Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Schizophrenie
Artifex
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effx
Beiträge: 181
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 22:42  
Krankheit oder Gabe?
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 07:16  
Bedingung


____________________
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Simulacrum
Simulacrum

Seraphine
Beiträge: 25
Registriert: 28/6/2009
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 10:38  
Eindeutig eine Krankheit.


____________________
Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Konfuzius

www.tempel-des-dunklen-lichts.de
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Incognitus
Incognitus

Cryz-Tyan
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 12:27  
Die Frage ist immer wie es der jeweilige Mensch empfindet. Die individuelle Realitiät ist der Maßstab um etwas als Krankheit zu definieren.


____________________
Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
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Artifex
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LoS
Beiträge: 138
Registriert: 24/8/2010
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 16:13  
Kontrollierte? Werkzeug.

Unkontrollierte? Last.

Ich denke es handelt sich um eine Eigenschaft.


____________________
Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Artifex
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Beiträge: 122
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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 22:59  
Es verleugnend:Krank.Annehmend:Erweiterung,Möglichkeiten.Wer damit klarkommt, würde viel vermissen,fehlte es.Zwang, nicht nichts zu tun,in bestimmter Hinsicht.
unzahme/r Gefährte,umarmt geniessbar.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 17/8/2011 um 17:32  
Das mit der Verdrängung dürfte der Schlüssel sein ...
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Lux
Lux


Beiträge: 21
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red_folder.gif erstellt am: 18/8/2011 um 01:56  
Eine Krankheit. Die Bodenstoffausschüttung ist durcheinander. Die Schranke zwischen Umwelt und Gehirn ist durchlässiger, daher Reizüberflutung, verschiedenste Symptome …

Für viele ist es eine Qual, manche können damit gut leben. Doch die Frage ist, wo beginnt die Schizophrenie?
Sind wir alle hier in diesem Forum schizophren?

Ich mache gelegentlich Runenmeditation. Gehen auf die Reise, sehe Bilder, jemand redet mit mir, also optische und akustische Hallus?


____________________
Flieg für mich Vogel des Mondes,
flieg hoch.
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Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 304
Registriert: 18/10/2006
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red_folder.gif erstellt am: 18/8/2011 um 08:04  
weder-noch.
"nur" ein anderer bewusstseinszustand.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 10:25  
Wer hätte das gedacht, ein sehr gespaltenes Bild in den Antworten :)
Denke auch, das es viel mit frühkindlicher od. allg. Verdrängung zu tun hat. Medizinische Symtome sind die Folge, aber Ursache? Stimmen zu hören oder Gedanken zu übertragen gleich diesem Krankheitsbild zuzuschreiben halte ich für unangemessen.

Eine Eigenschaft, hm, der Begriff gefällt mir.
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Lux
Lux


Beiträge: 1
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 11:08  
krankheit...eine grosse Qualerei


____________________
Viele Grüße
magisches Schlafzimmer
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 22:40  
Im Prinzip kein schlechter Beitrag, denn was einen quält wird zur Krankheit. Dieser dann aber durch, sagen wir mal 150mg von dem, 50mg von dem und, an schlechten Tagen, 200mg von dem zu begegnen ist ja keine Lösung. Alternativen?
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 22:51  

Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 12:27
Die Frage ist immer wie es der jeweilige Mensch empfindet. Die individuelle Realitiät ist der Maßstab um etwas als Krankheit zu definieren.


Auch bei einem Tumor?
Oder einer Grippe?
Viele Menschen nehmen eine bakterielle oder Virusinfektion für sich selbst nicht wichtig und stecken andere Menschen an. AIDS? Individuelle Realität? Echt?
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 22:52  

Zitat von Hephaestos, am 18/8/2011 um 08:04
weder-noch.
"nur" ein anderer bewusstseinszustand.


...aber ein "irgendwie" gestörter, oder?
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 23:00  

Zitat von Seraphine, am 16/8/2011 um 10:38
Eindeutig eine Krankheit.


Eindeutig? Interessant. Wenn ein Mensch also einen seiner feinstofflichen Sinne weiter ausgebildet hat, z.B. den des Hörens, und er Gedanken teils hören kann, ist er dann krank? Per Definition schon, oder? Oder er ist in der Lage, andere Menschen seine Gedanken hören zu lassen (laut Denken), sind die dann alle krank?

Eindeutig?
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 23:06  

Zitat von Vau, am 16/8/2011 um 22:59
Es verleugnend:Krank.Annehmend:Erweiterung,Möglichkeiten.Wer damit klarkommt, würde viel vermissen,fehlte es.Zwang, nicht nichts zu tun,in bestimmter Hinsicht.
unzahme/r Gefährte,umarmt geniessbar.


Es? Was? Das ist mir einen Schritt zu weit...
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2011 um 23:54  
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 01:52  
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 05:51  
effx: Du bist engagiert, hm? ^^

Ich weiß nicht, ob die Antworten hier wirklich so weit auseinander gehen...

Eine Krankheit bedeutet ja in dem Sinne eine Abweichung von dem üblichen, sodass ein bisher "normales" Leben (meistens bedingt durch starke Einschränkungen und/oder Leiden) nicht mehr oder zumindest zeitweise nicht möglich ist.

So gesehen ist eine Krankheit ein Abweichungszustand von der Norm.

Jetzt sei dahingestellt, ob die Norm gut oder schlecht ist, nützlich oder destruktiv, befreiend oder einsperrend... das kommt ja immer auf den jeweiligen Fall an.

Bei körperlichen Gebrechen ist klar, dass die Betroffenen negativ davon beeinflusst werden. Auch bei Infektionen etc dürfte das nicht weiter zu hinterfragen sein.

Was das psychische angeht, ist das schon wieder eine ganz andere Sache. Ein vollkommen anderes Weltbild, eine ganz neue Sicht, eine absolut unterschiedliche Wahrnehmung separiert erst einmal von der breiten Masse. Das kann durchaus Leidensdruck schaffen, weil der Mensch ein Herdentier ist. Er kann erst einmal gar nicht anders. Man nimmt sich wahrscheinlich als anders war, versteht das Denken und Handeln der meisten vielleicht nicht einmal mehr, oder kann die Strukturen nur noch mit wissenschaftlichem Interesse nachvollziehen. Vielleicht gehört man so gar nicht mehr zu der gleichen Spezies, die einen so umgibt.
Das, was den Leidensdruck schafft, ist in meinen Augen also vor allem erst einmal die Trennung von den Normalen, die einen nicht unbedingt, eher nur in sehr seltenen Fällen verstehen können, selbst wenn man sie versteht. Manchmal kann es sich so anfühlen, als wäre man ein Sehender unter Blinden, oder andersherum.

Gleichzeitig wird man von der Krankheit beeinflusst. Man kommt gar nicht umhin, weil man ihren Kräften ausgesetzt ist. Das heißt es gibt Schwankungen, Tiefen, irritierende Wahrnehmungen, unerklärliche Höhen, die so ekstatisch und verwirrend sind, dass sie vielleicht nicht nur als positiv wahrgenommen werden, sondern vielleicht sogar als beunruhigend.
Genau hier ist für mich der Punkt, an dem die "kranke" Schizophrenie, die starken Leidensdruck erzeugt, sich von der "gesunden" Unterscheidet, denn es ist in meinen (und wie ich aus den Anmerkungen anderer schließen kann nicht nur diesen)
Augen nicht wichtig, ob man anders funktioniert, sondern ob dieses Anderssein Leidensdruck und Schwierigkeiten im Alltagsleben erzeugt.

Der wichtige Punkt in meiner eigenen Biografie war das Annehmen des Wahn als solchen und gleichzeitig seine Akzeptanz. Etwas Inneres, das unterdrückt, eingesperrt oder verheimlicht wird, gewinnt dadurch potentiell an Macht, und lenkt die Aufmerksamkeit des Betroffenen aus dem Allagsleben deutlich auf diese Prozesse. Vor allem, wenn sie als unnormal, besonders empfunden werden, erleben sie eine Übersteigerung der Bedeutung, was ihnen wiederrum mehr Einfluss auf den Betroffenen verleiht: Ein Teufelskreis.
Viel besser als Psychopharmaka hat mir zum einen die Erkenntnis geholfen, dass die "zweite Realität" durchaus Daseinsberechtigung, jedoch keine Befehlsgewalt hat.
Das heißt, es ist nicht nötig, dagegen anzukämpfen, aber interessant und vielleicht wichtig und aufschlussreich, zu beobachten.
Ich habe diese Dinge in mein Leben integriert - und es gibt auch durchaus Menschen, mit denen ich mich darüber austauschen kann.

Die Integration der Phänomene in das eigene Leben als Selbstverständlichkeit, sowie eine bleibende Verankerung im Alltag, eine ständige Erdung, Austausch und Reflektion machen mich zu einer "unnormalen" aber trotzdem gesunden Person.

Dementsprechend ist in meinen Augen nicht die Shizophrenie selbst die Krankheit, sondern der falsche Umgang mit ihr.
Wer lernt, sich mit den Symptomen als ganzer Mensch sicher und eigenständig in der Alltagswelt zu bewegen, ist in meinen Augen nicht psychisch krank - auch wenn Botenstoffkonzentrationen in seinen Körperflüssigkeiten etwas ganz anderes behaupten wollen.

Jemand, der nicht die geringste Tendenz zur Schizophrenie kennt, hat in meinen Augen aber auch so gut wie keine Chance in der Magie. Deswegen meine knapp gefasste Antwort weiter oben.


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Simulacrum
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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 07:39  

Zitat von effx, am 19/8/2011 um 23:00

Zitat von Seraphine, am 16/8/2011 um 10:38
Eindeutig eine Krankheit.


Eindeutig? Interessant. Wenn ein Mensch also einen seiner feinstofflichen Sinne weiter ausgebildet hat, z.B. den des Hörens, und er Gedanken teils hören kann, ist er dann krank? Per Definition schon, oder? Oder er ist in der Lage, andere Menschen seine Gedanken hören zu lassen (laut Denken), sind die dann alle krank?

Eindeutig?


Der Mensch, der an Schizoprenie erkrankt ist, hat ja seine feinstofflichen Sinne nicht weiter ausgebaut. Es handelt sich um einen Wahn. Dass er seine feinstofflichen Sinne weiter ausgebaut hätte, ist nur deine Annahme.


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Konfuzius

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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 08:10  
Seraphine, ich finde es schwer in allgemeingültigen Definitionen zu sprechen, sobald es in den psychischen Bereich geht.

Eine psychische Krankheit ist in meinen Augen keine Erkältung oder Grippe, die man einwandfrei diagnostizieren und immer gleich behandeln kann - auch das aber wieder nur Meinungssache, da ich ja nicht vom Fach bin. Natürlich "helfen" Psychopharmaka gegen Symptome... aber aus meiner Sicht nicht gegen die Sache an sich.

Ich denke mir schon, dass es möglich ist, dass Menschen, die einen Hang zur Schizophrenie haben, an ihr Erkrankt sind oder an denen die Krankheit auch nur latent vorbeischleicht, talentierter im Bereich Magie sind.
Das heißt nicht, dass sie ausgebildet wären... aber die magischen Sinne, die Wahrnehmungen etc sind viel leichter zugänglich.
Das eigentliche Problem ist in meinen Augen der Umgang damit.

Was ist denn aus deiner Sicht ein Wahn?

Und wie kann man z.B. "Geistreisen" klar von einem Wahn trennen, wenn man sie als real wahrnimmt?

Ist ein Schizophrener, der klar erkennen kann, was zu welcher Realität gehört und dementsprechend handelt, für dich noch Schizophren (also krank) weil die Wahrnehmungen eben da sind, oder ist er gesund, weil er sich seinemWahn nicht hingibt?

Wo sind die Grenzen?


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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 08:21  

Zitat von effx, am 19/8/2011 um 22:40
Im Prinzip kein schlechter Beitrag, denn was einen quält wird zur Krankheit. Dieser dann aber durch, sagen wir mal 150mg von dem, 50mg von dem und, an schlechten Tagen, 200mg von dem zu begegnen ist ja keine Lösung. Alternativen?


Meiner Ansicht nach, kann bei Schizophrenie nicht auf eine medikamentöse Behandlung verzichtet werden. Dazu ist gerade die Schizophrenie eine zu schwere psychische Erkrankung.

Mir ist zwar bewusst, dass die medikamentöse Behandlung an Schizophrenie Erkrankter irreversible Nebenwirkungen aufweisen kann, aber ohne diese Behandlung können quälende Symptome, wie z. B. die Katatonie nicht ausgeschlossen werden.

Die Wissenschaft ist bedauerlicherweise noch nicht so weit, dass eine optimalere Versorgung von an Schizophrenie erkrankter Menschen möglich wäre.


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Konfuzius

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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 09:06  

Zitat von Serafia_Serafin, am 20/8/2011 um 08:10


Was ist denn aus deiner Sicht ein Wahn?


Etwas, dass einer realen Grundlage entbehrt, egal ob diese reale Grundlage feinstofflicher oder grobstofflicher Natur ist. Wenn ich mich von allen bespitzelt und verfolgt fühle und mich meine engsten Familienangehörigen vergiften wollen und diese Eindrücke jeder realen Grundlage entbehren, dann handelt es sich um einen Wahn.


Zitat von Serafia_Serafin, am 20/8/2011 um 08:10

Und wie kann man z.B. "Geistreisen" klar von einem Wahn trennen, wenn man sie als real wahrnimmt?


Du surfst in deiner Psyche, hat für mich eine reale feinstoffliche Grundlage.


Zitat von Serafia_Serafin, am 20/8/2011 um 08:10

Ist ein Schizophrener, der klar erkennen kann, was zu welcher Realität gehört und dementsprechend handelt, für dich noch Schizophren (also krank) weil die Wahrnehmungen eben da sind, oder ist er gesund, weil er sich seinemWahn nicht hingibt?


Ich glaube, dass das Krankheitsbild der Schizophrenie, das was du da beschreibst nicht hergibt. Der an einer Schizophrenie Erkrankte kann sich nicht entscheiden, gehe ich dem Wahn nach oder nicht, höre ich Stimmen oder nicht.


Gruß Seraphine


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Konfuzius

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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2011 um 10:47  
@effx:Dr.Hammer`s" neue germanische Medizin"bietet anscheinend eine einfache Lösung für sogut wie Alles.Ohne einen Krümel Wahres zu enthalten ,kommt kein Heilsweg aus,soviel sei zugegeben.

Die Machart der Internetpräsenz des Herrn Dr.rückt ihn für mich jedoch eindeutig in die Nähe des manipulativen Rechtspopulismus,was den Inhalt seiner Ideologie für mich automatisch als fragwürdig erscheinen lässt.
Mit Leid&Angst Geld zu verdienen,ist naheliegend (siehe Marketing allgemein),aber diese plumpe Art ist fast beleidigend.Mehr Info:

http://www.youtube.com/watch?v=Z57uBCcOdvI

Den Kupetzky-Link verstehe ich nicht.

Nach Micea Eliade gibt es in schamanischen Kulturen Fälle, wo angehende Schamanen eine psychische Krise,eine "Initiationskrankheit"erleiden,deren überwindung Sie erst zum Schamanen macht, der imstande ist,das Erleben anderer Realitätsebenen als sinnvoll zu erleben & in sein Alltagsleben zu integrieren.

Vielleicht gibt es Parallelen zwischen o.g.Zustand zum Krankhitsbild" paranoide Schizophrenie"und dessen möglichem Status als Vorbedingung für magisches Wirken?
Dies ohne Lehrer glaubhafter Riten und funktionierender Extasetechniken "allein"
zu vollziehen,ist schwer,die "Krise" zu ignorieren oder verdrängen zu wollen
geht vielleicht wirklich nur mit Psychopharmaka/Drogen.

Naheliegend scheint mir in einer solchen Situation auch die Suche nach Geborgenheit durch Flucht zu alleinseligmachenden Glaubensinhalten,Fanatismen jeglicher Couleur.
Das hemmt zwar jede Entwicklung, aber mit Glück erwischt man dabei eine Mannschaft,die mächtig genug ist,"Normalität" zu definieren.
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Artifex
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 4/9/2011 um 00:19  
Also ich glaube mittlerweile, dass der Mensch grundsätzlich zur Schizophrenie neigt und sie auch gut leben kann, wie auch immer, muss ja nicht krankhaft erscheinen. Leidet er aber, so hat er wohl eine Art Geschenk zur Hand, die ihn sehen läßt. Ist halt die Frage, was er draus macht.
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