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Autor: Betreff: Aussprechen von Flüchen
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 08:50  
Hallo,
bin neu hier und habe eigentlich erstmal nur eine generelle Frage: wenn ein Fluch gegen eine bestimmte Person ausgesprochen/gewirkt werden soll - muss ich das persönlich tun, oder kann das auch wer anderer für mich tun? und muss die Person das wissen, dass der Fluch gegen sie ausgesprochen ist, oder wirkt er auch so?

Bitte keine moralischen Grundsätze, warum und wieso, oder Hintergründe, bin mir dessen bewusst - sondern einfach nur wenns geht eine Antwort auf meine Frage! Danke.
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Neophyt
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Cleopatra
Beiträge: 64
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 13:02  
Hallo!

Du kannst den Fluch selbst aussprechen, oder ihn von jemanden aussprechen lassen, der sich damit auskennt.
Natürlich soll die Person das NICHT wissen, das beeinflusst das Wirken eines Fluches nicht!


____________________
"Wer seid ihr!?" - "Forschungsreisende in die weit entfernten Sphären menschlicher Vorstellungskraft - Dämonen für manche, Engel für andere!"
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Administrator
Neophyt

Etna
Beiträge: 61
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red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 15:33  
Ich kann mich dem nur anschließen.
Allerdings halte ich es für sinnvoller das selbst zu tun als jemanden zu beauftragen. Insbesondere, da man sich im klaren sein muss, dass der Fluch auch wirklich gewollt ist. Es darf kein Zögern oder auch nur ein Anflug von Unsicherheit aufkommen auch nicht im Nachhinein. Sonst kommt's auf einen selbst zurück und man schadet sich aber dem anderen nicht ... wie eigentlich geplant ...
Und wenn man das in Auftrag gibt, halte ich es für wesentlich wahrscheinlicher, dass man es selbst abbekommt als aus eigener Überzeugung zu handeln.


____________________
Mache dir zu eigen alle Erfahrungen, die das Leben dir bietet.
Ohne eigene Erfahrungen wirst du die Wahrheit nicht erkennen.
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Neophyt
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Cleopatra
Beiträge: 64
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 15:41  
Auf einen Rückschlag muss sich der gefasst machen, der den Fluch ausspricht, je nach stärke des Fluchs, auf einen starken oder schwachen. Es gibt Rituale, um sich davon zu schützen und es abzuwenden. In dem Sinne, wäre es sogar vorteilhaft das Verfluchen einem Meister der Magie zu überlassen, der sich damit auskennt.


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 16:12  

Zitat von Cleopatra, am 16/7/2010 um 13:02
Natürlich soll die Person das NICHT wissen, das beeinflusst das Wirken eines Fluches nicht!

Wenn die Wirkung des Fluches nicht beeinflusst wird, warum soll die Person das nicht wissen? Du sagst doch damit selbst, dass es egal ist, ob die Person selbst vom Fluch weiß oder nicht.


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Neophyt
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Cleopatra
Beiträge: 64
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 16:17  
Idan

Stimmt, beeinflussen tut es die Wirkung nicht, ich hatte nur dieses absurde Bild im Kopf, wie man zu seinem Feind hin geht und ihm sagt 'Ich belege dich mit einem Fluch!'. Deshalb habe ich geschrieben, das man es nicht sagen soll, weil das doch ziemlich albern rüber kommt, nur deshalb meine Aussage, aber an Wirkung ändert es nichts.


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Practicus
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 16:19  
Also ich denke es war eher auf die Frage :

"und muss die Person das wissen, dass der Fluch gegen sie ausgesprochen ist, oder wirkt er auch so?"

bezogen. Und in dem Fall nur gemeint, das man nicht verraten muss das man jemanden verflucht hat damit es wirkt, man kann natürlich.

PS:@cleopatra ..achso, deshalb die Aussage. Ich finde bei manchen Leuten wirkts gerade dann besonders gut, wenn Sie verflucht werden das gegnüber zu sehen. Was echt komisch wäre, erst alleine verfluchen und dann hingehen und sagen: ach übrigens ich dich verflucht/od. verfluchen lassen. Wobei ich mir vorstellen kann, das rein psychologisch auch seine Auswirkungen hat.


[Editiert am 16/7/2010 um 16:27 von Stormcloud]



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Magus
Magus


Beiträge: 465
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red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 16:41  
flüche wirken, ob die zielperson nun darüber bescheid weiß oder nicht. wenn die zielperson darüber bescheid weiß, kann dies den fluch noch verstecken und magier muss dafür doch nicht zur zielperson gehen und mit tiefer, dunkler stimme sagen - "ich habe dich verfluch".
magier kann auch einfach im bekanntenkreis der person infos streuen so nach dem mott - sag das dem x nicht unbedingt. das ist nur eine variante.

das ein ausgesanter fluch zu einem zurückkommt ist aus chaosmagischer sicht nur ein glaubenskonstruktion. wer also unbedingt daran glauben will, denjenigen will ich nicht daran hintern.
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Neophyt
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Cleopatra
Beiträge: 64
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red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 16:52  
Wegen dem, das es die Wirkung des Fluches verstärkt, wenn die Zielperson darüber bescheid weiß, das hat eine psychologischen Grund dann und weniger einen magischen.
Es gibt auch Rituale, wo explizit darauf hingewiesen wird, das man Stillschweigen darüber bewahren MUSS, ansonsten wird sich der Fluch gegen einen selbst wenden.


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Kandidat
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Anthera
Beiträge: 40
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 22:25  
Wo nichts "verwirkt" wurde, greift auch kein Fluch. So meine Beobachtung.

Dass ein Fluch auf den Absender zurückfällt, ist auch nach meiner Erfahrung "nur" ein Glaubenskonstrukt. Wer verwaltet die magischen Gebete oder Flüche im Kosmos? Wer oder was bewertet diese und kehrt sie gar um? Hier spielt wahrscheinlich eher das "Gewissen" eine Rolle, zB dass man unbewusst selbst fürchtet, für die "bösen" Gedanken irgendwann einmal von einer höheren Instanz zur Rechenschaft gezogen zu werden etc.

Man kann einen Fluch auch in Auftrag geben. Man kann auch einen Heilzauber in Auftrag geben. Derjenige, der ihn ausspricht, wird sich in der Regel damit absichern, dass die Angelegenheit ihn betrifft, sondern im Auftrag von XY geschieht, dessen vollste Bereitschaft vorliegt, die Verantwortung und Konsequenzen dieser Aktion zu tragen... das kann der Absender mitunter nämlich in seinem "jugendlichen Leichtsinn" gar nicht überblicken... denn es wird u. U. auch einiges ihn selbst betreffend mit dranhängen. Deshalb sollte hier eine ganz bewusst ausgesprochene Einwilligung vorliegen.

Die persönlichen Dramen (oder Liebesgeschichten) anderer wird sich auch kein "Auftragsmagier" draufschaufeln wollen. Der hätt ja den ganzen Kram derjenigen an sich kleben, die ihm seine Aufträge übergeben, wenn er nicht klar machen würde, dass die Verantwortung ganz allein bei dem liegt, der den Auftrag erteilt. Es ist ja auch dessen Radius, in welchen eingegriffen wird...

In dem Fall handelt es sich um eine Dienstleistung. Es gibt Magier, die machen das, andere lehnen das grundsätzlich ab. Möglich ist es aber.

Zum Stillschweigen: Es ist generell nicht gut, das, was in einem Ritual abgemacht und einbezogen wird (z. B. das Stillschweigen) zu brechen. Weniger deshalb, weil man dann selbst "über die Klippe springt", sondern weil man sich selbst damit mit seinem Vorhaben auf's Scheitern programmiert. Ich würd solche Vorgaben gar nicht mal so eng stricken in einem Ritual. Es kann manchmal gut sein, zu schweigen, keine Frage, aber man legt sich selbst eher in Ketten, wenn man zuviel Bedingungen an einen Zauber (egal welcher Art) knüpft... das Strickmuster wird damit zu eng... und ich überlass dem "Universum", den Göttern, den zauberwirkenden Kräften etc. gern einen möglichst großen Aktionsradius.... ;)

Handelt weise, dann ist egal, was Ihr tut.

LG
A.


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~ SELBST ist der Magier ~
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Neophyt
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Cleopatra
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red_folder.gif erstellt am: 16/7/2010 um 22:38  
Was ist dann mit dem Ritual, der einen Rückschlag verhindert?!Schaltet es das Gewissen dann ab?!

Natürlich, wenn der Magier schon so weit ist, das er seine Gedanken, Gewissen wie auch immer, so im Griff hat, das er es manifestieren kann, dann braucht er keine Rituale, dann braucht er den alleinigen Gedanken dafür und braucht dann keinen Rückschlag fürchten, doch bis man so weit ist, braucht man einiges an Zeit, Kraft und Energie und diesen Status erreichen nicht viele!


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Practicus
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smilies/question.gif erstellt am: 17/7/2010 um 03:49  
Hallo Anthera :)

ich finde deinen Beitrag eigentlich sehr gut. Trotzdem habe ich zu einem bestimmten Punkt andere Gedanken.

Zitat:
Derjenige, der ihn ausspricht, wird sich in der Regel damit absichern, dass die Angelegenheit ihn betrifft, sondern im Auftrag von XY geschieht, dessen vollste Bereitschaft vorliegt, die Verantwortung und Konsequenzen dieser Aktion zu tragen...

Die persönlichen Dramen (oder Liebesgeschichten) anderer wird sich auch kein "Auftragsmagier" draufschaufeln wollen. Der hätt ja den ganzen Kram derjenigen an sich kleben, die ihm seine Aufträge übergeben, wenn er nicht klar machen würde, dass die Verantwortung ganz allein bei dem liegt, der den Auftrag erteilt. Es ist ja auch dessen Radius, in welchen eingegriffen wird...

Da frage ich mich ob du das wirklich denkst? Ich meine das würde ja bedeuten das der Magier keinerlei Verantwortung trägt oder übernimmt?! Das sehe ich nicht so. Für jedes tun, muß ein jeder die Konsequenzen tragen. Sonst würde es ja heissen das auch der Auftragskiller vollkommen unschuldig ist, weil er sich vorher abgesichert hat das jegliche Konsequenz seines TUNS nun beim Auftraggeber liegt. Ist es nicht so das auch der Ausführende eine Verantwortung sich selbst und seiner Umgebung gegenüber trägt? Ich finde jemand der "magie" verkauft, einen Auftrag annimmt hat sehr hohe Verantwortung, rein ethisch bnetrachtet, genau wie ein Arzt oder andere Berufungen die mit den Entscheidungen von Leben/den umzugehen wissen sollten. Für mich ist Sie nicht verkäuflich, aber ich habe da wohl andere Grundsätze.

lg s.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 17/7/2010 um 13:21  
hallo cleopatra,

wenn ich über einen fluch spreche, auch nur zu dritten, beziehe ich selbstverständlich psychologische gesetzmäßigkeiten mit ein. für mich gibt es bei magischen arbeiten das kriterium der zieldienlichkeit, d.h. bei flüchen kann es unterstützend sein, dass die zielperson erfährt, dass sie verflucht wurde. aus rein prsönlicher sicht, spart der magier damit kraft.
natürlich kann ich auch ohne psychologische unterstützung arbeiten.
bei einer genauen betrachtung ist der unterschied zwischen magie und psychologie nur ein gedanke, mehr nicht.

das thema der selbstverantwortung, welche stormcloud anspricht, kann ich nur voll unterstützen.

aus einer mystischen sicht ist es wiederum vollkommen irrelevant, da alle veränderungen innerhalb der illusion von maya gottes wille sind, somit auch die zerstörerische kraft eines fluches, gegen eine zielperson. würde kein fluch ausgesprochen, würde sich gottes wille in einer krankheit, einem unfall oder sonst was innerhalb der illusion von maya zeigen. die zerstörerische kraft würde durch bakterien oder ein auto fließen und nicht durch einen magier.
auf dieser ebene hat das individuum ebenso eine verantwortung und zwar mit dieser kraft zu gehen. das dagegenstellen, gegen diese zerstörerische kraft wäre sünde.
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Kandidat
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Anthera
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red_folder.gif erstellt am: 17/7/2010 um 21:33  
Hallo Stormcloud,

Magie ist weder gut noch böse. Das ist meine Erfahrung. Das, was den Unterschied macht, ist allenfalls die Intention. Und auch hier muss man mit einer Bewertung vorsichtig sein, finde ich. Es mag Fälle geben, in denen ein Fluch gerechtfertigt ist, z. B. wenn eine Frau von einem Stalker verfolgt wird und ihn anders nicht loswerden kann usw... ich finde, das ist unter bestimmten Umständen legitim.

Wenn Dich jemand bittet, einen Heilzauber für ihn zu machen, kommst Du wahrscheinlich auch nicht auf die Idee, Dich zurückzuhalten, aus dem einfachen Grund, weil DU der Ansicht bist, Du tust dabei jemandem etwas Gutes...

All zu oft habe ich beobachtet, dass jemand meint, das, was er selber "gut" oder "richtig" findet, gilt gleichermaßen für alle anderen Menschen dieses Planeten auch. Was de facto nicht richtig ist, da wir nie die Gesamtzusammenhänge betrachten können... d. h. es kann durchaus sein, dass ich durch mein "good will", z. B. indem ich meiner Freundin durch einen Zauber zu ihrem Traumjob verhelfe, einem anderen dafür schädige (nämlich die Person, die den Job nicht bekommt oder die ihn dadurch verliert, vielleicht braucht die Person, die ihn verliert den Job und das Geld viel dringender und hat weniger Möglichkeiten als meine Freundin... verstehst Du, worauf ich hinaus will?). Wie gesagt, es gibt keinen Zauber, der das Feld anderer oder dessen Umfeld nicht in irgendeiner Weise mit betrifft... und deshalb sollte jeder (auch wenn jemand um einen Heilzauber bittet) auch die komplette Verantwortung dafür SELBST übernehmen... Der Magier/die Hexe ist in dem Fall "nur" Mittler zwischen den Welten...

In anderen Kulturkreisen ist das vollkommen normal. Da käm keiner auf die Idee, den privaten Stiefel aller, die um eine Dienstleistung bitten, karmisch abzutragen...
Wenn Du in Afrika zu einem Witch Doctor o. ä. gehst, musst Du i. d. R. auch einen Pfand hinterlegen, mit welchem Du in den Akt (egal was es ist) einwilligst... Es geht auch einfach darum, dass man sich das genau überlegt. Mindestens so genau, als würde man den Zauber selber machen.

Wenn der Besteller die volle Verantwortung übernimmt, trifft die Konsequenz (und damit der Zauber) auch ihn und nicht den Magier... wäre ja schön einfach, wenn man damit alles vom Tisch hätte... und immer einen Dummen findet, der das karmisch für einen abträgt... :D Nee, ich glaub, so einfach funktioniert's dann doch nicht... Und es geht ja beim Fluchen nicht immer sofort um einen Mord...

Wie gesagt: Wo nichts verwirkt wurde, trifft Dich sehr wahrscheinlich auch kein Fluch (oder der Auftragskiller). Zumindest nach meinem Weltbild. Man braucht eine Basis zum Andocken, sonst verpufft der ganze Kram ungehört und der Fluchende könnte nicht aufgrund seiner Flüche tot umfallen, sondern aufgrund eines Energie-Lecks aufgrund sinnlos verschleuderter Energien...

Handelt einfach weise... :-*

Liebste Grüße
A.


[Editiert am 17/7/2010 um 21:34 von Anthera]



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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 16:25  

Zitat von Cleopatra, am 16/7/2010 um 15:41
In dem Sinne, wäre es sogar vorteilhaft das Verfluchen einem Meister der Magie zu überlassen, der sich damit auskennt.

Das wiederspricht sich irgendwie selbst. Ein Meister der Magie würde so einen Unsinn sicherlich niemals machen und würde jemanden der ihn um so etwas bittet mit sicherheit erst einmal auslachen und dann vielleicht belehren.

LG

Cassiel
Antwort 14
Neophyt
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Cleopatra
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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 16:28  

Zitat von Cassiel, am 18/7/2010 um 16:25

Zitat von Cleopatra, am 16/7/2010 um 15:41
In dem Sinne, wäre es sogar vorteilhaft das Verfluchen einem Meister der Magie zu überlassen, der sich damit auskennt.

Das wiederspricht sich irgendwie selbst. Ein Meister der Magie würde so einen Unsinn sicherlich niemals machen und würde jemanden der ihn um so etwas bittet mit sicherheit erst einmal auslachen und dann vielleicht belehren.

LG

Cassiel



Wieso widerspreche ich mir selbst, wenn ich eine andere Meinung dazu habe wie DU?! Dann widerspreche ich höchstens Dir!
Wieso sollte man es ablehnen, jemanden mit einem Fluch zu belegen, wenn man es für sich selbst vereinbaren kann?!


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 16:31  

Zitat von Anthera, am 16/7/2010 um 22:25
Dass ein Fluch auf den Absender zurückfällt, ist auch nach meiner Erfahrung "nur" ein Glaubenskonstrukt. Wer verwaltet die magischen Gebete oder Flüche im Kosmos?


Das Bewußtsein. Wenn man sich dessen nicht bewußt ist, das man es nur mit Emanationen seiner selbst zu tun hat, dann tut man sich nur selber weh. Jede Form von Aggression oder anderer negativer Emotionen entsteht aus der Unwissenheit um die wahre Natur des Geistes.

Jeder der überhaupt andere Personen verfluchen will ist ziemlich Stark von der Unwissenheit befangen und aus so einem Geisteszustand heraus wird man sowieso nur leidvolle Realitäten für sich selbst erzeugen, ganz unabhängig vom verfluchen als solches.

LG

Cassiel
Antwort 16
Gast

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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 16:33  

Zitat von Cleopatra, am 18/7/2010 um 16:28
Wieso widerspreche ich mir selbst, wenn ich eine andere Meinung dazu habe wie DU?!


Ne es geht hier nicht um Meinungen. Du wiedersprichst Dir selbst, indem Du sagst, das man besser zu einem Meister Magier gehen sollte. Aber ein Meister Magier würde niemals so einen Unsinn machen.
Antwort 17
Neophyt
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Cleopatra
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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 16:42  

Zitat von Cassiel, am 18/7/2010 um 16:33

Zitat von Cleopatra, am 18/7/2010 um 16:28
Wieso widerspreche ich mir selbst, wenn ich eine andere Meinung dazu habe wie DU?!


Ne es geht hier nicht um Meinungen. Du wiedersprichst Dir selbst, indem Du sagst, das man besser zu einem Meister Magier gehen sollte. Aber ein Meister Magier würde niemals so einen Unsinn machen.


Vielleicht nicht diejenigen die DU kennst?!
Warum beziehst du alles von dir, auf die anderen?!

Du scheinst ziemlich in deinen Dogmen fest gefahren zu sein.


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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 17:08  

Zitat von Cleopatra, am 18/7/2010 um 16:42
Vielleicht nicht diejenigen die DU kennst?!


Nein es ist einfach so das wenn man eine bestimmte Stufe der geistigen Entwicklung erreicht hat, die ich bei einem wahren Meister einfach mal voraus setze, dann wird man sich an so einem Unsinn nicht mehr beteiligen.

So wie ein Kind Dir vielleicht bei der Suche nach dem Weihnachtsmann helfen würde, ein Erwachsener würde sich an so einem Unterfangen niemals beteiligen.

LG

Cassiel
Antwort 19
Neophyt
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Cleopatra
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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 17:27  
Nun, das ist aber DEINE Definition vom Wahren Meister, deine Ansicht, was er tun MUSS und SOLL, wenn er die Stufe des Meisters erreicht hat.
Ein Wahrer Meister ist aber nicht mehr daran gebunden an MUSS und SOLL. Er hat die Macht frei zu entscheiden und zu handeln, ohne Furcht vor irgendwelchen Dogmen, dafür ist er ja Meister!


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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 17:36  

Zitat von Cleopatra, am 18/7/2010 um 17:27
Ein Wahrer Meister ist aber nicht mehr daran gebunden an MUSS und SOLL. Er hat die Macht frei zu entscheiden und zu handeln, ohne Furcht vor irgendwelchen Dogmen, dafür ist er ja Meister!


Ja genau darum geht es doch. Deswegen macht er ja so einen blödsinn auch nicht mehr, weil er über den Dogmen, der Furch oder der Hoffnung oder der Unwissenheit steht.

Natürlich KANN ein wahrer Meister verfluchen wen er will, aber keiner von ihnen würde es tun.
Antwort 21
Neophyt
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Cleopatra
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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 17:40  

Zitat:
Natürlich KANN ein wahrer Meister verfluchen wen er will, aber keiner von ihnen würde es tun.


Sag niemals Nie! :cool:

Es geht hier darum, das er das tun KANN, ohne Furch vor Dogmen zu haben und wegen dem, das er das nie tun würde, das lassen wir mal offen stehen.


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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 19:27  
Hallo Anthera :)
"Magie ist weder gut noch böse. Das ist meine Erfahrung. Das, was den Unterschied macht, ist allenfalls die Intention. Und auch hier muss man mit einer Bewertung vorsichtig sein, finde ich. Es mag Fälle geben, in denen ein Fluch gerechtfertigt ist, z. B. wenn eine Frau von einem Stalker verfolgt wird und ihn anders nicht loswerden kann usw... ich finde, das ist unter bestimmten Umständen legitim."

Da sage ich sofort ja, Sie ist nicht gut .nicht böse. nicht grau. weiss.schwarz oder kunterbunt. SIE ist einfach.
Nein, ich finde nicht das ein Fluch `meinerseits gerechtfertigt ist`, wenn ich persönlich nicht nachvollzihen kann, warum ich das tun sollte. Und selbst, wenn ich ein verlangen verspüre dieses zu tun, halte ich mich tunlichst zurück, mein Leben hat mich mehrfach gelehrt was passiert sollte ich meiner Selbstsucht in Sachen gerechtigtssinn nachgeben. Hat ja auch sehr viel mit Sympathien zu tun und bei manchen halt noch dunkler mit gEld oder tiegferen Abgründen...
Wenn eine Frau von einem Stalker verfolgt wird, sollte SIE ihm auf niormale Weise die Kante geben, kämpfen, und ich weiß das sowas real viel härter ist, als visuell oder magisch.
Es gibt Frauen die haben schlimmeres als einen Stalker erlebt und gerade sie haben oft sehr viel feinsinniges, leider ziehen sie daurch immer wieder Kakerlaken an.



Wenn Dich jemand bittet, einen Heilzauber für ihn zu machen, kommst Du wahrscheinlich auch nicht auf die Idee, Dich zurückzuhalten, aus dem einfachen Grund, weil DU der Ansicht bist, Du tust dabei jemandem etwas Gutes...

Doch genau darauf komme ich, eben auch aus Grund der Erfahrungen. Wie du später noch schreibst, Sind Gute Gedanken und gutes Wollen nicht immer gut. So war auch der Grundgedanke der Schuld, insofern es eine gibt, gemeint. Auch der vlt. seltsam anmutende Vergleich mit dem Auftragskiller. Aber einen Pfand entgegenzunhemen entbindet doch keinesfalls von der eigenen Verantwortung. Ich würde auch für niemanden einen Heilzauber sprechen, ich würde mit ihm sprechen um ihm auf dem Weg seiner Heilung zu begleiten und evtl. Therapiemögl. ins Auge fassen, aber erzwungener WILLE gehört nicht dazu, weder gut noch böse gesehen, weder HEIL noch unHEIL!

Bsp: Dich bitte jemand, einenen Vergewaltiger einen Todesfluch auszusprechen. Nun sagt er er nimmt alles auf sich, gibt dir einen Pfand und fleht dir ins Gesicht. Entbindet dich das von deiner Verantwortung`? Weißt du ob dein Gegenüber die Wahrheit, die halbe wahrheit.. einerlei viertel oder sogar keinerlei Wahrheit äusssert??? Gerade Als Dirnen öhm Dienstleistungsgewerbe. es gibt so so viel Gewalt, Härte und Bösartigkeit auf dieser Welt, das Magie da geradzu untergeht, die meisten sie vergessen oder entfernt wharnehmen oder gar verdrehen.

All zu oft habe ich beobachtet, dass jemand meint, das, was er selber "gut" oder "richtig" findet, gilt gleichermaßen für alle anderen Menschen dieses Planeten auch. Was de facto nicht richtig ist, da wir nie die Gesamtzusammenhänge betrachten können... d. h. es kann durchaus sein, dass ich durch mein "good will", z. B. indem ich meiner Freundin durch einen Zauber zu ihrem Traumjob verhelfe, einem anderen dafür schädige (nämlich die Person, die den Job nicht bekommt oder die ihn dadurch verliert, vielleicht braucht die Person, die ihn verliert den Job und das Geld viel dringender und hat weniger Möglichkeiten als meine Freundin... verstehst Du, worauf ich hinaus will?). Wie gesagt, es gibt keinen Zauber, der das Feld anderer oder dessen Umfeld nicht in irgendeiner Weise mit betrifft... und deshalb sollte jeder (auch wenn jemand um einen Heilzauber bittet) auch die komplette Verantwortung dafür SELBST übernehmen... Der Magier/die Hexe ist in dem Fall "nur" Mittler zwischen den Welten...

JO, genau und sagteja oben schon das ich dir zustimme. Aber iregndwie scheint mir eine aneinander vorbeireden auch möglich. Ist stellenweise wie stille Post, wo am Ende nur Unfug rauskommt. ;)

In anderen Kulturkreisen ist das vollkommen normal. Da käm keiner auf die Idee, den privaten Stiefel aller, die um eine Dienstleistung bitten, karmisch abzutragen...
Wenn Du in Afrika zu einem Witch Doctor o. ä. gehst, musst Du i. d. R. auch einen Pfand hinterlegen, mit welchem Du in den Akt (egal was es ist) einwilligst... Es geht auch einfach darum, dass man sich das genau überlegt. Mindestens so genau, als würde man den Zauber selber machen.

:thumbup:

Wenn der Besteller die volle Verantwortung übernimmt, trifft die Konsequenz (und damit der Zauber) auch ihn und nicht den Magier... wäre ja schön einfach, wenn man damit alles vom Tisch hätte... und immer einen Dummen findet, der das karmisch für einen abträgt... :D Nee, ich glaub, so einfach funktioniert's dann doch nicht... Und es geht ja beim Fluchen nicht immer sofort um einen Mord...

So hatte ich das nicht ganz gemeint. Nicht das der Auftraggeber seine Schuld, oder karmische schuld abladen kann, sondern das man sich welche aufladen kann, weil man meint eingreifen zu müssen oder zu wollen, oder gegen geled zu wollen. Ich denke sowas entläd sich gesondert zurück, hje je nachdem in welchen Ansinnen und wie oft was wie getan wird!

Der Auftragskiller war nur ein Bsp...

Wie gesagt: Wo nichts verwirkt wurde, trifft Dich sehr wahrscheinlich auch kein Fluch (oder der Auftragskiller). Zumindest nach meinem Weltbild. Man braucht eine Basis zum Andocken, sonst verpufft der ganze Kram ungehört und der Fluchende könnte nicht aufgrund seiner Flüche tot umfallen, sondern aufgrund eines Energie-Lecks aufgrund sinnlos verschleuderter Energien...


Das passiert glaub dann doch öfter als das andere...

Handelt einfach weise... :-*

YEP :thumbup:

sagt stormcloud


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Neophyt
Neophyt

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red_folder.gif erstellt am: 18/7/2010 um 19:47  
Stimmt, Magie ist weder Gut noch Böse, weder Schwarz noch Weiß, Magie ist einfach nur Macht. So wie ein Werkzeug nicht Gut oder Böse sein kann, so kann es auch Magie nicht, die ja 'nur' ein Werkzeug ist.
Mit der Hilfe eines Hammers, kann man entweder ein Haus bauen oder einen Menschen erschlagen, deshalb wird es aber trotzdem nicht Gut oder Böse und genau ist es so mit der Magie.

Es gibt kein Gut und Böse, kein Richtig und Falsch, das ist alles Ansichtssache. Es gibt nur MEINEN Weg, MEINE Entscheidung und danach handle ich, denn meine Entscheidung ist für mich richtig und gut und muss es für keinen anderen sein.


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"Wer seid ihr!?" - "Forschungsreisende in die weit entfernten Sphären menschlicher Vorstellungskraft - Dämonen für manche, Engel für andere!"
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