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Autor: Betreff: Was ist Magie?
Fussvolk
Fussvolk

EMETh
Beiträge: 3
Registriert: 5/10/2016
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 14:52  
Was ist Magie und wie definiert ihr den Begriff? Wie sind die Charakteristiken hinsichtlich: Grundkonzept, Voraussetzungen, Funktionalität und Wirkung?

PS.: Ich bin mir bewusst einige hier könnten ganze Bücher zu dem Thema schreiben und würde euch dementsprechend bitten es als Überblick zu den Magie Grundlagen zu halten. Schon mal danke im Voraus für die Mühe und Geduld.


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cogito ergo sum
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 14:58  
Was ist Magie

Der wechselseitige Kontakt zur anderen Seite, wie auch immer sie genannt wird.

Grundkonzept

Alles Lebt.

Voraussetzungen

Verrücktheit & Die Fähigkeit zuhören zu können

Funktionalität

Was man erklären kann, ist keine Magie, sondern Wissenschaft

Wirkung

Kommunikation ist die Basis. Mit dem Namenlosen. Mit dem Alles. Mit sich selbst.
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Fussvolk
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EMETh
Beiträge: 3
Registriert: 5/10/2016
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 15:02  
Danke für die schnelle Antwort,
aber gibt es nicht irgendeine Wirkungsweise (zB. in Form von Ritualen o.ä.) und wie setzt man seine Ziele durch? Woher kommt die Energie, vom übermenschlichen Wesen, der anderen Seite, dem eigenen Körper oder der Seele?

edit: Was hat es mit der anderen Seite überhaupt auf sich?


[Editiert am 9/10/2016 um 15:11 von EMETh]



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cogito ergo sum
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
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red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 17:05  
Die andere Seite ist die andere Seite der Realität. Oder die Welt der Träume, der Götter, der Geistwesen, der Energien, der Ahnungen... oder es ist die Seite, in der alles eine Einheit bildet, während wir auf der Seite leben, auf der alles getrennt ist (und in Wahrheit ist alles eins und in Wahrheit ist alles getrennt).

Hast du schon einmal ein Gedicht geschrieben, ohne darüber nachzudenken? Oder ein Bild gemalt, ohne vorher zu wissen, wie es aussehen soll? Und warst du zufrieden mit dem Ergebnis?

Rituale sind ein Werkzeug - viele hier bevorzugen dafür den Begriff "Zeremonie", weil Rituale wiederholt werden und Zeremonien magische Handlungen sind. Letzten Endes sind sie ein Theaterstück, das die Magiewirkenden für sich selbst vollziehen (nichtumsoweniger wirksam und fesselnd). Was wirkt, ist der Magier - oder eben nicht.

"Man" setzt seine Ziele durch, indem man seine ganze innere Kraft darauf verwendet und es dann in andere Hände gibt. Die es dann umsetzen. Das ist in meinem Augen auch Magie: Die Dinge los lassen und sie von etwas, das nicht unbedingt einen Namen haben muss, umsetzen lassen. Nenn es Schicksal. Es funktioniert aber sehr zuverlässig :)

Energie ... wofür?

Wenn ich mit Energie arbeite, dann stammt sie aus mir oder aus meiner Umgebung, ich steuere sie durch Emotionen, die ich steuere.

P.S. Ich sehe es so, dass ich am besten über Emotionen und Kunst arbeiten kann. Bilder können sehr wirksam sein, besonders wenn sie mehrere Tage Arbeit erfordern.

PPS: Das alles ist meine eigene Auffassung und nichts allgemeingültiges :)
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Fussvolk
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Nemereth
Beiträge: 1
Registriert: 6/10/2016
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 17:07  
Für mich ist Magie im Endeffekt Energie, die in Schwingungen versetzt werden kann und so ihre Wirkung erziehlt. Aber auch klar der Kontakt zu Anderen Wesen und/oder Göttern.
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Fussvolk
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EMETh
Beiträge: 3
Registriert: 5/10/2016
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 17:41  
Also funktioniert das prinzipiell auf Grundlage des eigenen Willens und Emotionen, ohne Fremdeinwirkung. Mal überspitzt ausgedrückt ohne das man einen irgendwie gearteten Baum des Lebens anzapfen müsste, einen Zauberstab bräuchte oder auf ähnliche Hilfsmittel angewiesen wäre.
Wie funktioniert dann die Anwendung und wo liegen die Grenzen, wenn es rein auf die eigene Entschlossenheit ankäme, würde die Welt dann nicht vollkommen im Chaos versinken? Wieder maßlos übertrieben: Müsste ich dann nicht einfach an ein goldenes Regenbogen-Pony denken (und mir wünschen es wäre da) und dann taucht es plötzlich aus dem nichts vor mir auf?

Tut mir leid wegen der ganzen dummen Fragen, aber ich verstehe das Prinzip noch nicht so ganz.


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cogito ergo sum
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/10/2016 um 18:29  
Naja, letzten Endes würde das Regenbogenpony zu dir kommen. Aber nicht durch Materialisation, weil wir alle den Naturgesetzen unterworfen sind. Aber wenn du alles richtig machst, dann würde jemand es dir schenken. Oder es würde dir zulaufen. Oder du würdest eine Regenbogenponytasse gewinnen.

Das Problem an der Geschichte ist, dass wir viele sind. Viele wollen im Lotto gewinnen. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es geschieht, sehr klein. Du müsstest gegen den Willen vieler gewinnen.

Es ist viel leichter, teure Dinge zu finden, die jemand verloren hat. Einen Goldring. 100 Euro in einem liegengelassenen Portemonnaie.

Aber auch das geschieht nicht, weil du es dir wünschst. Es geschieht, wenn du es willst. Und nur dann, wenn du es willst, wird der Zufall dir in jeder Hinsicht in die Hand spielen. Du wirst im richtigen Moment den richtigen Weg nehmen. Die richtige Person kennen lernen - Den Regenbogenonyzüchter - . Vor allen anderen an diesem Platz vorbei gehen, wo der Schatz offensichtlich für alle herumliegt. Entschlossen genug sein, die richtigen Dinge zu tun. Wach genug sein, um Dinge wahrzunehmen, die alle anderen nicht sehen, weil sie schlafen. Den Zufällen die Tür öffnen.

Das, was den Magier von allen anderen unterscheidet ist das Bewusstsein, dass es möglich ist, Zufälle herbeiführen zu können und ihnen gegenüber wachsamer zu sein. Diese Prozesse passieren allen (denk an die selbsterfüllende Prophezeiung)

Der Unterschied zwischen Willen und Wunsch ist übrigens sehr anschaulich in der Unendlichen Geschichte erläutert. Michael Ende hat sehr viel von Magie verstanden.
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Ipsissimus

20-1-30-40
Beiträge: 1003
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red_folder.gif erstellt am: 10/10/2016 um 08:57  
@EMETh
Das Sein, also alles was IST lässt sich in seinem so sein nicht ändern.
Wenn es keine (lebenden) rosa Einhörner gibt, kannst Du sie auch nicht zu Dir kommen lassen.
Was kann man also mit Magie ändern? Viele meinen der Magier könne nur sich selbst und seine Wahrnehmung ändern.
Meiner Meinung nach kann ein Magier aber noch viel mehr ändern. Stell Dir einen Surfer vor, dieser surft durch das Wasser, erlebt Wellentunnel, Geschwindigkeit und allgemein das Vergnügen des Surfens. Ändert der Surfer sich selbst? Ändert der Surfer das Meer? Nein, der Surfer ändert seine Position relativ zum Meer.
Ein Magier kann meiner Meinung nach seine Position relativ zum Sein ändern.


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 11/10/2016 um 22:07  
Wobei die Welle nicht die materielle Welt ist in dem Surfer Beispiel.

Ich lege dir Wärmstens das platonische Höhlengleichnis ans Herz. Hier ist die Materielle welt nur ein Schatten. Eine Projektion.
Antwort 8
Administrator
Ipsissimus

20-1-30-40
Beiträge: 1003
Registriert: 6/12/2011
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/10/2016 um 07:51  

Zitat von Goldy, am 11/10/2016 um 22:07
Wobei die Welle nicht die materielle Welt ist in dem Surfer Beispiel.
Ich lege dir Wärmstens das platonische Höhlengleichnis ans Herz. Hier ist die Materielle welt nur ein Schatten. Eine Projektion.


Ich fürchte Du hast den gemachten Punkt übersehen. Das Höhlengleichnis wird hoffentlich jedem hier bekannt sein.

Lies mal Flächenland von Edwin A. Abbott und die Einlassungen von Crowley über einen Körper der eine 2D Fläche durchdringt. Ich glaube das findet sich in Moonchild.

:P


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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2811
Registriert: 23/1/2005
Status: Online
red_folder.gif erstellt am: 12/10/2016 um 09:20  
-> Ich glaube das findet sich in Moonchild.

Irgendwann schaffe ich es noch, MoonChild fertig zu lesen :D


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 12/10/2016 um 11:45  

Zitat von 20-1-30-40, am 12/10/2016 um 07:51

Ich fürchte Du hast den gemachten Punkt übersehen. Das Höhlengleichnis wird hoffentlich jedem hier bekannt sein.

Das war an Emeth gerichtet, steht außer Fage, dass das hier die meisten kennen.

Zitat:
Lies mal Flächenland von Edwin A. Abbott und die Einlassungen von Crowley über einen Körper der eine 2D Fläche durchdringt. Ich glaube das findet sich in Moonchild.

:P

Ja, Dimensionen ich denke das ist der Schlüssel zur Antwort. Wenn man bedenkt dass eine Linie durch Punkte begrenzt ist, eine Fläche durch Linien, Ein Körper durch Flächen, dann ist ein Vier dimensionales Gebilde durch drei Dimensionale Körper begrenzt.


Geht ein drei dimensionaler Körper durch eine Zweidimensionale Fläche, so hat er seine temporäre Entsprechung in der zweiten dimension. Ein Bewusstsein der zweiten dimension, Könnte nun meinen es ist etwas, das ensteht und wiederkehrt. Oder es geht von einer Höheren Dimension aus in der das Objekt sich ständig befindet und nur seine temporäre Erscheinung in seiner Welt findet.

Das Beschreibt sehr Gut die Archetypische Welt, Astrologie, aber auch einfache Emotionen.

Ich bin sogar soweit, dass ich unsere Himmelskörper in das slebe Prinzip einordnen würde.
Antwort 11
Practicus
Practicus

Sire THVBH
Beiträge: 98
Registriert: 7/11/2015
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 12/10/2016 um 17:57  
Magie ist für mich, wenn ich Thesen aufzeichne/aufstelle, die der Großteil ablehnt! Schritt eins! ....Der Rest ergibt sich von Selbst! ;)
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