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Autor: Betreff: Empath oder Empathie?
Novize
Novize

Charlie
Beiträge: 10
Registriert: 30/9/2016
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2016 um 22:45  
Hallo!

Ich bin mir nicht sicher in welchen Bereich das gehört, aber der Begriff der Selbstfindung passt hier wohl ganz gut.

Und zwar bin ich schon immer ein Mensch gewesen der viele Empfindungen gleichzeitig verspürt hat oder meine Gefühle regelrecht Achterbahn fahren.

Ich konnte mich nie wirklich damit auseinander setzen da ich auch selten wusste woher diese Gefühle kommen. Manchmal ist es auch schwer sie zu beschreiben. Wie kann man auch wütend und gleichzeitig glücklich sein?

Da ich aber auch schon immer jemand war, der sich um alles Sorgen und Gedanken gemacht hat, bin ich mir oftmals nicht sicher ob diese Gefühle meine eigenen sind oder die anderer Menschen.

Ich habe durch meine Arbeit täglich Kontakt zu hunderten Menschen. Manche strahlen nichts aus, manche bedrückend mich und manche machen mich glücklich. Ohne ein Wort sagen zu müssen. Wenn ich genau darüber nachdenken könnte ich auch den Radius etwa auf 2m eingrenzen in denen diese Menschen in mir etwas hervorrufen.
WENN sie dann etwas hervor rufen.

Manches spricht zumindest dafür. z.B. kann sich meine Laune von jetzt auf gleich schlagartig verändern wenn plötzlich jemand vor mir steht und das obwohl ich diese Person nicht anschaue (sagen wir, weil ich gerade auf den Tisch vor mir schaue und nur im Augenwinkel erkennen kann das jemand vor mir steht.) Oftmals treffe ich diese Person das erste mal in meinem Leben.
Ich empfinde zwar auch schon mal Freude oder ausgeglichenheiter, aber meist überwiegt negatives.
Ein Wirrwarr aus Gleichgültigkeit, Stress und schlechter Laune.
Treffe ich z.B. auf meine Vermieterin empfinde ich immer Sorge und Trauer. Bei einer meiner Vorgesetzten empfinde ich oft kummer so das es mir Tränen in die Augen treibt obwohl sie sich nach außen als Powerfrau gibt.
Wenn ich alleine Zuhause bin oder nicht so nahen Kontakt zu Menschen habe empfinde ich nichts, bzw nur Ausgeglichenheit oder ähnliches.
Ich bin auch eigentlich ein ausgeglichener Mensch und habe keinen Grund zu Unmut.

Ich kann zwar besser damit umgehen als damals (Depressionen, starke Kopfschmerzen) aber ich brauche auch eine gewisse Zeit für mich um meine Batterien zu laden und habe oft angst vor Kontakt zu Menschen. Vor allem Privat. (Arbeit lässt sich der Kontakt nicht vermeiden aber die meisten sehe ich sowieso nie oder selten noch mals)


Ich denke wir haben alle eine gewisse Art und Weise wie wir die Persönlichkeit eines Anderen wahrnehmen und einschätzen. Diese Empathie steckt wohl in den Meisten von uns.

Aber wie finde ich heraus ob das nur eine "Grundempathie" ist oder die eines Empathen?

Wie geht es euch im Umgang mit Menschen und euren Empfindungen?
Meint ihr es ist einfach nur eine Persönliche Einschätzung anderer Menschen oder doch die wahren Gefühle anderer?

Ich meine, für mich würde es nichts an der Situation ändern. Ich liege immer richtig mit der "Einschätzung" anderer und das ändert auch nichts daran ob ich nun ein Empath bin oder eben nicht. Mich würde nur mal die Meinung und Erfahrungen anderer interessieren ;)
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1593
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2016 um 03:58  
Kommunikation findet zu 90 % non-verbal statt. Viele Menschen, die sich Telepathen und/oder Empathen nennen, haben einfach nur eine gute Wahrnehmung für diese nonverbale Kommunikation. Angefangen über Atmung, Pulsschlag (den wir unbewusst sehen können) bis hin zu Mimik, Gestik, Körperhaltung, Körperspannung, etc.

Wenn du so sensibel bist, dass die Wahrnehmung non-verbaler Körpersignale direkt emotionale Reaktionen in dir hervorruft, kann es sein, dass du Schwierigkeiten hast, dich abzugrenzen und auf dich selbst zu konzentrieren. Das kann ein Stück weit nützlich sein im Umgang mit Menschen, kann aber auf Dauer eine große Belastung sein und auch krank machen. Sich abzugrenzen ist wichtig, um nicht emotional zu schnell zu verschleisen.
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Novize
Novize

Charlie
Beiträge: 10
Registriert: 30/9/2016
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2016 um 05:07  
Danke für deine Antwort

Ich weiß selber noch nicht ob Fluch oder Segen.
Sicherlich ist es gut zu wissen von welchen Menschen man sich fern halten sollte, aber mich nimmt tatsächlich alles zu sehr mit.

Ich bin ein Mensch mit vielen Gesichtern und manchmal weiß ich nicht mehr wer ich wirklich hin.
Ich reflektiere alles und meistens negatives.
Auch nehme ich alles sehr schnell persönlich.
Betrete ich einen Raum in dem offensichtlich dicke Luft herrscht gebe ich mir die Schuld oder denke zumindest das ich es durch meine Anwesenheit verschlimmer.
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1593
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2016 um 14:02  
sich abzugrenzen heißt NICHT, sich von bestimmten Menschen fernzuhalten (auch wenn das durchaus manchmal eine sehr gute Entscheidung ist).

Abgrenzung findet in dir selbst statt und bedeutet, dich nicht ständig von jedem emotional beeindrucken zu lassen sondern emotional eine Schutzmauer errichten zu können. Es gibt um innere Abgrenzung, nicht um äußere.
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Zelator
Zelator

Silas
Beiträge: 72
Registriert: 22/7/2016
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2016 um 14:17  
Bei Empathie muss man unterscheiden zwischen der normalen Empathie, und Psychoempathie.

Normale Empathie beschreibt einfach nur das einfühlende Verständnis für andere im weltlichen Sinne, das heißt, die Fähigkeit, sich in andere hinein versetzen zu können, oder auf ihre Emotionen zu reagieren. Über normale Empathie verfügt jeder Mensch, jedoch kommt sie bei vielen oft gar nicht zum Tragen weil sie durch Stress oder Reizüberflutung unterdrückt wird.

Die Psychoempathie dagegen gehört zu den 'Übersinnen'. Dabei nimmt man nicht nur am Gefühlsleben anderer Teil, sondern bekommt ihre Stimmungen mit, als wären es die eigenen. Das kann tatsächlich so weit gehen, dass man sich betrunken fühlt wenn man neben jemand sitzt, der es gerade ist, oder tiefe Trauer empfinden obwohl man eigentlich bis gerade eben noch fröhlich war weil jemand in der Nähe ist, der trauert usw.

Diese Fähigkeit kann zwar durchaus nützlich sein, doch wenn man sich nicht bewusst ist, Psychoempath zu sein, wird man oft zur Gefühlsmüllhalde anderer Menschen oder hat eben das Gefühl, viele Gesichter zu haben und nicht mehr zu wissen wer man eigentlich ist. So wie du es auch beschreibst, Charlie.

Empathie kann aber auch mit Hochsensibilität einhergehen oder damit verwechselt werden (vielleicht ist es auch ein und das selbe). Sie äußert sich ähnlich, allerdings beinhaltet sie auch übersteigerte Sinne wie z.B die Empfindung, dass etwas lauter erscheint als es eigentlich ist, und Gerüche können sehr aufdringlich werden. Das führt schnell zu einem 'Wahrnehmungs-Overkill', wenn man nicht schnell genug die Bremse zieht. Erklären lässt sich das ganz weltlich, es liegt an zu vielen Neurotransmittern im Gehirn.

Daher ist auch die mangelnde Fähigkeit sich ab zu grenzen, nicht Ursache des Problems. Denn wenn die Wahrnehmung übersteigert ist, kann man noch sehr versuchen sich ab zu grenzen - es geht nicht. So etwas lässt sich nicht einfach 'abschalten', auch wenn das wahrlich ein Segen wäre. Man wird es eben nicht los, sondern kann nur lernen, damit um zu gehen.

Meine paar Cents dazu ;)

Solltest du dich darüber informieren wollen (um zu differenzieren ob du nun einfach nur 'Empathin' oder auch Hochsensibel bist), gibt es bei Google einige nützliche Seiten und sogar einen Test, der müsste auf www.zartbesaitet.de zu finden sein. Auch Literatur gibt es mittlerweile vermehrt, mir persönlich hat "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin sehr weiter geholfen.

Wenn du dich austauschen magst, kannst du mir auch jederzeit schreiben ;)


[Editiert am 14/10/2016 um 14:18 von Silas]



____________________
Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.

~Platon
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2016 um 21:01  
Wenn sich Empathie wie Empathie anfühlt und zutreffende Einschätzungen liefert, erübrigt sich m.M.n. die Frage, ob das jetzt echt oder psycho oder sonstwas ist. Übertriebene bzw. schlecht getimte Reflexion verwirrt und verunsichert nur.
Wenn du z.B. Fahrrad fährst und dir Bewusst machst, welchen Muskel du wann bewegen musst, um voran zu kommen,liegst du schnell auf der Nase. In vielen Fällen reicht es, dem eigenen Unbewussten zu vertrauen. Hier nicht alles kontrollieren zu wollen bringt dich faktischer Kontrolle des Geschehens oft näher.Ich denke, deine Empathiefähigkei genügt, diesen "Gedanken" nachzuvollziehen.
Wenn nicht, schadet es trotzdem niemandem.
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Novize
Novize

Charlie
Beiträge: 10
Registriert: 30/9/2016
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/10/2016 um 18:49  
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten!

Ich werde mich Mal durch diverse Seiten lesen aber denke wohl eher das ich versuche, egal was es nun ist, mein bestes daraus zu machen.
Ich muss dir da vollkommen Recht geben Vau.

Wichtigster Punkt für mich ist aber, sich nicht von anderen seine Energien rauben zu lassen.
Wie ich diese Schutzmauer in mir aufbauen soll weiß noch nicht so Recht.

(Diverse Tests habe ich schon gemacht, aber ich muss ganz ehrlich sagen dass ich sie immer etwas skeptisch sehe. Man geht ja mit einer gewissen Intention an diese Tests ran und das beeinflusst sicherlich das Ergebnis. Nicht desto trotz bin ich laut diesen Tests ein Psychoempath unter den Empathen. ;) Manche Feinheiten sprechen dagegen, manche dafür...)
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