Thema: Besuch im Wald

Forum: Pflanzen

Autor: Salvia_2904


Salvia_2904 - 12/10/2010 um 12:50

Hallo liebe Mithexen,
Ich bin erst seit kurzem bei dieser Kunst und übe mich auch fleissig in meditationen und ähnlichem aber mal was anderes. Ich gehe jeden Tag eine Stunde in den Wald um Kräuter zu suchen. Nun habe ich aber in verschiedenen Quellen gelesen, dass man den Wald zum Beispiel erst gragen muss, ob man ihn betreten darf. Stimmt das?
Dann hab ich auch noch gelesen, dass man Geschenke für die Wesen im Wald und um die Kräuter herum mitbringen muss. Nun sagt das eine Buch aber man soll Haare von einem selbst da lassen und ein internetthread sagt, man solle nützliche Geschenke für die Wesen im Wald mitnehmen. Da hab ich zum Beispiel Käse, Körner und Wurst mitgenommen. Ist das in Ordnung oder ist das komplett falsch, was ich getan habe?
Ich kann mir sonst nichts nützliches für die Wesen im Wald vorstellen.
Liebe Grüsse und danke im Voraus
Eure Salvia

Vau - 12/10/2010 um 19:31

Vielleicht geht es in dem, was du gelesen hast, nur um ein wenig Respekt,dass du den Wald (oder Anderes) nicht als tote Quelle von "Nutzen" betrachtest.
Wenn du das nicht tust, kannst du dir die Geschenke (etc.) sparen.Das ist kein Deal.Auch du bist "Natur"

steven_necronomicon - 12/10/2010 um 20:01

Hi.

Ich benutze den Wald als Rohstoffquelle für meine Stäbe, nehme jedoch nur kürzlich gefälltes oder gestorbenes an mich. Ich habe das Glück, nach der Arbeit durch ein schönes Waldstück laufen zu können und lasse vielfach die Energie fliessen. Ich nehme den Wald mit all seinen "Wesenheiten" wahr und versuche, mich darauf zu harmonisieren. In meiner schändlichen Vergangenheit habe ich leider den Fehler gemacht, und Energie von Menschen genutzt (kein Wunder, dass es so in die Hose gegangen ist, die Energie eines aufgeklärten Menschen ist leider gänzlich entartet und nur noch ansatzweise für Schwarz bzw Kampfmagische Handlungen zu gebrauchen) Die Natur, zu der wir auch zählen, ist ein guter zuhörer, aber auch ein echter "Friedensstifter" (Gewiss kann ihre Energie auch zu gewaltigen Handlungen genutzt werden, aber das ist für mich kein Ziel mehr).

Das "nützlichste" für die von dir genannten Wesenheiten bist im übrigen du selbst. Verbringe etwas Zeit im Wollen und wagen, dass du mit ihnen etwas von dir selbst Teilen kannst.

Ich mag keine Hexe sein, aber als Schamane weiss ich, dass es sich lohnt und einem erstarken lässt, einfach mal mit dem Wald zu "verwachsen".


Lange Tage

Serafia_Serafin - 12/10/2010 um 20:11

Salvia, du kannst bei den Opfern eigentlich nicht viel falsch machen, so lange du etwas nimmst, das nicht schadet.
Wenn du ganz sicher gehen willst, nimm einen Apfel mit oder in der trockenen Zeit eine Flasche Wasser.

Mondstein - 12/10/2010 um 20:59

Ein SEHR GUTER RAT: Hör auf zu denken und lass dich leiten ! ...vom Wald und von deinen Gefühlen!

Salvia_2904 - 12/10/2010 um 22:36

Mh... Problem an der Sache mit dem Leiten ist nur das ich nicht ganz weiss was ich hören soll. Wenn ich etwas in mir gehört habe, weiss ich nicht ob es meine eigene Stimme war oder nur das was ich denke, was der Wald möchte. Ich fürchte das das bei mir nur Einbildung ist. Wie kann man denn lernen dem Wald oder auch Heilsteinen zuzu hören. Ich lausche gerne dem Rauschen aber das sagt mir nicht sehr viel... oder sollte es das?

Serafia_Serafin - 13/10/2010 um 08:18

Das ist Übungs- und Erfahrungssache.

Was dir helfen kann, ist meditieren zu lernen; zu lernen, wie du das Denken "abschalten" kannst, und zwar so gründlich, dass du unterscheiden kannst, was Gedanke und was Wahrnehmung ist (ich kann es nur schlecht mit Worten beschreiben, aber für mich kommt beides aus einer unterschiedlichen Richtung, wenn ich in dem Leeren Zustand bin).
Das ist ein Zustand, den du üben musst, bis du ihn hast; und wenn du ihn hast immernoch, damit du nicht außer Übung gerätst. Reine Fleißarbeit.

steven_necronomicon - 13/10/2010 um 08:58

Serafia hat recht.

Vielleicht ist es auch manchmal erst einfacher, "mitzufühlen" als Worte zu ersehnen. Der Solarplexuxbereich ist ein universelles Instrument in deinem Körper, um die "Schwingungen" wahrzunehmen. Es ist ein Bauchgefühl. Mit Übung, Wahrnehmung und Meditation, sowie der Konzentration auf den Solarplexus kannst du diese Empfindungszone so stark intensivieren, dass es sich nur positiv auf deine Empathie auswirken kann. Wenn du nun nicht hören kannst, kannst du ggf ja auch "Grussformeln" von dir Abstrahlen und wollen, dass diese gehört werden. Je mehr du übst, desto "natürlicher" wird die "integration" in die Natur.

Da du die Natur und alle ihre Lebewesen liebst und ihnen Respekt entgegen bringst, wirst du bestimmt Sympathien bilden können.

Lange Tage


[Editiert am 13/10/2010 um 08:59 von steven_necronomicon]

Salvia_2904 - 13/10/2010 um 11:03

Mh. Das erklärt mir dann einiges. Was ist denn, wenn man zum Beispiel einen ganzen Abend Schmerzen um diesen Bereich herum hatte? Hatte ich nämlich gestern. Ich habe probiert mich zu erden, da ich dachte die Energie ist auf keinen Fall mehr positiv. Hat aber nur für einen Moment geklappt.
Und wie ist das mit den Opfern nochmal? Muss man denn jeder Pflanze, von der man etwas genommen hat, ein Geschenk geben oder reicht es zum Beispiel insgesamt für die Pflanzen etwas hinzulegen?

Aszan - 13/10/2010 um 16:05

also wenn du das von nem richtigen magier hast, hat er sich mit sicherheit auf die wesen bezogen die in so einem wald leben.

als mensch kommt man nicht so sehr in kontakt mit diesen wesen wie wenn man ein magier ist.
für gewöhnlich stellt man sich vor(man legt die hand vor den brustkorb sagt seinen seelennamen wenn man will und führt die hand in dehmut nach vorn), wenn der wald zb nen hüter hat, auch wenn dieser in seinem magischen potenzial weit unter einem ist, das ist eigentlich normal wenn man manieren hat.
ich kenne es eigentlich nicht, dass man diesen wesen etwas schenkt, damit können sie sowieso nichts anfangen, was will ein energetisches wesen mit käse.

die wollen einfach nur keinen ärger, das ist alles.
also vorstellen reicht meistens auch bei den nicht so freundlichen wesen.

Aszan

Silva - 14/10/2010 um 10:42

respekt und demut! opfern halte ich für absolut unnötig, wichtiger wäre es, die schönheit zu beachten, die stille zu genießen, jedes kleine detail in sich aufzunehmen. und sich bewusst machen, dass dieses reine leben unbedingt zu schützen ist.

Aszan - 15/10/2010 um 00:11

naja es gibt wesen im wald, die ein magieranfänger nicht für rein halten würde, chaoswesen, gequälte seelen, sowas hab ich oft genug in wäldern getroffen, das gehört genauso dazu wie alle anderen wesen, wie die schwärme an kleinen energie"vögeln" die vorbeifliegen, oder andere energietiere.

reinheit ist ein relativer begriff, jedes chaoswesen würde seinesgleichen rein nennen.
obwohl diese wesen für den normalen magier und die meisten hexen keinen grund haben am leben zu sein.

wenn die meisten magier wirklich jedes kleine detail in sich aufnehmen würden, was um sie herum passiert, würden keine "missverständnisse" gegenüber anderen wesen passieren.
gerade das machen die meisten nicht hab ich festgestellt,

ich denke nicht dass man den wald vor den menschen schützen muss, es gibt einfach zuviel was sie nicht wissen, das kennt man doch nur zugut als magier, zb die barieren, welche nicht zu übersehen sind, wenn man nachts durch den wald geht.
die meisten wesen können sich gut selber beschützen, da ist es meist der magier der schutz braucht.

Aszan


[Editiert am 15/10/2010 um 00:13 von Aszan]

Arudian Aleskil Grewrond - 15/10/2010 um 10:02

wenn mir ein rat gestattet sei:

wenn du das nächste mal in den Wald gehst (zieh dich so an das du nicht auskühlst) such dir eine stelle im wald die dir sallop gesagt gefällt, bei der du ein gutes gefühl hast setze dich dort auf den boden und Meditiere dort, nimm noch etwas mit in den wald und stellle es um dich herum oder vor dich hin und zwar einen beryll (Bergkristall),
einen Topas (Element Luft) , einen Mondstein (Element Wasser) und einen Amethyst (Element Erde). Die Informationen zu den Edelsteinen hab ich vo einer anderen seite die ich ausgegraben habe überprüfe diese angaben also bevor du die steine besorgst und eventuell ich hier versehentlich falsche informationen wieter gegeben habe. vielleicht hilft dir das ein wenig.

Mit freundlichem Gruß

Arudian Aleskil Grewrond


edit: nimm vielleicht noch jemanden mit der auf dich und deinen Körper aufpasst wärend du Meditierst. ich weiß nämlich nicht wie gut die sinnesschärfe wärend einer Meditation ist und ob man sich selbst schnell genug aus der Meditation holen kann um sich vor Weltlichen gefahren zu schützen.


[Editiert am 15/10/2010 um 10:48 von Arudian Aleskil Grewrond]

Alles und Nichts - 15/10/2010 um 11:55


Zitat von Arudian Aleskil Grewrond, am 15/10/2010 um 10:02


edit: nimm vielleicht noch jemanden mit der auf dich und deinen Körper aufpasst wärend du Meditierst. ich weiß nämlich nicht wie gut die sinnesschärfe wärend einer Meditation ist und ob man sich selbst schnell genug aus der Meditation holen kann um sich vor Weltlichen gefahren zu schützen.


wer wirklich meditiert, muss in keiner "äußeren" situation aus der meditation geholt werden. in kann im wald meditieren und jemand spricht mich an oder in einem beruflichen kontext in meditation einen konflikt ausfechten ohne aus der meditation gerissen zu werden.

das wovon du sprichst, würde ich eher als trance bezeichnen, also eine kontraktion des bewusstsein auf einen teilaspekt der realität. das was wir alltagsbewusstsein nennen ist auch nur eine trance. ganz direkt formuliert nichts anderes als schlaf.

Salvia_2904
ich stimme vau zu, es geht um respekt. ich ergänze noch um bewusstheit und offenheit dir selbst und dem wald gegenüber. in respekt kannst du eintauchen in das gewebe des waldes, des seins und deine erfahrungen machen.


[Editiert am 15/10/2010 um 13:50 von Alles und Nichts]

Windsbraut - 15/10/2010 um 17:23

Trotzdem habe ich immer etwas Hafer, Gerste, Weizenkörner oder anderes mit für die Tiere des waldes. Apfel, Weitraube, Rosienen und co. tuns auch.
Ich weiß um das Wesen des Baumes, seine Art zu wachsen, seine Rythmen des Wachens und des Schlafens, seine Weise sich Nahrung zu beschaffen und so geht es mir mit den Tieren des Waldes genauso.
Wenn ich in etwar weiß, welches Wesen ich vor mir habe, kann ich mir besser seine/ihre Bedürfnisse vorstellen. Ich fühle mich in Sie hinein.
Was immer du an Gedanken hast bei deinem Waldspaziergang, lasse sie zu und analysiere nicht.
Gib allem Raum in dir das dann kommen will. Zuhause schreibst du ein Waldtagebuch. Schau mal nach einem !/2 Jahr, was da alles raus kam. Ist wirklich spannend.
Windsbraut

Salvia_2904 - 15/10/2010 um 23:24

danke für die vielen Ratschläge aber ganz ehrlich. Das meiste hat ja mit Fühlen und Bemerken zu tun. Wenn ich durch den Wald gehe kommen mir einfach Gedanken in den Kopf und von bestimmten Wesenheiten mekre ich nichts. Konzentriere ich mich auf mein Solaplexus fühle ich meist eine kribbelnde wärme wenn ich einatme und wenn ich ausatme stärker. mir tut nichts weh oder sowas. Ich wüsste auch nicht wie sich schlechte Stimmung um mich herum anfühlt. Ich weiss es einfach nicht.

Windsbraut - 15/10/2010 um 23:38

Lass einfach alles zu und merke es dir in Form des Tagebuchs.

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