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Autor: Betreff: Doch kein Urknall ?
Philosophus
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Atlan
Beiträge: 113
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 15/4/2009 um 22:36  
Grüss Euch:

... - Auch, wenn ich einen Urknall hab´, - vorgestern schrieb mir ein Physiker,
dass man die Idee des Urknalls bereits verworfen hat, - zugunsten einer "Idee eines
sich aufblasenden und wieder zusammenziehenden Polsters"...

Wisst Ihr, was der gemeint haben kann ?

- fragt Atlan. -
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Practicus
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Abu-Fihamat
Beiträge: 102
Registriert: 13/4/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 06:38  
Frag ihn :)


____________________
Ich bin das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, amen!
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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 13:54  
Ja. Der "Urknall" ist eine Idee, die vom Georges LeMaitre stammt, einem belgischen Landpfarrer, der neben katholischer Theologie auch ein wenig Physik studiert hat. LeMaitre kam die Idee des Urknalls, als er sich mit der von Hubble entdeckten Rotverschiebung auseinandersetzte. Die Rotverschiebung deutet darauf hin, daß sich die Galaxien in unserem Universum voneinander entfernen, und zwar relativ gleichmäßig. Durch den Urknall konnte LeMaitre nicht nur die gleichförmige Rotverschiebung erklären, er konnte sogar etwas im physikalischen Weltbild erhalten, was ihm als Katholik sehr wichtig war: Die Einheit als Ursprung und "Schöpfer" des Universums.
Aber sein Modell war etwas zu "klassisch", denn es trennte zwischen Raum, Zeit, Materie und Energie. Diese Trennung ist in der modernen Physik jedoch nur schwer zu rechtfertigen. Auch die Singularität, die LeMaitre in den Anfang seiner Überlegungen setzte wurde irgendwann verworfen und durch ein Feld ersetzt. Zwar wird die Bezeichnung "Urknall" noch immer verwendet, aber damit wird nicht mehr dieses explosionsartige Szenario beschrieben. Das moderne Szenario geht davon aus, daß in einem Feld eine große Konzentration dessen vorhanden war, was im späteren Verlauf zu Materie, Energie, Raum und Zeit wurde. Und wenn Raum und Zeit zusammen mit Materie und Energie entstanden sind, dann ist es falsch, sich das Ganze als Explosion von Materie und Energie in den Raum und in die Zeit hinein vorzustellen. Es war wohl eher ein sich-Ausdehnen des Ganzen.
Dementsprechend lässt sich auch kein "Zentrum" oder ein "Ursprungsort" festsetzen, von dem der Urknall ausgegangen ist: Wenn alles im Universum mal Teil dieses "Zentrums" gewesen ist, sich dieses "Zentrum" aber ausdehnt, dann befindet sich noch immer alles in diesem "Zentrum" und ist noch immer Teil davon.
Das mit dem "Zusammenziehen" ("Big Crunsh") jedoch ist eine andere Frage. Denn es scheint im Universum nicht genug Materie zu geben, damit sich das Universum irgendwann wieder zusammenziehen kann. Momentan werden drei andere mögliche Szenarien diskutiert: die ewige Gleichförmigkeit, das langsame Auskühlen, und der "Big Rip" (welcher keine Erfindung eines US-amerikanischen Bulettenfabrikanten ist). Der Big Rip ist das Gegenstück zur Theorie von der anfänglichen Inflation. Inflation (aufblasen) bedeutet, daß es in der Anfangsphase des Universums eine Phase gab, während der sich das Universum schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausgedehnt hat. Der Big Rip geht davon aus, daß irgendwann in ca. 50 Milliarden Jahren eine weitere Phase der kosmischen Inflation dafür sorgen wird, daß sich alle Teilchen so weit voneinander entfernen, daß sie nicht mehr wechselwirken können.

Für weitere Informationen empfehle ich den Artikel über das "selbstreproduzierende inflationäre Universum" von Andrej Linde in "Spektrum der Wissenschaft", zu finden in diversen Sonderausgaben über Kosmologie und dergleichen.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Practicus
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 19:20  
Ich glaub ja nicht dass es nen Urknall gab, eas muss etwas haben um etwas zu erschaffen!
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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 19:31  

Zitat von Eliphas Leary, am 16/4/2009 um 13:54
Ja. Der "Urknall" ist eine Idee, die vom Georges LeMaitre stammt, einem belgischen Landpfarrer, der neben katholischer Theologie auch ein wenig Physik studiert hat. LeMaitre kam die Idee des Urknalls, als er sich mit der von Hubble entdeckten Rotverschiebung auseinandersetzte. Die Rotverschiebung deutet darauf hin, daß sich die Galaxien in unserem Universum voneinander entfernen, und zwar relativ gleichmäßig. Durch den Urknall konnte LeMaitre nicht nur die gleichförmige Rotverschiebung erklären, er konnte sogar etwas im physikalischen Weltbild erhalten, was ihm als Katholik sehr wichtig war: Die Einheit als Ursprung und "Schöpfer" des Universums.
Aber sein Modell war etwas zu "klassisch", denn es trennte zwischen Raum, Zeit, Materie und Energie. Diese Trennung ist in der modernen Physik jedoch nur schwer zu rechtfertigen. Auch die Singularität, die LeMaitre in den Anfang seiner Überlegungen setzte wurde irgendwann verworfen und durch ein Feld ersetzt. Zwar wird die Bezeichnung "Urknall" noch immer verwendet, aber damit wird nicht mehr dieses explosionsartige Szenario beschrieben. Das moderne Szenario geht davon aus, daß in einem Feld eine große Konzentration dessen vorhanden war, was im späteren Verlauf zu Materie, Energie, Raum und Zeit wurde. Und wenn Raum und Zeit zusammen mit Materie und Energie entstanden sind, dann ist es falsch, sich das Ganze als Explosion von Materie und Energie in den Raum und in die Zeit hinein vorzustellen. Es war wohl eher ein sich-Ausdehnen des Ganzen.
Dementsprechend lässt sich auch kein "Zentrum" oder ein "Ursprungsort" festsetzen, von dem der Urknall ausgegangen ist: Wenn alles im Universum mal Teil dieses "Zentrums" gewesen ist, sich dieses "Zentrum" aber ausdehnt, dann befindet sich noch immer alles in diesem "Zentrum" und ist noch immer Teil davon.
Das mit dem "Zusammenziehen" ("Big Crunsh") jedoch ist eine andere Frage. Denn es scheint im Universum nicht genug Materie zu geben, damit sich das Universum irgendwann wieder zusammenziehen kann. Momentan werden drei andere mögliche Szenarien diskutiert: die ewige Gleichförmigkeit, das langsame Auskühlen, und der "Big Rip" (welcher keine Erfindung eines US-amerikanischen Bulettenfabrikanten ist). Der Big Rip ist das Gegenstück zur Theorie von der anfänglichen Inflation. Inflation (aufblasen) bedeutet, daß es in der Anfangsphase des Universums eine Phase gab, während der sich das Universum schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausgedehnt hat. Der Big Rip geht davon aus, daß irgendwann in ca. 50 Milliarden Jahren eine weitere Phase der kosmischen Inflation dafür sorgen wird, daß sich alle Teilchen so weit voneinander entfernen, daß sie nicht mehr wechselwirken können.

Für weitere Informationen empfehle ich den Artikel über das "selbstreproduzierende inflationäre Universum" von Andrej Linde in "Spektrum der Wissenschaft", zu finden in diversen Sonderausgaben über Kosmologie und dergleichen.



Hallo, Eliphas:

Herzlichen Dank für Deine überaus informative Antwort. -
Dass die Urknall-Idee von einem Landpfarrer stammt, finde ich zu´m Schreien ...

- Mit einer"Annahme eines Zentrums" kann ich durchaus leben, - es muss
nicht unbedingt ein Knall sein, - für meine weiteren Ausführungen brauche
ich nichts ausser "der Annahme eines Beginnes", - der muss nicht in einer
speziellen Art und Weise aussehen...

Dass sich "dieser Beginn niemals ändern kann", - folglich "alles immer beginnt",
macht für mich keinen Unterschied, - auch der Urknall hätte für mich niemals zu
knallen aufgehört...

- Deinen Schlangenavatar finde ich im Übrigen sehr gelungen . -

LG, - Atlan. -
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Philosophus
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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 19:36  

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 19:20
Ich glaub ja nicht dass es nen Urknall gab, eas muss etwas haben um etwas zu erschaffen!


Hi, Skull:

- "Etwas muss etwas haben, um Etwas zu erschaffen ?"

- Vor dem Besitz (haben) kann es nur "Seinszustände" gegeben haben ...
- In diesem Sinne:

- "Etwas muss etwas Sein, um etwas Sein zu können",
- dadurch, dass es "etwas ist", - vermag es auch "zu sein",
- und "zu sein" bedeutet "Schöpfungsbeginn". -

Gruss, - Atlan. -
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 20:04  
... es kann kein Bewustsein gegeben haben, weil es "intelligente" Lebewesen geben muss, um ein Bewustsein zu haben!

Außerdem, auch wenn das universum expandiert braucht es eine Masse die sich ausdehnen kann, und wenn es einen Urknall gab aus dem ja alle Masse entstanden ist, gabs ja vorher kein Masse!
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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 20:34  

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 20:04
... es kann kein Bewustsein gegeben haben, weil es "intelligente" Lebewesen geben muss, um ein Bewustsein zu haben!

Außerdem, auch wenn das universum expandiert braucht es eine Masse die sich ausdehnen kann, und wenn es einen Urknall gab aus dem ja alle Masse entstanden ist, gabs ja vorher kein Masse!


Aber Skull;

Jetzt verwechselst Du ein "okkultes Weltbild", und zwar Meines, mit einem
"physikalischen", - mglw. Deinem ...

Lt. okkulter Theorie, - "beginnt das Bewusstsein nicht bei´m bewussten Lebewesen",
- "okkultes Bewusstsein", - ist das "Ur-Od", - aus welchem sich jegliche Bewegung
offenbarte, - folglich bedurfte das Universum auch vor einem etwaigem Urknall
keiner Masse, - sondern lediglich einer "Grunddichte", - eben jenem Od. -

- "Bewusstsein" kann gar nicht dort beginnen, - wo "wir es erkennen",
- sonst wären wir "das erste Bewusstsein", - und eben diese Annahme hält
den Menschen in tiefer Bewusstsosigkeit. -

LG, - Atlan. -
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Practicus
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 20:48  
ok, macht das unter euch aus, ich glaube dafür binn ich entschieden zu dämlich!!
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 21:12  

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 20:48
ok, macht das unter euch aus, ich glaube dafür binn ich entschieden zu dämlich!!


Schau mal, das ist das was ich vorhin damit meinte das Du ein schlechtes Selbstbewußtsein hast.

LG

Cassiel
Antwort 9
Practicus
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 21:15  

Zitat von Cassiel, am 16/4/2009 um 21:12

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 20:48
ok, macht das unter euch aus, ich glaube dafür binn ich entschieden zu dämlich!!


Schau mal, das ist das was ich vorhin damit meinte das Du ein schlechtes Selbstbewußtsein hast.

LG

Cassiel


Das hat mit meinem Selbstbewustsein nichts zu tun! Ich weiß (im gegensatz zu anderen) wovon ich ahnung habe und wovon nicht (hoffe ich zumindest)
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Philosophus
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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 21:53  

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 20:48
ok, macht das unter euch aus, ich glaube dafür binn ich entschieden zu dämlich!!


Tut mir leid Skull, - ich glaube nicht an "dämlichere Menschen". -
Du verstehst die Worte und auch Ihren Inhalt, - genauere Fragen beantworte ich gerne ...

Atlan. -
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 22:33  

Zitat von Skull, am 16/4/2009 um 19:20
Ich glaub ja nicht dass es nen Urknall gab, eas muss etwas haben um etwas zu erschaffen!


Hi Skull. Den Einwand "aus Nichts kann nicht Etwas entstehen" hört man oft. Die moderne "Urknalltheorie", also die vom selbst-reproduzierenden inflationären Universum, behauptet nicht, daß unser Universum aus dem Nichts entstanden ist. Die Frage, die durch die alte Fassung der Urknalltheorie offen blieb war "wo kommt die Singularität her, die sich ausgedehnt hat?" Die moderne Version der Theorie sagt, daß da ein Feld ist, welches extrem dicht und extrem heiß ist, dieses Feld ist der Urstoff für Raum, Zeit, Materie, Energie und den Rest. Unser Universum ist sozusagen eine Blase in diesem Urchaos, die abgekühlt ist und in der sich eine (von vielen möglichen) Form von Ordnung gebildet hat.

@ Atlan:

Zwischen okkulter und physikalischer Schöpfungslehre zu unterscheiden ist sicherlich wichtig, auch wenn es sehr interessant sein kann, sich die Parallelen anzuschauen (wobei man vorsichtig sein muss). Aber auch bei den unterschiedlichen okkulten Schöpfungsgeschichten und -theorien muss man vorsichtig sein, denn viele davon beschreiben nicht die Schöpfung des Makrokosmos, sondern die des Mikrokosmos oder wie der Mikrokosmos als Schöpfer wirken kann.
Was das Bewusstsein angeht... da gibt's ein schönes Zitat von Aleister Crowley, aus dem Postscriptum von Kapitel 30 seines "Magick Without Tears": "Meine Beobachtung des Universums überzeugt mich davon, daß da Wesen von Intelligenz und Kraft einer weit höheren Qualität sind, als daß wir Menschen sie wahrnehmen könnten; daß diese Wesen nicht notwendiger Weise auf zerebralen und nervlichen Strukturen die wir kennen basieren; und daß die eine und einzige Chance für die Menschheit sich als Ganzes zu entwickeln darin besteht, daß Individuen mit solchen Wesen in Kontakt treten." Seit wann Bewusstsein existiert halte ich für eher unerheblich, interessanter ist die Frage, wo und wie es noch existiert.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2009 um 22:52  
Hi, Eliphas:

"Wo und wie Bewusstsein existiert ?"

- Wo setzt Du es an ?
Beginnt Bewusstsein für Dich "bei´m Lebewesen, dass sich sein Bewusstsein erklären kann" ?
- Bei´m Lebewesen, dass ein anderes bewusst zu Beobachten versteht,
- oder bei der Zelle, - die sich ohne Bewusstsein nicht von einer Aussenwelt abgrenzen
könnte ?
- Nur weil ich einen Prozess unbewusst erklären kann, muss er nicht unbewusst sein...

Ich behaupte: "Es gibt unterschiedliche Stufen des Erwachens auf unterschiedlichen
Bewusstseinsebenen". -

- Das wiederum setzt eine "allgemeine Bewusstheit von Anfang an" voraus,
- jede "Bewusstseinsebene" ist somit nur eine "Dichtestufe der Bewusstheit". -

Und: "Sehr vorsichtig" - muss man bei´m Neuinterpretieren bekannter Inhalte,
- und zwar völlig jenseits der Quelle, - nur "bei´m Zueinanderfügen sein"...
- Grundsätzlich handelt es sich um "gleichwertige Wissensbausteine". -
- Wieviel Wissen sie umfassen, - erkenne ich daran,- wie flexibel sie sich
zusammenstellen lassen. -

Wissensgebiete, die fürchten, "zerlegt zu werden", - haben kein Eigenpotential
an Bindekraft, - sonst könnte man sie zerlegen,- und sie würden sich erneut
zusammenfügen, - wie jede gesunde magische Matrix. -

LG, - Atlan. -
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 08:14  

Zitat:
Hi Skull. Den Einwand "aus Nichts kann nicht Etwas entstehen" hört man oft. Die moderne "Urknalltheorie", also die vom selbst-reproduzierenden inflationären Universum, behauptet nicht, daß unser Universum aus dem Nichts entstanden ist.


um mal ein absolut nichtmathemathisches, aber dennoch "loopiges" modell zu entwickeln: man stelle sich eine schnur vor, wie halt so ein schnürsenkel. (ein 2-dimensionales gebilde)

da ist zu anfang kein knoten drin. dann bewegt man das ganze, und irgendwan hat man einen knoten.

(dreidimensionales gebilde)

die schnur an sich war vorher ohne knoten, daraus folgt, das der knoten aus dem nichts entstanden ist... oder? so ähnlich, nur viel komplizierter, sieht die physik das heute. das problem ist, das wir an die "schnüre" nicht rankommen, um zu überprüfen, wie sie sich denn haben verknoten können....

aber, fakt ist: wir wissen es nicht. wenn wir wollen, können wir es den physikern, die in dieser beziehung unsere neuen priester geworden sind, einfach GLAUBEN.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Philosophus
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Atlan
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 08:54  

Zitat von Hephaestos, am 17/4/2009 um 08:14

Zitat:
Hi Skull. Den Einwand "aus Nichts kann nicht Etwas entstehen" hört man oft. Die moderne "Urknalltheorie", also die vom selbst-reproduzierenden inflationären Universum, behauptet nicht, daß unser Universum aus dem Nichts entstanden ist.


um mal ein absolut nichtmathemathisches, aber dennoch "loopiges" modell zu entwickeln: man stelle sich eine schnur vor, wie halt so ein schnürsenkel. (ein 2-dimensionales gebilde)

da ist zu anfang kein knoten drin. dann bewegt man das ganze, und irgendwan hat man einen knoten.

(dreidimensionales gebilde)

die schnur an sich war vorher ohne knoten, daraus folgt, das der knoten aus dem nichts entstanden ist... oder? so ähnlich, nur viel komplizierter, sieht die physik das heute. das problem ist, das wir an die "schnüre" nicht rankommen, um zu überprüfen, wie sie sich denn haben verknoten können....

aber, fakt ist: wir wissen es nicht. wenn wir wollen, können wir es den physikern, die in dieser beziehung unsere neuen priester geworden sind, einfach GLAUBEN.


Hi, Hephaistos:

"Glauben" bedeutet "für möglich halten", - und hat noch nie etwas anderes bedeutet. -
- Insofern halte ich Glauben für den richtigen Ansatz, - aber nichtfür mehr ...

. - Atlan. -
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 15:57  
Der Urknall lässt sich ja bis auf 0,0000000000000000000000000000001 sekunde (oder so ähnlich) zurückverfolgen. Das problem ist halt dass man den Vorgang selbst nicht beweisen kann!

Meine "Blödheit" besteht wohl darin dass ich nur von der Erschaffung des materiellen Universums ausgehe, daher ist meine Ansicht erwas einseitig.
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 18:33  

Zitat von Skull, am 17/4/2009 um 15:57
Der Urknall lässt sich ja bis auf 0,0000000000000000000000000000001 sekunde (oder so ähnlich) zurückverfolgen. Das problem ist halt dass man den Vorgang selbst nicht beweisen kann!

Meine "Blödheit" besteht wohl darin dass ich nur von der Erschaffung des materiellen Universums ausgehe, daher ist meine Ansicht erwas einseitig.


Hi, Skull:

Von "Blödheit" habe ich noch nichts bemerkt, - zugegeben, materielle Standpunkte
erwarte ich nicht in einem spirituellen Forum, - aber sie stören mich auch nicht. -

Atlan. -
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 18:45  
Das problem ist halt dass ich davon ausgehe dass ein Bewustsein (bzw. schöpfungsgeist) mit einem Wesen (ob nun spirituel oder nicht) verbunden sein sollte/muss. Daher käme dann bei mir die Frage auf: Wenn eine höhere Kraft diese Universum erschaffen hat, wo kommt dann diese höhere Kraft her??
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 19:12  

Zitat von Skull, am 17/4/2009 um 18:45
Das problem ist halt dass ich davon ausgehe dass ein Bewustsein (bzw. schöpfungsgeist) mit einem Wesen (ob nun spirituel oder nicht) verbunden sein sollte/muss. Daher käme dann bei mir die Frage auf: Wenn eine höhere Kraft diese Universum erschaffen hat, wo kommt dann diese höhere Kraft her??


Diese Antwort klingt vielleicht etwas blöd, aber: "Das ist ihre Sache". -
Uns muss klar sein, dass unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten als "Geschöpfe" bis zu
einem gewissen Grad begrenzt sind...

"Das eine Bewusstsein " = "Der Schöpfungsgeist", - wenn Du so möchtest,

- "ersteht in der Summe seiner Schöpfungen auf", - und ist insofern natürlich auch
mit "allen von ihm geschaffenen Wesen verbunden". -

Wo es allerdings "herkommt" (???), - ich finde diese Frage genial, - bin mir aber wirklich
nicht sicher, wie man das einschätzen soll. -

Unser Wahrnehmungsmodus endet dort, dass wir annehmen, - "dass vor diesem Alles
ein Nichts gewesen ist", - diese Definition kann völlig falsch sein...

Vielleicht sollten wir die Gottheit wirklich einfach fragen,
"wo sie eigentlich herkommt " ...

- Blöd bist Du bestimmt nicht ...

LG, - Atlan. -
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 19:25  
Unsere Wahrnehmung ist leider wie ein Schatten einer Kugel: man sieht den kreis an der wand, aber nich die dreidimensionale Kugel! Tja, die wahrnehmung der Menschen ist (in ermangelung eines besseren Wortes) "erbärmlich"
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 21:37  

Zitat von Skull, am 17/4/2009 um 19:25
Unsere Wahrnehmung ist leider wie ein Schatten einer Kugel: man sieht den kreis an der wand, aber nich die dreidimensionale Kugel! Tja, die wahrnehmung der Menschen ist (in ermangelung eines besseren Wortes) "erbärmlich"


Was unsere Grundwahrnehmung betrifft ist das wahr,- wenn wir uns darauf versteifen,
uns alles zu beantworten, was uns so einfällt ...
- Das ist aber gar nicht nötig. -
- In letzter Instanz sind wir "multidimensional"; - wir können so wahrnehmen lernen,
dass wir in alle Richtungen hin gleichzeitig empfangen und senden, - statt nur nach
vor und zurück, wie uns vorgegeben. -
- Das hat noch für jedes Menschenleben gereicht, - es wird auch für das Unsere
genügen ...

. - Atlan . -
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 22:00  
Das problem ist, dass wenn man versucht die gesammte realität zu erfassen/begreifen würde man wahnsinnig werden ... warte mal, das bin ich ja schon
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 22:04  

Zitat von Skull, am 17/4/2009 um 22:00
Das problem ist, dass wenn man versucht die gesammte realität zu erfassen/begreifen würde man wahnsinnig werden ... warte mal, das bin ich ja schon


"Wahnsinnig werden" ist die beliebteste Furcht des Menschen...
- Aber nur sehr schwer zu erringen. -

Genau genommen bedeutet es:

"die Unfähigkeit, den Inhalt der eigenen Gedanken zu wählen". -

Ich weiss nicht, ob uns das gefallen würde ...
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Practicus
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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2009 um 22:12  
Es gibt ja diesen tollen vergleich von dem Verstand und nem Irrgarten!
Bei einigen (wie mir) sind da wohl schon ein paar Mauern eingerissen!
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