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Autor: Betreff: Gedichte werden real, oder wird Realität zu Gedichten?
Adeptus Major
Adeptus Major

Jessica
Beiträge: 208
Registriert: 29/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 27/11/2006 um 22:16  
Hallo ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß - ich habe mich lange nicht mehr blicken lassen.
Aber heute brauche ich mal wieder eure fachmännische Meinung.

Mich hätte mal interessiert, was ihr für wahrscheinlicher haltet.

a) Das Gedichte wie Zauber wirken und ungewollt wahr werden, oder
b) das man in den Gedichten die man schreibt die Zukunft unbewusst niederschreibt.

Es passiert in letzter Zeit sehr oft, dass das was in meinen Gedichten geschrieben steht, wirklich passiert.


Und wenn das geschieht, weil ich das ungewollt beeinflusse, möchte ich das irgendwie stoppen, weil ich damit auch in das Leben anderer Personen einwirke und das geht eigentlich gegen meine Prinzipien. Deswegen, wenn ihr auf ersteres tippt, habt ihr auch gleich eine Idee, wie ich dies verhindern kann?

Wenn es eine Art der Vorahnung, Hellfühligkeit oder so ist, würde ich gerne wissen, wie ich erkennen kann, wann ein Gedicht wahren Inhalt hat und wann nicht. Denn es passiert längst nicht bei allen..


Liebe Grüße
und vielen Dank im Voraus,

Jessi


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Das Leben in der Natur gibt die
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Studius
Studius

Tearsof-theMoon
Beiträge: 29
Registriert: 20/11/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28/11/2006 um 10:24  
wenn man ein gedicht schreibt dann schrebt man das meist aus den empfindungen heraus.
meist kommt dann zu pairer was man schon erlebt hat.

wenn dies nicht der fall ist schreibt man aus dem unterbewustsein seine tiefsten wünsche und wenn man ein hohes magie portenzial hat kann das was man nieder geschrieben hat auch zu realität werden.
ich habe das auch schon versucht aber leider erfolglos :(...

ab hilfe könnte ggf. geschaffen werden wenn du dich vorher mal entspannst zum beispiel nimmst ein bad und/oder liest ein buch vorher.... naja ob es kjlapt ist die zweite seite... aber ein versuch wäre es denke ich mal wert...


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Salvus: "Tearsof-theMoon" nota quam "Magix-Soft"

Lacrimae tertia Terra tingo

PS: Bitte Vergebt mir meine Rechtschreibfehler....
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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28/11/2006 um 14:31  
Hoi Jessi!

Dichten, also mit Worten und deren emotionalem Gehalt schöpferisch tätig zu werden, ist ein heftiger kreativer Vorgang.

Es ist ganz ähnlich wie beim Malen oder Zeichnen, wo schon die ersten Berührungen des Papiers durch den Stift oder Pinsel ganze Welten erschaffen können. Beim Dichten fügst Du den (logischen) Sinn der Worte und ihren emotionalen Gehalt (der auch in ihrem Klang liegt, aber noch in vielem Anderen) so zusammen, daß ein gehaltvolles, rythmisches Klangbild entsteht.

(Erinnert irgendwie an die guten, alten Barden...)

Deine Frage scheint sich aber in jedem Punkt um das bewusste Handeln zu drehen. Du hast sicherlich schon mal die alte Weisheit gehört "Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie gehen in Erfüllung!"
Naja, die beiden Punkte a) und b), welche Du anführst, ergänzen sich (wenn man das kleine Wörtchen "Wechselwirkung" im Hinterkopf behält - läuft dann auf die "selbsterfüllende Prophezeihung" hinaus). Gedichte sind im Grunde "Zauber" (selbst, wenn sie nur die Kraft haben, ein kleines Publikum zu verzaubern), ihre Wirkung entfalten sie sogar, wenn nur ein einziger Mensch sie hört/liest/vorträgt. Gleichzeitig hat jede Form von spontaner (also nicht auf irgendeine Tradition beschränkter) Magie die Eigenart, sowohl "fremdbestimmten" als auch "selbstgewollten" Charakter zu haben. Darum werden in den Traditionen verschiedene Wesen eingebaut, welche den fremdbestimmten Anteil übernehmen, das Selbstbestimmte übernimmt dann das Ego des Magus.
Die beste Möglichkeit, den selbstbestimmten Anteil Deiner Arbeitsweise zu stärken (denn darum scheint's ja zu gehen), ist etwas, was manchmal als "mentale Hygiene" bezeichnet wird. Schreib nicht alles sofort so auf, wie es Dir in den Kopf kommt. Setz' Dich mit den Impulsen auseinander, welche Deiner Inspiration zugrunde liegen (nebenbei: "Inspiration" => in-spirit, in etwa "vom Geist erfüllt"). Lausche den Impulsen, bevor Du sie befolgst (aufschreibst), setz' Dich mit ihrer Natur auseinander, frag ruhig auch mal nach anderen Formulierungen, wenn Dir in Deiner ersten Inspiration etwas mehrdeutig oder in die falsche Richtung deutend vorkommt.

Und auch, wenn Du erst mal nicht so genau sagen kannst, "wo diese Impulse eigentlich herkommen", Du kannst Dir sicher sein, daß die Quelle dieser Impulse Dir zuhört und Dir auch hilft, wenn Du Dich liebevoll an sie wendest. Und mit der Zeit wird die Verständigung immer klarer und einfacher.


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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Adeptus Major
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Jessica
Beiträge: 208
Registriert: 29/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 29/11/2006 um 21:19  
Ihr tippt also beide eher auf Ersteres? Hmm..
Aber ich glaube nicht, dass ich "ein hohes magie portenzial" habe. Jedenfalls ist mir das nicht bewusst.
Vorallem auch, weil Magie für mich eher eine untergeordnete Rolle spielt. Vordergründig ist mir der Glauben wichtig, natürlich gehört Magie dazu, aber so oft bin ich nicht magisch tätig.


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/11/2006 um 01:06  
Kunst ist Magie und Magie ist Kunst. Jedesmal, wenn Du dichtest oder ähnliches, bist Du magisch tätig. Der "Pfad des Glaubens" kann zur Mystik führen... Mystik ist eine der Hauptformen von Magie.


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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2845
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 30/11/2006 um 07:27  
:) wo genau ist für dich der unteschied zwischen dem schreiben eines gedichtes und dem malen einer künstlerischen sigille? in beiden situationen sitzt man mit wachem geist an einem projekt, lässt seine ideen einfließen und "erschafft" so etwas neues, magisches....

die andere antwort wäre natürlich, das du eine eigene art hast, dinge "vorherzusehen" und du das unbewusst in deine gedichte einfließen lässt, auch das wär´spannend.

leider lässt sich das mit herkömmlicher ursache-wirkung-logik schlechtherausfinden, aber was schätzt du selbst? eher vorhersage oder eher "welt beeinflussen"?

wenn du sicher gehen willst, dann bewahr´deine gedichte doch in einer art "magisch dichte kiste" auf, sprich, mal was bannendes auf die kiste, und hoff´, das nix rauskommt.

wenn´s vorhersage ist, wird das keinen effekt haben, vielleicht nutzts dann was, die gedichte auszupendeln?


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∵ indagator ∴ insolitus
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Adeptus Major
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Jessica
Beiträge: 208
Registriert: 29/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 4/12/2006 um 17:43  
Danke Hephaestos, das werde ich ab sofort machen!


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