen möchte. Vielen Dank.
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 21/9/2011 um 06:11  
Interpretation: Der Schreiber des Textes hat etwas in seinen Augen ziemlich leichtsinniges vor und fürchtet sich vor den Konsequenzen bei negativem Verlauf. Es lassen kann er aber auch nicht, da er Angst hat, etwas im Leben zu verpassen.

War jetzt nicht allzu schwer.

Wenn es tatsächlich dein Text sein sollte, der als eine Art Tagebucheintrag zu lesen ist, würde ich dir anraten, zu überlegen, bevor du etwas tust, warum es das Wert sein sollte, dabei drauf zu gehen.


____________________
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Neophyt
Neophyt


Beiträge: 69
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red_folder.gif erstellt am: 21/9/2011 um 06:41  
Danke für die Antwort. Somit weiß ich dass diese Art zu schreiben doch genau auf den Punkt kommt.

Nur meine Frage inbezug des Textes ist nun wieviel kann man tun oder wie weit kann man gehen sich einen Lebenswunsch zu erfüllen ohne dabei die Konsequenzen aus dem Auge zu verlieren was nach der Erfüllung des Wunsches passieren kann. Sobald man seinen größten Wunsch erfüllen kann, würde man doch alles dafür opfern. Denn ziemlich oft muss man doch für ein Ziel opfer bringen. Und wenn man eine Chance verpasst sein Ziel zu verwirklichen weiß man ja nicht ob man eine zweite gelegenheit hat.

Beispielsweise der Wunsch zu fliegen...
@Serafia: Die Anfänge der Fliegerei, viele Menschen sind gestorben, weil sie den Wunsch zu fliegen in die Tat umsetzen wollten. War es aus heutiger Sicht Wert das für diesen Wunsch Menschen umgekommen sind?


[Editiert am 21/9/2011 um 09:25 von Myself]
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Magus
Magus


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red_folder.gif erstellt am: 21/9/2011 um 08:32  
solange du dich im hamsterrad bewegst wird immer wieder ein neuer noch wichtigerer wunsch nach erfüllung des jetzigen wunsches auftauchen. man hechelt blind hinterher und bekommt gar nicht mit wesen sklave man ist, da man glaubt frei zu sein.
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Neophyt
Neophyt


Beiträge: 69
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red_folder.gif erstellt am: 21/9/2011 um 08:48  
Danke! Ich liebe euch, endlich Menschen mit Hintergrund.

Zu dieser Erkenntnis bin ich auch schon gestoßen, da ich mir gerne gedanken mache und schreibe dies auf, wie den Beitrag den ich hier am Anfang gepostet habe. So entstehen viele Texte wie der obige als Tagebucheintrag ersatz der bei genaueren hinsehen in tiefgründige Gedanken führt. Leider gibt es nur noch wenige Menschen die solche Texte genauer unter die Lupe nehmen um zu verstehen was der Autor eigentlich aussagen möchte. So ist es auch bei Musik Texten.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 21/9/2011 um 12:13  
Wenn Du fragst, ob es irgendetwas geben kann, dass es Wert sein kann, dass Menschen dafür ihr Leben lassen, kann ich nur sagen: Nein.

Sicherlich ist es immer eine Sache des Trial-and-Error, etwas zu entwickeln oder sogar sich selbst entwickeln zu können. Und es gibt in diesem Bereich auch Fälle, in denen der Experimentierende das Ergebnis mit dem Leben bezahlte.

Ein Leben hat keinen spezifisch zu definierenden Wert, wie eine Geldmünze es hätte, dementsprechend kann diese Gleichung nicht aufgestellt werden. Ich kann es nicht auf beide Seiten einer Gleichung stellen. Es gibt hier kein x, das wie ein y sein kann.
Der Wert eines Lebens ist subjektiv und lässt sich wahrscheinlich nur dadurch bemessen, wie hoch die betreffende Person ihre Lebensqualität einschätzt und: Wie sehr die Lebensqualität der anderen Personen in der Umgebung von Person 1 beeinflusst wird.

Vielleicht mag die Lebensqualität von Person 1 sehr gering eingeschätzt werden, aufgrund von mangelnden Erfahrungen. Dementsprechend hat diese Person drei Möglichkeiten: Sie wertet ihr Leben durch er-leben auf, sie befreit sich von der niedrigen Lebensqualität, indem sie sich ganz von dem Leben befreit oder sie duldet weiterhin die Bedingungen.

Zitat:
Nur meine Frage inbezug des Textes ist nun wieviel kann man tun oder wie weit kann man gehen sich einen Lebenswunsch zu erfüllen ohne dabei die Konsequenzen aus dem Auge zu verlieren was nach der Erfüllung des Wunsches passieren kann. Sobald man seinen größten Wunsch erfüllen kann, würde man doch alles dafür opfern. Denn ziemlich oft muss man doch für ein Ziel opfer bringen. Und wenn man eine Chance verpasst sein Ziel zu verwirklichen weiß man ja nicht ob man eine zweite gelegenheit hat.


Würde man? Ich weiß nicht, das kommt auf das man an.

Die Konsequenzen aus den Augen verliert man dann, wenn man den Kontakt zur Realität verliert. Wenn du geerdet, also in der Realität zuhause bist, melden sich solche Sorgen eigentlich immer von ganz alleine.

Je nachdem, was geopfert werden soll, ist es vielleicht auch nicht schlimm, es herzugeben, weil danach etwas neues kommt: Bei einer kompletten Veränderung deines Lebens (nicht unbedingt bei dem Riskieren deines Lebens) gibst du vielleicht alles auf, was du dir vorher aufgebaut hast: Deine Freunde, deinen Job, deine Sachen, diene Möbel, vielleicht sogar deine Beziehung - nur, du tust es ja nicht, um nichts zu bekommen, sondern um ein Leben zu bekommen, das genau so ist, wie du es dir immer erträumt hast. In dem Fall würde ich (fast) alles Opfern, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.

Um die Konsequenzen im Auge zu behalten, lässt sich ein bodenständiger Blick in die Zukunft einfach nicht vermeiden: Es könnte sein, dass man sich beim Versuch zu fliegen etwas bricht oder einen Nerv einklemmt, sodass man zwar nicht stirbt, aber sein Leben lang gelähmt ist.
Oder auch versuchen, vieles schon vorher abzuklären, damit das Risiko vermindert wird: Z.B. die richtige Polsterkleidung besorgen, einen guten Paraglidingschirm kaufen und so weiter.


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 22/9/2011 um 13:04  

Zitat von Serafia_Serafin, am 21/9/2011 um 12:13
Wenn Du fragst, ob es irgendetwas geben kann, dass es Wert sein kann, dass Menschen dafür ihr Leben lassen, kann ich nur sagen: Nein.
Zitat:

Warum nicht? Hängt das nicht stark von der Sichtweise des Betrachters ab? Wenn ich keinen zu großen Wert auf dieses Leben lege, warum sollte ich es dann nicht für etwas opfern das es mir Wert erscheint...



hmm ich und die quote funktion werden keine Freunde mehr...der Satz da oben sollte nicht Zitiert sondern von mir geschrieben sein.


[Editiert am 22/9/2011 um 13:05 von Cruihn]
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 22/9/2011 um 16:19  
[ot] Zitatfunktion: Mit [ quote ] machst du ein Zitat auf, mit [ / quote ] machst du ein Zitat zu. Die Buttons benutze sich so gut wie nie... [/ot]

Aber was bringt es dir, wenn du dich etwas opferst, und du gar nicht mehr mitkriegst, ob das nun gut für die Sache war?
So morbide das Thema ist, ich würde schon sagen, dass sich jeder - so er denn will - sein eigenes Ende aussuchen können sollte. Durchaus. Das Problem, das ich dahinter sehe, ist eigentlich, dass man nicht immer genau wissen kann, ob man sterben will weil man sterben will, oder ob man sterben will, weil man in einer Situation ist, aus der man nicht mehr entkommen zu können glaubt. In letzterem Fall gibt es vielleicht Lösungsansätze, nach denen die betreffende Person genau das bekommt, was sie eigentlich will und dann das eigene Leben als wertvoll einschätzt. Nur: Der Tod ist eine absolut endgültige Sache... dementsprechend vorsichtig sollte mit dieser Lösung umgegangen werden.
Es geht also vielmehr darum, den Kern des eigenen Unglücks zu erkennen und Wege zu suchen, die hinaus führen. Suizid, selbst wenn es für eine "gute Sache" sein sollte, ist in meinen Augen eine Fluchthandlung.

Was auf der anderen Seite ist, kann niemand mit Genauigkeit sagen - und sein Leben in Hoffnung auf eine Verbesserung in einem nächsten Leben zu opfern ist genauso sinnvoll wie sein ganzes Vermögen in eine Geldzauber zu investieren. Besser und sicherer ist es immer, mit dem zu arbeiten, was man hat.


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 22/9/2011 um 17:06  
Ich wollte damit ja auch nur deine endgültige Aussage, das es nichts gebe wofür es sich lohnt sein Leben zu opfern in Frage stellen.
Das es erstmal keine sichere Sache ist was dann kommt is klar und es war auch nicht die Hoffnung auf eine Verbesserung im nächsten Leben etc. gemeint. Ich bin lediglich der Meinung das es durchaus vorkommen kann das man aus seiner Sicht lieber sein Leben opfert um damit etwas anderes zu schützen oder es für etwas opfert das für einen selbst von Wert ist.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 22/9/2011 um 17:35  
Gut, akzeptiert. Ich bin trotzdem gerade in der Laune, ein bisschen darauf herumzureiten - ganz ab davon, dass es ursprünglich um die Verwirklichung von Zielen oder Wünschen ging, weniger darum, etwas zu schütze.

Dieses kleine Wörtchen lohnen verleitet mich zur Haarspalterei: Wenn sich etwas lohnt, dann hat man einen Gewinn damit gemacht, wie auch immer der aussehen mag. Dementsprechend kann es sich kaum lohnen, sein Leben zu riskieren, wenn man es nicht überlebt.
Ob es hingegen sinnvoll für eine Einzelperson sein kann, ihr Leben zu riskieren, um ihr eigenes Kind oder den/die Allerliebste(n) zu schützen, oder eine wissenschaftliche Entdeckung, mit der alles Leben auf dieser Erde ausgerottet werden könnte, ist eine andere Frage und liegt im Ermessen des Betrachters. Ich bleibe bei dem Standpunkt: Ein Leben lässt sich in seinem Wert mit gar nichts aufwiegen (auch nicht mit dem mehrerer anderer Menschen), weil sein Wert nicht messbar ist.


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Magus
Magus

Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2011 um 13:13  
ach immer diese haarspalterei... ;)
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