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Autor: Betreff: Makellosigkeit
Artifex
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2010 um 20:52  
In den Büchern von Carlos Castaneda erwähnt sein Lehrer Don Juan unter anderem immer wieder die Makellosigkeit als zentrale Eigenschaft eines Kriegers.
Für mich bedeutet Makellosigkeit die volle Konzentration auf ein jeweiliges Tun, sei es auf der Arbeit, im Alltag oder auch im zwischenmenschlichen Bereich... und das Bestreben, alles Tun in jeder Hinsicht zu perfektionieren.
Wie seht ihr das, was bedeutet Makellosigkeit für euch und wie integriert ihr sie in euer Leben?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Viele Grüße
Dana
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Incognitus
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Eliphas Leary
Beiträge: 82
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/11/2010 um 21:41  
Klingt interessant. Allerdings halte ich nichts von Castaneda, seit mir mal ein auf Altamerikanistik spezialisierter Ethnologe erklärt hat, das die Bücher reine Fiktion sind und woran man das feststellen kann. Was letzlich jedoch egal ist...

Makellosigkeit... Perfektion... unerreichbare Ideale. Für mich sind Makel etwas, was aus oberflächlicher Betrachtung resultiert: aus der Unfähigkeit, die tiefern Ebenen von Harmonie und Zusammenhang zu verstehen.
So wie du Makellosigkeit deutest ("volle Konzentration auf ein jeweiliges Tun"..."das Bestreben, alles Tun in jeder Hinsicht zu perfektionieren"), ist sie sicherlich ein gutes Ideal. Aber es ist - musst du zugeben - schon eine spezielle Deutung des Wortes. Auf das Innere bezogen, wo doch der Begriff Makel meistens auf das Äußere bezogen wird. Gefällt mir.
Da ich Konzentration nicht als "vollkommen bewusst" verstehe, sondern eher als "Mobilmachung unbewusster Kapazitäten", kann ich Deiner Deutung von Makellosigkeit zustimmen. Bei ein paar Shotokan Karate Katas (z.B. der Tekki Shodan), die ich vor knapp fünfzehn Jahren lernte, staune ich immer wieder, wenn ich sie nach längeren Pausen mal wieder mache, daß mein Körper sich besser und schneller an die Bewegungsabläufe erinnert, als es mein Bewusstsein tut. Und z.B. tasächlich symmetrische Formen, Sigillien und Symbole kann ich nur in Trancen ziehen, in denen das Unbewusste aktiv und das Bewusste passiv ist. Daher würde ich statt "Makellosigkeit" eher "Vollständigkeit" sagen: wenn Ich und Es eine chymische Hochzeit feiern. Wenn das Bewusstsein nicht dem Potential im Weg steht.

LG
EL


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2010 um 12:42  
zu castaneda kann ich auch nicht viel sagen. ich habe dazu auch viele unterschiedliche dinge gehört. tatsächlich bewerten kann magier sie nur, wenn er sich praktiziert, egal ob fiktion oder nicht. viele arbeiten auch mit dem netten typen von nebenan, chutulhu genannt. auch hier streiten sich viele, um den wahrheitsgehalt des mythos.

makellosigkeit ist in der tiefe der seele eine qualität, die im transpersonalenbereich angesiedelt ist. ich persönlich würde es reinheit nennen. die seele betrachte ich nicht als das es (unbewusste) oder sonstige anteile des ich-systems. die seele ist das sehende/ fühlende, frei bewertungen.

einwesentlicher aspekt des weges, um makellosigkeit/ reinheit zu erreichen hast du angesprochen, 100% anstrengung. die 100% anstrengung wird zu 100% leichtigkeit. ein weiterer wesentlicher aspekt ist das aufgeben, das loslassen der persönlichen wünsche des ich. werden alle wünsche, bis auf den tiefsten wunsch, die wahrheit zu erkennen, losgelassen, offenbart die seele ihre makellosigkeit, reinheit, die immer ist.
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Beiträge: 122
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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2010 um 23:05  
Makellos scheint mir derjenige zu sein, der sich durch sich selbst nicht aufhalten lässt.
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red_folder.gif erstellt am: 22/11/2010 um 10:03  
vau, du bringst es mit einem satz auf den punkt.
nur otto normalverbraucher könnte diesen satz möglicherweise falsch verstehen.
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2010 um 21:39  
Hallo Vau,
ich stimme dir ebenfalls zu. Um noch einen Schritt weiterzugehen - Makellosigkeit bedeutet für mich auch die eigene persönliche Geschichte, das Ego und die eigene Wichtigkeit hier in dieser Welt immer mehr loszulassen.

Viele Grüße
Dana
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red_folder.gif erstellt am: 24/11/2010 um 06:18  
Hallo dana fox!
Was du betonst, ist nach meinem Verständniss das Prozesshafte,eine entwicklungsähnliche Annäherung an ein Ideal,das nicht von jetzt auf gleich durch irgendein ereigniss/einen Verstehensakt dauerhaft erreichbar zu sein scheint.

Ich grüble herum,was treibt denjenigen an,der Makellosigkeit erreicht hätte?
Makellosigkeit als attribut des Handelns,ja, aber:Warum dann noch handeln?
Vielleicht ist Handeln einfach Sein,dann in völligem Einklang,aber etwas fehlt mir noch in diesen Betrachtungen.Energie?
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red_folder.gif erstellt am: 24/11/2010 um 10:16  
vau, ein ich treibt denjenigen nicht mehr an.
die form wird gegangen. ein unpersönlicher impuls (energie, qualität als eine reine form von emotion, erkennen) steigt aus der tiefe empor und bewegt den körper.

ich kenne es aus wenigen erfahrungen.
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dana-fox-1
Beiträge: 123
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red_folder.gif erstellt am: 24/11/2010 um 10:48  
Hallo Vau,
was ihn antreibt würde ich als das "Wissen um die eigene Sterblichkeit" bezeichnen und die Erkenntnis, dass die Welt mehr beinhaltet als das, was wir von unseren Eltern und Lehrern darüber erzählt bekommen haben.

Alles und Nichts,
liest du gerade heimlich Castaneda?
:)
Dana
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Artifex
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Beiträge: 164
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red_folder.gif erstellt am: 24/11/2010 um 12:24  
@dana; noch nie gelesen.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1453
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/11/2010 um 00:02  
Ein Beispiel über Makellosigkeit:

Herbert wird von seinem Chef gemobbt. AUS TROTZ kommt er nun zu spät - macht seine Arbeit lasch - macht Fehler - bis er ZU RECHT gekündigt wird.

Hier würde man nicht von Makellosigkeit sprechen - sondern von kindischer REAKTION. Hier ist auch so eine gewisse BLINDHEIT.

Makellosigkeit würde - zum Beispiel - bedeuten: jetzt GERADE äußerst pünktlich zu kommen, alles perfekt machen - seine CHANCE abzuwarten bis der Chef einen BEWEISBAREN Fehler macht - und dann zuschlagen.

Makellosigkeit hat etwas von Bewußtheit, Zielstrebigkeit, STRATEGIE und persönlicher Kraft. *loool aber sie ist eigentlich kein REDEN über sie - sondern wirkliches Handeln!


grüssli merlYnn
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Lux
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gaileach
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2010 um 11:40  
mackellosigkeit,
mit sich selbst im reinen sein,
alle seine teile in das große ganze integriert zu haben,
seine gefühle zu besitzen
licht und schatten harmonisiert zu haben
die volle verantwortung für das eigene handeln zu übernehmen
die reinheit der gedanken zu achten
im eigenen zentrum zu ruhen
bewußtsein

antrieb: die liebe zur existenz

die technik um das erreichen zu können wurde von don juan auch erwähnt:
das um sich selbst herumschleichen

wenn es keine frage nach dem "warum" mehr gibt, ist dann makellosigkeit erreicht?

wow, danke für diesen gedankenanstoß


____________________
die drei großen L: leben, lieben, lernen
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Lux
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Inrah
Beiträge: 7
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 25/11/2010 um 14:52  
ich finde niemand ist makelos den dann wären wir roboter, selbst bei der arbeit kann man nie 100 prozent geben den es ist menschlich fehler zu machen daher schaft man eigentlich nur 90 prozent
aber gerade das leben mit markel ist doch gerade so spannend und lehrreich oder ? :thumbup:

liebe grüsse Inrah


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es gibt das gute so wie es auch das böes gibt, den wo jeder mensch hin geht wirft er auch sein schatten!
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Nabu
Beiträge: 6
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red_folder.gif erstellt am: 29/11/2010 um 22:21  
Makellosigkeit ist kein "Idealzustand" und auch kein Ziel, dass irgendwo in die ferne Zukunft verlegt werden kann. Makellosigkeit sind erlebte Augenblicke der Vollkommenheit.

Du bist voll in deiner Kraft und es ist das Beste wozu du genau in diesem Augenblick fähig bist. Es ist nicht das Ich das die Führung hat. Medizinleute würden es den inneren Krieger oder den Krieger mit Herz nennen.

Herzlich Nabu
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Artifex
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Beiträge: 122
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red_folder.gif erstellt am: 29/11/2010 um 22:56  
Ich halte das schon für einen Idealzustand.
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Lux
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Nabu
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/11/2010 um 17:25  
Ich denke es ist wie bei den Kindern, bei denen das Ich-Bewusstsein noch nicht vollständig aufgewacht ist. Aus Erwachsener Sicht ist ihr tun nicht perfekt, es fehlt da und dort noch was und ist ungenau.
Aber "wie" sie es tun ist oft Makellos.
Sie sind fokuissiert, aufmerksam und sie geben sich ganz hin.

Grüsse Nabu
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Snowwulf
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Geschlecht: männlich
smilies/thumbup.gif erstellt am: 1/12/2010 um 19:31  

Zitat von Nabu, am 29/11/2010 um 22:21
Makellosigkeit sind erlebte Augenblicke der Vollkommenheit.


Das ist wirklich gut gesagt... Schönes Lebensmotto und eine tiefgründige Erkenntnis.


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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2010 um 01:30  
@ dana-fox:

Offensichtliche/oberflächliche Makellosigkeit bedeutet für mich meist, daß ich aufpassen muss. Wenn ich sie wahrnehme, lasse ich mich nur selten darauf ein, weil es sich meist um eine Illusion handelt.

Zu der erwähnten Passage, ich denke ein Krieger der ohne Makel ist, ist einer welcher noch keinen Kampf hatte. Der Krieger wird, äußerlich wie innerlich, von den Schlachten die er schlug geformt und Narben und Scharten sind Erfahrung und Einsicht. Zumindest meiner Auffassung und bisheriger Erfahrung nach.

Aber zurück zu Deiner Frage, ich sehe es so - der Makel ist eine Wertung. Wenn wir uns von ihr frei machen, gewinnt was wir tun an Intensität. Makellosigkeit im Charakter definiert sich in einer Mischung aus Instinkt, Intuition, vollkommener geistiger Klarheit und natürlichem, fließendem Handeln.

In der magischen Komponente sehr nützlich kurz vor dem Zaubern, um den Effekt zu verstärken. Eine leichte Depersonalisierung und Trance stellt sich beim Aufrufen dieses Zustands ein und klingt erst nach einigen Stunden ab.

Eigentlich mag ich "makelloses" nicht. Ich mag Menschen, Geräte, Fahrzeuge und Pflanzen, Oberflächen und Gebäude mit Scharten, Abnutzungserscheinungen, Rost und abgewichsten Stellen am Lack, Narben und Kratzern und Rissen. Das spricht davon, daß Leben darin steckt(e). Erlebnisse und Dynamik, Szenen, Momentaufnahmen im Laufe eines nicht aufzuhaltenden Verfalls. Eine gewisse schöne Endzeitromantik, wenn man so will. Makelloses in solchem Sinne empfinde ich als unpersönlich und charakterlos. Meine Messer haben Scharten und sie machen sie zu genau dem was sie sind, wenn Du weißt was ich meine.


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2010 um 17:28  
Makellosigkeit kenne ich eigentlich nur von Diamanten und die sind nur unscheinbare Kiesel bevor man sie schleift.
Dann glitzern sie und funkeln, aber sie haben viel an Volumen verloren. Große Teile von ihnen wurden zu Staub. Waren diese Teile wirklich wertlos?
Betrachtet man den Diamanten als Heilstein, hat er dann nicht an Kraft verloren?

Beziehe ich dieses Beispiel auf den Magier so frage ich mich was soll abgeschliffen werden? Niemand ist ohne jeden Makel, aber was ist überflüssig und muss weg?

Und was bleibt übrig? Ein genormter gutmenschen Eso?
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2010 um 15:41  
Hi - beim Begriff Makellosigkeit geht es um den Zusammenhang eines Kriegers, der auf dem Weg zu sich selbst ist.

Das Gegenteil von Makellosigkeit ist SICH-GEHEN-LASSEN.

Ein Krieger ERKENNT, dass er größtenteils vom Unbewussten GESTEUERT wird - und der Verstand dieses ewige Reagieren als freien Willen und Agieren proklamiert. In Wirklichkeit ist es aber ein ständiges Sich-Gehen-Lassen.

Ein Krieger würde sich selber anpirschen, indem er immer seine Re-Aktion beobachtet - und makellos sein, indem er - möglichst - agiert.

Diese ganze Begriffswelt kommt aber aus den Büchern von Carlos Castraneda. Ein magischer Krieger auf dem Wege zu sich selbst.

grüssli merlYnn
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2010 um 17:23  
Ja George, :heartpump:
ein wichtiger Punkt - das SICH-GEHEN-LASSEN. Immer dann, wenn wir aus intensiven Gefühlen heraus (sei es Hass, Wut, Gier etc). handeln ist das eine Form von SICH-GEHEN-LASSEN, denn dieses Handeln ist oftmals weder strategisch noch geplant, sondern einfach nur unüberlegt Ein weiteres Beispiel für SICH-GEHEN-LASSEN wäre unbewusstes gewohnheitsmäßiges Handeln und Verhalten. Also alle die Dinge, die wir im Alltag so tun ohne uns groß darüber Gedanken zu machen. Gewohnheiten reduzieren die Aufmerksamkeit des Kriegers, er verliert seine Wachsamkeit und weilt dann nicht mehr im Hier und Jetzt.
Dana
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2010 um 20:25  
Hm, sagt mal habt ihr alle so viel Angst vor Eurem Instinkt und so wenig Einfluss auf Euer Inneres, daß Ihr ihm nicht soweit vertraut, daß ihr euch gehen lassen könnt? Ich finde sowas immer sehr traurig.

Das resultiert - zumindest meiner Beobachtung nach - in stumpfer oberflächlicher Kontrolle und einer mangelnden Persönlichkeitsintensität. Klar kann man alles zu möglichst hochprozentiger Bewusstseinsführung bringen, aber davon ist nichts gewonnen, im Gegenteil, man schottet sich von sich selbst ab und überzüchtet eine der Seiten.

Es kann genausogut den anderen Effekt haben. Wenn einem was in "Fleisch und Blut übergegangen" ist, daß man es automatisch machen kann, werden Kapazitäten frei, um sich anderen Dingen zu widmen. In der höchsten Perfektion ist es ein natürlicher Fluss. Man IST die Bewegung, man schaltet den ständigen Denkfilter der einen nur blockiert ab und/oder umgeht ihn. Das ist meiner Meinung nach einer der Schritte zur Selbstentwicklung, der einem ein gänzlich anderes Instrumentarium an die Hand gibt.


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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2010 um 21:32  
LoS,
es geht nicht um Angst vor Instinkten und um das Denken schon gleich gar nicht, sondern darum die persönliche Geschichte, das Ego fallenzulassen. Wer sich von seinen Gefühlen, beherrschen lässt ist für andere durchschaubar und berechenbar. Ein Krieger der sich dessen bewusst ist handelt strategisch so, dass es für seine Feinde nicht möglich ist ihn zu durchschauen weil er zum einen sein Verhalten ständig verändert (also keine Routine in irgendwelchen Dingen entwickelt) und zum anderen nicht duldet, dass seine Emotionen ihn beherrschen.
In deinem vorherigen Betrag bezeichnest du Makellosigkeit als unpersönlich und genau diese Unpersönlichkeit ermöglicht es dem Krieger die verschiedenen Realitäten dieser Welt jenseits den vorgefertigten Egobildern wahrzunehmen.
Gruß
Dana
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Lizard
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red_folder.gif erstellt am: 21/12/2010 um 08:21  
Makellosigkeit ist für mich von der Bedeutung dem Perfekten ähnlich.
Es ist kein Raum für Veränderung mehr da.

Und Veränderung ist der Kern des Lebens.

Deswegen ist mir Makellosigkeit nicht wichtig.
Es macht mir Spass gestern und morgen ein anderer gewesen zu sein.
Und mich voll und ganz auf das heute zu konzentrieren. :)
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Artifex
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Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/12/2010 um 09:53  
makellosigkeit ist wie ein diamant, unendlich facettenreich.

im "fluss" der ewigkeit vereint,
die unvollkommenheit und die vollkommenheit,
gebiert das göttliche liebespaar,
das ewige makellose jetzt.


[Editiert am 21/12/2010 um 16:44 von Alles und Nichts]
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