Thema: Gedanken lesen und steuern.

Forum: Alles was sonst nicht passt

Autor: sence


sence - 22/12/2017 um 22:31

Hier mal eine schöne Geschichte bzgl. Gedanken steuern die mir neulich wieder eingefallen ist. Vorab einmal sei gesagt, ich habe schon zu oft Grenzen überschritten, vorallem was bewusstseinserweiternde Drogen angeht und empfehle keinem ohne Aufsicht und leichtsinnig, wahnhaft im Rausch nach Wissen zu suchen. ^^
Jedenfalls wurde ich damals in die Magie hineingeworfen, ohne Begleitung quasi ausgesetzt..
Einen Tag lang war ich in einer Welt, die kaum mehr an der Realität zu sein schien und ich vermute, dass sich mein drittes Auge extrem geöffnet hatte, woraufhin ich auf eine seltsame Art und Weise mit allem verbunden war.
Es schien als wäre ich eine Anomalie gewäsen, mein Bewusstsein schien so stark (gepolt) zu sein, dass sich alles irgendwie um mich drehte. Vlt. kennt der eine oder andere es auch bei weed, wenn plötzlich alle einen anschauen. So in der Art war es, als ob mein Bewusstsein angefangen hat andere um mich herum zu steuern.
Es mag blöd klingen aber wenn Gedanken sich wie Wellen ausbreiten, wie bei der Theorie der morphogenetischen Felder, könnte es tatsächlich sein. Normalerweise sind diese Felder nicht so stark polarisiert aber in extremen Zuständen, scheint es vorzukommen.
Erfahrungen von dieser Polarisation konnte ich ausschließlich in meiner "Gott" Phase bemerken. Derjenige der mich da hinein geschubst hat, ließ mich irgendwie "auf magische Art" in diesem Glauben. So ähnlich wie in der Matrix. Diese Welt war für mich so absurd, dass ich nicht anders enden konnte als in der Psychatrie, der Befund: Psychose bzw, paranoide Schitzophrenie. Seitdem habe ich das Thema nicht sein lassen und fleißig versucht zu verstehen was damals passiert ist.
Wieso heißt das Thema nun Gedanken lesen und Steuern?
In der Psychatrie kam es zu einem Ereigniss, welches ich bis vor ein paar Tagen völlig vergessen hatte, was warscheinlich auch zum Teil an den Medis liegt. Erstaunlich, dass die Wissenschaft Magie in die pseudo Ecke schiebt aber die Medikamente es sehr gut schaffen einen von seiner spirituellen Arder zu trennen.
So saß ich eines Tages in dem Raucherraum und mir kam der Gedanke meine Fähigkeiten zu testen, ich wollte dass sich eine Patientin, welche sehr verwirrt war, sich auf einen bestimmten Platz setzt... Darauf hin schrie sie ich wollte sie schubsen. Merkwürdig.
In solchen Momenten muss man überlegen ob man jetzt nun selber spinnt und sie tatsächlich geschubst hat, schließlich ist es eine Psychatrie und wir waren beide Patienten.
Leider konnte man mit ihr auch nicht vernünftig reden und hätte ich sie tatsächlich geschubst, müsste das Verhälltnis der anderen zu mir dadrunter gelitten gehabt haben.
So schließe ich es aus und muss annehmen, dass diese Frau meine Gedanken als Bilder vernahm.
Gedankenkontrolle scheint für mich eine der einfachsten Formen von direkter Magie zu sein.

Hephaestos - 24/12/2017 um 09:35

Menschen mit psychiatrischen Problemen sollte sich von Drogen und Magie fern halten. IMHO.

Dux Bellorum - 24/12/2017 um 18:19


Zitat von Hephaestos, am 24/12/2017 um 09:35
Menschen mit psychiatrischen Problemen sollte sich von Drogen und Magie fern halten. IMHO.


Ich weiß net, wenn wir so nem Psychiater erzählen das wir Magie machen, ob wir da je wieder rauskommen ? Zumindest bekommen wir auch nen psychiatrisches Problem bescheinigt. *hähähä*

So, ich geh mir mal dann nen Zigarettchen mit was drin reinziehn, was richtig schön chillig macht. :cool:

Achtung !
Mit was drin ist in Deutschland iligal, weil es enthält etwas drin, was chillig macht ! *grins*


[Editiert am 24/12/2017 um 18:20 von Dux Bellorum]

sence - 24/12/2017 um 22:50

Der Glaube an Magie ist bereits eine Psychische Erkrankung namens "Magisches Denken".
De facto, jeder hier ist behandlungsbedürftig :D Zumindest theoretisch laut der Psychologie vor Erfindung der Metaphysik, praktisch wird der Mensch in dieser Hinsicht mit absicht unterdrückt. Ist aber nur meine von außen sehr umstrittene Meinung, schließlich steht die Wahrheit in der Bibel :cool:
Aber ich gebe zu, es ist nicht der einfachste Weg gewesen um voran zu kommen.

Ilidir - 25/12/2017 um 11:45

Magisches Denken ist kein purer Glaube an Magie und es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Allein Beschäftigungen mit Magie und damit verbundene "aussersinnliche" Erfahrungen würden zu keiner psychiatrischen Diagnose führen und sind an sich nicht behandlungsbedürftig.
Aber in manchen Fällen geht es aber darüber hinaus. In der Psychiatrie berücksichtigt man Krankheitswert, Eigen- und Fremdgefährung und noch vieles. Wenn man Probleme hat, sollte man zum Arzt gehen.
Ich hatte mit Psychiatrie studiums/berufsbedingt etwas zu tun gehabt.

Schwarzer Hase - 26/12/2017 um 20:25

zu psychischen Erkrankungen: Wenn man möchte, kann man absolut jedem Menschen eine psychische Krankheit attestieren. Das fünfte Kapitel des ICD-10 ist so umfangreich, dass da wirklich für jeden was dabei ist (egal ob Magier oder nicht). Das Vorliegen einer psychischen Erkrankung wird insbesondere an der Belastung für die zu behandelne Person bemessen. Kommt derjeinige mit seinen Macken (und davon hat nunmal jeder welche) gut klar, wird im Regelfall auch die Diagnose für eine psychische Erkrankung negativ sein. (Außer bei starker Selbst- und/oder Fremdgefährdung, aber das hat eher einen rechtlichen Hintergrund.)

zum Beispiel: Kann sein, dass sie von dir eine Art Absicht wahrgenommen hat, sence. Aber eine Gedankenkontrolle halte ich für ausgeschlossen - das würde nur dann funktionieren, wenn dein Gegenüber alle Selbsterhaltungstriebe aufgegeben und damit sämtliche psychischen Schutzmauern fallen gelassen hätte.


[Editiert am 26/12/2017 um 20:27 von Schwarzer Hase]

sence - 26/12/2017 um 21:40


Zitat von Schwarzer Hase, am 26/12/2017 um 20:25

zum Beispiel: Kann sein, dass sie von dir eine Art Absicht wahrgenommen hat, sence. Aber eine Gedankenkontrolle halte ich für ausgeschlossen - das würde nur dann funktionieren, wenn dein Gegenüber alle Selbsterhaltungstriebe aufgegeben und damit sämtliche psychischen Schutzmauern fallen gelassen hätte.

Die Absicht hätte sie nicht bemerken können, ich saß im raucherraum und schaute sie nicht permanent an..
Also wenn es diese Mauer gibt dann ist sie nicht immer stabil.
Ich weiß man sollte nicht leichtsinnig mit solchen Fähigkeiten hantieren aber irgendwo muss man auch üben. Das letzte mal hab ich das bei einer Busfahrerin gemacht damit sie mich ohne Ticket fahren lässt. Ab und zu versuche ich auch Menschen zu Handlungen zu manipulieren, zb sich schlicht umzudrehen. Bin nicht stolz drauf aber ohne Übung.. Irgendwie muss man schließlich trainieren. Oder wie seht ihr das?
Hab mich mit dem Thema Gedankenfelder mal tiefer auseinandergesetzt, seitdem merke ich auch ab und zu was andere denken, vorallen was mich anbelangt, das hören kann ich aber nicht kontrollieren.


[Editiert am 26/12/2017 um 21:44 von sence]

Schwarzer Hase - 30/12/2017 um 21:51

Hm, naja. Also ja, wenn du als Magier in die Richtung gehen möchtest, wirst du wohl zwangsläufig am lebenden Subjekt üben müssen.

Du kannst Leuten Dinge einflüstern und damit an ihrem psychischen Schutzwall vorbei kommen, wenn ihnen die Sache nicht wichtig ist (z. B. wenn es der Busfahrerin eigentlich egal ist, ob du bezahlst oder nicht). Wenn es aber etwas ist, was den Menschen wichtig ist oder worauf sie gerade den Fokus legen, wirst du mit der Flüstertechnik nicht weiter kommen - da brauchst du dann eine handfeste Täuschung (eine sogenannte Illusion). Der Trick dabei ist, den Leuten immer das zu geben, was sie selbst gerne hören/sehen/haben möchten. Kurz gesagt, dafür brauchst du eine sehr gute Menschenkenntnis und viel Fingerspitzengefühl.

Pass eben nur auf, dass du es nicht ständig tust und nicht süchtig danach wirst.

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