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Autor: Betreff: Schicksal vs. Freiheit vs. Magie
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 6/2/2011 um 14:46  
"Alles, was möglich ist, geschieht."
Juli Zeh, Schilf

Wie ist das, wenn Zufälle so günstig - und ohne bewusste Einwirkung so grandios zusammenfließen, dass es immer genau so passt, wie man es braucht?

Ist das magisches Denken oder ist es Magie?

Gibt es sowas öfter?

Ist das die Selbstverständlichkeit des Lebens?


____________________
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Magus
Magus


Beiträge: 465
Registriert: 23/12/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/2/2011 um 15:03  
wenn du im einklang mit deinen inneren und dich umgebenden Kräften bist, ist selbst ein scheinbares unglück aus liebe geboren.

im rückblick sehe ich die scheinbaren unglücke "meines lebens" als fingerzeige des lebens, als ausdruck der liebe, in jedem moment.

das leben ist magie. das was der simple (ungleich einfache) mensch darauf projeziert ist magisches denken. vorraussetzung ist jetzt natürllich, dass du und ich unter den verwendeten begriffen annähernd das selbe verstehen.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Practicus
Practicus


Beiträge: 104
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 6/2/2011 um 17:04  
Dem magischen Denken nach ist das die Art, wie Dinge passieren, ja. Für mich stellt das Herstellen solcher scheinbaren Zufälle auch ein wichtiges Forschungsgebiet dar. Ich nenn das "Metanoia" und es funktioniert wunderbar. Ein anderer Terminus des hoch geschätzten Rad el Baluvar spricht von "Grüne Kuppel Aktionen" - eine der zeitgenössischsten Beschreibungen, die mir bisher untergekommen sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Rad_el_Baluvar/Spielw iese


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mundus vult decipi
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Status: Offline
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2011 um 20:21  
Jetzt bin ich ein bisschen zwiegespalten.
Die Idee mit der grünen Kuppel klingt zwar in den Ansätzen nett, aber irgendwie zu abstrackt. Warum irgendwo im Weltraum? Warum nicht hier?

Und sobald mir jemand etwas von gerechten (erwünschten) Todesfällen erzählt, fange ich erst einmal an zu blockieren. Das ist genau das gleiche, wie mit dieser Karmageschichte, in der manche Menschen behaupten, dass alles Unglück, was den Menschen widerfährt gewollt und oder gerecht ist, da das einfach nur Karmazahlungen sind. Das ist genauso pervers, wie zu behaupten, dass das Schlachtvieh sich sein Leben als solches ausgesucht hat, damit es uns durch sein Leid uns Menschen darauf aufmerksam machen kann, dass wir unser Leben ändern müssen... (ohne Scherz, genau diese Schiene fahren manche).

Und das ist auch das, was mich an diesem Begriff der allumfassenden Liebe stört, die alles Unbill nur sendet, damit ich nachher daraus etwas positives ziehe... oder etwas lerne, oder gerade etwas bestimmtes nicht verdiene.

Ich bin auf das Grundthema gekommen, weil es mir so oft passiert, dass ich - ohne es irgendwie forciert zu haben - genau das bekomme, was ich will. Auf eine so massive und teilweise fast gruselige Weise, dass ich mich früher bangend fragte, wann ich denn dafür bezahlen muss.

Was ist das also?
Purer Zufall?
Fügung?
Oder will ich einfach nur, was ich sowieso kriege, weil es festgeschrieben ist? Bin ich dann also quasi "im Strom"?
Oder ist da irgendetwas in mir unterbewusst am Werk, dass die Dinge anstößt?


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Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Magus
Magus


Beiträge: 465
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 7/2/2011 um 10:13  

Zitat von Serafia_Serafin, am 6/2/2011 um 20:21
Und sobald mir jemand etwas von gerechten (erwünschten) Todesfällen erzählt, fange ich erst einmal an zu blockieren. Das ist genau das gleiche, wie mit dieser Karmageschichte, in der manche Menschen behaupten, dass alles Unglück, was den Menschen widerfährt gewollt und oder gerecht ist, da das einfach nur Karmazahlungen sind. Das ist genauso pervers, wie zu behaupten, dass das Schlachtvieh sich sein Leben als solches ausgesucht hat, damit es uns durch sein Leid uns Menschen darauf aufmerksam machen kann, dass wir unser Leben ändern müssen... (ohne Scherz, genau diese Schiene fahren manche).

Und das ist auch das, was mich an diesem Begriff der allumfassenden Liebe stört, die alles Unbill nur sendet, damit ich nachher daraus etwas positives ziehe... oder etwas lerne, oder gerade etwas bestimmtes nicht verdiene.


ich weiß ja nicht was du unter karma verstehst und diesem begriff alles zugrunde legst, von daher lassen wir es mal. betrachten wir uns doch mal todesfälle, z.b. von hitler oder anderen despoten. wie hitler tot war, haben viele innerlich gedacht, endlich hat es das schwein erwischt, dass ist gerecht. seine anhänger werden was anderes gedacht haben. hitler würde wahrscheinlich denken, ich hätte noch mehr lebenszeit verdient, um meine mission zu erfüllen. welche meinung ist nun richtig und welche pervers? je nach dem, wie der betroffene es empfindet wird er sagen, es ist richtig oder falsch (pervers). welche meinung das ich vertritt ist eine frage der perspektive und persönlichen betroffenheit! wer fühlt sich betroffen?

wenn ich handlungen setze, muss ich die konsequenzen tragen und die verantwortung dafür übernehmen, egal ob ich an karma glaube oder nicht.

ich kann nur sagen, all das vermeintlich negative was mir wiederfahren ist, ist aus liebe geschehen. ich ziehe daraus nichts positives und nichts negatives, im herkömmlichen sinn. der tod ist eine wesentliche kraft des lebens. am ende des lebens, nimmt der tod den körper, den ich-geist nimmt er häppchenweise schon früher. das der falsche ich-geist gegen den tod kämpft und alles negative auf den tod projeziert liegt in seiner natur. nur weil wir nicht genau genug hinsehen, sehen wir nicht, dass der tod ein teil der liebe ist.

frage: kannst du die allumfassende liebe vollständig nehmen? bei dem was du schreibst ist die antwort bis jetzt klar.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
Registriert: 16/2/2012
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/2/2012 um 23:01  
Ich muss zugeben, dass ich an keine Karma glaube. das Grundthema klingt Schicksal x Freiheit x Magie und mir scheint, dass es nicht "entweder...oder" ist. Die Magie ist, vor Allem, die Weg nach innen. Dadurch kann man seine Leben als genau eigene Leben erleben (was man "True Will" nennen kann).
Falls ich verstehe dich, Serafia, dir geht nicht um gute oder schlechte Zufälle. Du siehst, dass alle Ereignise genau klappen und alles ist sinnvoll. Das ist, wie Magie wirkt. Warum brauchst du zwischen magischem Denken und der Magie zu unterscheiden?

"Nothing you can do, but you can learn how to be you in time. It's easy..." Beatles


[Editiert am 16/2/2012 um 23:06 von round2]



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Deutsch ist nicht meine Muttersprache...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Kandidat
Kandidat

Lenny
Beiträge: 35
Registriert: 3/3/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 22/2/2012 um 14:17  
Also ich bin mir nicht sicher ob ich hier was falsch verstanden habe, aber im grunde geht es doch um die frage: ist das leben von schicksal Magie oder vom eigenen Lebensweg geprägt? Oder habe ich wie Shon gesagt etwas durch einander geworfen?

Um die frage zu beantworten würde ich sagen, dass alles das man tut vom schicksal grundlegend feste gemacht ist bis man beginnt zu begreifen wie man ein eigen ständiges leben führt. Und wenn man dieses führt so erzeugt man durch seinen Lebensweg Dinge die wir im allgemeinen als zufälle bezeichnen.

Grüße Lenny


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Nur mit dem Herzen kann man richtig sehn, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Magus
Magus

Spinnenbein
Beiträge: 400
Registriert: 19/3/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 22/2/2012 um 20:11  
Serafia, ich stimme Dir zu, diese Karma-Mathematik, „wenn ich heute von der Leiter falle, dann habe ich wohl im letzten Leben jemanden runtergeschubst“ ist gruselig.

Karma heißt für mich einfach: Taten haben Folgen. Weil jede Tat mich verändert. Aber welcher Art diese Veränderung sein wird, Millionen Möglichkeiten für jede Tat. Nichts genaues kann man da sehen und berechnen.

Was diese glücklichen Zufälle angeht, habe ich auch keine geschlossene Theorie anzubieten. Nur mein Erlebnis. Ich habe mal die Göttin des Glücks gebeten, mich die mit der glücklichen Hand sein zu lassen. Das hat tatsächlich eine Änderung bewirkt. Seither häufen sich die vielen kleinen Zufälle, die das Leben einfacher machen. (Ich bin total unordentlich, und gleich am nächsten Tag habe ich ohne groß zu suchen sechs Sachen wiedergefunden, die schon lange vermisst wurden, einfach in dem ich „versehentlich“ irgendwo hingegriffen haben, Stapel umgeschubst usw. Und so ists seither häufig, es flutscht halt, obwohl ich ein Chaot bin, das hatte ich früher nicht so).

Aus meiner Weltsicht heraus erklärt sich das so, daß ich mit der Bitte eine Verbindung zu einer Kraft aufgebaut habe, die mich ein bisschen schubst dorthin, wo es günstiger ist. Ich sehe die Kraft personalisiert als Göttin. Entscheidend war meine ernsthafte Bitte und das kleine bisschen Unerklärliches, das eben meine Bitte zum Ziel führte. Und andere in derselben Situation erfahren es anders oder auch gar nichts. Dafür gibt’s eben keine Erklärung.

Das ist einfach das große Rätsel des Lebens.
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Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
Registriert: 16/2/2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/smile.gif erstellt am: 23/2/2012 um 15:30  
12 jahre lang war ich der Christ und Mitglied einer tschechischen Pfingstgemeinde. Selbstverständlich wir viel und wie möglich konkret gebeten haben. Das Gebet sollte eine Pflichte aber auch eine Freude sein. Eine unantwortete Frage war, wofür das Gebet so nötig war, wenn der Gott ebenso um uns kümmert. Einerseits führt Gott alle unseren Schritte und kann unseren Bedürfnisse, andererseits hört Er die Bitten. Reinhard Bonke hat gesagt: Wenn bete ich, die Sachen geschehen - wenn bete ich nicht, keine Sachen geschehen... und das hat bestimmt Logik, oder? :-)
Ja, es ging genau um Verbindung zu Gottes Kraft. Man dürfte damals nur zwischen Gottes Will oder Satans Versuchung wählen.

Ich würde sagen, dass jetzt ich mich reif und selbstständig fühle. Ich frage nur mich selbst was ich will und darf etwas dafür auch aktiv tun. Ich kann mir zB. mit Sigil oder anderem Ritual helfen. Und ich kann auch die Zeichen betrachten, ob ich meine Weg gehe...


[Editiert am 23/2/2012 um 20:53 von round2]



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Deutsch ist nicht meine Muttersprache...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 1/3/2012 um 16:23  
Ich hab mal im Radio gehört, das sich die Menschheit in Sachen "Zusammenhänge/Verbindungen sehen" in zwei Gruppen teilt, was wohl irgendwie mit verschiedenen Verbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften zu tun hat. Die eine Gruppe setzt sehr stark verschiedene Dinge zueinander in Verbindung und neigt daher zu Religiösität, Schicksalsglauben etc., die andere Gruppe nimmt die Dinge getrennt war und ist dementsprechend skeptisch gegenüber solchen Zusammenhängen. Das Lustige ist das man wohl die Gehirne der zweiten Gruppe durch Medikamente so beeinflussen kann, das sie wie die der ersten Gruppe funktionieren. ;-)

Das beantwortet jetzt natürlich nicht die Fragestellung dieses Themas und auch nicht welche der zwei Gruppen richtig liegt, aber ist sicherlich ganz interessant mal unter diesem Aspekt über dementsprechende Meinungsunterschiede und Interpretationen der Menschen nachzudenken.
Antwort 9
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 1/3/2012 um 20:34  

Zitat von Augustus, am 1/3/2012 um 16:23
Das beantwortet jetzt natürlich nicht die Fragestellung dieses Themas und auch nicht welche der zwei Gruppen richtig liegt, aber ist sicherlich ganz interessant mal unter diesem Aspekt über dementsprechende Meinungsunterschiede und Interpretationen der Menschen nachzudenken.


Inwiefern wäre das interessant?
Antwort 10
Magus
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Aszan
Beiträge: 554
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1/3/2012 um 23:25  
wir haben die freiheit in dem schicksal durch magie unseren eigenen weg zu finden.
und das wörtlicher als manch einer denkt.

aber wieso philosophieren wenn man es auch real angehen kann

Aszan


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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Adeptus Minor
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BlackRaven
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Registriert: 13/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2012 um 01:44  

Zitat:
aber wieso philosophieren wenn man es auch real angehen kann


Weil du in diesem Punkt vielen Menschen zwei Schritte vorraus bist. Jegliche Unglücke, Schicksalsschläge und die Verantwortung darüber auf irgendwas oder irgend jemand anderes abzuwälzen, ist für das eigene Gewissen und das Leben im allgemeinen wesentlich einfacher und funktioniert viel einfacher.
Ich will anmerken dass ich das weder unterstütze noch verurteilen kann.

Besten Gruß,
Philipp


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[Bliebiges, sehr kluges und bestens durchdachtes Zitat]
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Magus
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Beiträge: 465
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2012 um 09:14  
das mit dem finger nach außen zeigen funktioniert sogar augenscheinlich, nur über die konsequenzen sind sich die wenigsten bewusst.
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Adeptus Minor
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Registriert: 31/10/2010
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red_folder.gif erstellt am: 3/3/2012 um 15:37  
Das Schicksal bestimmt immer wie du gehst.
dir kommt es vor als könntest du dir aussuchen rechte Tür oder Linke Tür, es ist aber bestimmt welche Tür du nimmst.
Meine arbeiten bestätigen diese These.
Wen man richtigen kontakt hat mit der anderen Seite wird es einem klar.
Ich meine kein kindisches Gläßerrücken
Kinder des Lichts
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Philosophus
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Ariman
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red_folder.gif erstellt am: 3/3/2012 um 17:53  
Die Anderen ist die Ausrede konzeptloser Menschen.
Schicksal ist die Ausrede konzeptloser Magier.

Jeder hat die Möglichkeit, sich zu entscheiden durch welche Tür er geht, jeder erschafft die Türen selbst.


[Editiert am 3/3/2012 um 17:56 von Ariman]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 11:02  
@Sarija: Da gibt es sicher mehrere Punkte die interessant sein könnten. Man bekommt eine andere Perspektive auf die Ursachen von Meinungsunterschieden, könnte sich fragen welchen Zweck überhaupt diese Auseinanderentwicklung in zwei Gruppen hat, was das über das Verhältnis beider Gruppen zu einer eventuellen objektiven Wahrheit aussagt, ob vielleicht inhaltliche Unterschiede von verschiedenen Menschen derselben Gruppe unter diesem Gesichtspunkt weniger von Bedeutung sind als man denkt usw.
Antwort 16
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 11:15  
@Augustus: Ich sehe nicht so ganz, inwieweit deine Perspektive sich da ändert, da alle deine Fragen ebenso wie deine Feststellung, das sei interessant, auf EINER Perspektive beruhen und sie insofern füttern/festigen.
Soll heißen, du fragst nicht, du änderst keine Perspektive, du entwickelst nichts, du bestätigst dir bloß die Antworten, die du für dich sowieso schon hast.
Und das mag so Einiges sein, aber ganz bestimmt nicht interessant.
Antwort 17
Magus
Magus


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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 11:48  

Zitat von Ariman, am 3/3/2012 um 17:53
Die Anderen ist die Ausrede konzeptloser Menschen.
Schicksal ist die Ausrede konzeptloser Magier.

Jeder hat die Möglichkeit, sich zu entscheiden durch welche Tür er geht, jeder erschafft die Türen selbst.


Konzepte sind ganz vereinfacht gesagt Bilder, nur Bilder von was? Geht es vielleicht auch ohne Bilder und was heißt dies für Schicksal, Freiheit und Magie. Auch diese Begriffe sind Bilder im Geist des Ich, nur Bilder von was? Wie weit beeinflussen und diese Bilder? Wie sieht es dann mit unserem Schicksal, unserer Freiheit und unserer Magie aus?
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 11:54  

Zitat von Sarija, am 4/3/2012 um 11:15
@Augustus: Ich sehe nicht so ganz, inwieweit deine Perspektive sich da ändert


Es geht auch nicht darum das du sehen sollst was sich an meiner Perspektive ändert. Wenn dir das unter dem Leitsatz "Erkenne dich selbst" keine Impulse gibt, mußt du dich nicht weiter damit beschäftigen.
Antwort 19
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 12:59  

Zitat von Augustus, am 4/3/2012 um 11:54

Es geht auch nicht darum das du sehen sollst was sich an meiner Perspektive ändert. Wenn dir das unter dem Leitsatz "Erkenne dich selbst" keine Impulse gibt, mußt du dich nicht weiter damit beschäftigen.


Ich muss sowieso zunehmend weniger, magisch betrachtet war deine Aussage einfach blödsinnig.
Antwort 20
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 13:39  
Ohne Argumentation sind Diskussionsgespräche langweilig.
Antwort 21
Philosophus
Philosophus

Ariman
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 15:02  
@Alles und Nichts:
>>Konzepte sind ganz vereinfacht gesagt Bilder, nur Bilder von was? Geht es vielleicht auch ohne Bilder und was heißt dies für Schicksal, Freiheit und Magie. Auch diese Begriffe sind Bilder im Geist des Ich, nur Bilder von was? Wie weit beeinflussen und diese Bilder? Wie sieht es dann mit unserem Schicksal, unserer Freiheit und unserer Magie aus? <<

lat. concipere = auffassen, erfassen, begreifen, empfangen

Es geht definitiv nicht, ohne etwas zu begreifen.

Schicksal ist für mich eine unnötige Illusion.
Freiheit ist für mich eine notwendige Illusion.
Magie ist für mich die Notwendigkeit der Illusion.


[Editiert am 4/3/2012 um 15:07 von Ariman]
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Magus
Magus


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Registriert: 23/12/2009
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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 15:56  

Zitat von Ariman, am 4/3/2012 um 15:02
@Alles und Nichts:
>>Konzepte sind ganz vereinfacht gesagt Bilder, nur Bilder von was? Geht es vielleicht auch ohne Bilder und was heißt dies für Schicksal, Freiheit und Magie. Auch diese Begriffe sind Bilder im Geist des Ich, nur Bilder von was? Wie weit beeinflussen und diese Bilder? Wie sieht es dann mit unserem Schicksal, unserer Freiheit und unserer Magie aus? <<

lat. concipere = auffassen, erfassen, begreifen, empfangen

Es geht definitiv nicht, ohne etwas zu begreifen.

Schicksal ist für mich eine unnötige Illusion.
Freiheit ist für mich eine notwendige Illusion.
Magie ist für mich die Notwendigkeit der Illusion.


aus meiner erfahrung kann ich sagen, es geht definitiv ohne. für das begreifen mögen konzepte notwendig sein, für das direkte erkennen nicht. dadurch wird mehr und unmittelbarer erfasst, da keine störenden filter anwesend sind.

ad. 2) lass dir mal den satz - freiheit ist für mich eine notwendige illusion - auf der zunge zergehen. von einem standpunkt, jenseits von konzepten betrachtet, klingt das sehr nach unfreiheit.
ad. 1) somit scheint dein erste behauptung nur aus einem konzept zu kommen und entspricht nicht deiner direkten erfahrung.
ad. 3) da magie aktiv praktiziert wird, wahrscheinlich auch von dir, begibst du dich mit dem dritten argument aus meiner sicht direkt in die gefangenschaft von illusion, in der sich jeder mensch aufhält.
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Philosophus
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Ariman
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/3/2012 um 19:21  
Im Wortsinn bleibend reden wir beim unmittelbaren Erfassen wieder von Konzept.
lat. concipere = auffassen, erfassen, begreifen, empfangen

Freiheit ist eine Illusion, die ich aber nicht aufgeben möchte. Versuche dir die Freiheit zu nehmen, 15 Minuten nicht zu atmen und du verstehst, was ich meine.

Illusion kommt übrigens von lat. illudere, was spielen bedeutet, und Magie ist für mich ein inneres Spiel mit äusseren Möglichkeiten.

Um Moksha zu erreichen, muss man das Maya annehmen.
Seinen Frieden damit machen, dass man als menschliche Wesensform im Maya verhaftet ist.

Wir sind in der illusionären Welt des Maya verhaftet - in diesem Moment, indem wir dieses Forum benutzen.

Also erzähl mir nichts von anderer konzeptfreier Sichtweise.

Du bist genau da wo ich auch bin, im Hier und Jetzt gefangen.


[Editiert am 4/3/2012 um 19:50 von Ariman]
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