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Autor: Betreff: Visualisieren / Imaginieren
Artifex
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effx
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/2/2007 um 20:33  
Hallo zusammen!

Auf Anregung von vellere poste ich hier einen Einstieg in das Thema "visualisieren/imaginieren".
Ich behandle darin Aspekte der Imaginationstherapie und einige Übungen dazu.

In der mentalen Imaginationstherapie lernen wir die Sprache unseres Unterbewusstseins sprechen. Erst mit der richtigen Sprache setzen wir hier unsere Potentiale frei.
Diese Bildsprache hilft uns einmal, uns selbst besser zu verstehen und weiter dabei,
uns selbst zielgerichtet zu beeinflussen.

Ein Vorteil dabei wäre, Dinge klar visualisieren zu können.
Dabei weicht die Erfahrung der Visualisierung untereinander stark ab.
Manche sehen klare Bilder (visuell veranlagte Menschen schneller),
manche haben ebenfalls eine klare Vorstellung, jedoch keine optische Erscheinung dazu.
Daher würde ich den Begriff "Imagination" bevorzugen, er enthält alle Erscheinungen.


Zu Beginn das Imaginieren von Farben.

Entspannte Körperhaltung, Ruhe, Augen zu und sich eine dicke, rote Tomate vorstellen.
Rot ist dabei das Wichtigste. Evtl. hilft es, sich zusätzlich den Geschmack,
das Gefühl in der Hand, das Tropfen nach dem Reinbeissen ua. vorzustellen.

Dann alle Farben mit anderen Assoziationen durchspielen:

Orange mit Orange
Gelb mit Zitrone
Grün mit Wiese
Hellblau mit dem Himmel
Dunkelblau mit Meer
Violett mit Veilchen
Weiß mit Schnee
Schwarz mit tiefer Nacht
Wenn das nicht sofort funktioniert:

In einem Copy-Shop kann man sich einzelne Blätter in allen Farben kaufen.
Diese an die Wand kleben und nacheinander abarbeiten. Auf das Blatt konzentrieren (ca. 15sec.),
Augen schliessen, Farbe imaginieren. Wiederholen bis es funktioniert.
Man sollte eine klare, leuchtende Farbe sehen können!
Nicht wundern: Wenn man sich auf eine Farbe konzentriert und dann die Augen schliesst,
sieht man als Nachbild der Netzhaut die Komplementärfarbe vor sich.
Das verschwindet aber nach einigen Sekunden.

Als zweiter Schritt das Imaginieren von Objekten.
Für den Anfang eignen sich besonders häufig benutzte Dinge wie zB. ein Kugelschreiber.
Wenn das auch nicht sofort klappt, keine Bange! Wie in der ersten Übung kommt man nur
mit Ruhe und Geduld zum Ziel. Konzentriere Dich 15sec. auf den Kugelschreiber,
alle seine Merkmale, Augen schliessen, imaginieren.

Wenn das Bild stabil steht, drehen, wenden, zoomen, also richtig damit spielen.
Weiterhin kann man versuchen, sich nun größere Objekte oder gar Personen zu imaginieren.
Sehr interessante Ergebnisse für die Vorstellungskraft bringen Versuche mit geometrischen Formen.

Natürlich kann man diese Imaginationen noch weiter abrunden mit der Vorstellung
von Geruch, Gewicht, Geschmack usw.

Oder die Handlungsimagination.

Handlungsimagination bedeutet, sich in eine vorgestellte Handlung zu begeben.
Das kann zB. ein Bewerbungsgespräch sein oder eine andere Herausforderung.
Spiele immer wieder eine Handlung durch, bringe neue Variablen hinein und achte darauf,
immer die Zügel in der Hand zu halten! Du bestimmst den Ablauf und bringe es immer auf ein gutes Ende.

Abstrakte Begriffe und Werte werden im Unterbewusstsein als Symbole gespeichert.
Wenn man also ein Gefühl verankern möchte, so sollte man sich dazu ein Symbol vorstellen
und von nun ab immer das gleiche Symbol benutzen! So kann das Wort "Liebe" mit dem Symbol
eines Herzens, oder stärker: Mit dem Bild seines Partners verankern.

Einige Beispiele:

Harmonie: Eine Tasse Tee, einen Vogel im Schwebeflug...
Frieden: Zwei sich schüttelnde Hände, Taube...
Kraft: Große Wellen, Donner, Naturkräfte...
Gesundheit: Ein Fisch im klaren Wasser...
Mut: Skispringer, Kletterer...
Freiheit: Segelboot...


Wenn die vorherigen Übungen beherrscht werden ist es möglich, sich konkrete Bilder
für die Zukunft zu erschaffen. Wenn man in Zukunft etwas verbessern möchte, so sollte
man von negativen Dingen ausgehen. Was stört, was ärgert, was sollte anders laufen?

Angenommen, man muss einen neuen Verfahrensablauf lernen und macht noch häufig Fehler:

Stelle dir vor, du beherrschst diesen Ablauf schon, hast keinerlei Probleme mit den
einzelnen Handlungsabläufen. Spiele die Situationen immer wiedere durch, mit Sicherheit,
Stärke, usw. So schafft man sich neue Verknüpfungen und Freiheiten im Denken und
kommt schneller zum Erfolg.

Dies sind einige Beispiele aus der Imaginationstherapie,
bleibt die Frage, wie Ihr mit Imaginationen umgeht, wie gut das Imaginieren für Euch
funktioniert und auf welche Art. Nicht jeder Mensch schafft es, diese Imaginationen
wirklich zu sehen, als tatsächliches Bild oder sieht Handlungsabläufe einem Film gleich.
Aber jeder kennt wohl diesen Übergang in´s Träumen, den Moment, indem die Bilder des
Unterbewussten für uns zu laufen beginnen - diese werden ja klar gesehen.
Wie kann man das trainieren, so das es für unsere Imaginationen funktioniert?

Wer kennt dazu und noch andere Tricks und Kniffe?

Grüssle, effx
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Administrator
Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2007 um 10:05  
schöne tipps :)

ich bin "voll imaginativ", sprich, ich kann "WILD" (Wake Induced Lucid Dreaming).

ähnlich dem kugelschreiber funktioniert "die blume", eine östliche meditation, bei der man eine blume imaginiert.

blume hinstellen,
angucken
augen schließen und bildlich vorstellen

wichtig fand ich, als ich das gelernt habe, das man sich die blume micht nur als "gesamtbild" vorstellt, sondern dem verlauf der linien mit den augen folgt. hat man die linien eines blattes zusammen, schließt man die augen, und verfolgt im inneren auge die linien. das macht man mehrmals, bis man die ganze blume zusammen hat.

auch wichtig für mich, ist die "passage". wenn ich geist/trancereisen mache, benötige ich einen einstieg in das szenario, sprich, den "alice" trip: entweder, die vorstellung, eine höhle hinabzusteigen/fallen, oder den schritt durch den (schwarzen?) spiegel...


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Incognitus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2007 um 14:04  

Zitat von Hephaestos, am 28/2/2007 um 10:05
wichtig fand ich, als ich das gelernt habe, das man sich die blume micht nur als "gesamtbild" vorstellt, sondern dem verlauf der linien mit den augen folgt. hat man die linien eines blattes zusammen, schließt man die augen, und verfolgt im inneren auge die linien. das macht man mehrmals, bis man die ganze blume zusammen hat.


Das kriegt man auch durch Malen und Zeichnen (... oderGrafitti...) irgendwann von ganz alleine hin. Man kann's (egal was) eh' erst dann richtig zeichnen, wenn man es sehen kann, bevor es auf dem Papier erscheint... man braucht dann also eigentlich nur noch auf das Papier zu verzichten (was schon wieder dem Umweltschutz dient). Und dann gibt's da noch die Geometrie, also Zeichnen mit Zirkel und Winkelmaß, was die Imagination auch zu trainieren helfen kann...


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Artifex
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effx
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red_folder.gif erstellt am: 1/3/2007 um 19:23  
Cool! Geometrie, gerade im Verbund mit Zahlen, wirkt wahre Wunder, das sehe ich auch so. Vor allem, wenn die Ansätze, welche man schafft, sich danach verselbständigen und man noch einen erzählt/visualisiert bekommt.

Aber wie könnte man Einsteigern noch einen Tipp zum, na, eigenem Zustand beschreiben?
Ist es eher Konzentration oder Meditation?

Konzentration ist eine maskuline Kraft, welche die Aufmerksamkeit zentriert, die Dinge angreift und in sie eindringt. Im Gegensatz dazu ist die Meditation eine feminine Funktion, welche Dinge aufnimmt und sich mit ihnen identifiziert.

Durch gezielt getrennte Ausführung von Konzentrations- und Meditationsübungen erreicht man mit der Zeit eine neutrale Betrachtungsweise, welche beide Aspekte in sich vereint (Komplentation).

Wie sind da Eure Erfahrungen?
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Lux
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liliana
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red_folder.gif erstellt am: 1/3/2007 um 20:42  
Erstmal zur Imagination - da habt Ihr erstklassige beschreibungen abgeliefert!!! *verneig*

Ich selbst kann jederzeit eigentlich problemlos irgendwas imaginieren - gemein waren die oben aufgeführten Beschreibungen - die bin ich testweise nacheinander durchgegangen (Tomate, Orange, Zitrone...) und mich schüttelt´s jetzt noch von der sauren Zitrone und dem kalten Schnee! *lach*

Malen und Zeichnen ist für mich auch eine 1A Alternative. Wer sich damit aber schwer tut und Imaginationen nicht in Bilder zu fassen vermag, weil vielleicht einfach die Pinselführung nicht so klappt, wie man es gerne hätte - der kann (um den sonst möglicherweise entstehenden künstlerischen Frust zu umgehen) auch auf die verbale Umsetzung zurückgreifen.

*siehe eine Rosenblüte in voller Pracht - beschreibe die Formen der einzelnen Blütenteile mit so vielen Worten wie möglich
*fühle die Rosenblüte - beschreibe die Empfindungen, die Deine Fingerspitzen machen
*rieche die Rosenblüte - wie viele Worte findest Du, um den Duft zu umschreiben?
etc.

Gerade die verbale Variante macht die Imagination sehr real - und als netten Nebeneffekt steigert man sein Geschick in der Wortwahl (kleine Rhethorikübung aus erstklassigen Verkaufstrainings ;-) ).

Konzentration - Meditation

Ich hoffe, ich habe richtig verstanden, was Du sagen wolltest :)

Beides zu beherrschen und jederzeit einsatzbereit zu halten, fördert meines Erachtens nach, die Möglichkeit, verschiedene Blickwinkel wahlweise einzunehmen - d.h. bei der Imagination auch, etwas komplexer betrachten und nutzen zu können.

Nehme ich z.B. meine Übung mit der Rosenblüte (oder mit irgendetwas anderem)
- unter meditativem Gesichtspunkt sehe, fühle, rieche, etc. ich weitaus mehr und weite meine Imagination aus, indem ich sie in eine Geschichte einbinde, mich dorthin "versetze" und eben tiefer in die Imagination eingehe
- Konzentration hilft umgekehrt, leichter die Realität mit einzubeziehen, Ich kann mittels Konzentration auch umgekehrt durch meine gesammmelten Worte auf das Bild zurückfinden. Umsetzung imaginärer Mittel auf die Realität (z.B. die oben erwähnte Übung, um Abläufe leichter zu erlernen, etc.) funktioniert bei konzentriert angewandter Imagination.

Konzentration und Meditation sehe ich beides als Medium, um Imagination "betreiben".


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Liliana


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Incognitus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 2/3/2007 um 14:48  
Cool, Liliana, so entwickeln wir gemeinsam einen Ansatz (oder: erinnern uns gemeinsam...)

Die Methode, eine Imagination mit einer verbalen Beschreibung einzuleiten ist ideal. Dabei kann man auch noch den Tonfall so einstimmen, daß er die Imagination unterstützt. Das kann dem Ganzen etwas Leben und Plastizität verleihen, wenn man beim Beschreiben von Feuer zischende und knackende Laute in die Beschreibung einfließen läßt, oder bei Wind leicht säuselnd flüstert. Schult eben auch das Sprachempfinden, wie schon gesagt.

Der Übergang zur "erlebten" Imagination kann eingeleitet werden durch die simple Erkenntnis, daß die Worte nur beschreiben. Wenn man die Worte losläßt sieht man das Beschriebene vor dem "inneren Auge". Die beschriebenen Bilder setzen sich fort, strömen weiter, auch wenn man die verbalisierten Gedanken zum Schweigen bringt. Klingt vielleicht kompliziert, ist aber ein einfacher Schritt: man benutzt die inneren Sinne statt der Inneren Stimme, schaltet von "Beschreiben" auf "Erleben" um, es kann sich anfühlen, als würde man aus einer windigen Umgebung (der Wind mag peitschen und ziehen, aber es ist nur Wind, man ist gewohnt, dem Widerstand zu leisten) hinabsinken in einen viel schnelleren wässrigen Strom (in Träumen erlebt man diesen vielfarbigen und schillernden Strom, aber es ist ein Erlebnis, wach in diesen Strom zu springen und dessen Freiheit und Kraft zu spüren). Das Ganze mag so ablaufen, daß man sich fragt "Hey, was erzähle ich mir hier eigentlich? Wenn ich's mir schon vorstelle, dann auch richtig. Die Worte beschreiben zwar, aber dabei verschleiern sie zuviel, ich will's sehen und erleben!" Es bringt also einiges, die verbalisierten Gedanken eine Zeit lang zu genießen, bis man sie einfach abstreifen kann (oder wie ein Sprungbrett nutzt). Also nicht "krampfhaft auf ein Ziel hinarbeiten" sondern das genießen, was man gerade macht.

Kurz was zu Kontemplation und Meditation: Kontemplation und Meditation sind zwei Seiten einer Medaille, beide sind sie Sonderformen der Konzentration. Als Beispiel für den Unterschied zwei Techniken mit verbalen Hilfsmitteln: Koan-Kontemplation und Mantra-Meditation. Die Kontemplation des Koan "konzentriert" sich auf den Koan, wobei alles weitere dem Untergeordnet wird und dementsprechend nicht beachtet wird. Die Meditation mit Hilfe des Mantras nutz auch ein verbales Hilfsmittel, dieses jedoch wird benutzt, nicht beachtet. Ziel der Mantrameditation ist nicht, einen tieferen Sinn durch das oder in dem Mantra zu finden. Es hilft nur dabei, alles Andere "draußen" zu halten, dabei ist völlig egal, ob man als Mantra "Aum mani padme Hum" benutzt, "Lujah sog'I" oder was auch immer.

EDIT: ein wenig rumformuliert...


[Editiert am 2/3/2007 um 19:18 von Eliphas Leary]



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Lux
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vellere
Beiträge: 3
Registriert: 19/2/2007
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2007 um 16:35  
Anregungen:

Da es am Anfang oft schwer fällt, etwas zu visualisieren, weil der Verstand und wirre Gedanken immer wieder dazwischenfunken, ist es sehr hilfreich vorher eine geistige Entspannungsübung zu machen.

Zum Beispiel:
Fernseher ausschalten, den Raum etwas abdunkeln, Augen schließen und folgende Sätze nachempfinden:
Ich entlasse meine Gedanken! Sie verfliegen nach allen Seiten wie kleine weiße Wölkchen. Ich bin ganz ruhig und gedankenleer. Vollkommener Frieden herrscht in meinem Herzen und in meinem Geist. Ich empfinde mich jetzt und hier in Harmonie mit mir und der Umwelt. Harmonie durchströmt mein ganzes Sein.

Versuche, diese Harmonie tatsächlich in Dir zu empfinden und Dich ihr hinzugeben. Die Echtheit und Tiefe dieses Gefühls ist maßgebend für den Erfolg.

Wenn man diese Übung einigermaßen beherrscht, kann man sie auch sehr gut als Einstimmung auf die eigentliche Visualisierung nutzen.

Der Erfolg hängt davon ab, wie intensiv es vom Unterbewusstsein aufgenommen wurde.
Also den Wunsch im total entspannten Zustand sich so lebhaft und detailliert wie möglich vorstellen.
Die erwünschte Situation fühlen (Freude im Bauch fühlen), sich jubeln sehen, dass man das erwünschte Ziel erreicht hat.
Sich vorstellen, wie Freunde oder Bekannte dir zu deinem Erfolg gratulieren usw.
(mit Aufgabe oder Ziel vollständig identifizieren, dadurch die unbewussten geistigen Kräfte mobilisieren)


Ein guter Zeitpunkt ist vor dem Einschlafen, wenn man entspannt im Bett liegt und schon schläfrig wird. Zu diesem Zeitpunkt ist das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig.

Auch durch regelmäßige Wiederholung sinkt es weiter ins Unterbewusstsein.

Wichtig dabei: nicht verkrampfen!
Die Energie, die man einsetzt, um ein Ziel zu erreichen, ist das Hindernis auf dem Weg zum Ziel.
Am besten ist das Unterbewusstsein im entspannten Zustand aufnahmefähig.

Auch eine nette Übung, das Unterbewusstsein zu beeinflussen, ist sich geistig einen Wecker zu stellen.
Versuche vor dem Einschlafen deinem Unterbewusstsein einzuprägen, um welche Uhrzeit du am nächsten Tag aufwachen willst. Präg dir die Uhrzeit genau ein. Sprich geistig zu deinem Unterbewusstsein und sag ihm, dass es dich um diese Uhrzeit aufwachen lassen soll. Versuch dabei jeden Zweifel, dass es nicht klappen könnte zu verbannen und sei innerlich vom Erfolg überzeugt. Lerne positive Resultate zu erwarten.

Wenn es die ersten Male nicht klappen sollte, liegt es daran, dass noch zu viele Zweifel in deinem Unterbewusstsein gespeichert sind.
Auch hier hilft regelmäßige Gegenprogrammierung.

Zur Funktion:
Intuition und Ursprung der magischen Kräfte ist im Unterbewusstsein.
(Intuition z.B. ist größer als Wissen. Der Verstand kann sie weder erfassen noch hervorrufen)
Deshalb sollte man verstehen, wie Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammenarbeiten.

Zuerst muss man lernen, in das diffuse Gewirr der Gedanken ordnend und richtungsbestimmend einzugreifen.
Das beinhaltet eine tiefgründige, klare Auseinandersetzung mit der geistigen Energie, der magischen Kraft der Gedanken.
Gedanken sind Energieträger geistiger Kraft.
Sie sind lebendige Wesen, die nach Realisation, Materialisation streben.
Jeder Gedanke ist schöpferisch!
Ist ein Gedanke erst einmal produziert und formuliert, dann drängt er zu absoluter, unabänderlicher Verwirklichung.

Wenige durchschauen diese geistige Macht, die alles steuert, was wir Lebenserfahrung nennen.
Solange man noch der Meinung ist, mit den Gedanken die Realität, die scheinbare Wirklichkeit, richtig erfassen und angehen zu müssen, übersieht man die Tatsache, dass man mit seinen Gedanken, das eigene Erleben überhaupt erst schafft.
Das Unterbewusstsein in jedem von uns ist die Aufnahmezentrale, die jedes Wort, das wir sprechen, jeden Gedanken, den wir ausformen, für bare Münze nimmt und in Realität umsetzt.

Man ist, was man denkt. Denke z.B. deine einzige Sehnsucht ist es, gesund und lebensfroh zu sein. Du willst in Harmonie und inneren Frieden mit Dir und deiner Umwelt leben. Dein Unterbewusstsein wird dann diese Gedanken als Befehl- Auftrag-Wunsch in die Realität umsetzen. Was auch immer Du in deiner eigenen Umwelt als Form, Funktion oder Erlebnis wahrnimmst, ist ausschließlich das Resultat deiner eigenen Gedanken.

Am leichtesten kann man das Unterbewusstsein in seiner eigenen Sprache beeinflussen, in Bildern.
Dazu dient das Visualisieren. :D


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´~*~`Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist ´~*~`
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Hephaestos
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 2/3/2007 um 19:06  
--------effx------

konzentration/meditation

ich finde, das visualisieren ein zwischending ist, eher eine vorstufe zum traumbewusstsein.

eine extreme konzentration erreicht man mittels zen-übungen - wie zum beispiel bogenschiessen, koan... beziehungsweise, wenn man naturwissenschaften studiert, ein netter kleiner mathematischer beweis.

eben eine focusierte geisteshaltung.

als meditation/defocusierung fand ich die übung (ich glaube, sie hiess "magischer blick" oder so) bei starhawk klasse, bei der man zum zeichenbrett greift, und EBEN NICHT die gegenstände/kanten malt, sondern nur die schatten, lichteindrücke etc, die man so sieht. versteht das jemand?

der "dritte zustand" - der dann irgendwann in luzidität übergeht - entsteht, wenn man vom meditativen zustand aus (defocussiert also) die bilder, die man sich vorstellt, zu stabilisieren. wie gesagt, das ist nur, wie ich das mache. und ich kann mich in solchen sachen (geisteszustände beschreiben) ganz mies ausdrücken.

-------liliana/eliphas------

ja, genau so! kennt jemand hier noch william gray? am anfang seines (echt unterschätzten) werkes "magie" geht es darum, "magische gegenstände" herzustellen hört sich nach FRPG an, macht aber nix. kurzbeschreibung:

man nimmt sich einen gegenstand... ich sag mal "stab". um dem stab jetzt eine "esoterische" qualität zu verleihen, focussiert man zuerst den stab, imaginiert dann, er würde wärmer/feuriger... etc.. blabla, bis man im meditativen schritt die feurigen qualitäten wieder "wahrnimmt", so das der stab wirklich "symbolisches feuer" ist.

-------vellere-------

richtig, es ist unglaublich wichtig, das sich das ganze "richtig anfühlt". aber auch, sich "ohne visualisierun" beispielsweise ein wärmerwerden einer hand, wind, der durch haare streift.... etc zu fühlen, ist schon ein großer schritt. immerhin beruht die hälfte des autogenen trainings auf solchen effekten


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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 2/3/2007 um 19:29  
Zum Einstieg (sollte jedem leichtfallen): Stell Dir vor, wie sich Schokolade langsam in deinem Mund verteilt, wenn Du sie auf Deiner Zunge zergehen lässt. :)

Zitat:
als meditation/defocusierung fand ich die übung (ich glaube, sie hiess "magischer blick" oder so) bei starhawk klasse, bei der man zum zeichenbrett greift, und EBEN NICHT die gegenstände/kanten malt, sondern nur die schatten, lichteindrücke etc, die man so sieht. versteht das jemand?


Ja, das ist wie der Unterschied zwischen Zeichnen und Malen: beim Malen stellt man die farbigen Flächen der Objekte dar, beim Zeichnen grenzt man die Fläche des Zeichenuntergrundes durch Linien ein. Vielleicht ist zum Üben auch ganz gut, wenn man ein nicht-weißes Stück Papier oder Karton nimmt und dann mit einem weißen Stift die Lichtreflexe zeichnet, während der dunkle Stift die Schatten übernimmt?


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liliana
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red_folder.gif erstellt am: 6/3/2007 um 10:07  
Für den absoluten Neustart in Imagination wäre es am leichtesten, die Erinnerung zur Hilfe zu nehmen - darauf zielen ja die Übungen mit der Schokolade, etc. ab.

Man kann anfangs z.B. eine Erdbeere (oder was auch immer)

*in die Hand nehmen und betrachten - Augen schließen und mit geschlossenen Augen betrachten
*in die Hand nehmen und befühlen - weglegen und trotzdem das Gefühl nachempfinden
*reinbeißen und schmecken - wenn sie aufgegessen ist, sofort wieder nachschmecken

-> eine Stunde später wiederholt man die Übung in derselben Reihenfolge, aber nur aus der Erinnerung; dann mehrere Stunden später wieder; am nächsten Tag wieder...

--> sobald man sicher ist und dieses Wachrufen der Erinnerung funktioniert, geht man den nächsten Schritt: vor dem inneren Auge dreht und wendet man die Erdbeere und imaginiert eine kleine faule Stelle oder einen Fleck, irgendwas, was zuvor nicht da war... man verändert die Form - dann fühlt m,an diese Stelle imaginär nach - schmeckt den veränderten Geschmack...

Bis dahin haben wir immer noch das Gedächtnis als Hilfe, auch wenn wir erste Schritte davon weg machen. Also sollten wir nun versuchen im nächsten Schritt eine völlig neue Erdbeere zu imaginieren, wie wir sie nicht gesehen haben. Das ist zwar noch ähnlich der Übung zuvor, aber es ist eine neu-erschaffene Form. So geht es weiter...

Wenn das sicher klappt und wir in der Lage sind, erdbeere in verschiedenen Varianten selbst zu "schaffen", dann sollten wir uns an andere, zunächst eßbare Dinge, heranwagen. Klappt es nicht, wieder die Erinnerung zur Hilfe nehmen, bi swir unsere Imagination so weit trainiert haben, daß wir etwas gänzlich ohne diese vorherige Gedächtnisübung frei imaginieren können - der Rest ist nur noch Übungssache.

Grüße, Liliana


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Liliana


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